Alles über Gott und den christlichen Glauben.
Biblical Faith
U
Umweltschutz
Nachdem GOTT die Erde erschaffen hatte, gab GOTT dem Menschen den Auftrag, Seine Schöpfung zu bewahren ( 1. Mose 2,15 ). Bis zum 18. Jahrhundert lebten die Menschen im Einklang mit der Natur. Dies änderte sich mit dem Beginn der Industrialisierung. Die zunehmende Ausbreitung der Industrie und die Profitgier des Menschen führten seither zum Aussterben unzähliger Tier- und Pflanzenarten, die einst die Erde durch ihre Vielfalt bereicherten. Damit einher geht eine schonungslose Ausbeutung von Mensch und Tier; was vor allem in der Intensivtierhaltung sichtbar wird. Globalisierung und Massenproduktion haben diese Entwicklung um ein Vielfaches beschleunigt. Viele Menschen, die GOTT ablehnen, zeigen oftmals eine geringe Wertschätzung gegenüber GOTTES Schöpfung. Diese Tatsache wird im rücksichtslosen Umgang mit unserer einzigartigen Umwelt sichtbar. Dadurch zerstört der Mensch nicht nur seine eigene Existenzgrundlage, sondern missachtet zugleich seine Verantwortung zum Erhalt der Natur. Doch das selbstsüchtige Handeln des Menschen rächt sich in Form von weltweit zunehmenden Naturkatastrophen und Seuchen, welche Jahr für Jahr dutzende Menschenopfer fordern. Wer GOTT liebt, wird stets darum bemüht sein, so nachhaltig wie möglich zu leben und umweltschädliche Einlüsse zu reduzieren.
Unitarier
ist die Bezeichnung einer freien Religionsgemeinschaft, die sich an Werten wie Humanismus, Vernunft und Toleranz orientiert. Daneben gibt es die sogenannten "unitarischen Christen". Im Gegensatz zu Binitariern bzw. Trinitariern, die lehren, dass GOTT aus zwei bzw. drei "Personen" besteht, glauben unitarische Christen, dass GOTT als eine einzige "Person" existiert; nämlich als Vater im Himmel ( Johannes 17,3 / 1. Korinther 8,4-6 ). Während Unitarier verbindliche Dogmen und heilige Schriften ablehnen, gründen unitarische Christen ihren Glauben allein auf die Bibel ( Römer 10,17 ). Während Unitarier Wahrheit als etwas Persönliches betrachten, das jeder Mensch durch eigene Vernunft und Erfahrung finden muss, glauben unitarische, dass GOTTES Wort die Quelle aller Wahrheit ist ( Psalm 119,160 / Johannes 17,17 ). Während die meisten Unitarier eine pantheistische Weltsicht vertreten, wonach GOTT und das Universum samt allem, was darin existiert, identisch sind, unterscheiden unitarische Christen zwischen dem einen und einzigen Schöpfergott und allem, was GOTT erschaffen hat ( Jesaja 44,24 / Jesaja 45,5 / Jesaja 46,9 ). Während Unitarier demokratisch organisiert sind und großen Wert auf das selbstbestimmte Mitwirken der Mitglieder legen, richten sich unitarische Christen nach den Vorgaben der Bibel ( Titus 1,5-9 ).
Unterhaltung
im Sinne von Entertainment mittels Medien (Radio, Filme, TV-Sendungen, Literatur) oder Veranstaltungen (Theater, Konzerte, Zirkus, Shows, Sportveranstaltungen etc.) ist aus biblischer Sicht kritisch zu betrachten. Christen sind aufgerufen, ihre Lebenszeit weise zu nutzen und sich von Dingen fernzuhalten, die sündhaft sind und die ihren Glauben schwächen ( 1. Korinher 7,29-31 / 1. Korinther 10,23 / Epheser 5,15 f. ). Die Nutzung von Medien sollte sich auf die Beschaffung bzw. Verbreitung von Informationen und die notwendige Kommunikation mit anderen Personen beschränken. Statt passiv zu konsumieren, sollen Christen ihre freie Zeit aktiv für ihre Glaubensgeschwister hingeben und für andere da sein ( Johannes 15,12 f. / 1. Johannes 3,16 ). Medienkonsum zum persönlichen Vergnügen ist hingegen eine Verschwendung kostbarer Zeit, die weder für den Konsumenten noch für andere einen Nutzen hat.
Unzucht
(griechisch: porneia) beschreibt in der Bibel sexuelle Handlungen, die außerhalb der Ehe zwischen Mann und Frau stattfinden. Dazu zählen Ehebruch / Sex vor der Ehe / Prostitution / Homosexualität / Inzest ( 1. Korinther 6,9 f. ). Jesus erklärt, dass Unzucht aus dem Herzen des Menschen kommt und ihn unrein macht ( Matthäus 5,32 ). Der Apostel Paulus macht deutlich, dass jeder, der Unzucht treibt, gegen seinen eigenen Körper sündigt und ihn auf diese Weise verunreinigt. Weil unser Körper GOTT gehört und nicht uns selbst, erwartet GOTT von uns, dass wir Ihn mit unserem Körper ehren, indem wir sexuelle Sünden meiden ( 1. Korinther 6,18 ). Die Bibel warnt, dass Unzüchtige das Reich GOTTES nicht erben, sondern von GOTT gerichtet werden ( Epheser 5,5 / Hebräer 13,4 / Offenbarung 22,15 ). Darum fordert das Neue Testament eindringlich dazu auf, der Unzucht zu entfliehen ( 1. Korinther 6,12-20 ). Wer nicht in der Lage ist, sexuell enthaltsam zu leben, dem empfiehlt Paulus, zu heiraten, um auf diese Weise das Risiko, Unzucht zu begehen, zu minimieren ( 1. Korinther 7,1-9 ). Gleichzeititg ist jeder Gläubige aufgerufen, nach Enthaltsamkeit zu streben und die Fleischeslust zu überwinden ( Galater 5,22 ). Im Alten Testament wird der Begriff Unzucht auch im übertragenen Sinn für Götzendienst verwendet. Im Neuen Testament symbolisiert die Hure Babylon einerseits die abgefallene Kirche - allen voran den "Katholizismus" - sowie andererseits ein globales antichristliches Machtsystem, das die Menschen zum Bösen verführt und am Ende von GOTT gerichtet wird ( Offenbarung 17 + 18 ). Da GOTT immer treu und verlässlich ist, möchte Er, dass auch wir Ihm treu sind, indem wir Ihn mit ungeteiltem Herzen lieben und Ihm allein dienen ( Lukas 4,8 ). Schließlich kommt alles, was wir haben, von unserem himmlischen Vater ( Psalm 36,10 / Psalm 104,27 f. / Römer 11,36 / Jakobus 1,17 ). Deshalb verdient niemand außer Ihm unsere Anbetung. Wenn wir etwas oder jemand anderes anstelle unseres Schöpfers verehren bzw. einer Person oder Sache denselben Stellenwert geben, wertet GOTT dies als Treuebruch. Aus diesem Grund steht Götzendienst unter GOTTES Fluch ( 1. Mose 20,1-6 ).
V
Vergebung
ist ein Ausdruck von GOTTES Barmherzigkeit und ein grundlegendes Prinzip im Glauben. Weil GOTT uns Menschen liebt, ist Er bereit, Sünden zu vergeben ( 2. Mose 34,6 f. / Psalm 103,8-10 / Micha 7,18 ). Um Vergebung bei GOTT zu finden, muss ein Mensch seine Schuld einsehen und sie aufrichtig bereuen. Wenn wir GOTT unsere Sünden demütig bekennen, haben wir die Zusage, dass GOTT uns vergibt ( 2. Chronik 30,9 / Psalm 32,5 / Sprüche 28,13 / 2. Chronik 7,14 / Jesaja 55,6 f. / Joel 2,13 / 1. Johannes 1,8-10 ). Dies macht unsere Taten nicht ungeschehen. Es bedeutet jedoch, dass GOTT nicht mehr an unsere Sünden denkt und sie von da an nicht mehr zwischen uns und unserem Schöpfer stehen ( Jesaja 1,18 / Micha 7,19 ). Jede Sünde, die ein Mensch begeht, belastet seine Beziehung zu GOTT ( Jesaja 59,1 f. ). Durch Buße und Vergebung wird die Beziehung mit GOTT wiederhergestellt. Dies macht uns innerlich frei und schenkt uns Frieden. Darin liegt wiederum wahres Glücks ( Psalm 32,1 ). Wer meint, Frieden zu haben, während er seine Schuld leugnet oder weiterhin in seinen Sünden lebt, betrügt sich selbst ( Jesaja 48,22 / 1. Johannes 1,8 ). In der Bibel sagt GOTT ausdrücklich, dass Er viel lieber vergibt, als zu strafen. Deshalb ruft GOTT alle Menschen zur Umkehr von ihren Sünden auf ( Hesekiel 33,11 ). Dennoch lässt GOTT nicht jede Tat ungestraft ( 2. Mose 34,7 / Nahum 1,3 ). Manchmal lässt GOTT uns Konsequenzen spüren, um uns zu erziehen, damit wir aus unseren Fehlern lernen und das Böse meiden ( Hiob 5,17 / Hebräer 12,5-11 ). Denn GOTT will uns nicht nur vergeben, sondern unser Herz von allem Schlechten reinigen, damit wir uns so verhalten, wie es Ihm wohlgefällig ist ( Psalm 51,12 / Matthäus 5,8 / 2. Korinther 7,1 ). Dass wir Menschen überhaupt Vergebung für unsere Sünden empfangen können, verdanken wir einzig und allein Jesus Christus, dem Sohn GOTTES, der stellvertretend für die Sünden der Menschheit starb. Da Jesus ohne Sünde war, kann sein vergossenes Blut uns mit GOTT versöhnen. Dies gilt auch rückwirkend für alle Menschen vergangener Zeiten, die gottesfürchtig gelebt haben. Würde GOTT nicht vergeben, wären alle Menschen hoffnungslos verloren, da Sünde GOTTES Gericht und letztlich den ewigen Tod nach sich zieht. Doch durch den Glauben an Jesus kann jeder Mensch von seiner Sündenschuld befreit und von Tod und Gericht erlöst werden. Das Neue Testament erwähnt drei Ausnahmen, wann GOTT nicht vergibt: 1. Wenn eine Person vorsätzlich sündigt (d.h. bedenkenlos bzw. trotz besseren Wissens oder absichtlich, um GOTT zu kränken) / 2. wenn eine Person den Heiligen Geist lästert (indem sie beispielsweise GOTTES Wirken dem Teufel zuschreibt) / 3. wenn eine Person eine Sünde zum Tod begeht (d.h. sich bewusst von GOTT abkehrt bzw. sich fortwährend weigert, Buße zu tun). Die Bitte um Vergebung für Sünden ist ein zentraler Bestandteil des Vaterunser. Weil GOTT bereit ist, uns zu vergeben, erwartet Er, dass auch wir ohne Einschränkung allen vergeben, die sich uns gegenüber schuldig gemacht haben. Nur dann kann GOTT vergeben, wenn wir uns selbst einmal versündigen ( Matthäus 6,14 f. / Matthäus 18,21 f. ). Einander zu vergeben, erfordert die Bereitschaft, innerlich loszulassen bzw. zu überwinden, was wiederum ein Zeichen wahrer Liebe ist ( Römer 15,7 / 1. Korinther 13,4-7 / Kolosser 3,12-14 ). Unvergebenheit hingegen belastet unser Herz, verhindert Gemeinschaft, führt auf Dauer zu Verbitterung und birgt die Gefahr, von GOTT abzufallen ( Hebräer 12,15 ).
Vergnügen
Freude, die von GOTT kommt, ist biblisch. Freude ist jedoch nicht gleichbedeutend mit Vergnügen. Die Bibel ruft dazu auf, uns im Herrn zu freuen und dankbar zu sein ( Nehemia 8,10 / Philipper 4,4 / 1. Thessalonicher 5,18 ). Gleichzeitig warnt GOTTES Wort vor weltlicher Genusssucht, die den Charakter verdirbt und nicht zu GOTTES Ehre, sondern nur der Befriedigung fleischlicher Lüste dient ( Epheser 5,18 / Philipper 3,18 f. ). Die meisten Menschen lieben das Vergnügen mehr als GOTT. Sie fragen nicht nach GOTTES Willen und machen sich keine Gedanken über die zeitlichen und ewigen Konsequenzen ihrer Lebensweise ( 2.Timotheus 3,1-5 ). Während weltliches Vergnügen flüchtig und vergänglich ist ( 1. Johannes 2,17 ), kommt wahre und bleibende Lebensfreude aus der Beziehung zu GOTT ( Psalm 16,10 / Psalm 36,10 / Psalm 73,28 ).
Verhütung
Verhütungsmittel werden in der Bibel weder erwähnt noch verboten. Gleichzeitig zeigt GOTTES Wort, dass beim Geschlechtsverkehr das Zeugen von Nachkommen im Vordergrund steht und nicht das sinnliche Empfinden. Insofern stellt Verhütung einen Eingriff in den natürlichen Zeugungsprozess dar, indem man ihn zu unterbinden versucht. Letztlich bleibt es eine persönliche Gewissensetscheidung eines Paares, zu verhüten oder nicht. Von chemischen Verhütungsmitteln (siehe "Antibabypille") ist aus medizinischer Sicht jedoch abzuraten, da hierdurch das Risiko schwerwiegender Erkrankungen (z.B. Thrombosen / Embolien / Schlaganfällen / Brustkrebs) und Entwicklungsstörungen beim Kind erhöht wird.
W
Wählen
Grundsätzlich besitzt jeder Christ die Möglichkeit, wählen zu gehen, wenn ein Staat ihm dieses Recht gewährt. Dabei sollte es Gläubigen jedoch weder um persönliche Interessen, noch um Parteiinteressen, sondern einzig und allein um die Interessen GOTTES und Seiner Gemeinde gehen ( 1. Korinther 10,31 ). Insofern dürfen Christen grundsätzlich nur solche Parteien wählen, deren politische Forderungen nicht im Widerspruch zu GOTTES Geboten stehen. Dazu zählen Parteien, die Rechte von Christen stärken, die sich für Frieden und gegen Krieg einsetzen, die sich für soziale Gerechtigkeit stark machen, die traditionelle Familien bestehend aus Vater, Mutter und Kindern unterstützen oder die Umwelt schützen. Parteien hingegen, die widergöttliche Ideologien vertreten (siehe "Trans-Gender"), die die traditionelle Familien und die Ehe zwischen Mann und Frau zerstören, die Christen benachteiligen oder Krieg bzw. Waffenlieferungen befürworten, sollten aus christlicher Sicht keinesfalls unterstützt werden. Unabhängig davon ruft die Bibel dazu auf, für die Regierenden zu beten, damit diese Entscheidungen im Sinne GOTTES und zum Wohle aller Gläubigen treffen ( 1. Timotheus 2,1 f. ).
Weihnachten
ist kein christliches Fest, sondern hat seinen Ursprung im heidnischen Rom. Dort gab es das "Fest der Wintersonnenwende", bei dem man die wiedererlangte Kraft der Sonne feierte. Dieses Fest war auch unter der Bezeichnung "Saturnalien" bekannt, weil es dem römischen "Gott des Ackerbaus Saturn" gewidmet war. In der Anfangszeit des römischen Reiches feierte man am 25. Dezember die Geburt des Sonnengottes "Mithras" sowie der "Gottheit Saturn". In der spätrömischen Epoche galt der 24. / 25. Dezember als Tag der Geburt des römischen "Sonnengottes Sol Invictus" (= unbesigte Sonne). Die traditionellen Zeremonien der Saturnalien bestanden aus Opfern und großen Gelagen am Saturntempel bis tief in die Nacht. Es wurden Kerzen am Vorabend des Weihnachtsfestes angezündet und Weihnachtsgänse zu Ehren der römischen Gottheiten geschlachtet. Ähnliche Riten wurden sowohl in Ägypten als auch in Rom praktiziert. In nahezu allen Kulturen des Heidentums wurden Bäume als Symbol der Fruchtbarkeit verehrt. Der Tannenbaum galt als "magischer Baum", weil er im Gegensatz zu anderen Baumarten das ganze Jahr über grünt. In manchen Kulturen schmückte man ihn mit Früchten, die neues Leben symbolisieren, in anderen dekorierte man ihn mit zwölf Kerzen. Häufig wurde der Baum auch rituell besungen. Der "Weihnachtsmann" geht auf eine mittelalterliche Figur namens Sinterklaas, zurück, der an den historischen Nikolaus von Myra angelehnt ist, von dem wiederum der Name Santa Claus abgeleitet ist. Er ist Hauptfigur eines Kinderfestes, das am 5. Dezember in den Niederlanden, am 6. Dezember in Belgien sowie in vielen ehemaligen niederländischen Kolonien gefeiert wird. Er trägt eine Bischofskleidung, die aus einem roten Rauchmantel und einem Bischofstab besteht. Parallelen dazu finden sich bei den Germanen, die eine Figur namens Odin als "Gottheit" verehrten. Odin, dessen Name der Inspirierte bedeutet, galt als der "Gott" der Weisheit, der Magie und des Todes. Er wird auf Bildern als großer, alter Mann mit einem langen weißen Bart und einem Speer bzw. Stab in der Hand dargestellt. Er reiste nach heidnischer Überlieferung auf einem weißen Pferd um die Welt, das acht Beine hatte und an die acht Rentiere des modernen Weihnachtsmannes erinnert. Die traditionelle Gestalt des Weihnachtsmannes mit weißem Bart und rotem Gewand geht auf eine Werbeaktion der Firma Coca Cola im Jahr 1930 zurück. Ob eine Parallele zu der Erzählung von Sinterklaas besteht, ist nicht belegt. Dass der Weihnachtsmann ein Haus durch den Schornstein betreten würde, entspringt einer altnordischen Legende, nach der die nordische "Göttin Hertha" beim Kamin erschien, um den Bewohnern des Hauses Glück zu bringen.
Dem Weihnachtsmann werden verschiedene Eigenschaften GOTTES zugeschrieben: Dazu gehört 1. seine ewige Existenz / 2. seine Allwissenheit / 3. seine Fähigkeit, übernatürliche Dinge tun, zu dem normale Menschen nicht im Stande sind / 4. seine Rolle als Richter, der die Artigen belohnt und die Ungehorsamen bestraft. Menschen bringen dem Weihnachtsmann Dank und Anerkennung dar und singen Lieder zu seiner Ehre. Damit gleicht der Weihnachtsmann-Kult einem modernen Götzendienst ( 1. Mose 20,1-6 ). In Wahrheit ist GOTT der Einzige, der seit Ewigkeiten existiert, der allmächtig und allwissend ist, der Menschen belohnt oder bestraft und der uns täglich mit guten Gaben beschenkt und dafür unseren Dank verdient ( Psalm 50,14 / Apostelgeschichte 17,24-28 ). Der "Nikolaus" ist vermutlich an den englischen Namen Old Nick (= Alter Nick) angelehnt, der ein bekannter umgangssprachlicher Spitzname für den Teufel ist. Der typische Ausspruch des Weihnachtsmanns "Ho, Ho, Ho!" drücken eine Art hämisches bzw. teuflisches Lachen aus. Der Brauch, Weihnachten zu feiern, wurde von Papst Julius (Regierung von 336 bis 352 nach Christus) unter der Bezeichnung "Heiliger Abend" als dem Tag der Geburt Christi zum "christlichen Fest" erklärt. Gemäß den Zeitangaben der Bibel wurde Jesus jedoch nicht am 25. Dezember, sondern im Frühjahr geboren. Zudem gebietet die Bibel an keiner Stelle, Jesu Geburt zu feiern. Im Zentrum des christlichen Glaubens stehen das Leben, der Tod und die Auferstehung Jesu. Die Taufe und das Abendmahl sollen uns an das Werk Christi erinnern, das er für die Erlösung der Menschheit vollbracht hat. Da der traditionelle Weihnachtsbrauch durch und durch heidnisch ist, ist er aus christlicher Sicht abzulehnen.
Weisheit
Die Bibel unterscheidet zwischen menschlicher und göttlicher Weisheit. Während menschliche Weisheit dem Vestand (d.h. Logik, Wissen und Erfahrungen) entspringt, basiert göttliche Weisheit auf der Beziehung zu GOTT ( Sprüche 2,6 ). Wer GOTT liebt und Ihn fürchtet, richtet sich nach Seinen Geboten. Daran erkennt man echte Weisheit ( Hiob 28,28 / Sprüche 1,7 / Sprüche 9,10 / Jakobus 3,13 ). Weitere Zeichen göttlicher Weisheit sind Demut, Güte, Barmherzigkeit, Friedsamkeit, Aufrichtigkeit, Geduld, Selbstbeherrschung ( Jakobus 3,17 f. ). Im Gegensatz dazu werden Neid und Streitsucht als irdisch, sinnlich und teuflisch bezeichnet ( Jakobus 3,14-16 ). Die Bibel nennt göttliche Weisheit kostbarer als Silber und Gold ( Sprüche 4,7 / Sprüche 15,33 / Sprüche 16,16 / Sprüche 19,8 ). Wer mit weisen Menschen umgeht, wird selbst weise; während der Umgang mit gottlosen Menschen den Charakter verdirbt ( Sprüche 13,20 / 1. Korinther 15,33 ). Wenn Menschen sich selbst für weise halten, so ist dies ein Ausdruck von Stolz und Eitelkeit ( 1. Korinther 3,18-20 ). Die Bibel macht deutlich, dass GOTT Stolz verabscheut und hochmütigen Menschen widersteht ( Sprüche 6,16 / Sprüche 21,4 / Jakobus 4,6 ). Im Gegensatz zu GOTT ist unser Verstand beschränkt. Das bedeutet, dass wir demütig anerkennen müssen, dass es Dinge gibt, die unser menschliches Urteilsvermögen übersteigen. GOTTES Gedanken und Wege hingegen sind in jeder Hinsicht vollkommen und gleichzeitig viel höher als unsere ( Psalm 139,17 f. / Jesaja 40,28 / Jesaja 55,8 ). Wenn wir mit GOTT verbunden sind, können wir Seine Weisheit stückweise begreifen ( 1. Korinther 13,9-13 ). Um GOTT zu erkennen, braucht es den Heiligen Geist, den GOTT denen gibt, die an Jesus Christus glauben. Der Heilige Geist verleiht göttliche Einsicht. Er hilft uns, GOTTES Willen zu verstehen und so zu leben, wie es GOTT gefällt. Jesus, der Sohn GOTTES, dient uns als Vorbild für göttliche Weisheit ( 1. Korinther 1,30 ). Indem wir handeln wie er, erfüllen wir GOTTES Willen und haben Gemeinschaft mit GOTT ( Johannes 14,4-11 / 1. Johannes 1,5-7 ). Wenn uns an Weisheit mangelt, dürfen wir GOTT zu jeder Zeit um Einsicht bitten, und damit rechnen, dass Er uns Verständnis für Seinen Willen geben wird ( Epheser 1,17 / Jakobus 1,5 ).
Welt
(griechisch: kosmos) hat in der Bibel verschiedene Bedeutungen. Es beschreibt einerseits die physisch-materielle Welt (die Erde) sowie andererseits die von GOTT abgefallene, sündige Gesellschaft. Dazu zählt die Lust des Fleisches (d.h. das zügellose Ausleben selbstsüchtiger Leidenschaften), die Lust der Augen (d.h. die Gier nach Geld und materiellem Besitz) und der Stolz bzw. Hochmut des Lebens (d.h. das Streben nach einem selbstbestimmten Leben, unabhängig von GOTT und Seinen Geboten) ( 1. Johannes 2,15-17 ). In der Heiligen Schrift wird der Begriff Welt oft mit dem Herrschaftsbereich Satans, des Teufels verknüpft, der für Finsternis, Lüge, Egoismus, Sünde und Tod steht ( Johannes 16,11 / 2. Korinther 4,4 ); im Kontrast zum Himmel, dem Herrschaftsbereich GOTTES, der für Licht, Wahrheit, Liebe und Leben steht Psalm 16,11 / Psalm 36,10 ). GOTTES Reich und die Welt sind zwei gegensätzliche Bereiche, die miteinander unvereinbar sind ( Römer 8,5 f. ). Weltliche Menschen sind in der Regel fleischlich gesinnt, d.h. ihr Denken und Handeln steht häufig im Widerspruch zum Willen GOTTES ( Römer 8,7 f. / Galater 5,19-21 / Jakobus 3,13-16 ). Gläubige Menschen hingegen sollen geistlich gesinnt sein; d.h. sich so verhalten, wie es GOTTES Willen entspricht ( Matthäus 7,21 / Römer 8,9 + 14-17 / Galater 5,22-26 ). Jesus sagt, dass er nicht von dieser Welt ist und dass auch seine Jünger nicht von dieser Welt sind ( Johannes 15,19 / Johannes 17,14 ). Das bedeutet, dass wahre Christen nicht nach den Maßstäben der Welt leben, sondern sich nach GOTTES Wort richten. GOTT sandte Jesus in die Welt, damit sich die Menschen aus der Welt - d.h. aus dem Einflussbereich Satans - zu GOTT bekehren ( Johannes 17,18 / Johannes 20,21 / Apostelgeschichte 26,17 f. ). Dies ist die Voraussetzung, um Vergebung bei GOTT und das Ewige Leben zu empfangen. Die Bibel warnt, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit GOTT bedeutet, da niemand gleichzeitig nach zwei verschiedenen Maßstäben leben kann ( Matthäus 6,24 / Jakobus 4,4 ). Stattdessen ist jeder Christ dazu aufgerufen, sein Denken auf Grundlage der Bibel erneuern zu lassen, um zu prüfen, was GOTT gefällt ( Römer 12,2 / 2. Korinther 6,14-18 / Epheser 4,22-24 ). Genau wie Jesus die Welt überwunden hat, sind auch alle, die an Jesus glauben, dazu berufen, die Welt und ihre sündigen Versuchungen zu überwinden ( Johannes 16,33 / 1. Johannes 5,4 f. ). Die Bibel prophezeit, dass die gegenwärtige Welt vergehen und durch einen neuen Himmel und eine neue Erde ersetzt werden wird, in der es keine Sünde und kein Leid mehr gibt ( 2. Petrus 3,13 / Offenbarung 21,1-7 ).
Wetter
GOTT ist der Herr über das Wetter. Er hat den Wetter-Kreislauf erschaffen und Er kann ihn beliebig beeinflussen ( 3. Mose 26,3 f. / 5. Mose 28,12 / Hiob 5,10 / Hiob 26,8 f. / Hiob 28,25-27 / Hiob 37,12 f. / Hiob 38,22-30 / Psalm 135,7 / Psalm 147,8 / Psalm 148,8 / Jeremia 5,24 / Jeremia 10,13 ). Die Bibel erwähnt Wetterphänomene oft als Ausdruck göttlicher Macht (Wind und Gewitter), als Segen (Regen) sowie als göttliches Gericht (Trockenheit und Dürre sowie Hochwasser und Überschwemmungen). Insofern sind Naturkatastrophen kein Zufall, sondern die unmittelbare Folge von Sünde oder durch Menschen verursachte Umweltverschmutzung. Darüber hinaus erklärt die Heilige Schrift, dass extreme Wetterphänomene wie Frost und Hitze erst nach der Sintflut auftraten ( 1. Mose 8,22 ). Man kann daher annehmen, dass das Klima auf Erden vor der Sintflut überwiegend gleichmäßig warm war. Ebenso lässt sich davon ausgehen, dass die klimatischen Bedingungen auf der neuen Erde, die GOTT Seinen Kindern verheißt, ganzzeitig mild und angenehm sein werden ( Offenbarung 22,1-5 ).
Wissenschaft
und Glaube sind keine Gegensätze, wie manche Menschen meinen. Die treibende Kraft hinter der Naturwissenschaft am Anfang war nicht der Atheismus, sondern vielmehr der Glaube an einen übernatürlichen Schöpfer. Viele bekannte Wissenschaftler vergangener Zeiten wie Albert Einstein, Isaac Newton oder Galileo Galilei waren zutiefst von der Existenz GOTTES überzeugt. Dies änderte sich erst durch das Aufkommen der sogenannten "Evolutionstheorie" im Jahre 1859. Sie ist seither das bestimmende Paradigma im Bereich der Biologie und der Grund, weshalb viele Menschen denken, dass seriöse Wissenschaft atheistisch sein müsse. In Wahrheit lässt sich GOTT weder mit menschlichem Verstand erfassen noch wissenschaftlich widerlegen ( Hiob 37,23 / Jesaja 40,28 / Römer 11,33 ). Obwohl wir GOTT nicht sehen, ist Seine Existenz und Gegenwart an Seinen Werken erkennbar ( Römer 1,20 ). Dazu gehört die Schönheit, die Komplexität und die perfekte Ordnung im Universum und in der Natur. Je mehr Erkenntnisse die Wissenschaft über die Schöpfung gewinnt, umso wird auf diese Weise die Größe und Herrlichkeit GOTTES hervorgehoben ( Psalm 19,2 f. / Nehemia 9,6 ). Die Aufgabe der Wissenschaft besteht darin, die Wahrheit zu ergründen und nicht darin, ein bestimmtes Dogma zu beweisen. Dazu bedarf es einer unvoreingenommenen und ergebnisoffenen Forschung. Statt eine ideologische Agenda zu postulieren, die GOTT als Schöpfer und Ursache des Universums von vornherein ausschließt, sollte die Wissenschaft jede mögliche Erklärung für die Entstehung des Lebens in Betracht ziehen; auch diejenige, auf die sämtliche Indizien in der Schöpfung hinweisen; nämlich GOTT.