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Schule

Die Bibel erwähnt moderne Schulen nicht direkt, gibt jedoch Auskunft darüber, was Kinder aus GOTTES Sicht lernen sollen. Dazu gehören vor allem Gottvertrauen, Demut, Gehorsam, Fleiß, Disziplin, Ordnungs- und Pflichtbewusstsein und Nächstenliebe ( 5. Mose 6,7  Matthäus 22,34-40 1. Korinther 13,1-7  Galater 5,22 f.  Epheser 6,1-4  Philipper 2,1-4  Kolosser 3,12 ). Erziehung und Bildung liegen nach GOTTES Willen grundsätzlich in der Verantwortung der Eltern. Ehe die ersten Kindergärten und Gemeinschaftsschulen entstanden, wurden Kinder zu Hause oder - je nach Vermögen der Eltern - von privaten Lehrern unterrichtet. Schon früh übernahmen Kinder häusliche Aufgaben und wurden an der Arbeit der Eltern beteiligt. Eine allgemeine Schulpflicht gab es nicht. Auch wenn inzwischen fast überall auf der Welt Gemeinschaftsschulen existieren, bringen sie aus biblischer Sicht verschiedene Nachteile mit sich: An vielen Regelschulen herrschen gottlose Zustände. Dazu gehören Lärm, Chaos, Verschmutzung, Gewalt und ein zunehmender Sittenverfall. Die meisten Lehrkräfte bzw. Pädagogen sind nicht gläubig, sondern vertreten atheistische Ansichten und sind häufig keine guten Vorbilder für gläubige Kinder und Jugendliche. Zudem stehen manche staatliche Erziehungsziele, wie sie in verschiedenen Bildungsplänen formuliert sind, im Widerspruch zum Willen GOTTES; z.B., wenn es um sexuelle Selbstbestimmung geht. Darüber hinaus werden in sekularen Schulklassen teilweise falsche Inhalte vermittelt (siehe Evolutionslehre), die jedoch verpflichtende Grundlage für staatliche Prüfungen darstellen. Hier besteht die Gefahr einer ideologischen Indoktrination der Schüler, die ihrem Glauben schadet. Hinzu kommt der schlechte Umgang mit anderen Kindern und Jugendlichen, die gläubige Kinder sittlich-moralisch verderben können ( Sprüche 13,20  1. Korinther 15,33 ). Zum anderen gibt es verschiedene pragmatische Gründe, die für einen häuslichen Unterricht sprechen. Zum ersten sind Eltern die primären Beziehungspersonen ihrer Kinder, die sie kennen und daher am besten auf sie einwirken können. Ein weiterer Vorteil ist die natürliche und vertraute Lernumgebung, die den Kindern eine ruhige Lernatmosphäre bietet. Desweiteren ermöglicht häuslicher Unterricht eine individuelle Betreuung und gezielte Förderung der Jungen und Mädchen sowie eine flexible Gestaltung der Lernzeit. Dies spart jährlich nicht nur enorme Kosten an Steuergeldern für Personal und Lernmaterial, die der Staat für andere Bereiche verwenden kann, sondern verbessert statistisch betrachtet auch den Leistungserfolg der Schüler im Vergleich zum Regelunterricht. Insofern sollte es Vätern und Müttern grundsätzlich freistehen, selbst zu entscheiden, ob sie ihre Kinder zu Hause oder in einer Gemeinschaftsschule unterrichten lassen wollen; so, wie es in vielen westlichen Industriestaaten möglich ist. Der Unterricht an sekularen Gemeinschaftsschulen sollte sich prinzipiell auf die Vermittlung von allgemeinem Sachwissen, grundlegenden und alltagsrelevanten Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen sowie sozialen Umgangsformen konzentrieren. Dabei darf der christliche Glaube und die geistliche Entwicklung eines Kindes bzw. Jugendlichen nicht behindert werden. Viele Eltern entscheiden sich bewusst dazu, ihre Kinder auf eine christliche Gemeinschaftsschule zu schicken. Sämtliche Bildungseinrichtungen - dazu zählen Kita, Schule und Hort -, die sich auf GOTT berufen, stehen in der Verantwortung, den biblischen Ansprüchen für Erziehung gerecht zu werden. Dies gilt sowohl für den schulischen Unterricht als auch für die pädagogische Freizeitgestaltung. Nur so können sie einen Mehrwert zu weltlichen bzw. nicht-christlichen Einrichtungen bieten.

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Seele

(hebräisch: nefesch / griechisch: psyché) bezeichnet in der gesamten Bibel lebendige Wesen, das Leben selbst oder die ganze Person. Das Wort Seele wird sowohl für Menschen als auch Tiere verwendet. Darüber hinaus beschreibt es die Gefühle, Wünsche und Begierden einer Person ( 1. Mose 2,7  Psalm 19,8  Sprüche 16,24 ). An vielen Stellen wird das Wort Seele mit dem Pronomen Ich gleichgesetzt ( Psalm 42,12  Psalm 71,23   Psalm 103,1 f.  Psalm 139,13 f. Hebräer 10,38 ). Zudem lehrt die Bibel, dass Seelen sterben können. Es gibt daher keine "unsterblichen Seelen", wie es manche traditionelle Kirchen lehren ( 1. Mose 3,19  Psalm 42,3  Psalm 62,6  Psalm 104,29  Prediger 12,7  Hesekiel 18,4 + 20 ). Aus diesem Grund findet sich auch kein einziges Beispiel in der Bibel, wo eine körperlose Seele nach dem Tod einer Person weiter existiert. Jesus warnt, dass ein Mensch zwar den Körper eines anderen töten kann, doch es liegt allein in GOTTES Macht, eine Person wieder lebendig zu machen oder ihre Existenz im Gericht vollständig auszulöschen ( Matthäus 10,28 ). Die Vorstellung, dass die Seele einen unsterblichen Teil des Menschen darstellt, der im Körper wohnt und nach dem leiblichen Tod den Körper verlässt, stammt nicht aus der Bibel, sondern entspringt der platonischen Philosophie. Dasselbe gilt für sogenannte "Seelenwanderungen", "Inkarnationen", "leibliche Wiedergeburt" (siehe "Hinduismus") und ähnliches.

Sekten

Häufige Erkennungsmerkmale einer religiösen Sekte sind die Bindung an eine Führungsperson, die als besonders "erleuchtet" gilt und grundsätzlich nicht kritisiert oder hinterfragt werden darf. Sekten betrachten sich häufig als die einzig wahre, auserwählte Gemeinschaft. Meist werden hohe Spenden oder die Übertragung von Vermögen an die Gruppe gefordert. Ein Austritt ist oft sehr schwierig oder gar gefährlich für den Betreffenden.

Wenn Älteste Fehler machen, darf man sie respektvoll darauf hinweisen.

Wenn eine Person aus bestimmten Gründen eine Gemeinde verlässt, soll sie von den anderen weder finanziell noch in sonstiger Weise erpresst oder bedroht werden. Alles, was jemand besitzt, bleibt sein persönliches Eigentum, über das er frei verfügen kann. In manchen Fällen kann der Austritt aus einer Kirche sogar dringend erforderlich sein; z.B. wenn gefährliche Lehren oder Weltanschauungen verbreitet werden (siehe Trans-Gender), unbiblische Dinge praktiziert werden (siehe Katholizismus / Mormonen / Neue Aposteolische Reformation etc.) oder Sünde toleriert wird ( 1. Korinther 5,1-13  2. Korinther 6,14-18  Offenbarung 18,4 ). In Deutschland gibt es die sogenannte "EZW - die zentrale Forschungs- und Dokumentationsstelle der Evangelischen Kirche in Deutschland" (EKD) mit Sitz in Berlin. Sie beobachtet und bewertet neue religiöse und weltanschauliche Bewegungen. Die zu Grunde gelegten Kriterien orientieren sich jedoch nicht immer an GOTTES Wort. Oft geht es darum, was mit der landeskirchlichen Tradition im Einklang steht oder nicht. Paradoxerweise ist es die Evangelisch-Lutherische Landeskirche selbst, deren Lehren und Praktiken in vielfacher Hinsicht der Bibel widersprechen (siehe "Säuglingstaufe" / "Bibelkritik" / "Ehe für alle" / "Regenbogen-Ideologie" / "Frauen als Leiter" etc.). Eines der Hauptkriterien für die Einstufung als Sekte ist der Glaube an die sogenannte "Dreieinigkeit", die von den meisten Kirchen als Glaubensbekenntnis verlangt wird. In Wahrheit entspringt diese Lehre nicht der Heiligen Schrift, sondern der kirchlichen Tradition unter Einfluss der griechischen Philosophie. Aus diesem Grund kann und darf sie keinesfalls als Kriterium dienen, um eine Glaubensgemeinschaft als Sekte einzustufen. Das biblische und selig machende Glaubensbekenntnis lautet, dass der Vater im Himmel der einzig wahre GOTT ist ( Johannes 17,3  Johannes 20,17  1. Korinther 8,4-6  1. Timotheus 2,5 ), während Jesus der Christus und Sohn GOTTES, d.h. der von GOTT eingesetzte König und Richter ist ( Matthäus 16,15 f.  Johannes 1,49  Johannes 20,31 Apostelgeschichte 10,42 ). Hinzu kommt, dass auf der Internetseite der EZW der Dialog mit dem Islam und anderen Religionen befürwortet wird. Ein solcher ökumenischer Ansatz ist aus biblischer Sicht strikt abzulehnen. Schließlich besteht der biblische Auftrag der Kirche darin, Jesus Christus als einzgen Weg zu GOTT und zum Heil zu verkünden ( Johannes 3,36  Johannes 14,6  Apostelgeschichte 4,12 ).

Selbstbefriedigung

ist ein Ausdruck fleischlichen Begehrens. Im Gegensatz zur Liebe ist Selbstbefriedigung höchst eigennützig und zeugt von einem Mangel an Selbstbeherrschung ( Galater 5,19-23 ). Auch wenn Selbstbefriedigung in der Bibel nicht ausdrücklich als Sünde verurteilt wird, darf es allenfalls das letzte Mittel sein, um Unzucht zu vermeiden. Es sollte jedoch keinesfalls zur Sucht werden oder in Kombination mit pornografischen Filmen praktiziert werden ( Matthäus 5,28  1. Korinther 6,12 ). Wer ein starkes sexuelles Verlangen verspürt, dem empfiehlt das Neue Testament, zu heiraten, um sich nicht sexuell zu versündigen ( 1. Korinther 7,9  1. Korinther 6,13-20 ).

Selbstmord

ist eine schwerwiegende Sünde, für die es keine Vergebung gibt, weil sie nicht bereut werden kann. Denn die Entscheidung, dem eigenen Leben ein Ende zu setzen, ist unwiderruflich. Da unser Leben von GOTT kommt, gehören wir nicht uns selbst. Aus diesem Grund darf nur GOTT über die Lebensdauer eines Menschen bestimmen. Das heißt, dass es niemandem von uns zusteht, sein Leben eigenmächtig zu beenden ( 2. Mose 20,13 ). Der häufigste Grund, warum Menschen Selbstmord begehen, sind Sorgen, Depressionen und Perspektivlosigkeit. In der Bibel sind es ausschließlich gottlose Menschen, die sich selbst das Leben genommen haben ( 2. Samuel 17,23  1. Könige 16,18  Matthäus 27,3-5 ). Es werden auch einige wenige Beispiele gottesfürchtiger Personen erwähnt, die sich aufgrund ihrer Lebensumstände den Tod herbeisehnten. Doch statt selbst Hand an sich zu legen, überließen sie es GOTT, über ihr Schicksal zu entscheiden ( 1. Könige 19,4  Jona 4,8 ). Die meisten Menschen hegen Selbstmordgedanken, weil sie keine Hoffnung haben bzw. weil sie keinen Ausweg aus ihrer Lebenssituation sehen. Aus diesem Grund betrachten sie einen Suzid als letzten Ausweg. Doch wer sich das Leben nimmt, nimmt sich auch die Chance, dass ihm geholfen werden kann. Denn in Wahrheit gibt es für jeden Menschen Hilfe und Hoffnung. Dazu müssen wir verstehen, dass die Lösung für alle unsere seelischen und sonstigen Nöte bei GOTT liegt und dass wir wahre Erfüllung im Leben nur in der Beziehung zu unserem himmlischen Vater finden können ( Psalm 16,11  Psalm 18,7  Psalm 36,10  Psalm 73,28  Psalm 94,19  Jeremia 17,14 ). Ein Leben in Gemeinschaft mit GOTT beendet die Trostlosigkeit unseres Daseins und gibt uns Gewissheit, geliebt und angenommen zu sein. Sie erfüllt uns mit einem unbeschreiblichen Frieden und beseitigt alle schlechten und selbstzerstörerischen Gedanken in uns ( Johannes 14,27  Johannes 16,33  Philipper 4,4-7 ). Dann sind wir nicht mehr allein und können mit Zuversicht durch dieses Leben gehen. Der Glaube an Jesus und das Ewige Leben schenkt unserem Leben Sinn und eine Zukunft, die über den Tod hinaus geht ( Jeremia 29,11  Johannes 3,16  Johannes 5,24 ). Ganz gleich, wie aussichtos die Lebenssituation für eine Person auch scheinen mag: Bei Jesus findet jeder Hilfe ( Matthäus 11,28-30 ). Wer Jesus annimmt und sich nach seinem Wort richtet, wird wahre Freiheit finden und erleben, wie der Glaube sein Leben zum Guten verändert ( Johannes 8,31 f.  2. Korinther 5,17 ). ​In einer christlichen Gemeinde können Menschen mit Suizidgedanken jederzeit mit kostenloser Hilfe und Unterstützung rechnen. Gleichzeitig findet hier jeder, der sich für ein Leben mit Jesus entscheidet, eine neue Familie. In der Gemeinde können gläubige Menschen ihre Freuden und Sorgen miteinander teilen und sich gegenseitig ermutigen und stärken. Auf diese Weise können sie einander helfen, die Lasten dieses Lebens zu tragen ( Galater 6,2 ).

Sexualität

dient vorrangig zur Kinderzeugung und sekundär zur Vermeidung von Unzucht (= sexuelle Untreue). Der sinnliche Aspekt von Sex wird ausschließlich in den Büchern Salomos betont ( Sprüche 5,15-20  Hohelied ). Sexualität darf ausschließlich im Rahmen einer Ehe zwischen einem Mann und seiner Frau praktiziert werden ( 1. Mose 2,18-25 ). Geschlechtsverkehr vor und außerhalb der Ehe betrachtet GOTT als Sünde. Wer nicht auf Sexualität verzichten kann, sollte heiraten, um Unzucht zu vermeiden ( 1. Korinther 7,1-9 ). Sexueller Verkehr zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren, mit Tieren oder Kindern ist in GOTTES Augen besonders abscheulich ( 3. Mose 18,22 f.  Römer 1,24-27 ). Die Bibel warnt, dass Unzüchtige und Ehebrecher GOTTES Reich nicht erben, sondern in alle Ewigkeit verdammt werden ( 1. Korinther 6,9  Offenbarung 21,8 ). Heutzutage wird Sex von vielen als Konsumgut betrachtet, das nur zur Befriedigung fleischlicher Triebe dient, während die Liebe und der Schöpfungsgedanke kaum eine Rolle spielen. Die Bibel betont, dass Männer ihre Frauen ehrbar behandeln sollen, statt sie als Objekt der Begierde zu betrachten, wie es bei Ungläubigen häufig der Fall ist. Anderenfalls kann dies verhindern, dass GOTT die Gebete der Männer erhört ( Epheser 5,25-33  1. Thessalonicher 4,1-8  1. Petrus 3,7 ). Jesus erklärt, dass diejenigen, die zum Ewigen Leben auferstehen, nicht mehr heiraten, sondern wie die Engel sein werden. Daraus lässt sich schließen, dass es in der künftigen Welt keine Sexualität bzw. Fortpflanzung mehr geben wird ( Lukas 20,34-36 ).

 

Silvester

geht auf einen ehemaligen Papst mit dem Namen Silvester der Erste (Regierung von 314 bis 335 nach Christus) zurück. Silvester war Papst und Bischof von Rom und starb am 31. Dezember 335 nach Christus. Die Katholische Kirche erhob den 31. Dezember zum Gedenktag an den verstorbenen Papst. Silvester gilt als Schutzpatron der Haustiere und wird für eine gute Ernte und ein gutes neues Jahr angerufen. Daraus entspringt der Brauch, "ein gesundes neues Jahr" zu wünschen. Das Silvesterfeuerwerk hat seine Wurzeln bei den Germanen. Diese fürchteten die Silvesternacht und veranstalteten ein lautes Spektakel. Jeder machte soviel Lärm, wie er konnte. Außerdem zündete man Holzräder an, die man brennend ins Tal rollen ließ, um die Dunkelheit und die bösen Geister zu vertreiben. Von diesem heidnischen Kult stammt die Tradition, in der Neujahresnacht ein Feuerwerk zu veranstalten. In Deutschland werden jährlich 100 Millionen Euro für Böller und Raketen ausgegeben. Christen sind dazu aufgerufen, sämtliche materielle Güter bzw. finanzielle Mittel im Sinne GOTTES und anderer Menschen zu nutzen, statt sie für nichtige Zwecke bzw. flüchtiges Vergnügen zu verschwenden ( Lukas 16,10  1. Korinther 10,31 ).

Sintflut

Die Bibel berichtet von einer weltweiten Flut, durch die GOTT die Menschheit und alles Leben auf dem Festland vernichtete. Nur Noah, seine Familie und eine Auswahl von Tieren überlebten die Flut in einem Schiff. Auch in anderen Zivilisationen der Erde ist eine Flutgeschichte überliefert, darunter im babylonischen "Gilgamesch-Epos" sowie den Völkern Ägyptens, Griechenlands, Chinas, Afrikas, Indiens, u.v.m.. Insgesamt existieren weltweit hunderte solcher Berichte. In den meisten von ihnen wird sogar eine Person namens Noah erwähnt. Die Bibel bezeugt, dass die Erde bereits wenige Generationen nach ihrer Erschaffung durch die Bosheit der Menschen verdorben und mit Gewalt erfüllt war ( 1. Mose 6,5-12 ). Aus diesem Grund beschloss GOTT, die damalige Menschheit zu vernichten. 120 Jahre zuvor gebot GOTT Noah, dem einzigen gottesfürchtigen Menschen seiner Zeit, ein gigantisches hölzernes Schiff zu bauen: die Arche ( 1. Mose 6,13-22 ). Nachdem der Bau der Arche abgeschlossen war, befahl GOTT Noah, von allen damals existierenden Landlebewesen je ein Pärchen sowie Nahrung für Mensch und Tier an Board des Schiffs zu nehmen ( 1. Mose 7,1-9 ). Nachdem Noah und seine Familie die Arche bestiegen hatten, ließ GOTT die angekündigte Flut kommen, in der alle Menschen und Tiere, die sich außerhalb der Arche befanden, umkamen ( 1. Mose 7,10-24 ). Insgesamt dauerte dieses historische Ereignis 371 Tage. Nach etwa einem Jahr gingen die Wasser der Flut zurück, sodass Noah und seine Angehörigen die Arche zusammen mit den Tieren verlassen konnten (1. Mose 8,1-22). Bemerkenswert ist der Umstand, dass die Arche nach biblischem Bericht in der südlichen Gegend des Ararat-Gebirges (heutige Türkei) landete, wo der Anfang aller Zivilisationen liegt ( 1. Mose 8,4 ). Von dort aus lässt sich die Ausbreitung sämtlicher Völker geschichtlich nachvollziehen. Nachdem die Wasser der Sintflut vollständig versiegt waren, schloss GOTT einen Bund mit Noah und gebot ihm, sich zu vermehren und die Erde von Neuem zu bevölkern ( 1. Mose 9,1-11 ). Zudem versprach GOTT, die Erde nicht mehr durch eine Sintflut zu vernichten. Das Zeichen dieses Bundes zwischen Noah und GOTT war der Regenbogen ( 1. Mose 9,12-17 ). Er diente als Erinnerung an GOTTES Zusage, die Erde nicht mehr durch eine weltweite Flut zu vernichten. Das Neue Testament bestätigt die Sintflut als historische Tatsache ( 2. Petrus 3,3-6 ). Der Apostel Petrus erklärt, dass die Sintflut ein Bild für die neutestamentliche Taufe ist ( 1. Petrus 3,19-22 ). Zuleich ist sie auch ein Sinnbild für das göttliche Gericht am Ende dieses Erdzeitalters. Genauso wie zur Zeit Noahs werden alle Ungläubigen plötzlich und unerwartet vernichtet werden, ohne dass es ein Entkommen gibt ( Matthäus 24,37-42 ). Anschließend folgt das Zeitalter der Neuen Erde unter der Herrschaft GOTTES, wo alle Gläubigen bis in alle Ewigkeit in Frieden und Sicherheit leben werden ( 2. Petrus 3,13  Offenbarung 21,1-8 ).

Sklaverei

ist eine von vielen Folgen des Sündenfalls. Nachdem die Menschen sich von GOTT abgewandt hatten, begannen die Starken über die Schwachen zu herrschen und sie zu unterdrücken. Als ersten Gewaltherrscher der Geschichte erwähnt die Heilige Schrift eine Person namens Nimrod ( 1. Mose 10,8-12 ). Ihm folgten im Laufe der Geschichte viele weitere. Sklaverei und Menschenhandel waren in der Aktike weit verbreitet. Auch wenn die Bibel Sklaverei nicht direkt verurteilt, enthält sie Gebote und Regeln für den Umgang mit Sklaven. Nach dem Gesetz des Mose, das GOTT Seinem Volk Israel verordnet hatte, sollten hebräische Sklaven nach sechs Jahren freigelassen werden und sogar eine Abfindung erhalten ( Exodus 21,1-11 ). Im Gegensatz dazu galten ausländische Sklaven oder Gefangene als dauerhaftes Eigentum, das vererbt werden konnte ( 3. Mose 25,44–46 ). Nach dem Neuen Testament sind Sklaven und Freie vor GOTT grundsätzlich gleichgestellt, auch wenn sie rechtlich gesehen weiterhin Sklaven bleiben ( Galater 3,28 ). Im Neuen Testament werden Sklaven auffordert, ihren Herren zu gehorchen, während Besitzer von Sklaven dazu angehalten werden, ihre Knechte gerecht und anständig zu behandeln. In der Bibel werden gläubige Menschen Knechte GOTTES, Knechte Christi oder Knechte der Gerechtigkeit genannt, weil sie zu GOTT gehören und Ihm dienen ( Psalm 34,23  Amos 3,7  Galater 1,10  1. Petrus 2,16 ), während ungläubige Menschen als Knechte der Sünde bezeichnet werden ( Johanes 8,34 ). Jesus erklärt, dass darin die eigentliche Knechtschaft der Menschheit besteht und dass nur der Glaube an aus der Sündenknechtschaft befreien kann ( Johannes 8,31-36 ). Als Sinnbild dazu dient im Alten Testament die Befreiung Israels aus der Sklaverei in Ägypten. Auf der neuen Erde, die GOTT allen Gläubigen verheißt, wird es gänzlich keine Sklaverei und Ungerechtigkeit mehr geben ( 2. Petrus 3,13  Offenbarung 21,1-7 ).

Sohn GOTTES

hat in der Bibel verschiedene Bedeutungen und wird für unterschiedliche Personengruppen verwendet. Dazu zählen das Volk Israel ( 2. Mose 4,22 f.  Hosea 11,1 ), alle Gläubigen ( Lukas 1,32  Lukas 6,35  Hebräer 1,5  Offenbarung 21,7 ) sowie Engel ( 1. Mose 6,4  Hiob 1,6 ). In der hebräischen und aramäischen Sprache wird die Bezeichnung Sohn für Personen verwendet, die von GOTT geliebt sind und die Ihm nahe stehen. Bereits im Alten Testament wurde GOTT Vater genannt ( Psalm 89,27  1. Chronik 17,13  Jesaja 63,16  Jesaja 64,7  Jeremia 3,19  Jeremia 31,9  Maleachi 2,10 ). Jesus war GOTT so nahe wie kein Mensch vor ihm. Sohn GOTTES zu sein, bedeutet, zu denken und zu handeln wie GOTT ( Matthäus 5,9  Matthäus 5,44 f.  Johannes 8,44  Johannes 14,31  1. Johannes 3,9-11 ). Jesus ist der einzige Mensch, der nicht auf biologischem Weg, sondern durch den Geist GOTTES gezeugt wurde. Darum ist er von seiner leiblichen Geburt an GOTTES Sohn ( Lukas 1,35 ). Alle anderen Menschen werden durch ihre Bekehrung und die damit einhergehende geistliche Wiedergeburt zu Kindern GOTTES. Weil Jesus als Mensch direkt von GOTT gezeugt wurde, war er von Anfang an ohne Sünde. Diese Tatsache macht Jesus unter allen Kindern GOTTES einzigartig ( Johannes 3,16 ). Die traditionelle Lehre vieler Kirchen, wonach Jesus GOTT ist bzw. dieselbe “Natur“ besitzt wie sein Vater, ist nicht biblisch. Die Vorstellung, dass Götter im metaphysischen Sinn Nachkommen zeugen, stammt aus dem griechisch-römischen Heidentum. Sie wurde später durch die sogenannten “Kirchenväter“ auf den christlichen Glauben übertragen. Sohn GOTTES ist ein Ehrentitel für menschliche Könige, die von GOTT gesalbt sind und in Seinem Namen herrschen ( Johannes 10,31-38 ). So wurde und wird er auch von Juden verstanden. Ein Sohn GOTTES ist jemand, der im Namen GOTTES herrscht und richtet. Damit ist Sohn auch ein Synonym für Christus, was der Gesalbte GOTTES bedeutet. Jesus ist der von GOTT eingesetzte König der Juden. Aus diesem Grund werden die Begriffe Sohn und Christus häufig zusammen verwendet ( Matthäus 16,15 f.  Matthäus 26,63  Johannes 20,31 ). David und Salomo wurden von GOTT als Sohn bzw. König erwählt ( 1. Chronik 28,6  Psalm 89,27 f. ). Die Bezeichnung Sohn bedeutet auch, Erbe zu sein ( Psalm 2,7-9 Jeremia 3,19  Galater 4,7  Hebräer 1,2 ). Weil Jesus der erste und einzige Mensch ist, der GOTT in allem treu war, ist er der rechtmäßige Erbe von GOTTES Reich. Nun werden alle, die an Jesus glauben, zu Kindern GOTTES und damit ebenfalls zu Erben bzw. Miterben ( Römer 8,17 ).

Sorgen

beschreiben Gefühle der Unruhe und Angst vor zukünftigen, ungewissen Ereignissen. Sie entstehen durch die Trennung eines Menschen von GOTT sowie durch Mangel an Gottvertrauen. GOTT steht über allem und hat die völlige Kontrolle über alles Geschehen im gesamten Universum ( Psalm 66,9  Psalm 139,5 ). Dies gilt auch für unser Leben. Die Bibel ermutigt dazu, unsere Sorgen und Ängste nicht mit uns herumzutragen, sondern bei GOTT abzugeben und auf Seine Führung zu vertrauen ( Psalm 34, 9  Sprüche 3,5 f.  Sprüche 16,20  Jeremia 17,7 ). Jesus fordert alle Menschen auf, sich keine Sorgen um Nahrung und Kleidung zu machen. Stattdessen sollen wir unsere ganze Aufmerksamkeit darauf richten, das zu tun, was GOTT gefällt. Im Gegenzug können wir uns darauf verlassen, dass GOTT für uns sorgt. Zudem können wir GOTT jederzeit um alles bitten, was wir brauchen und mit Seiner Hilfe rechnen ( Matthäus 7,7-11 ). GOTT verspricht, dass Er niemanden im Stich lässt, der sein Vertrauen auf Ihn setzt ( Psalm 94,19  Sprüche 10,3  Jesaja 41,10  Matthäus 6,25-34  Philipper 4,6 f.  Hebräer 13,5  1. Petrus 5,7 ). Diese Gewissheit schenkt uns Zuversicht und einen tiefen inneren Frieden. Wer GOTT vertraut, kann dies selbst erleben. Gleichzeitig warnt Jesus, unser Herz nicht durch Sorgen zu beschweren, da Sorgen den Körper schwächen und auf Dauer krank machen ( Spüche 13,12  Sprüche 17,22  Lukas 21,34 ). Je stärker das Gottvertrauen eines Menschen, umso tiefer ist sein Friede und umso geringer sind seine Sorgen und Ängste ( Johannes 14,27 ).

Sozialismus

bzw. Kommunismus oder Marxismus ist eine politische Weltanschauung, die auf den Ideen von Karl Marx und Friedrich Engels beruht und auf soziale Gleichheit, Gerechtigkeit und gesellschaftliche Solidarität abzielt. Um die Ausbeutung von Menschen zu verhindern und Gewinne gerecht zu verteilen, sollen sämtliche Produktionsmittel wie Fabriken, Maschinen, Grund und Boden etc. in staatliches bzw. gesellschaftliches Eigentum (Volks- oder Kollektiveigentum) überführt werden. Marx und Engels bezeichneten Religion als Opium des Volkes und forderten offen die Abkehr vom Glauben und der Kirche. In allen sozialistischen bzw. kommunistischen Systemen, die bisher real existierten, wurden bzw. werden Christen wegen ihres Glaubens verfolgt und aus der Gesellschaft ausgegrenzt; am meisten in Nordkorea. Zudem herrscht in nahezu allen sozialistischen Staaten ein mehr oder weniger ausgeprägter Personenkult um die politischen Führer, der aus biblischer Sicht strikt abzulehnen ist ( Psalm 115,1  Apostelgeschichte 12,18-25 ). Obwohl die Gleichheit aller Menschen propagiert wird, existieren auch im Sozialismus soziale und materielle Unterschiede zwischen den Herrschenden und der einfachen Bevölkerung. Die Apostelgeschichte der Bibel berichtet von der Gütergemeinschaft der ersten Christen. Dort heißt es, dass die Gläubigen alle Dinge gemeinsam hatten und dass alle Güter so verteilt wurden, wie es dem Bedarf eines jeden entsprach ( Apostelgeschichte 2,44-47  Apostelgeschichte 4,32-37 ). Die Basis dieser Solidargemeinschaft war der Glaube an GOTT und die selbstlose Liebe der Gläubigen zu allen Menschen ( Johannes 15,12 f.  Römer 12,1 f.  1. Korinther 13,1-8  1. Korinther 16,14  Philipper 2,1-5 ). Hierzu braucht es eine geistliche Wiedergeburt, die einzig und allein GOTT schenken kann und die mit einer völligen inneren Verwandlung bzw. Erneuerung des Herzens einhergeht ( Johannes 3,3-7  Römer 12,2  2. Korinher 5,17  1. Petrus 1,3  1. Johannes 4,7 ). Da der Sozialismus bzw. Kommunismus GOTT grundsätzlich verneint, bleibt er nichts weiter als ein politisches System, welches sich lediglich durch Zwang und Unterdrückung der Menschen aufrechterhalten lässt; wie es die Realität damals und heute zeigt. Ein solches System ist aufgrund der eigennützigen Natur des Menschen zum Scheitern verurteilt. Korruption und Machtkämpfe innerhalb sozialistischer Staaten unterstreichen diese Tatsache. Hinzu kommt, dass der Sozialismus in der Geschichte immer zu Armut und Mangelwirtschaft führte. Christen sind nicht dazu berufen, ein politisches System, sondern GOTTES Reich zu predigen und sich an dem Vorbild der Gütergemeinschaft der Urgemeinde zu orientieren. Auf der neuen Erde, die GOTT Seinen Kindern verheißt, werden überall Friede, Gerechtigkeit und Wohlstand für alle herrschen; für immer und ewig ( Offenbarung 21,1-7 ).

Sport

dient primär zur körperlichen und geistigen Gesunderhaltung ( Epheser 5,28 f. ). Dabei sollte stets die Bewegung im Vordergrund stehen; nicht der Wettkampf, der nur zur Befriedigung des Fleisches (Eitelkeit, Selbstbestätigung, Ehrsucht etc.) dient. Insofern ist kommerzieller Leistungssport aus christlicher Sicht abzulehnen; ebenso wie die Verehrung von Sportlern oder Sportvereinen ( Psalm 115,1  Lukas 16,15 ). Um fit und gesund zu bleiben, eignen sich tägliche Spaziergänge oder Wanderungen sowie Schwimmen, Fahrradfahren und Ähnliches.

Steuern

Die Bibel fordert dazu auf, Steuern und Abgaben an den Staat zu zahlen, wenn es gesetzlich vorgeschrieben ist. Im Neuen Testament wird die Obrigkeit als Dienerin GOTTES bezeichnet ( Römer 13,1-4  Titus 3,1  1. Petrus 2,11-17 ). Da jede Währung Eigentum des Staates ist, steht es einer Regierung zu, diese durch Steuern einzufordern; unabhängig davon, ob das Steuergeld zum Wohle oder zum Schaden der Menschen einsetzt wird ( Matthäus 22,15-22 ). Da jeder Bürger (außer in Ausnahmefällen) verpflichtet ist, Steuern zu zahlen, sind Christen aufgerufen, ihrer Pflicht gewissenhaft nachzukommen. Während jeder Christ das Recht hat, staatlich gewährte Steuererleichterungen in Anspruch zu nehmen, ist jede Form der Steuerhinterziehung aus christlicher Sicht abzulehnen, da dies dem Ansehen GOTTES und des Christentums schadet. Wer sich gegen die Obrigkeit auflehnt, widersetzt sich GOTT und muss mit Konsequenzen rechnen ( Römer 13,4 ).

Stolz

bzw. Hochmut ist die Wurzel aller Sünden, da er dazu verleitet, sich über GOTT und andere Menschen zu erheben oder von GOTT unabhängig zu sein. Aus diesem Grund verabscheut GOTT menschlichen Stolz zutiefst ( Sprüche 6,16  Sprüche 21,4  Lukas 16,15  Johannes 5,44  1. Johannes 2,15-17 ). Dabei hat Stolz viele Facetten. Dazu zählen unter anderem Selbstbewusstsein bzw. Selbstvertrauen, Selbstbestimmung, Eitelkeit, Ehrsucht, Eigenliebe, Überheblichkeit und Selbstmitleid. GOTT schuf uns Menschen zu Seiner Ehre, damit Er im Zentrum unseres Lebens steht. Doch statt GOTT die Ehre zu geben, stellen stolze Menschen sich selbst in den Mittelpunkt. Insofern steht Stolz im Gegensatz zur Liebe, die nicht eigensinnig ist ( 1. Korinther 13,4 ). GOTT sagt, dass Er hochmütigen Menschen widersteht ( Jakobus 4,6 ). Zudem bringt Hochmut Menschen zu Fall ( Sprüche 16,8  Sprüche 18,12 ). Vielen Herrschern und Königen der Geschichte wurde ihr Stolz zum Verhängnis, indem er ihren Sturz und sogar den Untergang ganzer Nationen herbeiführte ( Jesaja 37,22-29 ). Während GOTT Stolz hasst, sind Ihm Menschen mit einem demütigen Herzen wohlgefällig ( Sprüche 11,2 ). Demut ist das Gegenteil von Stolz. Es bedeutet, anzuerkennen, dass GOTT über uns Menschen steht und dass wir alles, was wir sind und was wir haben, GOTT verdanken. Insofern gibt es nicht das Geringste, was wir uns selbst zuschreiben oder wofür wir auf uns selbst stolz sein können ( 1. Korinther 4,7 ). Stattdessen gebührt unsere Ehre und Anerkennung allein GOTT ( Psalm 115,1 ). Das Einzige, worauf wir Menschen stolz sein können, ist, GOTT zu kennen und Ihm zu dienen ( Jeremia 9,22 f. ). Jesus, der Sohn GOTTES, war frei von allem Stolz. Stattdessen machte er sich zum Diener aller Menschen. Dafür hat GOTT ihn über alles erhöht und ihn zur mächtigsten Person im gesamten Universum erhoben ( Philipper 4,5-11 ). Die Bibel ruft dazu auf, nichts aus Eigennutz oder Eitelkeit zu tun ( Römer 12,16  1. Korinther 8,1  Galater 5,26  Philipper 2,3 ). Vielmehr sollen alle Gläubigen sich gegenseitig in Liebe nach dem Vorbild Jesu dienen und in Demut einander unterordnen ( Römer 12,9 f.  1. Korinther 16,14  Epheser 5,21  Philipper 4,1-5 ). Denn wer sich selbst erhöht, den erniedrigt GOTT, während GOTT denjenigen, der sich selbst erniedrigt, Ehre verleiht ( Sprüche 29,23  Matthäus 23,11 f.  Philipper 4,6-11  1. Petrus 5,6 ).

Streit

bzw. Streitsucht wird in der Bibel durchweg negativ bewertet. Die häufigsten Gründe sind Stolz, Neid, Habgier und andere fleischliche Begierden, welche als irdisch, sinnlich und teuflisch bezeichnet werden ( Sprüche 6,16-19  Galater 5,19-21  Jakobus 3,13-15  Jakobus 4,1-3 ). Die Bibel mahnt, nicht streitsüchtig zu sein, d.h. keinen Streit zu provozieren oder sich ohne Grund in die Angelegenheiten fremder Leute einzumischen ( 2. Timotheus 2,24  1. Petrus 4,15 ). Zänkische Frauen, die sich weigern, sich ihren Männern unterzuordnen, werden ausdrücklich gerügt ( Sprüche 19,13  Sprüche 21,9  Sprüche 27,15 ). Wer Streit meidet, den bezeichnet die Bibel als weise ( Sprüche 13,10  Sprüche 17,14  Sprüche 20,3 ). Alle Christen sind aufgerufen, einander zu lieben ( Johannes 13,35  Johannes 15,12  1. Korinther 13,4-8  1. Korinther 16,14  /   1. Johannes 4,7 ). Dazu gehört, einander anzunehmen, den Frieden miteinander zu suchen und Versöhnung anzustreben, Konflikte persönlich und respektvoll miteinander zu klären, nichts persönlich zu nehmen, nicht nachtragend zu sein und einander zu vergeben ( Psalm 34,15  Sprüche 10,12  Matthäus 5,9  Römer 14,1  Römer 15,7  Kolosser 34,12-14  Hebräer 12,14 ). Es kann auch bedeuten, aus Liebe nachzugeben und Unrecht über sich ergehen zu lassen, auch wenn man sich im Recht sieht ( 1. Korinther 6,1-11 ).

Sucht

beschreibt ein zwanghaftes Verlangen (z.B. nach Alkohol, Drogen, Essen, Geld, Menschen, Sex, Pornografie usw.). Sucht bedeutet Abhängigkeit und ist eine Form von Sklaverei, die den Menschen beherrscht. Sie resultiert primär aus dem Getrenntsein von GOTT und dem tiefen inneren Wunsch jedes Menschen nach Liebe, Geborgenheit und Annahme. Ohne die Verbindung zu GOTT bleibt jedoch die Sehnsucht des Menschen unerfüllt. Diese innere Leere versucht man durch andere Dinge (Drogen, Sex etc.) zu kompensieren. Dabei werden schädliche Auswirkungen für Körper und Gesundheit in Kauf genommen. Die Bibel verurteilt exzessiven Konsum jeglicher Art ( Epheser 5,18 ). Wer süchtig ist, der ist ein Sklave der Sucht. Jesus Christus kam, um Menschen von allen Abhängigkeiten zu befreien; allen voran aus der Knechtschaft der Sünde, die den Menschen verdirbt und zum ewigen Tod führt. Wer Jesus als Retter annimmt und sich nach seinen Geboten richtet, wird jede Sucht überwinden und wahre Freiheit erlangen. Die Kraft dazu kommt von GOTT. GOTTES Liebe und Sein unbeschreiblicher Friede füllen jeden Mangel in uns aus. Dann gibt es nichts mehr, das uns beherrschen kann ( 1. Korinther 6,12 ). Christen sind zu einem Leben in Freiheit berufen ( Galater 5,1 + 13 ). Insofern ist jeder Christ aufgefordert, Versuchungen zu widerstehen und ihnen konsequent aus dem Weg zu gehen ( Matthäus 4,1-11  1. Korinther 6,18  1. Korinther 10,14  1. Timotheus 6,11 Jakobus 4,7 ). Dazu braucht es Entschlossenheit und Gebet, besonders dann, wenn wir uns innerlich schwach fühlen ( Matthäus 26,41 ). Entscheidend dabei ist, dass wir unseren Fokus weder auf uns selbst noch auf die Versuchung, sondern einzig und allein auf GOTT richten und in Seine Kraft vertrauen; so, wie Jesus es tat ( Jeremia 17,7  2. Korinther 12,7-10 ). Beten stärkt unsere inneren Widerstandskräfte und hilft uns dabei, unseren Blick auf GOTT zu lenken (Epheser 6,18  1. Thessalonicher 5,17  1. Petrus 5,8 ). Auf diese Weise kann GOTT uns vor jeder Versuchung bewahren. Zudem verspricht GOTT, dass Er nicht zulassen wird, dass irgendetwas unsere Kraft übersteigt ( 1. Korinther 10,13  2. Petrus 2,9 ). Wer auf GOTT vertraut, wird immer siegreich sein ( Johannes 16,33  Philipper 4,13 ).

Sünde

bedeutet Zielverfehlung. GOTT schuf uns Menschen, damit wir Ihm dienen und so leben, wie es Seinem Willen entspricht ( Jesaja 43,7 ). Wenn wir GOTTES Gebote übertreten, verfehlen wir dieses Ziel. Sünde und Ungehorsam bedeuten Auflehnung gegen GOTT. Dies ist die Grundursache für alles Leid in der Welt. Nach GOTTES Gesetz zieht Sünde den Tod nach sich ( 1. Mose 2,17  Römer 6,23 ). Das erste Geschöpf, das sich gegen GOTT auflehnte, ist Satan, der Teufel, wobei ein Drittel aller himmlischen Engel sich Satans Rebellion anschlossen ( Offenbarung 12,3 f. ). Später verührte der Teufel auch die Menschen zur Sünde; und das bis heute ( 1. Mose 3,1-7  Matthäus 4,1-11  Johannes 8,44  2. Korinther 11,3  Epheser 6,12  1. Petrus 5,8  1. Johannes 3,8 ). Die Bibel stellt klar, dass alle Menschen, die aus Adam und Eva hervorgingen, GOTTES Gebote übertreten haben und deshalb unter dem Fluch des Todes stehen ( Römer 3,23  Römer 5,12-14 ). Darum sandte GOTT Seinen Sohn Jesus in die Welt, um die Menschheit aus der Knechtschaft der Sünde zu erlösen ( Johannes 8,31-36  Römer 6,6 f. ). Weil Jesus als einziger Mensch direkt von GOTT gezeugt wurde, war er von Anfang an ohne Sünde ( Lukas 1,35  Hebräer 4,15 ). Indem Jesus sein eigenes Leben opferte, konnte Satan besiegt, die Schuld der Menschheit gesühnt, der Fluch der Sünde gebrochen und der Tod überwunden werden. Darum hat GOTT ihn von den Toten auferweckt ( Apostelgeschichte 3,15  Apostelgeschichte 10,40  Römer 5,8  1. Korinther 15,1-4  1. Petrus 3,18 ). Nun empfängt jeder, der an Jesus glaubt und seine Schuld aufrichtig bereut, die Vergebung für seine Sünden und das Ewige Leben im kommenden Reich GOTTES ( Johannes 3,16 + 36  / Johannes 11,25  1. Johannes 5,11 f. ).

 

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