
Rettender Glaube
Alles über Gott und den christlichen Glauben.
M
Märchen
sind fiktive Erzählungen, die in der Regel keinen Bezug zum Glauben haben, sondern primär der Unterhaltung dienen. Im Unterschied dazu enthält die Bibel zwar ebenfalls einige fiktive Erzählungen (= Gleichnisse), die jedoch in direktem Zusammenhang mit GOTT stehen und somit wichtige Wahrheiten und Lehren über GOTT und das Leben auf anschauliche Weise vermitteln. Im Mittelpunkt vieler Märchen stehen Helden, die besondere Taten vollbringen und dafür Ruhm und Ehre erhalten. Im Gegensatz dazu lehrt die Bibel, dass GOTT derjenige ist, von dem alles Geschick eines Menschen abhängt. Aus diesem Grund verdient Er in erster Linie unsere Ehre und Anerkennung ( Psalm 115,1 / 1. Korinther 10,31 ). Zudem werden in einigen Märchen bestimmte Praktiken (z.B. Zauberei), die GOTT scharf verurteilt, normalisiert und verharmlost ( 2. Mose 22,18 / 5. Mose 18,10 f. ). Dies birgt die Gefahr, dass Kinder auf subtile Weise verführt werden, statt zu lernen, sich davon abzugrenzen. Auch die moralischen Lektionen von Märchengeschichten stehen nicht selten im Widerspruch zu GOTTES Maßstäben von Gut und Böse (z.B. "Gewalt als probates Mittel der Konfliktlösung" / "Diebstahl als legitimes Recht, um Bedürftigen zu helfen" usw.). Da Märchen aus biblischer Sicht kaum echten Bildungswert für Kinder haben, stattdessen jedoch ihre geistige Entwicklung negativ beeinflussen können, ist es ratsam, sie ganz zu meiden. Für Christen sollte ausschließlich die Bibel als Basis für die Erziehung von Kindern und die Vermittlung von Normen und Werten dienen ( 5. Mose 6,7 / 2. Timotheus 3,16 f. ). Deshalb ist es wichtig, GOTTES Wort von Anfang an aktiv im Alltag zu integrieren. Auch Kinderbibeln eignen sich gut, um die göttlichen Botschaften der Heiligen Schrift bildhaft und altersgerecht zu vermitteln.
Medien (Filme, Literatur, Social Media)
Die Bibel verbietet nicht die Nutzung moderner Medien, mahnt jedoch zu einem weisen Umgang mit ihnen ( 1. Korinther 10,23 ). Der Medienkonsum von Christen sollte auf das Nötigste - vor allem geistliche Zwecke - beschränkt bleiben; d.h. nicht zum Vergnügen bzw. zur Unterhaltung ( 1. Korinther 7,29-31 / 1. Korinther 10,31 ). In diesem Zusammenhang sind vor allem christliche Medien zu empfehlen, die einen direkten Bezug zu GOTTES Wort haben und den Glauben fördern. An erster Stelle sollte die Bibel stehen ( Matthäus 4,4 / Kolosser 3,16 f. / 2. Timotheus 3,16 f. ). Weltliche Medien ohne Bezug zu GOTT (ausgenommen Sachbücher) oder mit gottlosen Inhalten sollten konsequent gemieden werden, da sie von GOTT ablenken und dem Glauben schaden können. Auch das Abhängigkeitspotential moderner Medien sollte berücksichtigt werden ( 1. Korinther 6,12 ). Grundsätzlich sind Christen dazu aufgerufen, alles zu prüfen und anhand der Bibel zu beurteilen, was wahr und im Sinne GOTTES ist ( 1. Thessalonicher 5,21 ). Dies gilt sowohl für Literatur als auch Musik und Filme mit christlichen Inhalten. Statt digital zu kommunizieren, sollten Christen die persönliche Gemeinschaft mit anderen Gläubigen anstreben ( Hebräer 10,25 / 1. Johannes 3,16 ). Gläubige Eltern sind angehalten, die Nutzung sozialer Medien durch ihre Kinder kritisch zu begleiten, um Schaden von ihnen abzuwenden.
Menschenrechte
umfassen Grundrechte und individuelle Rechte von Menschen. Obwohl Menschenrechte im Allgemeinen aus der Würde des Menschen hergeleitet werden, können sie niemals unabhängig von GOTT gelten. Es existiert kein Naturgesetz, das Menschen Würde verleiht oder ein Recht auf Leben garantiert. Ebenso wenig gibt es ein natürliches Recht auf Gesundheit, Wohlstand, Sicherheit oder sonst irgendetwas, das Menschen erstreben. All diese Dinge sind Gottesgaben, die wir dankbar und demütig aus GOTTES Hand annehmen dürfen. Alles, was GOTT uns gibt, kann Er auch jederzeit wieder zurücknehmen, ohne uns dafür Rechenschaft schuldig zu sein. Insofern können wir Menschen nur solche Rechte für uns in Anspruch nehmen, die GOTT uns zugesteht. Dazu zählen persönliche Freiheitsrechte, das Recht auf körperliche Unversehrtheit, Schutz der Ehe und des Eigentums sowie Schutz vor Benachteiligung. Einige von ihnen finden sich auch in der UN-Menschenrechtskonvention wieder. Auf der anderen Seite haben wir Menschen auch Verpflichtungen gegenüber GOTT. GOTT erwartet von uns, dass wir uns an Seine Gebote halten. Als Schöpfer ist GOTT nicht an irdische Konventionen oder Rechtsordnungen gebunden. Vielmehr stehen GOTTES Gebote grundsätzlich über jeglichen Gesetzen von Menschen. Insofern dürfen Menschenrechte nicht im Widerspruch zum Willen GOTTES stehen, sondern müssen von GOTT legitimiert sein. Anderenfalls haben sie keine Gültigkeit vor GOTT und sind damit als nichtig zu betrachten ( Matthäus 15,9 / Apostelgeschichte 5,29 ).
Missbrauch
vor allem sexueller Art, wird in der Heiligen Schrift an mehreren Stelle thematisiert ( 1. Mose 34,1-31 / Richter 19,1-28 / 2. Samuel 13,1-22 ). Im Gesetz des Mose war die Schändung einer verlobten Frau mit der Todesstrafe belegt ( 5. Mose 22,22-27 ). Wer hingegen einer Jungfrau, die nicht verlobt war, Gewalt antat, war nach dem Gesetz verpflichtet, sie zur Frau zu nehmen oder eine Geldbuße zu bezahlen ( 5. Mose 22,28 f. ). Jede Form von Missbrauch, sowohl körperlicher als auch seelischer Art, ist aus biblischer Sicht scharf zu verurteilen, da Zwang und Gewalt im Widerspruch zum Gebot der Liebe stehen ( Römer 13,10 ). Stattdessen fordert GOTTES Wort ausdrücklich dazu auf, die Schwachen zu schützen. Wer selbst Missbrauch erlebt hat, findet bei GOTT Zuflucht und Trost. GOTTES wunderbare Vaterliebe heilt tiefe Wunden und schenkt Kraft, um das Erlebte - wie schrecklich es auch sein mag - zu überwinden und zu vergeben ( Psalm 23,4 / Psalm 36,8 / Psalm 63,8 / Psalm 91,1 f. / Jeremia 17,14 ). Vergebung wiederum macht innerlich frei und kann unter Umständen auch beim Täter eine Umkehr bewirken. Wer sich für ein Leben mit GOTT entscheidet, braucht nicht mehr an das Vergangene zu denken, sondern kann mit Zuversicht nach vorn schauen und sich stets auf GOTTES Schutz und Seine uneingeschränkte Fürsorge verlassen.
Mission
bzw. Evangelisation meint den biblischen Auftrag aller Christen, das Evangelium, die Frohe Botschaft vom Reich GOTTES und dem Ewigen Leben, in der Welt bekannt zu machen. Nach seiner Auferstehung von den Toten gebot Jesus seinen Anhängern, Menschen aus allen Völkern zu Jüngern zu machen, d.h. sie zu taufen und zu lehren, nach GOTTES Geboten zu leben (Matthäus 28,18-20 / Markus 16,15 ). Auch Hilfeleistungen und diakonische Dienste gehören mit zum Auftrag der Kirche ( Apostelgeschichte 4,34 f. / Apostelgeschichte 6,1 ). Von Anfang an predigen Christen freimütig GOTTES Wort; trotz Ausgrenzung und Verfolgung. Auf diese Weise verbreitete sich die Frohe Botschaft bis heute auf der ganzen Erde. Inzwischen gibt es unterschiedliche Arten, zu evangelisieren: Neben der mündlichen Predigt ist die Verteilung von Flyern und Broschüren ein beliebtes Mittel, um Menschen GOTTES frohe Botschaft bekannt zu machen. Entscheidend ist, dass die Verkündigung ausschließlich auf friedlichem Wege geschieht; d.h. ohne Zwang oder Gewalt. Auch wenn nicht jeder Christ dazu berufen ist, als Missionar um die Welt zu reisen, sind alle Gläubigen aufgefordert, anderen die Gute Nachricht weiterzusagen und sie aufzurufen, sich mit GOTT zu versöhnen ( 2. Korinther 5,20 f. / Kolosser 4,5 f. / 1. Petrus 3,15 ). Die Verkündigung des Evangeliums ist kein freiwilliger Zeitvertreib, sondern eine ernstzunehmende Verpflichtung für jeden Christen. Das Ziel ist, Menschen für GOTTES Reich zu gewinnen, um ihnen Hoffnung für ihr Leben zu schenken, und sie gleichzeitig vor dem kommenden Gericht und der ewigen Verdammnis zu erretten ( Johannes 3,16-18 + 36 ). Der Apostel Paulus bezeichnet das Evangelium als Kraft GOTTES, die jeden Menschen, der die Frohe Botschaft annimmt, errettet ( Römer 1,16 / Epheser 1,19 ). Daher sollten sich Christen weder für das Evangelium schämen noch ihre Hoffnung allein für sich behalten. Vielmehr sollte jeder Christ bereit sein, seinen Glauben zu jeder Zeit mutig und offen zu bekennen; auch unter Verfolgung. Wer treu zu Jesus steht, zu dem steht auch Jesus treu. Gleichzeitig warnt Jesus, dass jeder, der ihn vor den Menschen verleugnet, von Jesus ebenfalls verleugnet werden wird ( Matthäus 10,32 / 2. Timotheus 2,12 ).
Mode
Das Neue Testament betont, dass wahre Schönheit von innen kommt. Sie zeigt sich vor allem in einem sanften und besonnenen Charakter. Denn daran hat GOTT Wohlgefallen ( Sprüche 11,22 / 1. Petrus 3,3 f. ). Die Art und Weise, wie jemand sich kleidet, hat keinerlei Nutzen im Hinblick auf den Glauben. Kleidung soll in erster Linie praktisch und funktional sein statt ästhetisch zu wirken oder den Körper optisch zu betonen. Ein Christ soll weder eitel noch neidisch sein ( Sprüche 31,30 / Galater 5,26 / Philipper 2,3 ). Er soll auch nicht durch Schmuck oder teure Kleidung auffallen, sondern vielmehr durch Liebe und gute Werke, die GOTT ehren und auf Ihn hinweisen. Insofern sollten sich Christen bei der Auswahl von Kleidung nicht nach den Modetrends der Industrie richten. Denn die Lust der Augen kommt nicht von GOTT, sondern ist Teil dieser sündigen Welt ( Jakobus 4,4 / 1. Johannes 2,15-17 ). Ebenso wenig sollen Christen reiche Personen, die in hochwertiger Kleidung in die Gemeinde kommen, bevorzugen ( Jakobus 2,1-6 ). Statt ihr Geld für teure Markenprodukte zu verschwenden, sollen Gläubige sich schlicht, bequem und unauffällig kleiden ( 1. Timotheus 6,8 ). In der ersten christlichen Gemeinde wurde Kleidung mitunter von den Gläubigen selbst hergestellt ( Apostelgeschichte 9,36-40 ).
Moral
bezeichnet die Gesamtheit von Werten, Normen und Regeln, die das zwischenmenschliche Verhalten in einer Gesellschaft bestimmen, die als gut bzw. richtig anerkannt sind. Die Grundlage für Moral ist ein allgemeingültiger Maßstab, der festlegt, was faktisch gut bzw. richtig oder schlecht bzw. falsch ist. Eine subjektive Moral, die jeder Mensch selbst definiert, bleibt beliebig und ohne jede Verbindlichkeit. Insofern ist Moral ohne GOTT nicht denkbar. Denn ohne einen absoluten Maßstab bleibt alles eine Frage der persönlichen Bewertung. Folglich ist alles erlaubt, was zur eigenen Überzeugung passt. Wenn es niemanden gibt, dem wir für unser Handeln Rechenschaft schuldig sind, außer uns selbst, bringt es keinerlei Vorteil, ein "guter" Mensch zu sein, auf andere Rücksicht zu nehmen, die Umwelt zu schützen oder auf ethisch-moralische Prinzipien zu achten. Folglich hätte auch niemand das Recht, Kriminelle, Terroristen, Vergewaltiger, Kinderschänder und sonstige Straftäter auf Basis subjektiver moralischer Prinzipien zu verurteilen. Selbst der Wert des Lebens ließe sich in Frage stellen. Ohne einen objektiven moralischen Standard, der für alle Menschen verbindlich ist, sind Rassismus, Faschismus, Sklaverei und Ausbeutung sowie Mord und Folter grundsätzlich legitim und Personen wie Hitler, Stalin oder Polpot nicht besser oder schlechter als jeder andere Mensch. Damit bleibt auch jeglicher Versuch, eine bessere bzw. gerechtere Welt zu schaffen, zum Scheitern verurteilt. Ohne GOTT ist der gefallene Mensch zu jeder Art von grausamen Handlungen im Stande ist, sofern es keine höhere moralische Instanz gibt, die ihn davon abhält. Auch im Hinblick auf das Einhalten eigener ethisch-moralischer Prinzipien versagt der Mensch, weil er schwach und korrupt ist, wie die Realität immer wieder aufs Neue bestätigt. Damit Moral für alle Menschen gleichermaßen gilt, müssen wir sie außerhalb von uns Menschen suchen. Somit kann nur GOTT die Quelle von Wahrheit und Moral sein ( Psalm 119,160 / Johannes 17,17 ). Dann gelten nicht mehr unsere persönlichen Werte als Maßstab, sondern GOTTES Gebote ( Prediger 12,13 f. ). Sie sollen uns Menschen ein sicheres und friedliches Zusammenleben ermöglichen. Die Liebe zu GOTT und zum unseren Mitmenschen bildet das Fundament von GOTTES Gesetz. GOTT zu lieben, bedeutet, so zu leben, wie es Ihm gefällt ( Johannes 8,29 / Römer 12,1 / 1. Johannes 3,22 ). Das höchste aller Gebote ist das Gebot der Nächstenliebe ( Matthäus 22,34-40 ). Es verpflichtet uns, stets zum Wohle unserer Mitmenschen zu handeln, Mutter und Vater zu ehren und Dinge wie Mord, sexuelle Untreue, Diebstahl oder Betrug zu unterlassen ( Römer 13,8-10 / 1. Korinther 13,1-13 ). Dazu gehört auch, selbstsüchtigen Einstellungen wie Stolz, Hass, Neid oder Gier sowie schlechte Gedanken gegenüber anderen zu widerstehen. Gleichzeitig nimmt GOTT uns in die Verantwortung und fordert Rechenschaft für unser Handeln ( Prediger 12,13 f. ). Wer an Jesus glaubt und seine Gebote befolgt, dem schenkt GOTT das Ewige Leben und damit eine Zukunft in einer neuen, gerechten Welt, in der einzig und allein GOTTES Wille zählt ( 2. Petrus 3,13 / Offenbarung 21,1-7 ).
Mord
ist ein Verbrechen, das gegen das sechste der zehn Gebote GOTTES verstößt ( 2. Mose 20,13 ). Die Bibel beschreibt den Mord Kains an seinem Bruder Abel als ersten Mord in der Geschichte der Menschheit ( 1. Mose 4,1-16 / 1. Johannes 3,11 f. ). Die Bibel unterscheidet zwischen Mord und Totschlag. Während Totschlag versehentlich bzw. im Affekt geschieht, erfolgt Mord vorsätzlich und geplant. Im Falle einer unabsichtlichen Tötung gebot das Mosaische Gesetz dem Täter, in eine der Asylstädte Israels zu fliehen, um vor dem sogenannten Bluträcher (= eine Person, die den Mord an einem Verwandten rächen darf) geschützt zu werden. In jener Stadt musste der Betreffende bleiben, bis sein Fall gerichtlich untersucht wurde. Erst, wenn die Ältesten der Stadt gestorben waren, durfte er ungestraft in seine Heimatstadt zurückkehren ( 4. Mose 35,22-29 ). Ein nachgewiesener Mord hingegen zog für den Täter gemäß GOTTES Gesetz die Todesstrafe durch Steinigung nach sich ( 4. Mose 35,16-21 + 30 f. ). Aus biblischer Sicht ist der Tatbestand eines Mordes nur dann erfüllt, wenn die Tötung aus persönlichen Beweggründen begangen wird. Wenn GOTT einem Menschen das Leben nimmt oder die Tötung eines Menschen befiehlt, liegt hingegen kein Mord vor. Da GOTT derjenige ist, der allen Menschen Leben gibt, hat Er auch das Recht, es jederzeit zu beenden, ohne dafür irgendjemandem Rechenschaft schuldig zu sein ( Hiob 1,21 / Psalm 90,3 / Psalm 104,29 f. / Prediger 12,7 ). Wir Menschen wiederum besitzen nicht das Recht, von uns aus einen anderen Menschen umzubringen. Im Neuen Testament wird der Tatbestand des Mordes erweitert. Demnach gilt bereits der als Mörder, der seine Glaubensgeschwister nicht liebt; z.B. indem er ihnen lebensnotwendige Hilfe verweigert ( 1. Johannes 3,14 f. ). Jeder Christ, der seine Mitbrüder schlecht behandelt oder sie beleidigt, macht sich ebenfalls schuldig ( Matthäus 5,22 / Lukas 12,45 f. ). Die Bibel warnt, dass Mörder in der ewigen Verdammnis enden werden ( Offenbarung 21,8 / Offenbarung 22,15 ). Wer einen Menschen umgebracht hat, kann bei GOTT Vergebung finden, wenn er seine Tat aufrichtig bereut, auch wenn er sie nicht wieder gut machen kann. Und wer seinem Glaubensbruder oder seiner Glaubensschwester Unrecht getan hat, den fordert GOTT auf, sich mit der betreffenden Person zu versöhnen ( Matthäus 5,9 + 23 f. / Hebräer 12,14 ), während der, dem Unrecht getan wurde, aufgerufen ist, zu vergeben ( Lukas 17,3 f. / Epheser 4,32 / Kolosser 3,13 ).
Mormonen
(offiziell: "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage") verstehen sich als christliche Glaubensgemeinschaft, die weltweit verbreitet ist und über 16 Millionen Anhänger umfasst. Sie wurde im Jahr 1830 in den USA durch Joseph Smith (1805-1844) gegründet. Ihr Hauptsitz befindet sich in Salt Lake City, Utah, USA. Die Lehren der Mormonen gründen sich maßgeblich auf das sogenannte Buch "Mormon", das nach einem "Propheten" namens Mormon benannt ist, der im Buch selbst als Hauptredakteur des ursprünglichen Berichtes genannt wird. Das Buch Mormon wird als historische Tatsache und unverzichtbarer Teil des Glaubens neben der Heiligen Schrift betrachtet. Mormonen verstehen sich selbst - ähnlich wie Zeugen Jehovas - als die einzig wahre Kirche GOTTES. In Wahrheit widersprechen die Lehren der Mormonen vielfach den Lehren der Bibel. Mormonen glauben, dass GOTT einst ein Mensch war, der sich erst später zu GOTT entwickelt hat. Die Heilige Schrift lehrt, dass GOTT der ewige Schöpfer aller Dinge und kein Mensch bzw. Geschöpf ist ( 1. Mose 1,1 / 4. Mose 23,19 / Psalm 121,1 f. / Jesaja 40,25 / Jesaja 45,12 + 18 / Römer 1,18-25 ). Mormonen glauben an die Existenz mehrerer "Götter", indem sie lehren, dass es neben GOTT, dem Vater auch eine weibliche Gottheit, nämlich die sogenannte "himmlische Mutter" gibt. Die Heilige Schrift hingegen lehrt, dass es nur einen wahren GOTT gibt - den Vater im Himmel ( 5. Mose 6,4 / Jesaja 45,5 f. + 14 + 21 / Johannes 17,3 / 1. Korinther 8,4-6 / 1. Timotheus 2,5 ). Mormonen glauben, dass GOTT wie jedes andere Geschöpf aus Fleisch und Blut besteht. Die Bibel lehrt jedoch, dass GOTT Geist und unsichtbar ist ( Johannes 1,18 / Johannes 4,24 / Römer 1,20 ). Im Gegensatz zur Heiligen Schrift lehren Mormonen, dass Menschen durch eine sündlose Lebensweise zu "Göttern" werden. In Wahrheit ist dies die Ursünde der Menschheit, mit der alles Leid dieser Welt begann ( 1. Mose 3,5 ). Hinzu kommen weitere unbiblische Lehren und Praktiken wie z.B. die "stellvertretende Taufe für Verstorbene" / "die Lehre von den drei Reichen" / "die Einsetzung von Zwölf Aposteln" / "die Lehre einer ewigen Ehe" / die bis 1890 praktizierte Polygamie (= Mehrehe) sowie das Verbot von Alkohol. Aufgrund dieser Vielzahl an Irrlehren erweist sich diese Gemeinschaft als eine der gefährlichsten und gottesfeindlichsten Sekten der heutigen Zeit, die unter allen Umständen gemieden werden sollte.
Musik
ist eine Gabe GOTTES, deren Sinn und Zweck darin besteht, GOTT zu verherrlichen ( Psalm 33,2 / Psalm 98,4 / Psalm 147,1 / Psalm 150,3-5 ). Gleichzeitig dürfen wir uns an den vielfältigen musikalischen Klängen, die GOTT geschaffen hat, erfreuen. Die Bibel ruft alle Menschen auf, GOTT zu loben ( Psalm 34,1 / Psalm 103,1 f. / Psalm 104,1 / Psalm 118,1 / Apostelgeschichte 16,25 / Epheser 5,19 / Kolosser 3,16 ). Das Alte Testament enthält eine große Sammlung von Psalmen (= Gebete bzw. Gedichte) und geistlichen Liedern, in denen GOTTES Name und seine großen Taten gepriesen werden. Eine solche Art von Musik hat GOTTES Wohlgefallen. Musik, die hingegen nur dem Kommerz bzw. Konsum dient, verfehlt ihren Sinn. Alle musikalischen und sonstigen Gaben, die ein Mensch empfangen hat, soll er gebrauchen, um seinen Schöpfer damit zu ehren und nicht, um sie zur Schau zu stellen oder um berühmt zu werden. Denn so etwas ist GOTT ein Gräuel ( Psalm 115,1 / Matthäus 23,11 / Lukas 16,15 / Johannes 5,44 / 1. Korinther 10,31 ). Während geistliche Musik zu GOTT führen soll, lenkt weltliche Musik in der Regel von GOTT ab. Zudem verleitet sie Menschen dazu, ihre Erfüllung in der Musik zu suchen statt bei GOTT. Hinzu kommt, dass in vielen weltlichen Liedern gottlose oder gar satanische Inhalte vermittelt werden, die GOTTES Namen entehren und die Zuhörer zu sündigem Verhalten anstiften. Solche Art von Musik verabscheut GOTT zutiefst. Dies betrifft vor allem Lieder, in denen Selbstbestimmung und sexuelle Freizügigkeit propagiert werden, in denen mit Geld und Luxus geprahlt wird, oder in denen Personen sich selbst bewundern, obwohl sie nur vergängliche Menschen sind; wie es insbesondere bei Hip-Hop bzw. Rap-Musik der Fall ist ( Psalm 103,15 / Sprüche 6,16 / Jeremia 9,22 f. / Matthäus 23,12 / 1. Timotheus 6,10 / Jakobus 1,10 f. ). Ebenso abscheulich empfindet GOTT die leidenschaftliche Verehrung von Musikern - sogenannten "Stars" -, was nichts anderes als Götzendienst ist ( 2. Mose 20,3 ). Auch moderne Kinderlieder und sogenannte Volkslieder, die häufig Elemente von Aberglauben enthalten, sind aus christlicher Sicht kritisch zu prüfen. Auch wenn GOTT Freude daran hat, wenn gläubige Menschen Ihm lobsingen, ist nicht jede Art von Musik zum Lobpreis geeignet. Bestimmte Klänge und Rhythmen haben auf Menschen eine berauschende Wirkung – ähnlich wie Drogen. Dies betrifft vor allem Rockmusik sowie elektronische Tanzmusik. Dabei werden die Zuhörer in eine Art emotionale Extase versetzt. Die Bibel mahnt dagegen, nüchtern zu sein und sich von nichts beherrschen zu lassen ( 1. Korinther 6,12 ). Zudem sollte beim Gotteslob nicht die Musik, sondern die Anbetung im Vordergrund stehen. In charismatischen bzw. pfingstlerischen Freikirchen ist nahezu der gesamte Gottesdienst musikalisch unterlegt. In der Regel handelt es sich um synthetische Klänge, die die Emotionen der Zuhörer anregen sollen. Viele dieser Veranstaltungen erinnern mehr an ein Konzert als an eine geistliche Versammlung. Dabei sind es häufig die musikalischen Klänge und die künstlich aufgebauschte Atmosphäre, die vor allem junge Menschen anzieht, während GOTTES Wort oft nebensächlich bleibt. In der künftigen Welt, die GOTT Seinen Kindern verheißt, wird nur noch Sein heiliger Name für alle Zeiten gepriesen werden ( Offenbarung 22,1-5 ). Alle Namen erfolgreicher Musiker und Bands der Geschichte hingegen werden zusammen mit ihren musikalischen Werken in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Weder ihr Ruhm noch ihr Andenken werden bestehen bleiben. Auch der größte Welt-Hit wird einmal für immer vergessen sein ( 1. Johannes 2,17 ).
N
Nahrung
Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. GOTT schuf eine Fülle von nahrhaften und schmackhaften Dingen, die wir genießen und an denen wir uns sättigen können ( Psalm 107,9 ). Gemäß der Bibel war die ursprüngliche Nahrung des Menschen und aller Tiere pflanzlich ( 1. Mose 1,29 f. ). Während sich die ersten Menschen im Garten Eden von den üppigen Früchten der Bäume ernährten, wurde das Nahrungsangebot nach der Vertreibung Adam und Evas aus dem Paradiesgarten durch Gemüse ergänzt ( 1. Mose 3,17-19 ). Erst nach der Sintflut erlaubte GOTT den Menschen, Fleisch zu essen ( 1. Mose 9,1-4 ). Während des alten Bundes galten für Juden bestimmte Speisegebote. Diese waren den Menschen jedoch nur für eine begrenzte Zeit auferlegt und hatten vordergründig eine symbolische Bedeutung, die auf den kommenden Erlöser hinweisen sollte ( 3. Mose 11,1-47 ). Seit der Erscheinung Jesu sind sämtliche Speisevorschriften des Alten Testaments aufgehoben. Paulus erklärt, dass alles, was GOTT geschaffen hat, gut und nichts verwerflich ist. Entscheidend ist, dass jede Speise mit Danksagung und reinem Gewissen genossen wird. Denn sie wird durch Gebet und GOTTES Wort geheiligt; d.h. annehmbar ( 1. Timotheus 4,4 f. ). Insofern dürfen Christen grundsätzlich alles essen, was sie möchten. Nur der Verzehr von Blut und Aas ist ihnen untersagt ( Apostelgeschichte 15,19-21 + 24-29 ). Darüber hinaus sollen Christen bei der Auswahl von Speisen auch auf das Gewissen anderer Personen Rücksicht nehmen. Das heißt, sie sollen in Gegenwart eines anderen solche Speisen meiden, die den anderen dazu verleiten könnten, mit schlechtem Gewissen zu essen ( 1. Korinther 8,7-13 ). Da Nahrung primär zur Lebenserhaltung dient, sollte man nur dann essen und trinken, wenn man Hunger oder Durst verspürt; nicht aus Appetit allein ( 1. Korinther 6,13 ). Zudem sollte man nur soviel verzehren, wie der eigene Körper tatsächlich braucht. Übermäßiges Essen und Trinken bezeichnet die Bibel als Ausschweifung, die Sünde ist und krank machen kann ( Galater 5,19-21 / 1. Petrus 4,3 f. ). Wer an Esssucht leidet, benötigt Hilfe, da eine Speise nicht zur emotionalen Befriedigung oder zur Kompensierung sonstiger Bedürfnisse dient. Die Bibel lehrt, dass Essen und Trinken für den Glauben nebensächlich sind, während andere Dinge wie Frieden, Freude und Gerechtigkeit im Vordergrund stehen ( Römer 14,17 ). Auch wenn eine pflanzliche Ernährung als vorteilhaft für die Gesundheit gilt, besitzt jeder Christ das Recht, selbst zu entscheiden, was er isst oder trinkt. Insofern sollte niemand seine Mitbrüder aufgrund deren Essgewohnheiten verurteilen oder verachten, um sich nicht zu versündigen ( Römer 14,10 + 13-15 ). Dennoch empfiehlt es sich, auf eine vollwertige Ernährung bestehend aus frischen Lebensmitteln und möglichst unverarbeiteten Produkten zu achten. Auf der anderen Seite berichtet die Heilige Schrift von Personen, die sich - gemessen an heutigen Standards - sehr einseitig ernährten und dennoch gesund lebten ( Matthäus 3,4 ). Wichtiger jedoch als die leibliche Nahrung ist die geistliche Speise, von der jeder Mensch lebt; nämlich GOTTES Wort ( Matthäus 4,4 ). Jesus bezeichnet sich selbst als Brot des Lebens, da der Glaube an ihn Ewiges Leben verleiht ( Johannes 6,35 ). Wer mit Jesus verbunden ist und seine Gebote befolgt, hat das wahre Leben, das nicht vergeht ( Johannes 11,25 ).
Nationalismus
beschreibt eine Überzeugung, nach der die eigene Volkszugehörigkeit im Vergleich zu anderen Volksgruppen als überlegen angesehen wird. Während Zusammenhalt und Heimatliebe innerhalb der Volksgemeinschaft gefördert werden, gibt es gleichzeitig eine scharfe Abgrenzung nach außen. Nicht selten geht Nationalismus mit einer offenen Feindseligkeit gegenüber Personen einher, die nicht als Teil der eigenen Volksgruppe betrachtet werden. Historisch betrachtet hat die heutige Vielfalt der Völker und Sprachen ihren Ursprung im Turmbau zu Babel. Gemäß der Bibel hatten alle Menschen am Anfang eine einzige, einheitliche Sprache. Getrieben von Hochmut schloss sich die damalige Menschheit zusammen, um einen Turm zu bauen, der bis an den Himmel reichen sollte. Auf diese Weise gedachten die Menschen, sich einen Namen zu machen und ihre Macht und Unabhängigkeit von GOTT zu demonstrieren. Doch GOTT, der das Herz und die Absichten jedes Menschen kennt, verwirrte ihre Sprachen, sodass keiner mehr den anderen verstehen konnte und das Vorhaben scheiterte. So entstanden die unterschiedlichen Sprachen der Welt. Infolge dessen zerstreuten sich die Menschen über den ganzen Erdball ( 1. Mose 11,1-9 ). Die Nachkommen der Menschen bildeten einzelne Sippen, aus denen wiederum verschiedene Völker und Königreiche hervorgingen, die immer wieder untereinander Krieg führten. Der damals wie heute verbreitete Völkerhass ist nichts anderes als ein Ausdruck menschlichen Stolzes, den GOTT als Gräuel empfindet ( Sprüche 6,16 / Sprüche 11,2 / Sprüche 16,5 ). Der Irrglaube, dass bestimmte Rassen anderen überlegen seien, wird durch die sogenannte Evolutionslehre gefördert. In Wahrheit ist jeder Mensch ein Geschöpf GOTTES und in dessen Ebenbild erschaffen ( 1. Mose 1,27 / Jakobus 3,9 ). Diese Tatsache verleiht allen Menschen dieselbe Würde; ungeachtet ihrer Herkunft, Hautfarbe und Sprache. Das Neue Testament lehrt, dass es in Christus keinen Unterschied zwischen Menschen in Bezug auf ihre Abstammung gibt ( Galater 3,28 / Kolosser 3,11 ). Wer an Jesus glaubt und seine Gebote befolgt, gehört zu GOTT und darf am Ewigen Leben im künftigen Reich GOTTES teilhaben ( Johannes 3,16 / Römer 8,14-17 / 1. Petrus 2,9 / 1. Johannes 3,1 / Offenbarung 5,10 ). In dieser neuen Welt wird es nur noch ein Volk mit einer Sprache geben, während Krieg und Völkerhass für immer vorbei sein werden ( Jesaja 2,4 / 1. Korinther 13,8 / Offenbarung 21,4 ).
Neid / Eifersucht
In der Heiligen Schrift bezeichnet sich GOTT an mehreren Stellen als eifersüchtig (5. Mose 6,15). Diese Tatsache ist nicht mit menschlicher Eifersucht zu vergleichen, sondern ein Ausdruck von GOTTES leidenschaftlicher Treue und Seinen Anspruch auf die alleinige Liebe und Anbetung der Menschen. Da es nur einen wahren GOTT gibt, duldet GOTT die Verehrung falscher Gottheiten nicht ( Jesaja 43,10 / Jesaja 45,5 / Johannes 17,3 ). Auf der anderen Seite verurteilt die Bibel Neid und Eifersucht von Menschen aus selbstsüchtigen Motiven, da sie zu Streit, Zorn, Zwietracht und bösen Taten führt ( Galater 5,19-21 / Jakobus 3,13-18 / Jakobus 4,1-3 ); wie der Mord Kains an seinem Bruder Abel zeigt ( 1. Mose 4,1-16 / 1. Johannes 3,11 f. ). Neid und Eifersucht stehen im Gegensatz zur Liebe, die nicht eifersüchtig ist. Gleichzeitig ist Liebe der Schlüssel, durch den sich Neid und Eifersucht überwinden lassen ( 1. Korinther 13,4 ).
Neue Apostolische Reformation (NAR)
kurz (NAR), ist eine einflussreiche, neocharismatische Bewegung, die maßgeblich von Charles Peter Wagner geprägt wurde. Zu den bekanntesten Vertretern der NAR gehören Bill Johnson (Bethel Church), Rick Joyner, Kim Clement oder Lou Angel. In der NAR treten etliche selbsternannte Apostel und Propheten auf, von denen nicht wenige Frauen sind; obwohl die Bibel Frauen das Lehren und Leiten ausdrücklich untersagt ( 1. Timotheus 2,12 ). Zudem legt die NAR ihren Fokus sehr stark auf Zeichen, Wunder und übernatürliche Erfahrungen. Dabei versprechen die Vertreter der NAR den Menschen einen Zugang zu diesen besonderen Erfahrungen; wenn sie deren Bücher kaufen oder kostenpflichtige Seminare besuchen. Auf diese Weise ziehen sie viele arglose Gläubige an, um sie finanziell auszunehmen ( 2. Korinther 2,17 ). Auffallend ist, dass es nahezu immer dieselben Personen sind, die von "Himmel- und Höllenfahrten", von "Massenheilungen" und "Totenauferweckungen" ohne den geringsten Beleg sowie von regelmäßigen "Begegnungen mit Engeln oder Jesus" berichten. Dadurch soll der Anschein erweckt werden, als handle es sich bei diesen Menschen um besondere Persönlichkeiten. Viele der angeblichen Heilungswunder entpuppten sich im Nachhinein als unecht bzw. gestellt. Insofern lässt sich mit Sicherheit davon ausgehen, dass die allermeisten Geschichten sämtlicher NAR-Vertreter frei erfunden sind. Ebenfalls betont werden prophetische Offenbarungen, die jedoch in den allermeisten Fällen nicht eintreten und daher nicht von GOTT stammen können ( 5. Mose 18,20-22 / Matthäus 24,11 ). Hinzu kommen falsche Lehren über die sogenannte "Geistestaufe" und verschiedene Geistesgaben; insbesondere über die Gabe der "Zungenrede". Viele Praktiken der NAR sind nicht nur unbiblisch, sondern sehr esoterisch bzw. spiritistisch angehaucht. Darüber hinaus wird gelehrt, dass sich geistliche Gaben erlernen und von Mensch zu Mensch übertragen lassen. Die Bibel hingegen lehrt, dass sämtliche Geistesgaben einzig und allein direkt von GOTT empfangen werden können und dass GOTT derjenige ist, der Menschen Gaben nach eigenem Ermessen zuteilt ( 1. Korinther 12,11 ). Zudem werden in vielen Fällen hohe Geldsummen für geistliche Dienste verlangt, was aus christlicher Sicht abzulehnen ist ( Matthäus 10,8 ). Bekannt ist die NAR für ihre sogenannten "Mega-Kirchen", die mehrere tausend Besucher fassen sowie für ihre aufwendig inszenierten Shows, bei denen häufig das Geistliche mit dem Weltlichen vermischt wird, wovor die Bibel ausdrücklich warnt. Dies zieht vor allem junge Menschen an und ist einer der Hauptgründe für die außerordentlich hohe Besucherzahl.
Ebenso unbiblisch ist das sogenannte "Sieben-Berge-Mandat". Dabei geht es darum, die "geistliche Herrschaft" über die sieben Sphären der Gesellschaft (Religion, Familie, Bildung, Regierung, Medien, Wirtschaft und Kunst) zu erlangen. Die Bibel fordert Christen auf, nach einem heiligen, gottgefälligen Leben zu streben und auf diese Weise Menschen für GOTTES Reich zu gewinnen ( Matthäus 5,13-16 / 1. Petrus 2,15 ). Unbiblisch sind auch die sogenannten "Gebetsmärsche", die darauf abzielen, bestimmte Gebiete von dämonischen Einflüssen zu befreien. Die Vollmacht, böse Geister auszutreiben, die Jesus seinen Jüngern gibt, beschränkt sich auf Menschen, die von Dämonen besessen sind ( Markus 16,17 ). Nirgends hingegen steht, dass ein Christ Dämonen aus Räumen oder ganzen Regionen vertreiben kann. Führende Vertreter der NAR verkünden den Glauben an eine massive weltweite geistliche Erweckung unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu. Dieses Ereignis wird als "Die Große Endzeiternte" bezeichnet. Die Bibel wiederum lehrt den Abfall vieler Kirchen von GOTT und dem rettenden Glauben in den letzten Tagen ( 2. Thessalonicher 2,3 ). Viele Vertreter der NAR verkünden zudem ein falsches Evangelium, indem sie behaupten, dass der Glaube an GOTT den persönlichen materiellen Wohlstand vermehren würde. Dementsprechend pflegen viele von ihnen einen ausschweifenden Lebensstil, der dem Vorbild Jesu und seiner Apostel, die Freigiebigkeit und Genügsamkeit predigten, diametral entgegensteht ( Galater 5,19-21 / 1. Timotheus 6,7 f. / 2. Timotheus 3,1-5 / 1. Petrus 4,3 ). Ebenso problematisch ist der Personenkult, der um einige Hauptakteure besteht, die häufig im Mittelpunkt stehen, obwohl der Fokus auf GOTT und Seinem Wort liegen sollte. Aus all diesen Gründen sollten die NAR und alle, die mit ihr in Verbindung stehen, gemieden werden.
Neues Testament
ist die Bezeichnung des zweiten Teils der Bibel. Es besteht aus insgesamt 27 Schriften, welche im ersten bis zweiten Jahrhundert - ca. 50 - 130 nach Christus - in Altgriechisch verfasst wurden. Dagegen enthält das Alte Testament insgesamt 24 Schriften in hebräischer Sprache, die um 250 vor Christus ebenfalls ins Altgriechische übersetzt wurden. Das Neue Testament bildet die Erfüllung alttestamentlicher Prophezeiungen über den Messias, den von GOTT verheißenen Retter der Welt. Das Wort Testament bezieht sich auf den Neuen Bund, den GOTT mit uns Menschen schließen will. Während der Alte Bund, dessen Grundlage das Mosaische Gesetz war, auf das Volk Israel beschränkt war, kann nun jeder, der will, durch den Glauben an Jesus Christus Teil von GOTTES Volk werden ( Römer 1,16 / Galater 3,28 / Epheser 2,11-22 ). Damit verbunden ist die Verheißung des Ewigen Lebens, das jeder empfängt, der an Jesus glaubt (Johannes 3,16 + 36 / Johannes 11,25 / Johannes 20,31 / 1. Johannes 5,11 f.). Das Neue Testament besteht 1. aus den vier Evangelien, die über das Leben, die Lehren, den Tod und die Auferstehung Jesu berichten / 2. der Apostelgeschichte, die die Entstehung der ersten christlichen Gemeinden dokumentiert und einen Einblick in das Leben der frühen Christen gibt / 3. den apostolischen Briefen, die an die Lehre Jesu als Grundlage des Glaubens erinnern und dazu konkrete Handlungsanweisungen für die Gläubigen / 4. dem Buch der Offenbarung, welches die letzten Ereignisse der Endzeit, die Wiederkunft Jesu und das Weltgericht GOTTES über die Menschheit schildert. Es existieren darüber hinaus weitere Spätschriften (die sogenannten "Apokryphen"), die jedoch kein offizieller Teil der Bibel sind.