Y
Yoga
stammt aus der altindischen Sprache Sanskrit und bedeutet wörtlich Vereinigung oder Einheit. Auch wenn einige Yoga primär zur körperlichen Entspannung und Stressbewältigung anwenden, steckt in Wahrheit viel mehr dahinter. Den Yoga-Übungen liegt eine fernöstliche Weltsicht von Geist und Körper zugrunde. Es geht um die Öffnung sogenannte Chakras (= Energiezentren eines spirituellen Körpers) mittels Meditation, um den Energiefluss anzuregen, wobei jedes Chakra für eine der Millionen "Gottheiten" des Hinduismus steht. Damit ist Yoga untrennbar mit der hinduistischen Religion verknüpft, die aus biblischer Sicht Götzendienst darstellt. Götzendienst ist eine schwerwiegende Sünde, die GOTTES Fluch nach sich ziehen kann ( 2. Mose 20,1-6 / 1. Korinther 10,7 / Offenbarung 21,8 ). Aus diesem Grund findet man in vielen Yoga-Zentren Statuen oder Bilder von Buddha und hinduistischen "Göttern". Die Bibel lehrt, dass sich hinter sämtlichen heidnischen Gottheiten in Wahrheit Dämonen (= gefallene Engel bzw. böse Geister) verbergen ( 1. Korinther 10,20 ). Wer Yoga praktiziert, öffnet sich dem Einfluss dieser dämonischer Kräfte und droht, körperlich und geistig Schaden zu nehmen. Insofern lassen sich Yoga und Glaube in keiner Weise miteinander vereinbaren. Deshalb ist jeder Christ aufgefordert, Yoga und ähnliche esoterische Praktiken konsequent zu meiden. Um körperliche und geistige Entspannung zu fördern, eignen sich normale Atemübungen, Ruhe sowie tägliche Bewegung.
Z
Zauberei / Magie
wird in der Bibel als Werk der Finsternis bezeichnet ( Galater 5,20 ). Die GOTT verurteilt und verbietet jegliche Form okkulter Praktiken, zu denen Wahrsagerei und Zeichendeuterei, Astrologie und Horoskope sowie Geister- und Totenbeschwörungen zählen ( 2. Mose 22,18 / 3. Mose 19,26 + 31 / 5. Mose 18,9–13 / 2. Könige 21,6 / Maleachi 3,5 ). Seit jeher üben Zauberei und Magie eine große Faszination auf Menschen aus. Auch wenn es sich in den meisten Fällen um Trickkünste handelt, die auf visuellen Täuschungen beruhen, gibt es auch echte Zauberei als übernatürliches Phänomen. Vieles davon ist auch unter dem Begriff Spiritismus oder Esoterik bekannt. Im Gegensatz zu harmlosen Trickbetrügern, steht echte Zauberei in Verbindung mit Dämonen (= gefallene Engel bzw. böse Geister). Diese besitzen übernatürliche Fähigkeiten und gebrauchen Menschen als Medium, um mit anderen Menschen zu kommunizieren. Bei den meisten jedoch, die sich im Fernsehen als Medium präsentieren, handelt es sich um Betrüger, die sich finanziell bereichern wollen. Das Ziel böser Geister besteht darin, die Kontrolle über Menschen zu erlangen, um sie zu manipulieren und für ihre widergöttlichen Absichten zu missbrauchen. Aus diesem Grund untersagt GOTT ausdrücklich jegliche Berührung mit okkulten Praktiken, da sie Menschen schaden und uns von GOTT wegführen. Das Neue Testament berichtet von mehreren Personen, die unter dämonischem Einfluss standen und schildert die Folgen ihrer Besessenheit ( Matthäus 9,32–34 / Matthäus 15,21–28 / Markus 5,1-20 / Apostelgeschichte 16,16-18 ). Die Betroffenen haben entweder keine oder nur eine eingeschränkte Selbstkontrolle über ihren Körper und ihr Handeln. Sie verhalten sich abnormal und tun Dinge, die ihnen selbst und anderen schaden und sogar lebensbedrohlich sein können. Indem Menschen Zauberei praktizieren, öffnen sie sich den Einflüssen böser Geister und ermöglichen es ihnen, in sie einzudringen und von ihnen Besitz zu ergreifen. Besonders Kinder und Jugendliche stehen in der Gefahr, durch Filme, Musik und Geschichten, in denen okkulte Praktiken verharmlost oder verherrlicht werden (siehe Harry Potter / Bibi Blocksberg / Hexe Lilli / Die kleine Hexe / Hexe Sabrina / Hexe Baba Jaga / Walt Disney etc.), in Kontakt mit Dämonen zu kommen. Feste wie Fasching oder Halloween, bei denen sich Menschen als okkulte Gestalten verkleiden, können ebenfalls die Tür zu diesen finsteren und für uns Menschen in der Regel unsichtbaren Mächten öffnen.
Die Bibel grenzt weltliche Zauberei von den Wundern GOTTES ab ( 2. Mose 7,9-13 ). Doch nicht alles, was GOTT zugeschrieben wird, ist auch tatsächlich von GOTT gewirkt. Besonders in charismatischen bzw. pfingstlerischen Kreisen lassen sich teilweise unnatürliche Phänome beobachten, die auf Zauberei bzw. dämonische Aktivitäten hinweisen (siehe Toronto-Segen). Hier gilt es, genau zu unterscheiden. Schließlich versucht der Teufel, Menschen durch Wunder zu täuschen, um sie auf falsche Fährten zu locken ( 2. Thessalonicher 2,9-12 / Offenbarung 13,13 ). Ungehorsam gegenüber einer ausdrücklichen Weisung von GOTT wird in der Heiligen Schrift ebenfalls als Zaubereisünde gewertet ( 1. Samuel 15,22 f. ). Im Neuen Testament wird beschrieben, wie Menschen, die einst Zauberei praktizierten, nach ihrer Bekehrung zu GOTT ihre okkulten Bücher, die in der damaligen Zeit einen außerordentlich hohen materiellen Wert hatten, im Feuer verbrannten ( Apostelgeschichte 19,19 ). Dies sollte ihre Entschlossenheit verdeutlichen, sich von jenen Praktiken ein für alle Mal zu trennen. Ebenso ist jeder Mensch, der Zauberei betreibt oder damit in Kontakt steht, aufgefordert, sich davon abzuwenden. Denn Zauberer und Hexen wird GOTT für immer und ewig verdammen ( Offenbarung 9,21 / Offenbarung 18,23 / Offenbarung 21,8 / Offenbarung 22,15 ).
Zeugen Jehovas
ist eine Religionsgemeinschaft, die in den 1870er Jahren in den USA durch Charles Taze Russell gegründet wurde. Damals nannte sich die Gruppe Ernste Bibelforscher. Erst seit 1931 treten sie weltweit als Zeugen Jehovas auf. Die Organisation wird zentral von einer leitenden Körperschaft in den Vereinigten Staaten gesteuert. Als alleinige Glaubensgrundlage dient die Heilige Schrift in der sogenannten Neue-Welt-Übersetzung, deren erste Ausgabe im Jahr 1950 erschien. Hinzu kommen eigene Publikationen, wie das bekannte Magazin Der Wachtturm, das regelmäßig erscheint. Bekannt sind Zeugen Jehovas für ihren aktiven Missionsdienst, wobei sie von Tür zu Tür gehen oder sich an öffentliche Plätze stellen, um ihre Schriften zu verbreiten; ebenso wie für ihre ablehnende Haltung gegenüber Bluttransfusionen. Kritiker stufen die Zeugen Jehovas als Sekte ein, weil sie das kirchliche Dogma der Dreieinigkeit ablehnen. Weil jedoch diese Lehre nicht aus der Bibel kommt, ist sie als Kriterium unbrauchbar. Entsprechend den theologischen Ansichten des Arius (ca. 260–327 nach Christus) lehren Zeugen Jehovas, dass Jesus Christus das erste und vollkommenste Geschöpf ist, das von GOTT erschaffen wurde und dass GOTT durch ihn die Welt erschaffen hat. Demzufolge glauben Zeugen Jehovas an eine leibliche Präexistenz des Sohnes, ohne ihn GOTT, dem Vater gleichzustellen. Stattdessen wird Jesus mit dem Erzengel Michael gleichgesetzt. Die Heilige Schrift lehrt, dass GOTT, der Vater allein GOTT ist ( Johannes 17,3 / 1. Korinther 8,4-6 / Epheser 1,17 / Offenbarung 3,12 ) und dass Jesus von Nazareth weder GOTT noch ein Engel, sondern vollkommener Mensch ist ( Johanens 8,40 / Römer 5,15 / 1. Korinther 15,21 / 1. Timotheus 2,5 ). Zeugen Jehovas betonen die Anrede GOTTES mit Jehova, da so aus ihrer Sicht der ursprüngliche Name GOTTES lautete. Historisch betrachtet ist es jedoch wahrscheinlicher, dass der hebräische Gottesname, der aus den Konsonanten J-H-W-H rekonstruiert wurde, Jahweh lautete. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei Jehova um eine spätere Mischform aus dem Mittelalter. Hinzu kommt, dass keine der unzähligen Abschriften des Alten oder Neuen Testaments diesen Namen überliefert. Jesus lehrt, GOTT als Vater im Himmel anzurufen; so, wie Jesus selbst es tat ( Matthäus 6,9 / Markus 14,36 / Johannes 20,17 ), während Er an einigen Stellen auch als GOTT, der Herr angeredet wird.
Desweiteren lehren Zeugen Jehovas, dass nur eine auserwählte Gruppe von insgesamt 144.000 Menschen, zu denen sie sich selbst zählen, nach dem Tod mit Jesus im Himmel regieren wird, während der Rest der Gläubigen auf einer paradiesischen Erde Ewiges Leben erlangen wird. Zudem wird gelehrt, dass Verstorbene, die nicht an GOTT geglaubt haben, auferstehen und eine neue Chance erhalten, sich zu GOTT zu bekehren. Diese Lehre enthält gleich mehrere Irrtümer: Erstens lehrt das Neue Testament, dass alle Erlösten gemeinsam mit Christus in GOTTES Reich leben und herrschen werden ( Matthäus 25,34 / Römer 8,17 / Kolosser 1,13 / Jakobus 2,5 ). Die Zahl 144.000 bezieht sich ausdrücklich auf Juden, die in den letzten Tagen dieses Erdzeitalters vor der Wiederkunft des Herrn Jesus ihren Messias erkennen und annehmen werden ( Offenbarung 7,1-8 ). Zweitens geht aus der Schrift klar hervor, dass sich das ewige Schicksal eines jeden Menschen in diesem Leben entscheidet. Nur, wer GOTTES Rettung angenommen hat und nach Seinen Geboten gelebt hat, wird an der Auferstehung zum Ewigen Leben teilhaben. Wer sich hingegen bis zu seinem Tod weigert, sich mit GOTT zu versöhnen, wird zum Gericht und seiner endgültigen Verurteilung auferstehen ( Daniel 12,2 / Johannes 5,28 f. / Hebräer 9,27 f. / Offenbarung 20,6 ). Ursprünglich verkündeten die Zeugen Jehovas, dass 1914 das in der Heiligen Schrift prophezeite Ende der Welt (Harmagedon) kommen würde. Nachdem sich diese Erwartung nicht erfüllte hatte, wurde die Theologie nachträglich angepasst. Stattdessen behaupten die Zeugen Jehovas nun, dass damals das messianische Königreich GOTTES im Himmel aufgerichtet wurde. Es gab bereits etliche Versuche, das Datum der Wiederkunft Jesu und den Tag des Gerichts zu berechnen, welche allesamt scheiterten. Fakt ist, dass eine exakte Berechnung nicht möglich ist. Jesus selbst sagte, dass niemand den genauen Zeitpunkt kennt als GOTT allein ( Matthäus 24,36 ). Aus diesem Grund sollen Christen nicht darüber spekkulieren, wann Jesus wiederkommt ( Apostelgeschichte 1,6-8 ), sondern jeder Zeit bereit sein, ihrem Herrn zu begegnen ( Markus 13,35 / Lukas 12,10 / 1. Thessalonicher 5,2 / 2. Petrus 3,10 ).
siehe auch:
GOTT - Mormonen - Sohn GOTTES - Trinitarier - Unitarier