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Gewissen

ist ein von GOTT gegebenes Empfinden bzw. inneres Gesetz für das, was richtig und falsch ist ( Römer 2,14 f. ). Es wird in der Bibel häufig als Herz bezeichnet, das uns innerlich anklagt oder freispricht. Das Gewissen dient als wichtiger Kompass für unser Handeln, um zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Es hilft uns, Schuld und Verfehlungen zu erkennen und leitet uns zurück zu GOTT. Jedoch ist unser Gewissen nicht unfehlbar, da es durch schlechte Einflüsse getrübt sein kann ( 1. Timotheus 4,2  Titus 1,15 ). Da die Mehrheit der Menschen ohne GOTT lebt, ist ihr Gewissen abgestumpft, sodass sie häufig Dinge mit "gutem" Gewissen tun, obwohl sie in GOTTES Augen Sünde sind ( Römer 1,18-32 ). Aus diesem Grund muss sich unser Gewissen an GOTTES Wort, der Bibel, orientieren und dadurch beständig geschult werden ( Psalm 18,31  Psalm 119,9 + 105 + 160  Johannes 17,17  Hebräer 4,12 ). Auf der anderen Seite empfinden wahrscheinlich die allermeisten Menschen Dinge wie Mord, Diebstahl oder sexuelle Untreue als etwas Negatives. Das menschliche Gewissen ist ein deutlicher Beweis für die Existenz GOTTES. Denn wenn es keinen GOTT und damit keinen objektiven Maßstab für moralische Entscheidungen gäbe, wäre unser Gewissen vollkommen unbrauchbar. Alles wäre subjektiv. Folglich gäbe es keine Moral und damit weder Recht noch Unrecht. Dann wäre alles erlaubt, was jeder persönlich für richtig hält, auch wenn es anderen schadet. Ein schlechtes Gewissen soll bewirken, dass wir sündhafte Vehaltensweisen bereuen und von ihnen umkehren, damit GOTT uns vergeben kann. Die Vergebung der Sünden schenkt uns Frieden mit GOTT und befreit uns von unserem schlechten Gewissen, sodass wir uns nicht mehr zu fürchten brauchen, von GOTT im Gericht verurteilt zu werden ( Hebräer 9,14  Hebräer 10,22  1. Petrus 3,21 ). Außerdem können durch Reue und Wiedergutmachung gerstörte Beziehungen zu anderen Menschen wiederhergestellt werden. Wer an Jesus glaubt, empfängt den Heiligen Geist, der unser Herz von sündigen Einstellungen reinigt und unser Denken erneuert ( Römer 12,2  Epheser 4,23  Kolosser 3,10 ). Auf diese Weise bekommen wir ein zunehmend besseres Gespür dafür, was tatsächlich gut oder böse ist. Der Apostel Paulus betonte die Wichtigkeit, sich in allen Dingen ein reines Gewissen zu bewahren, um dauerhaft im Frieden mit GOTT zu leben und gleichzeitig ein Vorbild für andere Menschen sein zu können ( Apostelgeschichte 23,1  Apostelgeschichte  24,16  1. Timotheus 1,5 + 19  1. Timotheus 3,8 f.  2. Timotheus 1,3  1. Johannes 3,21 ). Wenn jemand ein schwaches Gewissen hat, das ihn verunsichert, sind Christen aufgefordert, Rücksicht zu nehmen anstatt die betreffende Person zu verurteilen oder sie unter Druck zu setzen, gegen ihr Gewissen zu handeln. Denn dadurch würden sich beide schuldig machen ( Römer 14,1-23  1. Korinther 8,1-13  1. Korinther 10,23-33 ).

Glaube

beschreibt ein tiefes Vertrauen und eine persönliche Beziehung zu GOTT. Das hebräisch Wort emuna und das griechische Wort pistis drücken Zuverlässigkeit, Beständigkeit und Treue aus. Glaube ist keine Einbildung oder Theorie, sondern eine feste und unerschütterliche Gewissheit; dass GOTT existiert, dass GOTT gut ist und dass GOTT alles, was Er uns in der Bibel zusagt, erfüllen wird, auch wenn wir es noch nicht sehen ( 2. Korinther 5,7  Hebräer 11,1  1. Petrus 1,8 f. ). Glaube hat weder etwas mit "Positivem Denken" noch mit einem besonderen spirituellen Zustand einer Person zu tun. Glaube ist weder ein Gefühl noch eine Fähigkeit, die nur bestimmte Menschen besitzen. Glaube ist eine Entscheidung. Insofern ist grundsätzlich jeder Mensch imstande, zu glauben. Der Glaube an GOTT ist mehr als nur eine innere Überzeugung; er ist eine erfahrbare Wirklichkeit. Da GOTT lebendig ist, hat jeder Mensch die Möglichkeit, Ihn kennenzulernen und sich von Seiner Existenz zu überzeugen. GOTT selbst sagt in der Bibel, dass jeder, der Ihn mit ganzem Herzen sucht, Ihn finden wird. Ohne Glauben ist es nicht möglich, GOTT zu gefallen ( Hebräer 11,1 + 6 ). GOTT zu vertrauen, bedeutet sich zu jeder Zeit voll und ganz und ungeachtet der Umstände auf GOTTES Führung in unserem Leben zu verlassen, ohne an GOTTES Wegen zu zweifeln. Denn GOTT ist vollkommen und irrt sich nie. Zudem kann GOTT Umstände nach Belieben ändern und beeinflussen, denn GOTT ist alles möglich. Wer GOTT vertraut und Ihm dient, wird täglich GOTTES Gegenwart und Seine Liebe und Fürsorge erfahren, sodass sich alle Zweifel in Luft auflösen. Gleichzeitig schenkt Vertrauen in GOTT Geduld, Gelassenheit und Frieden, sodass uns nichts im Leben erschüttern kann ( Jakobus 1,2-4 ). Darüber hinaus können wir erleben, wie Gebete erfüllen und Dinge geschenen, die nicht gläubigen unvorstellbar bzw. unmöglich scheinen; wie z.B. Wunderheilungen ( Matthäus 8,5-13 Matthäus 17,20 Matthäus 21,22 Markus 9,23 Markus 10,51 f. ). Die Basis des Glaubens ist GOTTES Wort: die Bibel. In der Bibel offenbart GOTT uns Seinen Plan und Seinen Willen für unser Leben. Zu glauben, bedeutet, GOTTES Wort als Wahrheit anzunehmen und das eigene Denken und Handeln danach auszurichten.

 

Im Zentrum von GOTTES Plan steht Jesus Christus, den GOTT zum Retter aller Menschen bestimmt hat. An Jesus zu glauben, bedeutet 1. ihn als Herrn und Retter zu bekennen, 2. zu glauben, dass Jesus für die Sünden der Menschheit starb ( 1. Korinther 1,23  1. Korinther 15,3 f. ) und dass GOTT ihn von den Toten auferweckt hat ( Römer 10,9-11 ) und 3. seine Gebote zu befolgen und ein Leben zu führen, wie es GOTT gefällt; d.h. Gutes zu tun und seine Mitmenschen zu lieben ( Matthäus 7,21  Lukas 6,46  Johannes 14,15 + 21  2. Timotheus 2,19 ). Wenn wir an Jesus glauben, empfangen wir die Vergebung für unsere Sünden und das Ewige Leben, damit wir - befreit von unserer Schuld - GOTT dienen ( Johannes 3,16 ). Das bedeutet, aus Glauben zu leben ( Römer 1,17 ). Wer nicht glaubt, auf dem bleibt GOTTES Zorn; d.h. dessen Schuld und ewige Strafe bleibt bestehen ( Johannes 3,36  Offenbarung 20,11-15  Offenbarung 21,8 ). Glaube und Gehorsam sind dabei eng miteinander verbunden. Der Glaube an Jesus geht mit einer tiefgreifenden Lebensveränderung einher, die nach außen sichtbar ist, und erfordert die Abkehr vom alten, selbstbestimmten Leben ( Matthäus 16,25 f. ). Dies unterscheidet wahren Glauben von Religion bzw. Tradition. Dazu gehört auch die Bereitschaft, den eigenen Glauben vor anderen Menschen zu bezeugen ( Matthäus 10,32  2. Timotheus 2,12  1. Petrus 3,15 f. ). Wer sich zu Jesus bekennt, während er gleichzeitig GOTTES Gebote missachtet, verleugnet seinen Glauben und wer an seinem alten, sündigen Leben festhält, dessen Glaube bleibt wertlos ( Matthäus 24,45-51  / Matthäus 25,1-46  Lukas 11,27 f.  1. Timotheus 5,8  Hebräer 10,26 f. Jakobus 2,17 f.  1. Johannes 1,5-7  / 1. Johannes 3,6 ). Verschiedene Personen, die uns in der Bibel  vorgestellt werden - darunter Noah, Abraham, Mose, Hiob, Daniel und vor allem Jesus - sollen uns als Vorbilder im Glauben dienen ( Hebräer 11,1-40 ). Auf der anderen Seite enthält die Heilige Schrift auch viele negative Beispiele - z.B. Adam und Eva, Kain, Bileam, Achan, König Saul, die Pharisäer, Judas Ischariot, Hananias und Saphira oder Simon der Zauberer - die uns warnen und uns vor falschen Wegen, die ins Verderben führen, bewahren sollen.

 

Glück

ist der Zustand tiefen inneren Friedens. Es kommt aus der persönlichen Beziehung eines Menschen zu GOTT und geht weit über ein flüchtiges Gefühl hinaus ( Psalm 16,2 + 11  Psalm 33,12  Psalm 34,9  / Psalm 63,4 / Psalm 73,25 + 28 ). Wahres Glück ist ein Geschenk, das aus dem Vertrauen in GOTT, der Vergebung der eigenen Schuld und der Gewissheit, durch den Glauben an Jesus Christus vom Tod erlöst zu sein, entspringt ( Psalm 32,1 f.  Lukas 10,20  / Offenbarung 20,6 ). Die Bibel nennt diejenigen glücklich, die GOTTES Wort befolgen, Frieden stiften, Gutes tun und Barmherzigkeit üben ( Psalm 1,1-6  Psalm 34,12-15    Psalm 112,1  / Psalm 119,1 f. + 165  / Sprüche 16,20  Matthäus 5,1-12  Lukas 11,28  Jakobus 1,25 ). Alle guten Gaben wie Essen und Trinken, Gesundheit, Familie, Wohlstand oder Erfolg kommen von GOTT; ebenso wie die Gabe, das Leben zu genießen. Insofern ist GOTT die Quelle allen Glücks. Wer mit GOTT verbunden ist, kann unabhängig von äußeren Umständen und selbst in herausfordernden Zeiten glücklich sein ( 2. Korinther 6,10  Philipper 4,4  Kolosser 1,24 ).

Glückspiel

ist häufig mit dem Wunsch nach schnellem Reichtum verbunden, was zur Sucht führen und zerstörerische Folgen für den Einzelnen und die Familie haben kann (z.B. Schulden, Vermögensverlust und Armut). Die Bibel warnt vor Geldgier, die als Wurzel alles Bösen bezeichnet wird ( 1. Timotheus 6,10 ). Jesus sagt, dass es nicht möglich ist, gleichzeitig GOTT und dem Mammon (eine alte aramäische Ausdrucksweise für Geld oder Vermögen) zu dienen. GOTT verspricht, dass Er für alle sorgt, die Ihm vertrauen und Seine Gebote befolgen ( Sprüche 10,3  Matthäus 6,25-34  1. Petrus 5,7 ). Wenn jemand Mangel leidet, darf er GOTT jederzeit um Hilfe bitten und mit Seiner Unterstützung rechen ( Philipper 4,19  Jakobus 5,13 ). Außerdem kann sich jeder Christ in Notzeiten an seine Glaubensgemeinschaft wenden, die wiederum aufgefordert ist, bedürftigen Mitgliedern zu helfen ( Lukas 11,5-10  Galater 6,2  1. Johannes 3,17 f. ). Gleichzeitig möchte GOTT, dass wir durch ehrliche Arbeit sowohl für den eigenen Lebensunterhalt als auch für andere Menschen sorgen ( Apostelgeschichte 20,34 f.  Epheser 4,28 ).

 

 

Gnade

beschreibt die unverdiente, wohlwollende Zuwendung GOTTES gegenüber sündigen Menschen. Gnade und Barmherzigkeit sind wesentliche Merkmale von GOTTES Persönlichkeit ( 2. Mose 20,5 f.  2. Mose 33,19  2. Mose 34,6 f. Psalm 86,15 Psalm 103,8  Nehemia 9,31  2. Chronik 30,9 f.  1. Petrus 5,10 ). GOTT offenbart Seine Gnade durch Jesus Christus, indem Er Menschen durch den Glauben an Jesus gerecht spricht. Statt uns zu verurteilen, wie wir es verdienen, ist GOTT bereit, uns unsere Schuld zu vergeben und uns als Seine Kinder anzunehmen, wenn wir unser altes, sündhaftes Leben aufgeben und ein neues Leben mit GOTT beginnen ( Jesaja 55,6 f.  Jeremia 3,12  Joel 2,13  Lukas 18,9-14 ). Im Gegensatz zu anderen Religionen lehrt die Bibel, dass ein Mensch aus Gnade durch den Glauben gerettet wird und nicht durch gute Taten, da es nicht möglich ist, unsere Schuld vor GOTT durch gute Taten auszugleichen ( Römer 3,23-26  Römer 6,15 f.  Galater 2,21  Galater 5,4  Epheser 2,4-9  2. Timotheus 1,9 ). Auf der anderen Seite betont die Bibel die Notwendigkeit von Gehorsam und Treue gegenüber GOTT. Dietrich Bonhoeffer sprach in diesem Zusammenhang von der teuren Gnade; d.h. Gnade, die als Konsequenz zum Glaubensgehorsam verpflichtet. Wer die Erlösung durch Christus angenommen hat, der ist schuldig, GOTT zu dienen und so zu leben, wie es Jesus gelehrt und vorgelebt hat (Sprüche 28,13 Römer 6,1 f.  2. Korinther 7,1 Titus 2,11 f.  Hebräer 8,8-12  1. Johannes 2,6  1. Johannes 3,3 ). Im Gegensatz dazu steht die billige Gnade, die das Erlösungswerk Christi einseitig hervorhebt, während sie den Glaubensgehorsam außer Acht lässt. Die Bibel warnt, dass jeder, der vorsätzlich sündigt, Gefahr läuft, GOTTES Gnade zu verlieren und für immer von GOTT verworfen zu werden ( Hebräer 10,26 f. ). Die Voraussetzung, um in der Gnade GOTTES zu bleiben, ist das aufrichtige Bemühen um ein gottgefälliges Leben; trotz eigener Fehler und Schwächen ( Psalm 103,11 + 17 f.   / Titus 3,8 ). Das bedeutet, aus Gnade zu leben.

Gnostizismus

(griechisch: gnosis = Wissen oder Erkenntnis) ist eine antike Strömung aus dem ersten bis dritten Jahrhundert nach Christus. Der Gnostizismus lehrt den Dualismus in Bezug auf Geist und Materie, indem behauptet wird, dass alles Geistliche gut während alles Materielle prinzipiell böse sei. Dementsprechend wird auch die materielle Schöpfung als fehlerhaft und unvollkommen betrachtet, während sie in der Bibel als gut bezeichnet wird, obgleich sie durch die Sünde entstellt ist ( 1. Mose 1,31  Prediger 3,11  Römer 3,23 ). Gemäß der Lehre des Gnostizismus existiert das wahre Leben nur im geistlichen Dasein, während das Körperliche ohne Bedeutung ist. Deshalb behaupten Gnostiker, dass Jesus aufgrund seiner Sündlosigkeit nur einen Scheinleib besessen hätte. Die Bibel hingegen lehrt, dass Jesus, obwohl er auf übernatürliche Weise entstand, ein echter Mensch aus Fleisch und Blut war, ehe er von GOTT verherrlicht wurde ( Römer 5,15  1. Korinther 15,21 f.  1. Timotheus 2,5  Hebräer 2,11-17 ). In Anlehnung an die Lehren Platons wird Jesus als göttlicher Demiurg (= Werkmeister) GOTTES betrachtet, während die Bibel weder eine Präexistenz noch eine Beteiligung Jesu an der Erschaffung von Himmel und Erde lehrt. Hinzu kommt, dass Gnostiker neben den kanonischen Evangelien auch eigene Schriften, wie die sogenannte Nag-Hammadi-Bibliothek nutzen, die in vielerlei Hinsicht im Widerspruch zur gesunden Lehre der Bibel stehen. Christen hingegen betrachten die Bibel in ihrer kanonisierten Form als das wahre und unfehlbare Wort GOTTES. Sie ist die alleinige Basis des Glaubens ( Römer 10,17  2. Timotheus 3,16 f. ). Weiterhin lehren Gnostiker, dass die Erlösung eines Menschen durch geheimes Wissen (= gnosis) geschieht, das nur ein einigen wenigen Auserwählten zur Verfügung steht. Aus diesem Grund halten sich Gnostiker gegenüber anderen Menschen für privilegiert. Die Bibel hingegen lehrt klar und deutlich, dass ein Mensch einzig und allein durch den Glauben an Jesus und seinen stellvertretenden Opfertod am Kreuz von Sünde und Tod erlöst werden kann ( Johannes 3,16  Apostelgeschichte 4,12  Epheser 2,8 ) und dass wahre Gotteserkenntnis nicht im Anhäufen von Wissen besteht, welches nur die eigene Eitelkeit fördert, sondern im Befolgen von GOTTES Geboten ( 1. Korinther 8,1  Kolosser 2,6-8  1. Timotheus 6,20 f.  2. Johannes 2,1-6 ). Aus diesem Grund sind Gnostizismus und wahrer Glaube unvereinbar.

siehe auch:

Jesus - Christus - GOTT - Heiliger Geist - Mormonen - Sohn GOTTES - Trinitarier- Unitarier

GOTT

ist der Schöpfer aller Dinge. Er ist es, der allem Leben und seine Ordnung gibt und sie aufrecht erhält. Das Universum und die Natur sind das Werk GOTTES ( Psalm 8,4  Psalm 24,1  Psalm 102,26  Jesaja 64,8  Matthäus 11,25 ). Während GOTT unabhängig von allem besteht, gibt es nichts, das unabhängig von GOTT existieren kann ( Nehemia 9,6  / Jesaja 42,5  Daniel 5,23  Apostelgeschichte 17,24-29 ). GOTTES Name, mit dem Er sich in der Heiligen Schrift vorstellt, lautet auf Hebräisch J-a-h-w-e-h und bedeutet der ewig Seiende ( 2. Mose 3,13 f. ). Später wurden aufgrund der tiefen Ehrfurcht der Menschen vor GOTT die vier Buchstaben JHWH (das sogenannte Tetragramm) verwendet, um GOTTES heiligen Namen nicht aussprechen zu müssen. Noch später wurde der Name GOTTES durch den Titel HERR ersetzt, der GOTTES Hoheit als Schöpfer und Herrscher hervorheben sollte. An verschiedenen Stellen wird GOTT auch HERR der Heerscharen (hebräisch: Jahweh Zebaoth) genannt. Dieser Ausdruck bezieht sich auf die abertausenden Engel, die unter GOTTES Befehl stehen und die Ihm Tag und Nacht dienen ( 2. Könige 19,15  Jesaja 37,16  Jesaja 54,5 ). In der Bibel offenbart GOTT uns Sein Wesen, das verschiedene Wesensmerkmale umfasst:

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GOTT ist ewig:

GOTT hat weder Anfang noch Ende. Im Gegensatz zum geschaffenen Universum war GOTT schon immer da und wird es für immer sein. Denn GOTT ist unsterblich und existiert aus sich selbst heraus ( Psalm 90,2  Jesaja 40,28  1. Timotheus 1,17  1. Timotheus 6,16  Offenbarung 1,8 ).

GOTT ist lebendig:

GOTT ist imstande, zu denken, zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu sprechen und zu handeln. Alle anderen "Götter", die von Menschen verehrt werden, bezeichnet die Bibel als nichtig und nutzlos, da sie weder helfen noch sonst irgendetwas tun können ( Psalm 42,3  Jeremia 10,10  Daniel 6,27  Matthäus 16,16  1. Timotheus 4,10  Hebräer 9,14 ).

GOTT ist Einer - der Vater im Himmel:

GOTT offenbart sich als Einer (nicht viele), nämlich als der Vater im Himmel, der uns Menschenkinder liebt und uns ganz nah sein möchte. Indem wir GOTTES Gebote befolgen und so leben, wie Jesus es allen Menschen vorgelebt hat, werden wir zu Kindern GOTTES und Erben Seines Reiches ( 5. Mose 6,4  Jesaja 43,10 f.  Jesaja 45,18 Jesaja 46,9  Matthäus 6,9  Johannes 17,3  Johannes 20,17  Römer 8,15  1. Korinther 8,4-6  1. Timotheus 2,5  1. Johannes 3,1  / Offenbarung 21,7 ).

GOTT ist allmächtig:

GOTT ist größer und stärker als alles, was es gibt. Für GOTT ist alles möglich und es gibt absolut nichts, das GOTT einschränkt. GOTT ist sowohl imstande, Dinge augenblicklich aus dem Nichts zu erschaffen als auch Dinge nach Belieben geschehen zu lassen. Obwohl GOTT ständig aktiv ist, wird Er niemals müde. GOTT hat zu jeder Zeit alles unter Kontrolle und überlässt nichts dem Zufall. Er verleiht Menschen Macht und Ansehen oder nimmt sie weg. Alles, was GOTT tut bzw. geschehen lässt, hat einen Sinn und einen Grund. Dies gilt auch im Hinblick auf Leid ( 1. Samuel 2,7  1. Chronik 29,12  Psalm 145,3  Jeremia 32,27  Matthäus 19,26  Markus 14,36 Offenbarung 1,8 ).

GOTT ist allwissend:

GOTT kann alles vorhersehen und es gibt nichts, wovon GOTT keine Kenntnis hat. GOTT kennt den Lebensweg jedes einzelnen Menschen. Jesus sagt, dass GOTT sogar die Haare auf unserem Kopf zählen kann. GOTT offenbart Dinge, die den meisten Menschen verborgen sind oder die in ferner Zukunft liegen. GOTT sieht auch unser Herz und kennt jeden unserer Gedanken, noch ehe wir ihn aussprechen. Aus diesem Grund ist es unmöglich, GOTT zu täuschen. Weil GOTT alles weiß, kann Er Dinge im Voraus planen und vorbereiten, ehe sich eine Situation ereignet. Darüber hinaus kann GOTT das Geschehen in der Welt so lenken und beeinflussen, dass Sein Wort sich erfüllt und Sein Wille zustande kommt ( 2. Chronik 16,9  Psalm 33,13-15  Psalm 139,1-4  / Psalm 147,4 f.  Jesaja 40,28  Jesaja 6,10  Jeremia 17,9 f. Jeremia 23,24  Daniel 2,22 + 28 Matthäus 6,8  Matthäus 10,29 f.  / Apostelgeschichte 15,8   Römer 11,33-36  Galater 6,7  1. Johannes 3,20).

GOTT ist unsichtbar:

GOTT besitzt keine sichtbare Gestalt, auch wenn GOTT in manchen Bibelstellen zeitweise in Gestalt von Engeln, Menschen oder einer Wolke erscheint. Obwohl wir GOTT nicht sehen, können wir Seine ständige Gegenwart in unserem Leben wahrnehmen. Auf diese Weise können wir GOTT so nah sein, als würden wir Ihn sehen. Diese persönliche Erfahrung macht Glauben lebendig ( Römer 1,20  Kolosser 1,15  1. Timotheus 1,17  Hebräer 11,27 ).

GOTT ist allgegenwärtig:

GOTT kann immer und überall gleichzeitig sein, denn Seine Gegenwart erfüllt das gesamte All. Es gibt nichts, was auf Erden geschieht, das GOTT jemals entgeht. Deshalb kann GOTT für viele Menschen zur selben Zeit da sein. Zudem ist GOTT uns viel näher als wir denken. Denn GOTT ist keinem Menschen fern ( Psalm 139,5-11  / Jeremia 23,24  Epheser 4,6 ).

GOTT ist heilig:

GOTT ist absolut rein, vollkommen gut und über alles erhaben. Diese Tatsache verlangt von uns, dass wir GOTT mit Demut und Ehrfurcht begegnen. Die Bibel berichtet von verschiedenen Personen, die GOTTES Herrlichkeit sahen, die heller ist als das Licht, und zu Boden fielen, weil sie Seine Gegenwart in Anbetracht ihrer eigenen Unvollkommenheit nicht ertragen konnten. GOTT ist frei von allem Bösen und duldet Sünde nicht. Weil GOTT heilig ist, sollen auch wir heilig (sündlos) sein, da GOTT den Menschen in Seinem Ebenbild gemacht hat ( 1. Mose 1,27 ). Das Neue Testament bezeichnet Jesus Christus als das wahre Ebenbild GOTTES ( Kolosser 1,15 ). Im Neuen Testament werden Gläubige bzw. die Gemeinde als Tempel GOTTES bzw. Tempel des Heiligen Geistes bezeichnet ( 1. Samuel 2,2  1. Korinther 3,16  1. Korinther 6,19  1. Petrus 1,15 f. ).

GOTT ist treu und wahrhaftig:

GOTT ändert sich nicht und bleibt immer derselbe; damals wie heute und auch in Zukunft. GOTTES Zusagen, die Er uns in der Bibel gibt, sind absolut zuverlässig. Was GOTT verspricht, wird Er auch wahrmachen. Tausende erfüllte Prophezeiungen in der Bibel sind der eindrucksvolle Beweis dafür. GOTT ist ein treuer Freund und ein verlässlicher Partner, der allen, die Ihn lieben und Ihm vertrauen, in jedem Augenblick zur Seite steht und sie niemals im Stich lässt ( 5. Mose 7,9  Psalm 100,5  Psalm 143,1  Jesaja 25,1  1. Korinther 1,9  Hebräer 10,23 ).

​GOTT ist Liebe:

GOTT hat grundsätzlich gute und wohlwollende Absichten. GOTT erschuf uns Menschen, um uns Seine Liebe zu schenken. GOTT zeigt uns Seine Liebe in vielerlei Weise: indem Er die Welt machte und uns das Leben schenkte, indem Er verschiedene Speisen schuf, damt wir sie genießen, indem Er uns hilft und beschützt und uns mit allem versorgt, was wir brauchen, indem Er unser Leben führt und lenkt, so wie es für uns am Besten ist, indem Er uns täglich kleine und große Freuden bereitet und vor allem, indem Er Seinen Sohn für uns gab, um uns von Sünde und Tod zu erlösen ( Psalm 16,11   Jeremia 29,11  Jeremia 32,41  Hosea 6,6 Hesekiel 36,11 Johannes 3,16  Apostelgeschichte 16,17 Hebräer 12,10  Jakobus 1,17   1. Johannes 4,8 + 16 ).

GOTT ist gnädig und barmherzig:

GOTT zeigt Mitleid, wenn Menschen leiden und vergibt gern, wenn wir unsere Fehler bereuen. GOTT hat keinen Gefallen daran, Menschen zu bestrafen, sondern will, dass wir uns von unseren Sünden abwenden und uns mit Ihm versöhnen. Dann kann GOTT uns Seinen Frieden schenken. Wenn wir unsere Fehler einsehen und uns aufrichtig bemühen, daraus zu lernen, gibt GOTT uns eine neue Chance. Denn GOTTES Gnade ist jeden Tag neu ( 2. Mose 34,6  Psalm 63,4  Psalm 86,15  Psalm 103,8 / Psalm 143,8 Psalm 145,17 Sprüche 28,13 Klagelieder 3,22 f.  Hesekiel 33,11  Joel 2,13  Lukas 6,36  Epheser 2,8  1. Timotheus 2,4  2. Petrus 3,9  1. Johannes 1,8 f. ).

GOTT ist gütig und freundlich:

GOTT beschenkt uns gern mit allerlei guten Gaben und freut sich, wenn wir Ihm dafür danken. GOTT ist auch zu denen gütig, die Ihn nicht ehren. GOTTES Güte soll uns Menschen zur Umkehr von falschen Wegen führen. Weil GOTT gütig ist, hat Er Gefallen daran, wenn auch wir Menschen freigiebig sind und mit anderen teilen. Wer von Herzen gibt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, den belohnt GOTT ( Psalm 34,9  Psalm 103,8  Nahum 1,7  1. Timotheus 6,17  Jakobus 1,17 ).

GOTT ist gerecht:

GOTT bestraft Sünde und belohnt Rechtschaffenheit und Treue. GOTT bevorzugt und benachteiligt niemanden im Gericht, denn GOTT ist absolut unbestechlich. Insofern sind alle Seine Urteile gerecht. Der Maßstab für GOTTES Gerechtigkeit sind Seine Gebote. Wer nach GOTTES Willen handelt, erweist sich als gerecht. Wer GOTTES Gebote übertritt, macht sich schuldig vor GOTT. Die Strafe für Sünde ist der Tod. Weil alle Menschen schuldig sind, musste Jesus Christus am Kreuz sterben. Auf diese Weise bestrafte GOTT die Sünde, während er gleichzeitig für alle Sünder einen Ausweg aus dem Tod geschaffen hat. Indem wir GOTT unsere Sünden bekennen und sie bereuen, werden wir von unserer Schuld befreit und vom Tod erlöst, sodass GOTT uns nicht mehr richten muss ( 5. Mose 32,4  2. Chronik 19,7  Psalm 9,9  Psalm 11,5-7  Psalm 45,8 f.  Psalm 62,13  Psalm 116,5  Psalm 143,1  Psalm 145,17  Apostelgeschichte 17,31  Römer 2,11  1. Johannes 1,9 ).

GOTT ist vollkommen:

Im Gegensatz zu uns Menschen macht GOTT keine Fehler, sondern trifft immer die richtigen Entscheidungen. Da GOTTES Gedanken und Wege viel höher sind als unsere eigenen, können wir manches, das GOTT tut, mit unserem begrenzten menschlichen Verstand nicht begreifen. Doch indem wir GOTT vertrauen und uns Seiner Führung unterordnen, können wir erleben, wie GOTT unser Leben zum Guten verändert ( 5. Mose 32,4  2. Samuel 22,31  Psalm 18,31  Psalm 19,8  Matthäus 5,48 ).

siehe auch:

Buddhismus - Evolution - Gericht - Gnade - Hinduismus - Islam - Liebe - Sohn GOTTES

Gottesdienst

beschreibt keine kirchliche Veranstaltung, sondern die Grundeinstellung gläubiger Menschen. GOTT zu dienen, bedeutet, Seinen Willen zu tun, den GOTT uns in der Bibel offenbart. Dazu gehört, dass wir Gutes tun, unsere Mitmenschen lieben und unser Leben für andere Gläubige hingeben ( Römer 12,1  Philipper 2,1-4  1. Johannes 3,16 ). Das Vorbild ist Jesus Christus. Statt sich bedienen zu lassen, machte Jesus sich selbst zum Diener aller. Gleichzeitig fordert Jesus alle Menschen auf, es ihm nachzumachen ( Matthäus 20,28  Johannes 13,15  Philipper 2,5-11  1. Johannes 2,6 ). Die Bibel bezeichnet Gläubige an verschiedenen Stellen als Knechte GOTTES bzw. Knechte Christi sowie als GOTTES Eigentum ( Psalm 34,23  Markus 9,35  Römer 1,1  Römer 6,22  Galater 1,10  1. Petrus 2,9 ). Schließlich leben Christen nicht für sich selbst, sondern für GOTT und ihren Herrn und Retter Jesus Christus, in dessen Dienst sie stehen ( 2. Korinther 5,14 f.  Kolosser 3,23 ). Der Gottesdienst eines Christen umfasst sowohl geistliche als auch praktische Tätigkeiten. Neben der Anbetung GOTTES gehören dazu die Unterstützung und Stärkung anderer Christen, Hilfe für Bedürftige (z.B. Witwen und Waisen), ebenso wie die Verkündigung des Evangeliums; der frohen Botschaft vom Reich GOTTES ( 1. Korinther 12,1-31  1. Korinther 14,26-40   1. Jakobus 1,27  1. Petrus 4,10 f. ). Insofern ist der Dienst gläubiger Menschen nicht auf einen bestimmten Tag in der Woche (z.B. Sonntag) beschränkt, sondern erstreckt sich auf alles, was ein Christ tut. Dies schließt auch Arbeit und Freizeitgestaltung ein. Wer GOTT dienen will, sollte sich stets so verhalten, dass GOTT geehrt wird und gleichzeitig alles zu unterlassen, was GOTT missfällt und Ihn entehrt ( 1. Samuel 2,30  Römer 2,24  1. Korinther 10,31 ). Anderenfalls ist sein Gottesdienst vergeblich.

Götzendienst

bzw. Abgötterei bezeichnet die Anbetung von geschaffenen Wesen (Menschen, Tiere oder Engel) bzw. Dingen (Pflanzen, Gegenstände oder Himmelskörper) anstelle GOTTES und ist ein direkter Verstoß gegen das erste und zweite Gebot der Bibel. Das Neue Testament schildert den Abfall des Menschen von seinem Schöpfer und den Ursprung des heidnischen Götzendienstes ( Römer 1,18-31 ). Ein Götze beschreibt etwas oder jemanden, der fälschlicherweise als GOTT verehrt wird und vom wahren GOTT ablenkt. Im Altertum stand Götzendienst in Verbindung mit dem Niederwerfen vor selbstgemachten Götterbildern oder Statuen, die Menschen, Tiere oder Mischwesen darstellten. Darüber hinaus war Götzendienst nicht selten mit okkulten Praktiken wie Zauberei oder Wahrsagerei sowie abscheulichen Ritualen verknüpft, z.B. dem Verbrennen von Kindern ( Jeremia 19,3-5 ). Der Apostel Paulus erklärt, dass sich hinter den heidnischen Götzenopferkulten niemand anderes als Satan, der Teufel und seine Dämonen (= gefallene Engel) verbergen, die die Menschen verführen, um von ihnen angebetet zu werden ( 1. Korinther 10,14-22 ). Die Heilige Schrift warnt eindringlich vor jeder Art von Götzendienst (  2. Mose 20,3  3. Mose 19,4  3. Mose 26, 1  1. Korinther 10,7 + 14  1. Johannes 5,21 ). GOTT sagt, dass Er Seine Ehre keinem anderen gibt (Jesaja 42,8). Schließlich ist Er der Schöpfer des Universums. Aus diesem Grund verdient nur Er allein unsere Anbetung. Wer andere "Götter" verehrt, verachtet den wahren GOTT und beraubt Ihn Seiner Ehre. Aus diesem Grund ist Götzendienst in der Heiligen Schrift mit schwerwiegenden Strafen und Flüchen belegt, die bis in die vierte Generation reichen können ( 2. Mose 20,4-6 ). Nach dem Mosaischen Gesetz, das GOTT Seinem Volk Israel durch Mose verordnet hatte, war Götzendienst mit der Todesstrafe belegt ( 5. Mose 13,7-12 ). Dennoch kam es immer wieder vor, dass Israel seinem GOTT untreu wurde, indem es fremde "Götter" anbete ( Psalm 78,1-71 Apostelgeschichte 7,1-53 ) und GOTTES Zorn auf sich zog. In der Heiligen Schrift wird Götzendienst als töricht und nutzlos bezeichnet, da man schließlich das Werk seiner eigenen Hände anbetet ( 5. Mose 4,28  Jesaja 45,20  Jesaja 46,7  Jeremia 10,1-16  / Jeremia 11,12  Daniel 5,23  Offenbarung 9,20 ). Im Neuen Testament wird das Verständnis des Begriffs erweitert, indem auch Habsucht bzw. Gier als Götzendienst betrachtet wird ( Epheser 5,5  Kolosser 3,5 ). Letztlich kann alles, was in unserem Leben den Platz GOTTES einnimmt, zu einem Götzen werden; z.B. Geld, Macht, materielle Güter, Menschen etc. ( Matthäus 6,24  Philipper 3,19 ). Auch Ungehorsam gegenüber GOTT wird als Götzendienst betrachtet, da man den eigenen Willen über GOTT stellt ( 1. Samuel 15,22 f. ). GOTT erwartet, dass wir Ihn von ganzem (d.h. mit ungeteiltem) Herzen lieben und Ihm allein dienen. Nur dann können wir Seinen Segen empfangen. Die Bibel warnt, dass jeder, der Götzendienst treibt, aus GOTTES Reich ausgeschlossen und in alle Ewigkeit verdammt werden wird ( 1. Korinther 6,9 f.  Offenbarung 21,8  Offenbarung 22,15 ). Aus diesem Grund sind alle Menschen aufgerufen, sich von falschen "Göttern"zum lebendigen GOTT zu bekehren. Denn vor Ihm wird jeder Mensch einmal stehen ( Amos 4,12  Apostelgeschichte 14,13-17  Apostelgeschichte 17,30 f.  1. Thessalonicher 1,9  Offenbarung 20,11-15 ).

siehe auch:

Gottesdienst - Zauberei

Gottesfurcht

bzw. Furcht GOTTES oder Furcht des Herrn beschreibt eine geistliche Grundhaltung gläubiger Menschen, die sich in tiefer Ehrfurcht vor GOTTES Größe, Macht und Heiligkeit zeigt. GOTT zu fürchten, bedeutet, GOTT als Schöpfer und Richter anzuerkennen und sich an Seine Gebote und Ordnungen zu halten, die GOTT uns Menschen zum Leben gegeben hat. Dies erfordert das Bewusstsein, dass GOTT über uns steht, dass jeder Mensch vor GOTT Verantwortung für sein Handeln trägt und dass die Übertretung von GOTTES Geboten Konsequenzen nach sich ziehen kann. Die Bibel bezeichnet Gottesfurcht als Quelle des Lebens. Sie hilft uns dabei, demütig zu bleiben und uns so zu verhalten, wie es GOTT gefällt; sie bewahrt uns vor Hochmut und falschen Wegen, die uns schaden; sie bringt Reichtum und Ehre und ist Ausdruck echter Weisheit ( Hiob 28,28   Psalm 111,10  Sprüche 9,10  Sprüche 14,27  Sprüche 16,18  Sprüche 22,4   1. Timotheus 6,6  Titus 2,11 f. ). GOTT zu fürchten, bedeutet nicht, dass wir eine lähmende Angst vor GOTT haben sollen. Wer GOTT liebt und nach Seinem Willen handelt, braucht sich vor Ihm in keiner Weise zu fürchten, da GOTT prinzipiell nur das Beste für alle will ( 1. Johannes 4,18 ). Und weil GOTT barmherzig ist, ist Er bereit, unsere Sünden und Fehler zu vergeben, wenn wir sie bekennen und aufrichtig bereuen. Denn GOTTES Absicht ist es nicht, uns Menschen zu verurteilen, sondern uns zu helfen, aus unseren Fehlern zu lernen ( Hesekiel 33,11  1. Timotheus 2,3-6  2. Petrus 3,9 ). Wer GOTT jedoch bis zuletzt trotzt, get ins Verderben ( 2. Thessalonicher 2,9-11  2. Petrus 2,9 ).

siehe auch:

Angst - Sorgen

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