
E
Ehe
ist ein heiliger und auf Lebenszeit angelegter Bund zwischen einem Mann und seiner Frau und stellt die intimste Form von Gemeinschaft dar. Der Sinn einer Ehe besteht darin, dass Mann und Frau einander in Liebe dienen. Nach GOTTES Willen soll der Mann Haupt der Frau und der Familie sein ( 1. Mose 3,16 / 1. Korinther 11,3 / Epheser 5,23 ). Das bedeutet, das GOTT dem Mann die Verantwortung gibt, für seine Frau und seine Kinder zu sorgen, sie zu beschützen und gewissenhafte Entscheidungen zu ihrem Wohle zu treffen. Die Frau soll gemäß GOTTES Plan die Hilfe des Mannes sein, ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihn durch ihre Gaben und Fähigkeiten ergänzen ( 1. Mose 2,18 ). Gleichzeitig soll sie die von GOTT zugedachte Funktion des Mannes als Haupt der Familie anerkennen und sich vertrauensvoll seiner Leitung unterordnen ( Epheser 5,24 / 1. Petrus 3,1-6 ). Zusammen bilden Mann und Frau ein Fleisch; d.h. eine Einheit (1. Mose 2,21-24). GOTTES Gebote und Ordnungen für die Ehe sollen Mann und Frau ein harmonisches Zusammenleben ermöglichen und sie vor Streit und Schaden bewahren. Der Bund zwischen Mann und Frau ist ein Sinnbild für die Beziehung zwischen GOTT und uns Menschen ( Jesaja 62,5 ). Im Neuen Testament steht die Ehe für die Verbindung der Gläubigen zu ihrem Herrn Jesus Christus, den GOTT als Haupt über Seine Kirche eingesetzt hat. Jesus ist der Bräutigam und die Gemeinde seine Braut ( 2. Korinther 11,2 / Epheser 5,30-32 / Offenbarung 19,7 ). Zudem ist die Ehe zwischen einem Mann und seiner Frau die Basis für Familie und die Erziehung von Kindern. Andere Formen der Partnerschaft - z.B. zwischen gleichgeschlechtlichen Personen - erkennt GOTT nicht an ( 3. Mose 18,22 / Römer 1,26 f. ). Eine Ehe kann nur durch den Tod eines Ehepartners oder im Falle sexueller Untreue aufgehoben werden ( Römer 7,1-3 / 1. Korinther 7,39 ). Wer sich aus anderen Gründen scheiden lässt und eine andere Person heiratet, begeht Ehebruch ( Matthäus 5,31 f. / Matthäus 19,9 ). Ehebruch und Unzucht sind schwerwiegende Sünden, die GOTTES Zorn nach sich ziehen und Menschen aus GOTTES Reich ausschließen ( 1. Korinther 6,9 / Galater 5,16-21 ).
Jede Ehe wird im Rahmen einer Hochzeit geschlossen. Damit verbunden ist die Zusage, den künftigen Ehepartner zu lieben und ihm ein Leben lang treu zu bleiben. Dem eigentlichen Eheschluss geht in der Regel eine Verlobung voraus, in der Mann und Frau ihre Entscheidung, sich aneinander zu binden, öffentlich bekunden. In den meisten Kulturen gehen Hochzeiten mit einer zeremoniellen Feier einher, bei der Bräutigam und Braut einander vor Zeugen ihr Ja-Wort geben. Im Gegensatz zu den Ansichten Martin Luthers ist die Ehe keine "weltliche Sache", da nicht jeder sekuläre Staat für eine Eheschließung GOTTES Maßstäbe zugrunde legt. GOTT möchte, dass eine Eheschließung im Herrn geschieht ( 1. Korinther 7,39 ). Das bedeutet, dass ein lediger Christ nur eine Ehe mit einer anderen gläubigen Person eingehen soll. Diese Entscheidung sollte nicht leichtfertig getroffen werden, sondern wohl überlegt und durch Gebet begleitet sein. Idealerweise sollten Mann und Frau sich ihren künftigen Ehepartner von GOTT zeigen lassen, da GOTT am besten weiß, welche Menschen zueinander passen. GOTT stellt es jedem Menschen frei, zu heiraten ( 1. Korinther 7,27 + 36 ). Jesus selbst war ehelos. Im Neuen Testament wird die Ehelosigkeit bevorzugt, um GOTT mit ungeteiltem Herzen dienen zu können. Denn eine Ehe birgt das Risiko, dass man nur noch für die eigene Familie lebt und dabei geistliche Dinge oder sonstige Verpflichtungen wie Gemeinschaft oder Mission vernachlässigt ( 1. Korinther 7,29-35 ). Gleichzeitig betont die Bibel, dass nicht jeder Mensch imstande ist, ehelos zu leben ( Matthäus 19,10-12 / 1. Korinther 7,1-9 ). Insofern steht das von der Katholischen Kirche vorgeschriebene Zöllibat für Priester und Mönche im Widerspruch zur Bibel.
siehe auch:
Familie - Scheidung - Sexualität - Trans-Gender - Unzucht
Ehrlichkeit
bzw. Aufrichtigkeit ist ein zentraler biblischer Grundsatz. GOTT ist aufrichtig und treu ( 5. Mose 7,9 / 5. Mose 32,4 / Psalm 37,28 / 1. Korinther 1,9 ). Er urteilt immer gerecht, ohne die Person anzusehen ( 2. Chronik 19,7 / Hiob 34,12 ). Darum sollen auch wir Menschen aufrichtig sein; so, wie Jesus es uns vorgelebt hat ( 2. Mose 23,7 / Psalm 32,2 / Matthäus 5,8 / Römer 12,9 / 1. Timotheus 1,5 / 1. Petrus 2,22 ). Ehrlichkeit bzw. Aufrichtigkeit stärkt den Glauben und fördert das Vertrauen zwischen Menschen. Ehrlichkeit und Treue umfassen Worte, Taten und den Umgang mit Finanzen. Ehrlich zu sein, bedeutet, ohne trügerische Absichten zu handeln; während Treue heißt, in dem, was man tut, gewissenhaft und verlässlich zu sein. Durch Ehrlichkeit und Treue kann ein Mensch einen guten Ruf erwerben, der wertvoller ist als Silber und Gold ( Sprüche 22,1 ). Das Neue Testament ermahnt Gläubige, immer die Wahrheit zu sagen, auch wenn dies manchmal Mut erfordert ( Epheser 4,25 / Kolosser 3,9 ). Ein Christ soll sich nicht verstellen, noch Dinge zum Schein tun oder anderen etwas über sich vorgauckeln, was nicht den Tatsachen entspricht; so, wie es die Pharisäer taten, um nach außen gerecht und fromm zu erscheinen, obwohl sie in Wahrheit gottlos waren. Ihnen ging es nur darum, von den Menschen Ehre und Anerkennung zu erhalten. Solche Menschen, die in der Bibel als Heuchler bezeichnet werden, empfindet GOTT als besonders abscheulich. Deshalb werden sie auf eine Stufe mit den Gottlosen gestellt ( Matthäus 6,1 / Matthäus 7,3-5 / Matthäus 23,5 + 27 f. / Lukas 16,15 / Römer 2,1-10 / 2. Timotheus 3,1-9 / 1. Petrus 2,1 ). Ebenso warnt GOTTES Wort vor falschen Propheten; also Personen, die vorgeben Christen zu sein, obwohl sie in trügerischer Absicht handeln ( Matthäus 7,15-23 / Matthäus 24,11 + 24 / 2. Petrus 2,1-3 ). Das Alten Testament erwähnt etliche Personen, die im Namen GOTTES Lügen predigten und auf diese Weise die Menschen verführten. Die Bibel warnt, dass jeder, der das tut, nicht ungestraft bleiben wird ( 5. Mose 13,1-6 / 1. Könige 28,1-28 / Jesaja 9,14 f. / Jesaja 32,6 / Hesekiel 13,1-16 ). Zudem betont die Bibel, dass ein Christ zu seinem Wort stehen und Zusagen, die er anderen gibt, einhalten soll, ohne dies durch Schwüre zu bekräftigen ( Matthäus 5,37-40 / Jakobus 5,12 ). Gleichzeitig verbietet die Bibel, Menschen zu verleumden, bewusst zu täuschen und vor Gericht falsche Zeugenaussagen zu machen, da hierdurch Beziehungen geschädigt und das Recht verdreht wird ( 2. Mose 20,16 / 3. Mose 19,16 / Sprüche 16,28 / Jakobus 4,11 f. ). Denn GOTT hasst und straft Betrug (Sprüche 6,16-19 / Sprüche 12,22 / Sprüche 19,5), während Er Aufrichtigkeit und Treue belohnt ( Sprüche 2,7 / Sprüche 3,3 f. ).
Eifersucht / Neid
In der Heiligen Schrift bezeichnet sich GOTT an mehreren Stellen als eifersüchtig (5. Mose 6,15). Diese Tatsache ist nicht mit der Eifersucht von Menschen zu vergleichen, sondern ein Ausdruck von GOTTES leidenschaftlicher Treue und Seinen Anspruch auf die alleinige Liebe und Anbetung der Menschen. Da es nur einen wahren GOTT gibt, duldet GOTT die Verehrung falscher Gottheiten nicht ( Jesaja 43,10 / Jesaja 45,5 / Johannes 17,3 ). Auf der anderen Seite verurteilt die Bibel Neid und Eifersucht von Menschen aus selbstsüchtigen Motiven, da sie zu Streit, Zorn, Zwietracht und bösen Taten führt (Galater 5,19-21 / Jakobus 3,13-18 / Jakobus 4,1-3 ), wie der Mord Kains an seinem Bruder Abel belegt ( 1. Mose 4,1-16 / 1. Johannes 3,11 f. ). Neid und Eifersucht stehen im Gegensatz zur Liebe, die nicht eifersüchtig ist. Gleichzeitig ist Liebe der Schlüssel, durch die sich Neid und Eifersucht überwinden lassen ( 1. Korinther 13,4 ).
Siehe auch:
Neid
Einsamkeit
beschreibt den inneren Gemütszustand einer Person infolge einer vorrübergehenden oder dauerhaften Trennung. Einsame Menschen fühlen sich oft verlassen bzw. vergessen, unabhängig davon, wieviele Menschen um sie herum sind. Die Bibel nennt verschiedene gottesfürchtige Personen, die Einsamkeit erlebten; darunter Mose, Hiob, die Propheten Elia und Jeremia oder der König David. Jesus zog sich häufig in die Einsamkeit zurück, um zu beten, Zeit mit GOTT zu verbringen und neue Kraft zu schöpfen, bevor er seine Mission bei den Menschen fortsetzte ( Lukas 5,16 ). Auch für Christen kann ein zeitlich begrenzter Rückzug wichtig und wertvoll sein, um GOTT im Gebet zu suchen, um nachzudenken oder sich körperlich und geistig zu erholen. Unfreiwillige Isolation über lange Zeiträume kann hingegen zu psychischen Problemen führen. GOTT sagt, dass es nicht gut ist, wenn der Mensch allein ist, da GOTT uns Menschen für die Gemeinschaft mit anderen Menschen schuf ( 1. Mose 2,18 ). Selbst wenn gläubige Menschen allein sind, brauchen sie sich nicht einsam zu fühlen, da sie wissen und erleben, dass GOTT immer gegenwärtig ist und für sie sorgt; wo auch immer sie sich gerade befinden ( Psalm 63,8 f. / Psalm 139,1-18 ). In der Gemeinschaft mit GOTT finden Gläubige zu jeder Zeit Trost und Halt; besonders in schwierigen Zeiten ( Psalm 23,1-6 / Psalm 40,18 / Psalm 91,1-16 ). Denn GOTT lässt Seine Kinder niemals allein ( 2. Thessalonicher 3,3 / Hebräer 13,5 ).
Engel
(griechisch: angelos = Engel oder Bote) sind himmlische Geistwesen, die GOTT vor den Menschen erschaffen hat. Ihr Zweck besteht darin, GOTT und uns Mensch zu dienen ( Hebräer 1,13 f. ). Dabei agieren sie die meiste Zeit für das menschliche Auge unsichtbar. Im Gegensatz zu Menschen besitzen Engel übernatürliche Kräfte, die sie für das Gute einsetzen sollen. Die Bibel verrät, dass unterschiedliche Arten von Engeln existierenn: Dazu zählen Cherubim und Seraphim ( 1. Mose 3,24 / Jesaja 6,1-7 ). Darüber hinaus lässt sich der Schrift entnehmen, dass es verschiedene Ränge unter den Engeln gibt. Von den abertausenden Engeln werden in der Bibel nur zwei namentlich genannt: zum einen Michael, den die Bibel als Erzengel bezeichnet wird, was auf den höchsten Rang unter allen Engeln hindeutet, sowie den Engel Gabriel, der unter anderem die Geburt Jesu und Johannes des Täufers ankündigte ( Daniel 9,21 / Daniel 10,13 + 20 / Lukas 1,5-37 / 1. Thessalonicher 4,16 f. / Offenbarung 12,7 ). In der Heiligen Schrift finden sich mehrere Beispiele, in denen Engel verschiedenen Personen in sichtbarer Gestalt erscheinen, um zu helfen, um Botschaften von GOTT zu überbringen oder um Menschen zu strafen (Psalm 91,11 f. / Psalm 103,20 / Matthäus 26,53 / Matthäus 28, 5 f. / Lukas 2,10 / Apostelgeschichte 7,53 / Apostelgeschichte 12,1-17 ). Während manche von ihnen ein menschenähnliches Aussehen besitzen, werden andere als eindrucksvolle Wesen mit Flügeln beschrieben ( Hesekiel 1,1-25 / Hesekiel 10,1-21 / Apostelgeschichte 1,10 f. ). Einige werden sogar mit brennendem Schwert in ihrer Hand dargestellt ( 1. Mose 3,24 ). Von manchen Engeln heißt es, dass ihr Anblick so furchteinflößend ist, dass die Menschen, die sie sahen, aus Angst wie tot zu Boden fielen ( Matthäus 28,1-4 ). Darüber hinaus heißt es, dass die Engel GOTTES am Vollziehen des finalen Zorngerichts an den Gottlosen aktiv beteiligt sind ( Matthäus 13,41 ). Die Bibel unterscheidet zwischen Engeln GOTTES, die vor Seinem GOTTES stehen und Ihm dienen ( Jesaja 6,2 f. / Johannes 1,51 / Hebräer 1,13 f. / Offenbarung 7,11 / Offenbarung 8,2 ) und Engeln Satans, des Teufels ( 2. Korinther 11,14 / Offenbarung 12,7 ). Letztere werden auch als Dämonen oder böse Geister bezeichet. Während ursprünglich alle Engel gut waren, lehnte sich ein Teil von ihnen gegen ihren Schöpfer auf. Der Auslöser dieser Rebellion war Satan. Seither treiben Satan und seine Engel ihr Unwesen auf Erden, indem sie Menschen zum Bösen verführen. Ihre Macht ist jedoch begrenzt, da Dämonen nur so viel tun können, wie GOTT es zulässt. Der Apostel Paulus schreibt, dass die Gläubigen böse Engel richten werden ( 1. Korinther 6,2 ). Das Neue Testament prophezeit, dass Satan und seine Engel im Gerichtsfeuer enden werden ( Matthäus 25,41 / Offenbarung 20,10 ). Auch heute berichten Menschen von übernatürlichen Begegnungen mit Engeln. Vieles davon sind jedoch fiktive Geschichten, die nur dazu dienen, Menschen zu beeindrucken. Die Bibel warnt ausdrücklich, keine Engel zu verehren, sondern allein GOTT, und sich nichts auf Engelserscheinungen einzubilden ( Kolosser 2,18 / Offenbarung 22,8 f. ).
Siehe auch:
Zauberei
Erbschaft
GOTT gab dem Menschen die Erde zum Besitz ( 1. Mose 1,28 / Jesaja 45,18 / Psalm 8,4-9 ). Seinem auserwählten Volk Israel gab GOTT das Land Kanaan zum Erbe, welches ein Bild für die künftige Erde ist, die alle Kinder GOTTES einmal erben sollen ( Apostelgeschichte 13,9 / Römer 4,13 / Matthäus 5,5 / Offenbarung 21,1-7 ). Jesus warnte seine Jünger, niemals gierig nach Geld zu sein, da sie Menschen GOTTES Reich verschließt L Lukas 12,13-21 / Lukas 16,13-15 / Epheser 5,5 ). Vielmehr ruft Jesus zum Geben auf, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten ( Lukas 6,35 / Apostelgeschichte 20,35 ). Wer das tut, wird Segen von GOTT empfangen.
Siehe auch:
Geld - Habsucht
Erde
ist einer von unzähligen Planeten im Universum, die GOTT erschaffen hat, und der Lebensraum für Mensch und Tier ( Jesaja 26,21 ). Gemäß dem Schöpfungsbericht entstand die Erde, indem GOTT Licht und Dunkelheit sowie Wasser und Land voneinander trennte ( 1. Mose 1,1-31 ). Genau wie alle anderen Planeten ist auch die Erde kugelförmig. Dass die Erde eine Scheibe wäre, beruht auf einem falschen Verständnis bestimmter Bibelstellen. GOTT gab dem Menschen die Erde zum Besitz, um sie zu bewohnen, zu bebauen und zu bewahren ( 1. Mose 1,28 / 1. Mose 2,4-15 ). Die Bibel bezeugt, dass die Erde, als GOTT sie schuf, gut war ( 1. Mose 1,31 / Prediger 3,11 ). Im Garten Eden lebten die ersten Menschen in Frieden und Harmonie mit ihrem Schöpfer und seiner Schöpfung, und genossen das unbeschwerte Leben, das sie im Anfang hatten. Damals gab es weder Krieg, noch Krankheiten noch den Tod in der Welt. Dies änderte sich erst durch den Sündenfall und der Vertreibung des Menschen aus dem Paradies ( 1. Mose 3,1-24 ). Der Fluch, den GOTT wegen der Sünde des Menschen über den Erdboden aussprach, hatte zur Folge, dass sich die klimatischen Bedingungen auf dem Planeten änderten und die Erde fortan nicht mehr den üppigen Ertrag brachte wie zuvor, was wiederum zu einer Verknappung des Nahrungsangebots und damit zu einem Überlebenskampf unter den Tieren führte, der bis heute andauert ( 1. Mose 3,17-19 ). Trotz der voranschreitenden Ausbeutung und Zerstörung der Erde durch den Menschen erinnert die umwerfende Schönheit von GOTTES Schöpfung an die ursprüngliche Herrlichkeit, die die Erde einst hatte. In der Bibel verheißt uns GOTT, dass Er die Welt eines Tages in ein neues Paradies verwandeln wird. Das bedeutet, dass die jetzige Erde mit allem, was der Mensch darauf geschaffen hat, vergehen wird und dass Kriege, Krankheit und Leid für immer ein Ende haben werden ( Jesaja 65,17 / Matthäus 24,35 / 1. Korinther 7,31 / 2. Petrus 3,13 / 1. Johannes 2,17 / Offenbarung 21,1-7 ). Zudem wird die gesamte Schöpfung von ihrer Vergänglichkeit befreit werden ( Römer 8,18-22 ). Darüber hinaus wird weder Frost noch Hitze und keine Nacht mehr sein ( Offenbarung 22,1-6 ). Diese künftige Welt wird GOTT allen, die Ihn lieben, zum ewigen Besitz geben.
Erfolg
ist ein Geschenk von GOTT und der Lohn für ein gottesfürchtiges Leben. Wer GOTT aufrichtig dient, dem lässt es GOTT gelingen ( 1. Mose 39,23 / 2. Chronik 20,20 / 2. Chronik 26,5 / Sprüche 2,7 ). Dass auch ungläubige Menschen Erfolg im Leben haben, verdanken sie weder dem Zufall noch ihrer eigenen Anstrengung oder Schlauheit, sondern wiederum GOTT. Denn GOTT ist gütig gegenüber allen Menschen; auch denen, die Ihn nicht ehren und Ihm keine Beachtung schenken ( Lukas 6,35 ). Doch wie erfolgreich ein Mensch ist, sagt nichts darüber aus, wie gut bzw. sinnvoll sein Leben ist. Zudem macht Erfolg niemanden angesehener bei GOTT ( Römer 2,11 ). Während in der Welt Erfolg an materiellem Reichtum oder am Ansehen einer Person gemessen wird, misst sich wahrer Erfolg daran, inwieweit unser Handeln GOTTES Absichten und dem Wohl unserer Mitmenschen dient ( Prediger 12,13 f. / 1. Korinther 10,31 / 1. Korinther 16,14 ). Alles, was Menschen aus eigennützigen Motiven tun, hat vor GOTT keinerlei Wert ( 1. Korinther 13,1-3 ). Und wer zum Schaden anderer handelt, den wird GOTT früher oder später zur Rechenschaft ziehen. Der Mensch bildet sich ein, er habe sein Leben in der Hand. Tatsächlich liegen Erfolg oder Misserfolg in GOTTES Hand (Psalm 127,1 f. / Sprüche 10,22 / Prediger 9,11 / Jesaja 10,15 f. / Johannes 3,27 / 1. Korinther 4,7 / 1. Timotheus 6,7 f. ). Mag der Mensch auch noch so viele Pläne schmieden, so hängt sein Geschick allein von GOTT ab. Aus diesem Grund ist GOTT derjenige, dem die Anerkennung für jeglichen Erfolg gebührt; und nicht uns selbst ( 5. Mose 8,10-18 / Jeremia 9,23 / Römer 11,36 ).
Ernährung
ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. GOTT schuf eine Fülle von nahrhaften und schmackhaften Dingen, die wir genießen und an denen wir uns sättigen können ( Psalm 107,9 ). Gemäß der Bibel war die ursprüngliche Nahrung des Menschen und aller Tiere pflanzlich ( 1. Mose 1,29 f. ). Während sich die ersten Menschen im Garten Eden von den üppigen Früchten der Bäume ernährten, wurde das Nahrungsangebot nach der Vertreibung Adam und Evas aus dem Paradiesgarten durch Gemüse ergänzt ( 1. Mose 3,17-19 ). Erst nach der Sintflut erlaubte GOTT den Menschen, Fleisch zu essen ( 1. Mose 9,1-4 ). Während des alten Bundes galten für Juden bestimmte Speisegebote. Diese waren den Menschen jedoch nur für eine begrenzte Zeit auferlegt und hatten vordergründig eine symbolische Bedeutung, die auf den kommenden Erlöser hinweisen sollte ( 3. Mose 11,1-47 ). Seit der Erscheinung Jesu sind sämtliche Speisevorschriften des Alten Testaments aufgehoben. Paulus erklärt, dass alles, was GOTT geschaffen hat, gut und nichts verwerflich ist. Entscheidend ist, dass jede Speise mit Danksagung und reinem Gewissen genossen wird. Denn sie wird durch Gebet und GOTTES Wort geheiligt. Insofern dürfen Christen grundsätzlich alles essen, was sie möchten. Nur der Verzehr von Blut und Aas ist ihnen untersagt. Darüber hinaus sollen Christen bei der Auswahl von Speisen auch auf das Gewissen anderer Personen Rücksicht nehmen. Das heißt, sie sollen in Gegenwart eines anderen solche Speisen meiden, die den anderen dazu verleiten könnten, mit schlechtem Gewissen zu essen. Da Nahrung primär zur Lebenserhaltung dient, sollte man nur dann essen und trinken, wenn man Hunger oder Durst verspürt; nicht aus Appetit allein. Zudem sollte ein Mensch nur soviel verzehren, wie sein Körper tatsächlich braucht. Übermäßiges Essen und Trinken bezeichnet die Bibel als Ausschweifung, die Sünde ist und krank machen kann. Wer an Esssucht leidet, benötigt Hilfe, da eine Speise nicht zur emotionalen Befriedigung oder zur Kompensierung sonstiger Bedürfnisse dienen sollte. Die Bibel lehrt, dass Essen und Trinken für den Glauben nebensächlich sind, während andere Dinge wie Frieden, Freude und Gerechtigkeit im Vordergrund stehen. Auch wenn eine pflanzliche Ernährung als vorteilhaft für die Gesundheit gilt, besitzt jeder Christ das Recht, selbst zu entscheiden, was er isst oder trinkt. Insofern sollte niemand seine Mitbrüder aufgrund deren Essgewohnheiten verurteilen oder verachten, um sich nicht zu versündigen. Dennoch empfiehlt es sich, auf eine vollwertige Ernährung bestehend aus frischen Lebensmitteln und möglichst unverarbeiteten Produkten zu achten. Auf der anderen Seite berichtet die Heilige Schrift von Personen, die sich - gemessen an heutigen Standards - sehr einseitig ernährten und dennoch gesund lebten. Wichtiger jedoch als die leibliche Nahrung ist die geistliche Speise, von der jeder Mensch lebt; nämlich GOTTES Wort. Jesus bezeichnet sich selbst als Brot des Lebens, das Ewiges Leben verleiht ( Johannes 6,35 ). Wer mit Jesus verbunden ist und seine Gebote befolgt, hat das wahre Leben, das nicht vergeht ( Johannes 11,25 ).
siehe auch:
Bibel
Erziehung
beschreibt die Begleitung und Anleitung heranwachsender Kinder und Jugendlicher. Die Basis für Erziehung bildet die Familie; bestehend aus Vater, Mutter und Kind(ern). Christen sind aufgerufen, ihre Kinder im Glauben, d.h. nach den Maßgaben der Bibel zu erziehen. Dazu gehört eine liebevolle Führung der Kinder, ein authentisches Vorleben göttlicher Werte sowie angemessene Konsequenzen ohne Zorn und Willkür. Hinzu kommt die tägliche Versorgung der Kinder mit Nahrung und Kleidung ( Sprüche 22,15 / Sprüche 13,24 / Sprüche 23,13 / Epheser 6,4 / Kolosser 3,21 ). In der Bibel werden Kinder aufgefordert, Vater und Mutter zu ehren, d.h. ihnen Respekt zu erweisen, indem sie die Autorität ihrer Eltern anerkennen und ihnen gehorchen. Darauf liegt großer Segen ( 2. Mose 20,12 / 3. Mose 19,3 / Epheser 6,1-3 / Kolosser 3,20 ). Schließlich verdanken Kinder ihre Existenz GOTT und ihren Eltern ( Psalm 139,13 f. ). Kinder von Ältesten bzw. Leitern, die einer christlichen Gemeinde vorstehen, dürfen nicht ungehorsam oder liederlich sein ( Titus 1,6 ). Weise Kinder, die auf ihre Eltern hören und sich ermahnen lassen, werden gelobt, während freche und ungehorsame Kinder als Schande bezeichnet werden ( Sprüche 10,1 / Sprüche 13,1 / Sprüche 17,25 ). Nach dem Gesetz des Mose sollte jeder, der seinen Eltern flucht, Gewalt gegen sie anwendet oder sie sich ihrer Erziehung widersetzt, mit dem Tod bestraft werden ( 2. Mose 21,15 / 3. Mose 20,9 / 5. Mose 21,18-21 ). Auch heute lässt GOTT ein solches Verhalten nicht ungestraft ( 1. Timotheus 1,9 ). Kinder großzuziehen, bedeutet, ihnen das zu geben, was gut für sie ist. Dies erfordert Geduld und Besonnenheit, Gebet sowie ständige Ermutigung und Ermahnung. Wer sein Kinder konsequent erzieht, zeigt, dass er sie liebt. Doch wer sein Kind sich selbst überlässt, statt ihm Grenzen aufzuzeigen, der zeigt damit, dass ihm das Wohl des Kindes gleichgültig ist. Im Unterschied zu heutigen Erziehungskonzepten steht bei einer christlichen Erziehung nicht das Kind, sondern GOTT im Mittelpunkt. Aus biblischer Sicht sind Kinder keine "Experten ihrer Entwicklung", wie manche Pädagogen meinen, sondern Unmündige und Lernende, die Anleitung und Korrektur bedürfen. Um gesund aufzuwachsen, brauchen Kinder einen verlässlichen Rahmen, der ihnen Halt und Orientierung bietet und innerhalb dessen sie eigene Lernerfahrungen machen können. Dieser Rahmen ist GOTTES Wort. Die Aufgabe von Eltern besteht darin, ihren Kindern GOTTES Wort und Seinen Willen zu vermitteln ( 5. Mose 6,7 ). Dabei sollen Eltern ihren Kindern als gutes Beispiel dienen, welches sie nachahmen können. Nach GOTTES Willen ist Erziehung Recht und Pflicht der Eltern. Insofern ist eine sekulare Regierung weder befugt, Väter und Mütter an der Ausübung der Erziehung ihrer Kinder zu hindern noch kann und darf sie sie ersetzen. Eine vom Staat erzwungene Trennung der Kinder von ihren Eltern - egal ob vorrüberehend oder dauerhaft - ist nur in äußersten Fällen gerechtfertigt; z.B. bei brutaler körperlicher Gewalt aus Willkür oder bei sexueller Misshandlung. Ohrfeigen, ein Klapps auf die Finger oder auf den Po, laute Zurechtweisungen oder Hausarrest, die zur gesunden Erziehung der Kinder dienen, zählen nicht dazu.
Die Erziehung von Kindern ist ein Bild dafür, wie GOTT mit uns Menschen umgeht. Darum sollen wir uns daran ein Beispiel nehmen, damit Erziehung gelingt. GOTT ist unser Vater, der uns liebt, und Er möchte, dass auch wir Ihn lieben und Seine Gebote befolgen, damit es uns gut geht. Aus diesem Grund erzieht uns GOTT, damit wir lernen, so zu leben, wie es Ihm gefällt ( Matthäus 3,17 ). Im Gegensatz zu uns Menschen, die wir trotz guter Absichten Fehler machen, erzieht GOTT uns so, wie es für uns am besten ist; auch wenn GOTTES Wege nicht immer zu unseren eigenen Lebensvorstellungen passen ( Hebräer 12,10 ). Während GOTT Vertrauen und Gehorsam belohnt, lässt Er uns auch Konsequenzen spüren, wenn wir hochmütig sind und Seinen Willen missachten. Auf diese Weise lenkt GOTT unser Leben in die richtigen Bahnen und hilft uns, sündige Verhaltensweisen, die uns selbst und anderen schaden, zu überwinden. Auch wenn wir GOTTES Erziehung nicht immer als angenehm empfinden, so bringt sie im Ergebnis Frieden und viele gute Früchte in unserem Leben hervor ( Hebräer 12,11 ). Zudem betrübt GOTT seine Kinder niemals ohne Grund, sondern nur, wenn es uns zum Guten dient ( Klagelieder 3,32 f. ). Die Bibel mahnt, sich GOTTES Erziehung nicht zu widersetzen, sondern uns vertrauensvoll Seinem Willen unterzuordnen. Dann hat GOTT Freude an uns und kann uns segnen ( Hiob 5,17 / Sprüche 3,11 f. ). So lernen wir GOTT immer tiefer kennen und Seinen wunderbaren Plan für unser Leben immer besser zu verstehen ( 5. Mose 32,4 / Psalm 18,31 / Jakobus 1,17 ). Dies stärkt unseren Glauben und lässt unsere Liebe zum himmlischen Vater immer mehr wachsen. Wer GOTTES Erziehung annimmt, den nennt die Bibel weise. Wer jedoch nicht bereit ist, sich von GOTT erziehen zu lassen, den bezeichnet die Bibel als töricht ( Sprüche 10,17 / Sprüche 12,1 ). Eine solche Person kann kein Kind GOTTES sein und wird früher oder später ins Verderben gehen ( Hebräer 12,8 ). Insofern dürfen wir uns glücklich schätzen, wenn GOTT uns erzieht, weil wir daran erkennen, dass GOTT uns liebt und uns als Kinder angenommen hat. Das Ziel von GOTTES Erziehung ist, dass wir in völliger Einheit mit unserem himmlischen Vater und Seinem Willen leben; so, wie Jesus, der Sohn GOTTES, es vorgelebt hat ( Johannes 17,21 ).
Evangelium
(griechisch: euangelion) bedeutet Gute Nachricht und bezeichnet die frohe Hoffnungsbotschaft des Christentums vom Reich GOTTES. Der Apostel Paulus bezeichnet das Evangelium als GOTTES Kraft, weil es allen Menschen, die daran glauben, Rettung bringt ( Römer 1,16 ). Im Zentrum der Guten Nachricht steht der Mensch Jesus Christus. Das Evangelium gliedert sich in mehrere Elemente:
1. Die Person Jesus Christus:
Jesus von Nazareth ist der Christus, der Sohn GOTTES (= der von GOTT verordnete König / Herrscher und Richter aller Menschen) ( Matthäus 16,15 f. / Johannes 4,25 f. / 1. Johannes 4,15 / 1. Johannes 5,1 ).
2. Das Zeugnis von der Kreuzigung und Auferstehung Jesu:
Jesus wurde um unserer Sünden wegen gekreuzigt und begraben und am dritten Tag durch GOTT von den Toten auferweckt ( Markus 16,6 / Lukas 24,45-48 / 1. Korinther 15,3 f. ).
3. Die Botschaft vom Gericht:
GOTT hat einen Tag bestimmt, an dem er die Lebenden und die Toten durch Jesus Christus richten wird. Da alle Menschen (außer Jesus) gesündigt haben, sind alle des Gerichts und des ewigen Todes schuldig ( Johannes 5,28 f. / Apostelgeschichte 10,42 / Apostelgeschichte 17,31 ).
4. Die Botschaft vom Ewigen Leben:
Wer an Jesus Christus glaubt, empfängt die Vergebung seiner Sünden und wird zum Ewigen Leben (= zum unvergänglichen Leben im künftigen Friedensreich GOTTES) auferstehen. Wer nicht glaubt, bleibt schuldig und wird für immer verdammt werden ( Johannes 3,16 + 36 / Johannes 17,3 / 1. Johannes 5,11-13 ).
5. Der Aufruf zur Umkehr und Versöhnung mit GOTT:
GOTT ruft alle Menschen auf, sich mit Ihm zu versöhnen, indem sich ein jeder von seinen Sünden abwendet und nach der Lehre Jesu und seiner Apostel lebt, die im Neuen Testament der Bibel überliefert ist ( Markus 1,15 / Apostelgeschichte 3,19 / Apostelgeschichte 17,30 ).
Die vier Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes), die das Leben und Wirken Jesu, seine Auferstehung und seine Bedeutung als Retter bezeugen, bilden den Anfang des Neuen Testaments der Bibel. Sie entstanden etwa zwischen 70 und 100 nach Christus, wobei das Markusevangelium als das älteste von ihnen gilt. Matthäus, Markus und Lukas werden aufgrund ihrer inhaltlichen Ähnlichkeiten als synoptische Evangelien zusammengefasst. Die Hoffnungsbotschaft der Bibel lautet, dass jeder, der an Jesus Christus glaubt, das Ewige Leben im künftigen Reich GOTTES empfängt . Nach seiner Auferstehung gebot Jesus seinen Jüngern bzw. Aposteln, das Evangelium in aller Welt zu verkünden (Matthäus 28,19 f. / Markus 16,15 f.). Christen, die missionarisch aktiv sind, werden in der Bibel als Evangelisten bezeichnet ( Epheser 4,11 / 2. Timotheus 4,5 ). Das Wort evangelisch drückt den Bezug einer Person oder Glaubensgemeinschaft zum Evangelium aus, auch wenn sich viele evangelische Kirchen - insbesondere die evangelisch-lutherische Landeskirche - mittlerweile von der Lehre der Bibel entfernt haben. Jesus Christus kam als echter Mensch ( 1. Johannes 4,2 ). Die traditionelle Lehre, wonach GOTT Mensch geworden sei, stellt eine Verfälschung der ursprünglichen Botschaft des Evangeliums dar.
siehe auch:
Trinitarier
Evolution
ist ein Erklärungsmodell, das beschreibt, wie sich das Leben auf der Erde ohne den Einfluss höherer Intelligenz entwickelt hat. Dabei unterscheidet man im Wesentlichen zwischen zwei Theorien: 1. dem Lamarckismus - benannt nach Jean-Baptiste de Lamarck (1744 - 1829) - und 2. dem Darwinismus - benannt nach Charles Darwin (1809 – 1882). Darwin und Lamarck lebten fast zur gleichen Zeit, hatten jedoch unterschiedliche Vorstellungen davon, wie sich die Lebewesen auf unserer Erde entwickelt haben. Darwin dachte, dass sämtliche Tier- und Pflanzenarten sich über lange Zeiträume von einfachen zu komplexen Organismen entwickeln würden und dass diese Entwicklung auf ungerichtete Naturkräfte – nämlich Zeit, Zufall und natürliche Selektion (Auslese) – zurückzuführen sei. Diesen Prozess verglich Darwin mit einem Baum. Darwin glaubte, dass diejengen Arten überleben und so ihre Eigenschaften an ihre Nachkommen vererben können, die am besten an ihre Umwelt angepasst sind. Lamarck hingegen nahm an, dass sich die Lebewesen durch den Gebrauch bzw. den Nichtgebrauch von Organen verändern und dass diese Veränderungen dann an dessen Nachkommen weitergegeben werden. Gemäß Lamarck hätten die Lebewesen einen natürlichen Vervollkommnungstrieb, der sie danach streben ließe, sich weiter zu entwickeln. Während häufig genutzte Körperteile bzw. Organe stärker ausgeprägt wären, würden sich diejenigen, die wenig bzw. selten gebraucht werden, allmählich zurückbilden. Darwin, der nicht nur Biologe, sondern auch Theologe war, erkannte, dass es unter den verschiedenen Tierarten eine natürliche Variation gibt. Da Darwin jedoch nichts von Genetik wusste, schloss er daraus, dass die Tierarten sich langfristig über eine lange Zeit entwickelt haben müssen. Darwins Hauptwerk, das im Jahr 1859 veröffentlciht wurde, trägt den Titel Über die Entstehung der Arten. Es gilt als grundlegendes Werk der Evolutionsbiologie und dominiert seit über 150 Jahren die Wissenschaft. In Wahrheit ist die Evolutionstheorie keinesfalls das Ergebnis wissenschaftlich fundierter Naturerkenntnisse, sondern beruht auf falschen Annahmen, die durch die moderne Forschung zunehmend widerlegt werden. Gleichzeitig werden dadurch das Zeugnis und die Glaubhaftigkeit der Heiligen Schrift immer mehr bestätigt. Die Bibel bezeugt, dass GOTT der Schöpfer aller Dinge ist und dass GOTT die Erde mit allem, was darauf existiert, in sechs Tagen gemacht hat; wobei die Zahl 6 wörtlich zu verstehen ist ( 1. Mose 1,1-31 / Psalm 33,6 / Psalm 95,6 / Psalm 121,1 f. / Psalm 124,8 / Jesaja 40,28 / Jesaja 64,7 / Jeremia 32,17 / Römer 1,20 / Hebräer 3,4). Dabei hat GOTT alle Dinge augenblicklich durch Sein Wort erschaffen; nicht über Jahrmillionen. Zudem schuf GOTT alle Pflanzen und Tiere nach ihrer Art; was die Theorie, dass Arten sich weiter entwicklen, widerlegt ( Psalm 33,9 ). Im Gegensatz zu den Tieren schuf GOTT den Menschen in Seinem Ebenbild, was eine Verwandschaft zwischen Mensch und Tier vollkommen ausschließt. Damit sind Evolutionstheorie und der Schöpfungsbericht der Bibel unvereinbar. Die Bemühungen der atheistischen Wissenschaft, den Anfang und die Komplexität des Universums und der Natur durch Zufall und Evolution zu erklären, scheitern aufgrund fehlender Beweise. Damit bleibt die Evolutionslehre nichts weiter als eine unbewiesene Hypothese voreingenommener Forscher.
Ewiges Leben
bezeichnet das unvergängliche Leben im kommenden Königreich GOTTES, das alle Gläubigen erben sollen. Die Bibel unterscheidet zwischen dem jetzigen und dem künftigen Zeitalter ( Lukas 20,34-36 ). Während die jetzige Welt vergehen bzw. von GOTT umgestaltet werden soll, wird die künftige Welt unter GOTTES Königsherrschaft ewig bestehen bleiben ( Daniel 7,27 / Matthäus 24,35 / Offenbarung 21,5 ). Nach GOTTES Plan war der Mensch dazu geschaffen, für immer und ewig zu existieren. Doch durch die Sünde Adam und Evas wurde der Mensch sterblich ( Römer 5,12 ). Aus diesem Grund sandte GOTT Seinen Sohn Jesus Christus in die Welt. Durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz hat Jesus die Sündenschuld der Menschheit gesühnt und damit die Tür zum Ewigen Leben für alle Menschen aufgetan ( Johannes 1,29 / 1. Korinther 15,21 ). Die Frohe Botschaft der Bibel lautet, dass jeder, der an Jesus Christus, den Sohn GOTTES glaubt, das Ewige Leben empfängt ( Johannes 3,16 + 36 ). Jesus ist der erste Mensch, der bereits Unsterblichkeit erlangt hat. Alle anderen Gläubigen werden bei seiner Wiederkunft zum unvergänglichen Leben auferstehen ( Daniel 12,2 / Johannes 5,28 f. / 1. Korinther 15,51-54 / 1. Thessalonicher 4,16-18 / Offenbarung 20,5 f. ). Die Bibel spricht vom Buch des Lebens, in dem die Namen der Menschen aller Generationen stehen, die zum Ewigen Leben vorgemerkt sind. Alle diejenigen hingegen, deren Name nicht im Buch des Lebens zu finden ist, werden nach ihren Taten gerichtet und im Feuersee enden ( Offenbarung 20,11-15 ). Die Bibel beschreibt die neue Erde als Paradies, in dem weder Leid noch Krankheit noch der Tod mehr sein werden. Stattdessen werden auf der ganzen Welt Friede, Gerechtigkeit und Wohlstand herrschen ( 2. Petrus 3,13 / OOffenbarung 21,1-7 ). Es wird auch keine Nacht und keine Sonne mehr geben, da die Herrlichkeit GOTTES die gesamte Erde erleuchten wird. Zudem werden die Menschen auch nicht mehr von Wetterextremen geplagt werden. Es wird zu jeder Zeit Nahrung im Überfluss geben, sodass niemand Mangel leiden muss. Und alle Menschen werden für immer und ewig glücklich sein ( Jesaja 65,17 / Offenbarung 22,1-5 ).