top of page

 

B

 

Beten

ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens gläubiger Menschen sowie ein sichtbarer Ausdruck ihrer Verbundenheit mit GOTT. Ein Gebet ist ein Gespräch mit GOTT. Dabei geht es nicht darum, irgendwelche fertigen Formeln aufzusagen oder inhaltlose Dinge zu reden  Matthäus 6,7 , sondern sich vertrauensvoll an unseren Schöpfer und Vater zu wenden, der uns Menschen liebt und sich um unser Wohlergehen sorgt. Die Bibel unterscheidet zwischen Lob- und Dankgebeten sowie Bußgebeten und Fürbitten für andere Menschen. Beten lenkt unseren Blick auf GOTT. Es ermöglicht uns, GOTT nahe zu sein und auf diese Weise immer wieder neue Kraft für den Alltag zu schöpfen. Im Gebet können wir unsere Anliegen, Sorgen und Nöte vor GOTT bringen und Ihm alles sagen, was uns auf dem Herzen liegt, auch wenn GOTT bereits alles im Voraus weiß  Matthäus 6,7 f.  Philipper 4,6 . Ebenso wichtig wie das persönliche Gebet ist auch das gemeinschaftliche Gebet mit anderen Gläubigen   Matthäus 18,19 f.  /  Apostelgeschichte 2,42 . Die Bibel fordert dazu auf, nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere Menschen zu beten; insbesondere für Glaubensgeschwister und die Obrigkeit  Epheser 6,18  /  1. Timotheus 2,2 . Jeder, der GOTT vertraut, kann erleben, wie GOTT Gebete erhört  Psalm 18,7  Psalm 34,5-7  Psalm 91,15  Psalm 118,5  / Jeremia 29,12 / Matthäus 7,7-11  Matthäus 18,19 f.  1. Petrus 3,12 . Auch wenn GOTT nicht jede Bitte erfüllt, dürfen wir fest darauf vertrauen, dass Er uns zu jeder Zeit alles gibt, was wir brauchen und was wirklich gut für uns ist  Matthäus 6,31-34 . Die Bibel ermahnt uns, allezeit - d.h. zu jeder Gelegenheit - und mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu beten  Psalm 42,9  Psalm 145,18  Römer 12,12  Kolosser 4,2  1. Thessalonicher 5,16-18  Jakobus 5,16 . Gleichzeitig warnt die Bibel, das Beten nicht zu vernachlässigen. Denn das Gebet soll uns geistlich stärken, damit wir dem Teufel und allen sündhaften Versuchungen dieser Welt widerstehen können  Matthäus 26,41 . Im Gebet können wir nicht nur mit GOTT sprechen, sondern auch GOTT zu uns sprechen lassen  1. Könige 3,1-15   /  Apostelgeschichte 13,2 . Dabei kommt es nicht darauf an, von wo aus man GOTT anruft. Am besten eignet sich ein ruhiger Raum, in dem wir GOTT ohne Ablenkung unsere ganze Aufmerksamkeit widmen können  Matthäus 6,6 . Das Vaterunser und die in der Bibel überlieferten Gebete und Psalmen sollen uns als Beispiel für vertrauensvolles Beten dienen  Matthäus 6,9-13 . Jesus lehrt uns, GOTT als himmlischen Vater anzurufen und dabei im Geist (d.h. vom Heiligen Geist geleitet) und in der Wahrheit (d.h. dem Willen GOTTES entsprechend) zu beten  Johannes 4,24  Römer 8,26 . Darüber hinaus ruft uns die Bibel auf, im Glauben zu beten  Jakobus 1,5-7 , d.h. darauf zu vertrauen, dass GOTT das, worum wir Ihn bitten, auch tun kann  Hiob 42,2 / Markus 11,24  1. Johannes 5,14 f.  und sogar mehr tun kann, als wir uns vorstellen können  Epheser 3,20 . Denn für GOTT ist nichts unmöglich  Markus 10,27 . Ebenso wichtig ist, mit der rechten Herzenshaltung zu beten. Das bedeutet, das wir das, was wir von GOTT erbitten, im Sinne unserer Mitmenschen gebrauchen sollen statt es aus Stolz oder Neid für eigensinnige Absichten zu vergeuden  Jakobus 4,1-3 . Ebenso wichtig ist, dass wir anderen Menschen vergeben, bevor wir uns an GOTT wenden  Markus 11,25 . Vor allem aber sollen wir mit GOTT im Reinen sein; d.h. sicher stellen, dass unser Lebenswandel mit GOTTES Willen übereinstimmt. Dazu gehört, dass wir Sünde aus unserem Leben entfernen oder bestimmte Verhaltensweisen gegenüber unseren Mitmenschen korrigieren, da dies verhindern kann, dass GOTT Gebet erhört  Johannes 9,31  1. Petrus 3,7 .

Bibel

Die Bibel - auch Heilige Schrift genannt - ist das wahre und unfehlbare Wort GOTTES  Psalm 119,160  Johannes 17,17 . Darin offenbart uns GOTT, wer Er ist und wie Sein Plan für unser Leben aussieht. Die Bibel enthält eine Vielzahl realer Zeugnisse und Erzählungen, in denen Menschen ihre Erfahrungen mit GOTT schildern. Sie ist das am häufigten gedruckte und zugleich das am meisten gelesene Buch der Welt. Insgesamt gibt es sie in mitlerweile 636 Sprachen; das Neue Testament sogar in 1442 Sprachen. Die Bibel besteht aus 66 einzelnen Büchern, die über 1600 Jahre durch mindestens 40 gottesfürchtige Personen unterschiedlicher Zeitepochen und sozialer Hintergründe unter der Führung und Inspiration durch GOTTES Geist sorgfältig niedergeschrieben wurden. Zusammen ergeben sie ein einheitliches und in sich vollkommen schlüssiges Gesamtwerk. Das Alte bzw. Erste Testament enthält 39 Bücher, während das Neue Testament insgesamt 27 Bücher umfasst. Die Bibel beginnt mit dem Schöpfungsbericht, wie GOTT die Welt erschuf, und schließt mit der Offenbarung Jesu Christi, der letzten Prophezeiung über das Ende dieser Welt und den Übergang in das Zeitalter der neuen Erde, ab. Das Alte Testament wurde in hebräischer Sprache überliefert, das Neue Testament in Altgriechisch, der damaligen Zeit Weltsprache. Immer mehr archäologische Ausgrabungen bezeugen die Zuverlässigkeit der historischen Berichte der Bibel. Zu den Funden zählen vor allem Inschriften, Tontafeln, Siegel und diverse Papyri. Sie bestätigen die Echtheit sämtlicher Namen, Bauwerke und Ereignisse, die in der Bibel erwähnt werden. Darüber hinaus enthält die Bibel über 6000 Prophezeiungen (= Vorhersagen), von denen sich der Großteil bereits erfüllt hat (außer denen, deren Erfüllung noch bevorsteht). Die in diesem Zusammenhang berechnete mathematische Wahrscheinlichkeit für das exakte Eintreten der biblischen Vorhersagen übersteigt das menschliche Vorstellungsvermögen bei Weitem. Dies ist ein entscheidender Beleg dafür, dass die Bibel keinesfalls ein Werk von Menschen ist, sondern GOTTES Wort  2. Petrus 1,20 f. . Etwa einhundert der alttestamentlichen Prophezeiungen beziehen sich auf den Messias, den von GOTT bestimmten Retter aller Menschen, und wurden durch Jesus Christus erfüllt.

 

Die drei wichtigsten Abschriften des Alten Testaments sind 1. der masoretische Text (ca. 600-1000 n. Chr.), in Hebräisch; 2. die Septuaginta (3. Jahrhundert v. Chr.) in Altgriechisch sowie 3. die Qumran-Schriftrollen vom Toten Meer (408 – 318 v. Chr.). Der masoretische Text wurde in einem Zeitraum von 400 Jahren abgeschrieben. Die Kopisten gingen bei der Abschrift äußerst gründlich vor, indem sie Wörter und sogar Buchstaben zählten, um eine fehlerfreie Abschrift des Textes sicherzustellen. Wenn Fehler im Urtext vermutet wurden, fügte man eine entsprechende Randnotiz hinzu. Es ist ganz sicher davon auszugehen, dass die Masoreten – die selbst sehr gottgläubige Menschen waren - unter keinen Umständen die Heilige Schrift absichtlich verfälscht hätten, da sie dies als ein Verbrechen betrachteten. Die Septuaginta (abgekürzt: LXX) ist die älteste durchgehende Übersetzung des Alten Testaments aus der hebräisch-aramäischen in die altgriechische Sprache. Sie entstand ab etwa 250 vor Christus im hellenistischen Judentum; vorwiegend in Alexandria. Diese Abschrift stimmt in hohem Maße mit den anderen beiden überein, auch wenn es geringfügige Unterschiede gibt. Als im Jahre 1947 die sogenannten Qumran-Schriftrollen neben den Höhlen bei Khirbet Qumram am Toten Meer sowie in anderen archäologischen Stätten am Westufer des Toten Meeres und im unteren Jordantal gefunden und mit dem masoretischen Text verglichen wurden, konnte zweifelsfrei bestätigt werden, dass die Überlieferung des Bibeltextes äußerst wortgetreu erfolgt ist. Vom Neuen Testaments existieren über 16.000 Abschriften in verschiedenen Sprachen. Die ältesten von ihnen stammen aus dem vierten Jahrhundert nach Christus und wurden durch diverse Textforscher über viele Jahrhunderte gründlich untersucht und miteinander verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass die heute vorliegenden Texte zu über 99% den Original-Manuskripten entsprechen. Daraus lässt sich schließen, dass das ursprüngliche Wort GOTTES insgesamt verlässlich und unverfälscht überliefert wurde  Psalm 33,4  Sprüche 20,5 . Kein anderes Werk des Altertums wurde mit einer so hohen Genauigkeit überliefert wie das Alte Testament. Diese Tatsache bestätigt die Glaubwürdigkeit der Heiligen Schrift und widerlegt zugleich die Annahme, dass die Bibel im Laufe der Zeit verfälscht worden wäre; wie es Muslime und Atheisten behaupten. Die Bibel ist voller göttlich inspirierter Lehren und Weisheiten, die klug machen und uns den Weg zu GOTT und zum wahren Leben zeigen  Psalm 18,32  Psalm 19,8-12  Sprüche 2,6  2. Timotheus 3,16 f. . Damit ist sie mindestens genauso lebenswichtig, wie das tägliche Brot, das wir essen  Matthäus 4,4 . Aus diesem Grund wird die Bibel auch Das Buch des Lebens genannt  Philipper 2,14-16 . Sie gibt uns Orientierung und bringt die verborgendsten Dinge unseres Herzens an Licht  Psalm 119,105  Hebräer 4,12 . GOTTES Wort ist die Quelle der Wahrheit und damit sowohl die Basis für unser Handeln als auch der moralische Maßstab, nach dem GOTT einen jeden Menschen richtet. Dabei kommt es nicht nur darauf an, GOTTES Wort zu hören bzw. zu lesen, sondern auch zu tun  Matthäus 7,24-27  Lukas 6,46  Jakobus 1,22-25 . Denn darin zeigt sich wahrer Glaube  Psalm 119,9  /  Johannes 8,31 f. .

​​

siehe auch:

Altes Testament - Bibelkritik - Neues Testament

Bibelkritik

betrachtet die Bibel als literarisches Menschenwerk und stellt damit die Glaubwürdigkeit der Heiligen Schrift als das unfehlbare Wort GOTTES in Frage  Psalm 119,160  Johannes 17,17 . Mittlerweile bildet die historisch-kritische Methode die Grundlage des Theologie-Studiums an vielen Universitäten; ohne einen persönlichen Bezug zum Glauben. Die Bibelkritik leugnet sowohl die Existenz GOTTES als auch die göttliche Inspiration der Bibel  2. Timotheus 3,16 f.  und damit auch alle grundlegenden Wahrheiten der Heiligen Schrift (z.B. die Jungfrauengeburt Jesu / Jesu Identität als Retter der Welt / Jesu leibliche Auferstehung / das Ewige Leben / GOTTES Gericht über die Menschheit u.a.). Darüber hinaus leugnet sie auch alles Übernatürliche (z.B. die Existenz von Engeln und des Teufels sowie sämtliche Wunder, die in der Heiligen Schrift überliefert sind) bzw. sie versucht, diese durch natürliche Ursachen zu erklären. Letztlich wird die eigene Schuld des Menschen und seine Verantwortung vor GOTT verneint, und damit auch die Notwendigkeit der Erlösung und der Umkehr von den Sünden. Damit erweist sich die Bibelkritik als Werk Satans, das nur dazu dient, Menschen den Weg zu GOTT zu verschließen und sie ins Verderben zu führen.

siehe: Bibel

Blut

In der Bibel symbolisiert Blut das Leben  1. Mose 9,4  3. Mose 17,11 , die Sühne für Sünden sowie den Bund zwischen GOTT und Menschen. Im Alten Testament wurden Tiere als Opfergaben dargebracht, um Sühnung zu erwirken. Diese hatten jedoch nur eine sinnbildliche Bedeutung und dienten als Hinweis auf Jesus Christus, der das vollkommene Sühneopfer für die Sünden der Menschheit ist  Johannes 1,29  Hebräer 9,12 . Jesu Blut, das er am Kreuz vergossen hat und das sein gerechtes Leben symbolisiert, steht für Erlösung und die Reinigung von Schuld  1. Johannes 1,7  Offenbarung 7,14 . Zugleich bildet es die Grundlage des neuen Bundes, die GOTT mit allen Menschen schließt, die an Jesus glauben  Matthäus 26,28 . Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament ist der Verzehr von Blut untersagt  3. Mose 17,14  /  Apostelgeschichte 15,29 .

Buddhismus

gilt als viert- bzw. drittgrößte Religion der Welt und ist aus dem Hinduismus hervorgegangen. Im Zentrum der buddhistischen Religion steht die historische Person Buddha, hinter der sich der indische Religionsstifter Siddhartha Gautama verbirgt (563 bis 483 vo Christus). Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha (= der Erwachte) einen Menschen, der aus eigener Kraft den vollkommen Geisteszustand erreicht hat, den alle Buddhisten anstreben. Der Buddhismus kennt weder einen allmächtigen Schöpfer, noch gibt er eine Antwort darauf, wie und weshalb das Universum und das Leben entstanden sind. Nach der Lehre des Buddhismus besteht alles aus Energie. Die Bibel hingegen lehrt, dass GOTT uns Menschen als handlungsfähige Individuen mit einer Persönlichkeit und einem eigenen Willen erschaffen hat. Darüber hinaus existiert im Buddhismus die Lehre von der sogenannten (Re-)Inkarnation bzw. Seelenwanderung, welche der Bibel fremd ist. Diese besagt, dass der Mensch eine Seele besitzt, die als unsterblicher Teil des Menschen betrachtet wird und nach dem leiblichen Tod im Körper eines neugezeugten Menschen oder eines Tieres Platz nimmt. Somit wird ein jedes Individuum – ob Mensch oder Tier – in einem fortwährenden Kreislauf von Neuem in diese Welt geboren, wodurch seine Seele die Möglichkeit erhält, sich weiterzuentwickeln. Je nachdem, ob jemand Gutes oder Böses in seinem Leben getan hat, kann seine Seele in diesem Lernprozess auf- oder absteigen. Dieser Vorgang wird als Samsara bezeichnet. Das Ziel besteht darin, den ewigen Kreislauf der Wiedergeburt zu überwinden und den vollkommenen geistlichen Zustand zu erreichen, welcher Nirwana genannt wird. In diesem Zustand gibt es keine Begierden und keine bösen Neigungen mehr. Die Bibel hingegen lehrt, dass jedem Menschen ein einziges Leben von GOTT gegeben ist und dass sich in diesem Leben sein ewiges Schicksal entscheidet: Während alle gottesfürchtigen Menschen das Ewiges Leben empfangen, werden alle gottlosen Menschen in der ewigen Verdammnis enden. Die Erlösung selbst geschieht aus Gnade, nicht aus guten Werken. Denn alle Menschen (außer Jesus) haben gesündigt und sind gemäß GOTTES Gesetz des Todes schuldig. Doch durch den Glauben an Jesus Christus kann jeder Mensch von seiner Schuld befreit und gerettet werden  Apostelgeschichte 16,30 f. .

siehe auch:

Hinduismus - Islam

Buße

(griechisch: metanoia = umdenken) bedeutet Umkehr oder Neuanfang. Es geht um eine bewusste Entscheidung, sich von eigenen, falschen Wegen abzuwenden und sein Leben nach GOTTES Willen auszurichten. Dies ist die zentrale Botschaft des Evangeliums (  Matthäus 4,17  / Markus 1,15  Apostelgeschichte 14,15  Apostelgeschichte 17,30  Apostelgeschichte 26,18 ). Insofern ist Buße kein religiöses Ritual, sondern drückt den inneren Wunsch eines Menschen nach Gemeinschaft und Frieden mit GOTT aus. Denn Sünden trennen uns Menschen von GOTT, während Buße uns mit GOTT versöhnt ( Jeremia 59,2 ). Damit ist Buße eine zwingende Voraussetzung, um Vergebung für unsere Sünden und das Ewige Leben zu erhalten ( Jesaja 55,6 f.  1. Johannes 1,8-10 ). Jede Sünde, die ein Mensch begeht, erfordert Buße. Dies gilt sowohl für wissentlich als auch für unwissentlich begangene Sünden. Buße ist wiederum mit aufrichtiger Reue verbunden. Dazu gehört das Bedauern der eigenen Fehler, ein ehrliches Schuldbekenntnis vor GOTT und die Bereitschaft, sein Verhalten zu ändern ( Sprüche 28,13 ). Ein bloßes Bekennen ohne Einsicht und Reue ist vor GOTT wertlos. Da GOTT die Herzen prüft, sieht Er genau, wer seine Sünde von Herzen bereut und wer dies nur vortäuscht ( Sprüche 21,2  Jeremia 17,9 f. ). In einigen Fällen müssen Sünden vor Menschen bekannt werden; z.B. wenn man einer anderen Person Unrecht getan ( Matthäus 5,23 f. ) hat oder bei Krankheit, die die unmittelbare Folge von Sünde ist ( Jakobus 5,16 ). Manchmal ist auch eine Wiedergutmachung als Zeichen echter Reue erforderlich. Wenn ein Christ einem anderen Christen Unrecht tut, so soll der Geschädigte den Schuldigen in Liebe zurechtweisen. Gleichzeitig ist der Geschädigte aufgefordert, dem Schuldigen zu vergeben, wenn dieser seine Tat bereut ( Lukas 17,3 f. ). Die Bibel mahnt, dass GOTT uns Menschen nur dann vergibt, wenn auch wir bereit sind, anderen Menschen zu vergeben ( Matthäus 6,14 f. ). Regelmäßiges Beichten, wie es im Katholizismus üblich ist, schreibt die Bibel nicht vor.

siehe auch:

Ewiges Leben - Sünde - Vergebung - Tod

C

Calvinismus

ist eine im 16. Jahrhundert durch Johannes Calvin (1509–1564 nach Christus) begründete Irrlehre. Der Calvinismus lehrt unter anderem, dass GOTT von Ewigkeit her festgelegt hat, welche Menschen das Heil erlangen und welche nicht. Gemäß der Lehre des Calvinismus ist das ewige Schicksal jedes einzelnen Menschen von GOTT vorherbestimmt. Demnach dienen sowohl das Glück der Auserwählten; als auch die ewigen "Höllenqualen" der Verdammten dazu, GOTT zu verherrlichen. Während die Souveränität GOTTES betont wird, ignorieren Calvinisten sowohl der eigenen Willen des Menschen als auch den ausdrücklichen Willen GOTTES, dass alle Menschen gerettet werden ( Hesekiel 33,11  1. Timotheus 2,3 f.  2. Petrus 3,9 ). Damit sind Calvinismus und Christentum unvereinbar.

Christus

(hebräisch: mashiach / griechisch.: christus) bedeutet Gesalbter und wird in der Bibel für Könige und Fürsten verwendet. Jesus ist der von GOTT eingesetzte König / Fürst über GOTTES Volk - die Gemeinde - welche aus Juden und Nichtjuden besteht. Er wird als König im künftigen Reich GOTTES bis in alle Ewigkeit herrschen ( Johannes 1,49 ). Im Neuen Testament werden die BegriffeChristus und Sohn GOTTES synonym verwendet.

siehe auch:

Jesus - Sohn GOTTES - Trinitarier - Unitarier

D

Dämonen

sind gefallene Engel, die einst GOTT dienten, sich jedoch gegen GOTT aufgelehnt haben. Sie werden in der Bibel auch als böse / unreine Geister sowie als Herrscher der Finsternis beschrieben, die unsichtbar das Weltgeschehen beeinflussen und Menschen sowohl physisch als auch psychisch schaden. Der oberste aller Dämonen ist Satan, der Teufel. Daher werden Dämonen an mehreren Stellen als Engel Satans bezeichnet. Die Bibel erklärt, dass alle heidnischen Religionen auf der Anbetung von Dämonen beruhen ( 1. Korinther 10,18-20 ). GOTT verlieh Jesus und allen, die an Jesus glauben, die Vollmacht, Dämonen auszutreiben, d.h. Menschen aus der Gewalt böser Geister zu befreien.

siehe auch:

Halloween - Zauberei

Demokratie

(griechisch: demos = Volk + kratos = Macht / Herrschaft) bedeutet Volksherrschaft. Das heißt, dass das Volk die oberste Staatsgewalt innehat. In einer Demokratie werden politische Entscheidungen nach dem Mehrheitswillen der Bürger getroffen. Unterschieden wird zwischen direkter Demokratie (siehe Schweiz) und repräsentativer Demokratie (siehe Deutschland, Frankreich, USA u.a.). Als Vorbild dient das antike Griechenland, welches als das erste Land gilt, in dem Demokratie praktiziert wurde; wobei damals nur männliche Vollbürger stimmberechtigt waren. In vielen heutigen Ländern der Welt, darunter allen westlichen Indutrienationen, ist Demokratie die formelle Regierungsform. Viele Menschen sehen die Demokratie als fortschrittliches Herrschaftssystem an. Aus biblischer Sicht jedoch ist dies nicht zwingend der Fall. Denn was die Mehrheit entscheidet, muss nicht zwangsläufig richtig bzw. gut für alle sein. Je nach Machtverhältnis gibt es immer Personengruppen, die ausgegrenzt oder benachteiligt werden. Zudem können sich Fehlentscheidungen negativ auf die Gesellschaft auswirken. Unterm Strich bleibt Demokratie ein permanenter Macht- und Interessenkampf, der manchen mehr und manchen weniger nützt. Hinzu kommt, dass viele Regierenden bestechlich und von eigennützigen Interessen geleitet sind. Das Streben nach Macht und Kontrolle führte im Laufe der Menschheitsgeschichte zum Aufstieg und Fall vieler Nationen und brachte unzähligen Menschen auf der Welt den Tod. Für GOTT zählt einzig und allein, dass wir Menschen nach Seinen Geboten und Ordnungen leben, die allen zum Wohle dienen. Denn faktisch weiß nur GOTT, was das Beste für alle ist. Jedes Volk, das GOTTES Willen achtet, steht es unter Seinem Segen. Das alte Israel war keine Demokratie, sondern ein Gottesstaat, der sich zunächst unter der Leitung von Richtern befand und später von Königen regiert wurde. Die Geschichte Israels veranschaulicht, dass GOTT Treue belohnt, z.B. durch eine reiche Ernte, wirtschaftlichen Aufschwung und gesellschaftlichen Wohlstand. Sünde und Ungehorsam hingegen führen auf Dauer zum wirtschaftlichen Abstieg einer Nation. Insofern ist das ideale Herrschaftssystem jenes, bei dem GOTT und Sein Wort im Zentrum stehen. In einer Demokratie hingegen steht der Wille der Menschen im Mittelpunkt. GOTT duldet dies, solange politische Entscheidungen nicht im Widerspruch zu Seinem Willen stehen. Wenn eine Regierung jedoch aktiv versucht, GOTTES Ordnungen zu beseitigen, greift GOTT nach einer gewissen Zeit ein, sofern die Menschen nicht rechtzeitig von ihrem verderblichen Weg umkehren. Die Bibel prophezeit, dass alle gegenwärtigen Herrschaftssysteme einmal vergehen werden. In der kommenden Welt wird alles unter der Herrschaft GOTTES und Seines Gesalbten Jesus stehen. Dann werden für alle Zeit Friede und Gerechtigkeit herrschen ( Daniel 2,44  2. Petrus 3,13 ).

siehe auch:

Politik - Wählen

Depressionen

sind einer der häufigsten psychischen bzw. seelischen Erkrankungen der heutigen Zeit. In westlichen Industriestaaten nimmt die Zahl derer, die an Depressionen leiden, stetig zu. In Deutschland ist es mittlerweile fast jeder Dritte; Tendenz steigend. Depressive Menschen kreisen gedanklich die meiste Zeit um sich selbst; um Sorgen, Ängste, oder innere Sehnsüchte. Die betroffenen Menschen bleiben in der Gesellschaft meist unbeachtet. Depressionen führen häufig zu Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, sozialer Isolation und innerer Selbstaufgabe und gehen nicht selten mit Suizidgedanken einher. Psychotherapeutische Behandlungen, die in der Regel ausschließlich auf menschlicher Ebene ansetzen, erweisen sich in vielen Fällen als unwirksam. Die Grundursache von Depressionen ist das Getrenntsein des Menschen von seinem Schöpfer. Deshalb ist GOTT auch der Ausweg aus allen seelischen Nöten. Ein Leben mit GOTT schenkt Freude, Frieden und Zuversicht ( Lukas 2,14  Johannes 14,27  Römer 8,6  Römer 14,17  / Psalm 4,9   Jesaja 26,3 ). Denn GOTTES Liebe ist heilsam für Körper und Geist ( Jeremia 17,14 ). Seine Gegenwart befreit von Sorgen und Ängsten, tröstet in Trauer und Leid und stärkt in herausfordernden Zeiten ( Psalm 28,7  Psalm 73,26 ). Die Verbindung zu GOTT und die Hoffnung auf das Ewige Leben, das GOTT uns durch Jesus Christus verheißt, beseitigt die innere Leere und Trostlosigkeit unseres Daseins und schenkt unserem Leben Sinn und Hoffnung. Die Bibel fordert ausdrücklich dazu auf, GOTT unsere Sorgen und Nöte im Gebet anzuvertrauen, statt darüber nachzugrübeln oder unser Herz zu beschweren ( Philipper 4,6 f.  1. Petrus 5,7 ). Die Heilige Schrift nennt viele Beispiele gottesfürchtiger Menschen, die in großer existenzieller Not Halt bei GOTT fanden. Dazu gehören Hiob, der Prophet Elia, die Könige David, Hiskia und Joschafat, Jesus und seine Apostel sowie verschiedene Autoren der alttestamentlichen Psalmen. Wenn wir einsehen, dass wir GOTT brauchen, und unsere Hilfe bei Ihm suchen, kann GOTT Heilung und neues Leben schenken ( Psalm 34,5  Psalm 103,1-5  Jeremia 17,14 ). GOTT verspricht, dass Er uns alles geben wird, was wir brauchen, wenn wir bereit sind, nach Seinem Willen zu handeln ( Psalm 23,1-6  /   Matthäus 6,25-34 ). Die Gewissheit, dass GOTT uns liebt und für uns sorgt, macht uns frei, um GOTT und unseren Mitmenschen zu dienen. Insofern kommt die wahre Stärke eines Menschen nicht aus ihm selbst, sondern aus dem Vertrauen auf GOTT ( Psalm 42,12  /  Jesaja 30,15  Jesaja 40,29-31  Jesaja 41,10  Habakuk 3,19 ). Dabei ist GOTTES Wort (die Bibel) die wichtigste Kraftquelle eines jeden Christen ( Matthäus 4,4  1. Korinther 1,18  Hebräer 4,12 ). Alle Zusagen, die GOTT uns in der Bibel schenkt, sollen uns ermutigen und innerlich stärken ( 2. Timotheus 3,16 f. ). Wenn wir GOTT vertrauen, können wir selbst erleben, wie sich GOTTES Wort in unserem Leben erfüllt und wie sich Seine Kraft in uns entfaltet; besonders dann, wenn wir uns schwach und hilflos fühlen ( 2. Korinther 12,9  Philipper 4,13 ). Mit GOTT an unserer Seite, sind wir in der Lage, zu überwinden und allen Herausforderungen dieser Welt standzuhalten ( Psalm 18,30   Jesaja 40,29-31  Johannes 16,33  Römer 8,37 ). Insofern ist der Glaube an GOTT das beste Rezept, um dauerhaft seelisch gesund zu bleiben. Menschen, die unter Depressionen leiden, sollten sich an eine christliche Seelsorge (statt an weltliche Therapeuten) wenden. Dort finden sie kostenfreie und ganzheitliche Hilfe.

siehe auch:

Krankheit - Sucht

Dreieinigkeit / Trinität

leitet sich von dem Wort Trinität (= Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit) ab. Gemäß dieser kirchlichen Lehre existiert GOTT in drei Personen, nämlich als Vater, Sohn (Jesus) und Heiliger Geist, wobei alle drei einen einzigen GOTT (statt drei Götter) bilden sollen. Trinitarier behaupten, dass die Lehre von der Dreieinigkeit eine heilsentscheidende Grundlehre des Christentums sei. Aus diesem Grund wird sie in den meisten traditionellen Kirchen dogmatisch gelehrt. Tatsächlich jedoch ist weder der Begriff noch das Konzept dahinter biblisch. Vielmehr beruht die Dreieinigkeitslehre auf einer falschen Interpretation einzelner Aussagen der Bibel. Da der Glaube aus dem Wort GOTTES kommt, muss jede Lehre in der Bibel klar und unmissverständlich formuliert sein. Dementsprechend lassen sich zu allen grundlegenden Lehren haufenweise eindeutige Aussagen finden. Dazu gehört das Bekenntnis, dass Jesus der Christus ist (Matthäus 16,16 / Matthäus 26,63), dass Jesus gekreuzigt wurde ( Matthäus 20,18 f.  1. Korinther 2,2 ), dass Jesus von den Toten auferweckt wurde ( Markus 16,6  Apostelgeschichte 10,40 ), dass Jesus wiederkommen wird ( Matthäus 24,24  Offenbarung 1,8 ), dass es ein Gericht geben ( Johannes 20,29  Apostelgeschichte 17,38 ) wird oder dass alle Gläubigen einander lieben sollen ( Matthäus 22,37-39  Galater 5,14 ). Hinsichtlich der Dreieinigkeitslehre hingegen findet sich weder im Alten noch im Neuen Testament eine einzige wörtliche Aussage, aus der hervorgeht, dass GOTT in drei Personen existiert bzw. dass Vater, Sohn und Heiliger Geist ein GOTT sind oder wo GOTT in dieser Weise angebetet wird. Im Gegensatz dazu im Neuen Testament gibt es über 500 Bibelstellen, die eindeutig bezeugen, dass GOTT der Vater ist ( Johannes 17,3  Johannes 20,17  Römer 1,7  1. Korinther 8,4-6  2. Korinther 1,3  Galater 4,5-7  u.v.m.). Auch die Predigten der ersten Apostel enthalten keinerlei Hinweis auf eine Dreieinigkeit ( Apostelgeschichte 2,22-36  Apostelgeschichte 10,34-43  Apostelgeschichte 17,24-31 ). Die Heilige Schrift lehrt, dass GOTT als eine einzige "Person" existiert (nicht zwei oder drei), nämlich als der Vater im Himmel, während Jesus, der Sohn GOTTES, vollkommener Mensch ist (nicht GOTT und Mensch zugleich) und von dem einzig wahren GOTT unterschieden wird ( Römer 5,15  1. Korinther 15,21  1. Timotheus 2,5 ). Der Begriff Dreieinigkeit wird erstmals im späten zweiten Jahrhundert nach Christus durch den Theologen Tertullian (um 160–220 nach Christus) erwähnt, der den lateinischen Begriff trinitas (= Dreiheit) prägte. Das Konzept dahinter ist jedoch weitaus älter. Bereits in vorchistlicher Zeit wurden in verschiedenen heidnischen Religionen sogenannte Göttertriaden verehrt. Dabei wurde die 3 als Zahl der Vollkommenheit angesehen. Unklar ist, ob die drei "Götter" als göttliche Einheit betrachtet wurden oder nicht. In jedem Fall steht fest, dass die hellenistischen Gottesvorstellungen, ebenso wie die philosophischen Ideen Platons und anderer antiker Personen, maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung der Dreieinigkeitslehre gehabt haben. Die Lehre von der Dreieinigkeit wird von den aller meisten Gläubigen ungeprüft übernommen und kaum hinterfragt. Wer jedoch GOTTES Wort unvoreingenommen liest, wird keine Dreieinigkeit darin finden.

Drogen

sind berauschende Substanzen, die die Psyche, die Wahrnehmung oder das Verhalten von Menschen beeinflussen und in vielen Fällen der Gesundheit schaden. Drogen dienen oft dazu, um Sorgen und Probleme vorrübergehend zu überdecken. In Wahrheit jedoch löst der Konsum von Drogen keinerlei Probleme, sondern erzeugt allenfalls neue. Die Wirkung von Drogen führt bei vielen zu einer Sucht, die die meisten ohne Hilfe von außen nicht überwinden können. Darüber hinaus sterben jährlich unzählige Menschen weltweit an den Folgen ihres exzessiven Drogenkonsums; teils auf qualvolle Weise. Bei anderen hinterlässt die jahrelange Einnahme jener Substanzen irreparable körperliche und psychische Schäden. Hinzu kommen gesundheitliche Folgeschäden für Kinder. Die Bibel lehrt, dass unser Körper GOTTES Eigentum ist und dass wir uns nicht selbst gehören ( 1. Korinther 6,19  1. Korinther 10,23 ). Daraus folgt, dass wir Menschen Verantwortung für unsere Gesundheit tragen. Zudem mahnt die Bibel, allezeit nüchtern zu sein ( Epheser 5,18  1. Petrus 5,8 ). Ein exzessiver Genuss von Drogen führt jedoch dazu, dass ein Mensch nicht oder nur bedingt in der Lage ist, sein Verhalten zu kontrollieren. Dadurch läuft er Gefahr, Dinge zu tun, durch die er sich vor GOTT schuldig macht und die schwerwiegende Folgen für ihn selbst und andere haben können. Darüber hinaus hat GOTT uns Menschen zu einem Leben in Freiheit berufen. Das heißt, es soll nichts geben, wovon wir uns beherrschen lassen ( 1. Korinther 6,19  Galater 5,1 + 13 ). Personen, die sich ständig an Alkohol und Drogen berauschen und nicht bereit sind, Hilfe anzunehmen, haben in einer christlichen Gemeinschaft nichts zu suchen ( 1. Korinther 5,9-13 . Wer mit GOTT verbunden ist, braucht keine Drogen, da GOTT die Quelle seiner Freude und gleichzeitig die erste Anlaufstelle bei Problemen und Sorgen ist ( Philipper 4,6 f.  1. Petrus 5,7 . Der Glaube an Jesus und sein Wort macht uns frei von jeder Abhängigkeit ( Johannes 8,31-36 .

siehe auch:

Alkohol - Angst - Sorgen - Sucht

 Verschiedene Lehren von A - Z 
bottom of page