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Katholizismus

(griechisch: katholikós = allumfassend oder allgemein) ist die Bezeichnung für eine Mischreligion, die Elemente des christlichen Glaubens mit heidnischen Ansichten und Traditionen verbindet. Obgleich die Katholische Kirche beansprucht, die wahre Kirche zu sein, kann sie in Wahrheit nicht als Teil des Christentums betrachtet werden. Im Gegensatz zum Protestantismus, der die Bibel als alleinige Grundlage des Glaubens betont, wird im Katholizismus die kirchliche Tradition auf dieselbe Stufe gestellt wie GOTTES Wort. Die Bibel selbst warnt, GOTTES Wort nichts hinzuzufügen (Sprüche 30,6). Diese Traditionen beziehen sich auf die Überlieferungen der sogenannten Kirchenväter, deren theologische Ansichten stark von heidnischer Philosophie (= Platonismus) beeinflusst waren und von der ursprünglichen Lehre der Apostel abweichen (siehe Dreieinigkeit, Unsterblichkeit der Seele, Allversöhnung etc.). Offiziell geht die Entstehung der Katholischen Kirche mit der Machtergreifung des römischen Kaisers Konstantins einher, der zugleich als der erste Papst (= Pontifex Maximus) gilt. Dieser erklärte im Jahr 380 das Christentum mit dem sogenannten Dreikaiseredikt zur Staatsreligion des römischen Reiches. Von diesem Zeitpunkt an begann die gewaltsame Vorherrschaft der römischen Staatskirche. Obwohl Konstantin sich formell zum Christentum bekannte, blieb er bis zu seinem Tod ein heidnischer Götzenanbeter. Auf das erste unbiblische Dogma der sogenannten Dreieinigkeit folgten zahlreiche weitere katholische Irrlehren (siehe "unbefleckte Empfängnis Marias", "Maria als Gottesgebärerin", "Himmelfahrt Marias", "Verehrung Marias und anderer verstorbener Heiliger", "Lehre vom Fegefeuer", "Verehrung von Engeln", "Vehehrung der Hostie", "Unfehlbarkeit des Papstes" uvm.). Weltlicher Prunk und antichristliche Machtpolitik, unbiblischer Ablasshandel, Krieg gegen Heidenvölker in GOTTES Namen und die brutale Verfolgung und Ermordung bibeltreuer Christen prägte seit seiner Begründung die Geschichte des Römisch-Katholischen Papsttums (Matthäus 7,16 / Johannes 16,2). All diese Gräueltaten brachten sowohl den Namen GOTTES als auch den christlichen Glauben massiv in Verruf. Die Reformation Martin Luthers und die schwindende Bedeutung in der internationalen Politik seit dem 19. Jahrhundert führte zu einer Schwächung und schleichenden Entmachtung des Papsttums. Dennoch gibt es weltweit mehr als eine Milliarde Katholiken, die weiterhin an den Irrtümern und falschen Lehren der Katholizischen Kirche festhalten. Aus christlicher Sicht ist der Katholizismus zu meiden.

Kinder

werden in der Bibel als Geschenk und Belohnung GOTTES betrachtet (Psalm 127,3). Menschen, die an GOTT glauben und nach Seinen Geboten leben, werden Kinder GOTTES genannt (Johannes 1,12 f. / 1. Johannes 3,1). Jesus fordert dazu auf, wie die Kinder zu werden, um in das Reich GOTTES zu kommen (Matthäus 18,3). Das bedeutet zum einen, dass wir uns unserer Bedürftigkeit und Abhängigkeit von GOTT bewusst sein sollen. Zum anderen dürfen wir ein genauso tiefes Vertrauen zu unserem himmlischen Vater haben wie kleine Kinder zu ihren Eltern. Denn GOTT liebt Seine Kinder und sorgt für sie. GOTT gab den ersten Menschen den Auftrag, fruchtbar zu sein und sich auf der Erde zu vermehren (1. Mose 1,28). Dies ist weder als allgemeingültiges Gebot noch als Verpflichtung für Ehepaare zum Kinderzeugen misszuverstehen. Dies bleibt die persönliche Entscheidung von Mann und Frau. Der Apostel Paulus erklärt lediglich, dass das Großziehen von Kindern nach GOTTES Willen den schlechten Ruf der Frau, die sich im Garten Eden vom Teufel verführen ließ, kompensieren kann (1. Timotheus 2,14 f.). Gemäß der Bibel werden bereits in jungen Jahren die Grundlagen für Glauben und ein gelingendes Leben gelegt (Sprüche 22,6). Während weise und gehorsame Kinder Freude und Segen für ihre Eltern sind, werden freche und ungehorsame Kinder als Last und Schande bezeichnet (Sprüche 10,1). Aus diesem Grund betont die Heilige Schrift die Verantwortung von Eltern, ihre Kinder gewissenhaft und konsequent nach GOTTES Maßstäben zu erziehen (2. Mose 18,20 / Sprüche 13,24 / Epheser 6,1-4). Dazu braucht es sowohl Liebe als auch Strenge im gesunden Maß. Auch körperliche Zucht kann gemäß der Bibel ein probates Mittel sein, da sie im Gegensatz zu weltlichen Erziehungsansätzen als Ausdruck von Liebe verstanden wird, solange sie zum Wohl des Kindes eingesetzt wird (Sprüche 23,13). Kinder werden angehalten, auf ihre Eltern zu hören und sich von ihnen belehren und zurechtweisen zu lassen; was wiederum ein Ausdruck von Weisheit ist (Sprüche 13,1). Zudem sollen Kinder Vater und Mutter ehren, damit es ihnen gut geht (2. Mose 20,12). Aus biblischer Sicht bemisst sich eine gelungene Erziehung einzig und allein daran, ob ein heranwachsender Mensch nach GOTTES Willen handelt oder nicht (Prediger 12,13 f.). Eine Erziehung nach weltlichen Werten ohne Bezug zu GOTT verfehlt ihr Ziel (Römer 12,2 / Jakobus 4,4). Ehepaare, die sich Kinder wünschen, jedoch aus bestimmten Gründen keine Kinder zeugen können, dürfen sich im vertrauensvollen Gebet an GOTT wenden, der imstande ist, Kinderwünsche zu erfüllen. Eine Samenspende ist hingegen keinesfalls im Sinne GOTTES. Dies gilt ebenso für Abtreibungen. Da GOTT ein im Mutterleib heranwachsendes Baby als vollwertiges Lebewesen betrachtet, ist Kindsmord grundsätzlich als Sünde zu verurteilen (2. Mose 20,13).

Kirche

beschreibt die Gemeinschaft von Christen (Matthäus 18,20). Das griechische Wort eklesia, das mit Kirche, Gemeinde, Versammlung, Zusammenkunft übersetzt werden kann, bedeutet die Herausgerufene. Demnach besteht die Kirche aus Menschen, die GOTT aus der Welt herausgerufen hat, damit sie Ihm dienen und Seinen Willen verkünden (1. Petrus 2,9). Sie wird auch als Leib Christi oder als Tempel GOTTES bezeichnet (1. Korinther 3,16 f. / 1. Korinther 12,12-31). Im Alten Bund galt Israel als GOTTES auserwähltes Volk, während die Heidenvölker vom Bund mit GOTT ausgeschlossen waren. Eine Ausnahme bildeten Heiden, die zum Judentum konvertiert waren; sogenannte Proselyten. Im Neuen Bund repräsentiert die Gemeinde das neue Volk GOTTES; bestehend aus Juden und Nichtjuden bzw. Heiden (Epheser 2,1-22). Beide bilden eine Einheit in Christus, der das Haupt des Leibes ist, während die Gläubigen seine Glieder repräsentieren (Epheser 5,22 f. / Kolosser 1,18). Als solche sind sie miteinander verbunden und voneinander abhängig. Zugleich tragen alle Verantwortung füreinander. Ein abgesondertes Dasein von Christen ohne Gemeinschaft mit anderen Gläubigen ist nicht im Sinne GOTTES (Hebräer 10,25). Das Wort Kirche kann sich sowohl auf die weltumfassende Gemeinschaft aller Christen sowie auf eine Ortskirche beziehen. In der Apostelgeschichte wird berichtet, dass die ersten Christen ihr ganzes Leben und sogar ihren Besitz miteinander teilten (Apostelgeschichte 2,44-47 / apostelgeschichte 4,32-37). Es heißt, dass alle Gläubigen ein Herz und eine Seele waren; d.h. sie hatten alle dasselbe im Sinn, nämlich GOTT sowie einander mit ganzer Hingabe zu dienen. Als Kinder GOTTES verstanden sie sich als eine Familie, als Brüder und Schwestern, die durch ihren Glauben an Jesus Teilhaber des Ewigen Lebens geworden sind. Die ersten Christen trafen sich regelmäßig in ihren Häusern und verbrachten ihre gesamte Zeit damit, um gemeinsam zu beten und GOTT zu loben. Darüber hinaus taten sie Gutes im Volk, kümmerten sich um die Bedürfnisse und Nöte aller Gläubigen und verkündeten freimütig das Evangelium von der Erlösung durch Jesus Chrisus. Anders als in vielen heutigen Kirchen war der Gottesdienst der ersten Christen nicht auf ein paar Stunden an einem bestimmten Tag beschränkt. Auch ruhten die verschiedenen Aufgaben in der frühen Gemeinde nicht auf den Schultern Weniger, während die Übrigen die Rolle passiver Zuhörer einnahmen. Stattdessen war jeder Einzelne in den Gemeindedienst eingebunden. Auch gemeinsame Malzeiten waren ein fester Bestandteil der Versammlungen der ersten Christen und dazu ein Zeichen ihrer tiefen Verbundenheit untereinander.

GOTT hat für Seine Kirche bestimmte Regeln und Ordnungen festgelegt. Gemäß der Bibel soll jede Glaubensgemeinschaft über Älteste verfügen, die ihrer Gemeinde als Aufseher vorstehen. Ihr Auftrag besteht darin, die Versammlungen zu leiten und GOTTES Wort zu lehren. Sie selbst müssen tadellose Vorbilder sein. Zudem lehrt die Bibel, dass leitende und lehrende Funktionen grundsätzlich männlichen Christen vorbehalten sind (1. Timotheus 2,12 / 1. Timotheus 3,1-13 / Titus 1,5-9). Darüber hinaus gibt es verschiedene Ämter, die alle Gläubigen gemäß ihrer persönlichen Berufung und Befähigung übernehmen können (1. Korinther 12,1-11 / 1. Petrus 4,10 f.). Der Sinn und Zweck geistlicher Gemeinschaft besteht darin, einander in Liebe zu dienen und sich gegenseitig im Glauben zu stärken (1. Korinther 14,26 / 1. Korinther 16,14). Die Bibel betont, dass die Kirche GOTTES heilig sein soll; d.h. dass alle, die ihr angehören, GOTTES Gebote befolgen und darin Vorbild für die Welt sein sollen, was im Lebenswandel jedes Einzelnen sichtbar wird (Matthäus 5,13-16 / Philipper 2,14-16 / 1. Petrus 2,15 f.). Darum werden Christen im Neuen Testament als Heilige bezeichnet und nicht mehr als Sünder, wie manche es vor ihrer Bekehrung waren (1. Korinther 6,9-11 / Kolosser 3,12). In der Realität jedoch herrschen in vielen traditionellen Kirchgemeinden gravierende Missstände. Dies ist einer Gründe, weshalb immer mehr Menschen ihre Kirche verlassen oder sich ganz von GOTT abwenden, während andere die Missstände in ihren Gemeinden akzeptieren. Vor diesem Abfall in den letzten Tagen haben Jesus und seine Apostel bereits gewarnt (Matthäus 7,15 / 2. Thessalonicher 2,3 / 2. Petrus 2,1 / Offenbarung 1,4). Diejenigen, die auf die Missstände hinweisen, werden häufig angefeindet und nicht selten aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Viele suchen Anschluss in Glaubensgemeinschaften, in denen GOTTES Wort im Zentrum steht. So entstanden in den vergangenen Jahrzehnten viele Hauskirchen, die am Vorbild der Glaubens- und Gütergemeinschaft der ersten Christen anknüpfen.

siehe auch:

Christus - Geistesgaben - Heiliger Geist - Jesus - Kirchensteuer

Kirchensteuer

Die Bibel enthält keinerlei Aussagen über eine Kichensteuer im Sinne eines regelmäßigen Zwangsabgabe, die Gläubige bzw. Kirchenmitglieder als Voraussetzung für eine Mitgliedschaft zu entrichten haben. Die Zugehörigkeit zur Kirche GOTTES ergibt sich automatisch aus dem Bekenntnis einer Person zu Jesus Christus, den Glauben an dessen Kreuzigung und Auferstehung sowie die Taufe in Jesu Namen (Johannes 1,12 f. / Römer 8,15 f. / Römer 10,9-11 / 1. Korinther 12,13). Das alttestamentliche Gebot, den Zehnten zu geben, bezog sich vorrangig auf den landwirtschaftlichen Ertrag der eigenen Ernte (4. Mose 18,21 / 5. Mose 14,22-29). Es kann jedoch nicht als Begründung dienen, Geld an eine Kirche oder ein Missionswerk spenden zu müssen. Jesus gebietet allen Gläubigen, einander zu lieben (Johannes 15,12 f.). Dazu gehört, füreinander zu sorgen, auch finanziell bzw. materiell (1. Korinther 12,22-27). Dies gilt insbesondere für Not leidende Christen. In diesem Zusammenhang warnt die Schrift davor, sein Herz niemals vor bedürftigen Glaubensgeschwistern zu verschließen, da man auf diese Weise seinen Glauben verleugnet (1. Johannes 3,16-18). Darüber hinaus schreibt GOTTES Wort vor, dass diejenigen, die in der Gemeinde als Älteste und Lehrer dienen, gemäß ihrem Bedarf durch die Gemeinde versorgt werden sollen (Galater 6,6). Die Bibel ermutigt zum Geben und verknüpft damit Segen von GOTT; sowohl für den Gebenden als auch für den, der die Gabe empfängt; unabhängig davon, ob es sich beim Empfänger um gläubige oder nicht gläubige Menschen handelt (Lukas 6,38 / Apostelgeschichte 20,35 / 2. Korinther 9,5-14 / Epheser 4,28). Weil GOTT gütig gegenüber allen Menschen ist, hat Er Freude daran, wenn auch wir freigiebig sind. Denn letztlich kommt alles, was ein Mensch hat, von GOTT. Wenn jemand gibt, so soll er dies freiwillig und mit Freude tun; nicht, weil er sich dazu gezwungen fühlt, damit seine Gabe von GOTT als wohlgefällig angenommen werden kann (2. Korinther 9,7). Insofern darf eine Gemeinde ihre Mitglieder zum Geben ermutigen, jedoch ohne jemanden unter Druck zu setzen oder gar einen Ausschluss aus der Gemeinde anzudrohen.

siehe aauch:

Geld - Habsucht - Kirche

Kleidung

spielt in der Heiligen Schrift eine untergeordnete Rolle. Abgesehen von den alttestamentlichen Kleidungsvorschriften für Priester Israels enthält die Bibel keine explizite Kleiderordnung für Gläubige; jedoch bestimmte Prinzipien, die es zu beachten gilt. Zu aller erst müssen Mann und Frau eindeutig voneinander zu unterscheiden sein. Denn das Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts ist GOTT ein Gräuel. Hierbei sind kulturelle Gepflogenheiten zu berücksichtigen. Darüber hinaus sollen sich Christen mit Anstand und Vernunft kleiden; d.h. nicht anstößig oder aufreizend, sondern so, dass es GOTT ehrt. Frauen sollten sich soweit bedecken, dass sie andere nicht in Versuchung bringen. Denn darin zeigt sich Nächstenliebe. Zudem werden gläubige Frauen angehalten, nicht durch Kleidung oder äußerlichen Schmuck aufzufallen, sondern durch einen sanften und stillen Geist (1. Timotheus 2,9 f. / 1. Petrus 3,3 f.). Denn daran hat GOTT Gefallen. Jesus lehrt, dass wir uns keine Sorgen um Kleidung machen, sondern in allen Dingen auf GOTTES Fürsorge vertrauen sollen (Matthäus 6,25-34). Der Apostel Paulus betont, dass Christen sich an Nahrung und Kleidung genügen lassen sollen (1. Timotheus 6,8). Zudem sind Christen angehalten, ihren Besitz - wozu auch Kleidung zählt - mit bedürftigen Gläubigen zu teilen (Matthäus 25,31-46).

Konfirmation

ist eine unbiblische Praxis, die in den meisten katholischen und evangelisch-lutherischen Landeskirchen Tradition ist. Sie dient als öffentliches Bekenntnis zum Glauben von Jugendlichen, die als Säugling getauft wurden. Ein zentraler Bestandteil dieser Zeremonie ist der sogenannte Konfirmationsspruch, der aus einem ausgewählten Bibelvers besteht. Die Bibel hingegen betont, dass erst der Glaube kommt und danach die Taufe; nicht umgekehrt (Markus 16,15 f. / Apostelgeschichte 2,38 + 41 / Apostelgeschichte 22,16 / Galater 3,2 f.). Denn die Taufe bestätigt die persönliche Entscheidung eines Menschen, Jesus nachzufolgen. Insofern ist das Besprengen von Säuglingen und Kleinkindern mit Wasser, wie es in Landeskirchen üblich ist, keine biblische Taufe. In einem solchen Fall sollte es eine persönliche Gewissensentscheidung bleiben, ob die betreffende Person sich (erneut) taufen lässt.

Krankheit

ist eine unmittelbare Folge der Sünde. Die Bibel bezeugt, dass die Welt, als GOTT sie schuf, sehr gut war und dass es im Anfang keine Krankheiten gab (1. Mose 1,31 / Prediger 3,11). Das Universum und die Natur lassen erkennen, dass bei GOTT alles eine Ordnung hat. Auch für uns Menschen hat GOTT eine Ordnung bestimmt, um uns ein sicheres und friedvolles Zusammenleben zu ermöglichen. Wenn wir GOTTES Ordnung missachten, gerät alles aus dem Gleichgewicht. Krankheit und Leid sind die Folge (1. Mose 6,5-13 / Prediger 7,29). Seit dem Sündenfall nahmen die Lebenserwartung und die Vitalität der Menschen immer weiter ab. Kriege, Industrialisierung und die damit einhergehende Luft- und Umweltverschmutzung durch Lärm, Abgase und Strahlung, ungesunde Ernährung, Stress, Hektik und der Einfluss von Drogen und Medikamenten (insbesondere während der Schwangerschaft), sowie freizügig ausgelebte Sexualität sind die Hauptursachen für den fortschreitenden Verfall unserer Gesellschaft und die Zunahme von Krankheiten und Behinderungen (Römer 1,18-32). Während manche Menschen ihre Gesundheit vorsätzlich gefährden, tun es andere aus Unwissenheit. Viele bedenken nicht die Folgen, die ihre Lebensweise kurz- und langfrsitig nach sich ziehen kann. Menschen aus Entwicklungsländern, die von Armut betroffen sind, erkranken oft unverschuldet mangels Nahrung, Hygiene und sauberen Trinkwassers. In diesen Regionen verbreiten sich Krankheiten und Seuchen besonders schnell. Doch Krankheiten können auch nützlich sein. Sie können einen Menschen dazu bringen, über GOTT und den wahren Sinn seines Lebens nachzudenken, denn solange sich Menschen gesund und glücklich fühlen, tun dies die aller wenigsten. Zum anderen kann eine Krankheit uns dabei helfen, demütig zu werden. Desweiteren können Krankheiten dazu dienen, den Glauben einer Person zu stärken, ihr Herz zu läutern oder sie von einem verkehrten Weg abzubringen. Zudem lenkt Krankheit unseren Blick auf unsere Mitmenschen und gibt uns die Möglichkeit, Liebe und Mitgefühl für sie zu zeigen. Erfahrene Nächstenliebe wiederum bringt Menschen sowohl GOTT als auch einander näher. Insofern können auch Krankheit und Leid ein Weg zu GOTT sein. Krankheit und Tod stellen uns die Vergänglichkeit unseres Lebens vor Augen und erinnern uns daran, dass jeder von uns einmal vor GOTT stehen wird, um Rechenschaft für sein Leben zu geben. GOTT zu erkennen, ist das Ziel dieses Lebens. Ein Leben, das dieses Ziel verfehlt, bleibt ohne Sinn. Darüber hinaus nutzt GOTT Krankheiten, um das Böse in der Welt einzudämmen sowie als Mittel, um Menschen zu erziehen, damit sie Seinen Willen tun. In erster Linie jedoch gebraucht GOTT Krankheit nicht, um uns Menschen zu plagen, sondern zu unserem Nutzen. Gleichzeitig schenkt der Glaube an GOTT Kraft, um Krankheit und Schmerz zu ertragen.

GOTT besitzt prinzipiell die Macht, Menschen von jeder Art von Krankheiten zu heilen. Denn für GOTT gibt es keine "unheilbaren Krankheiten" (Jeremia 17,14 / 2. Mose 15,26 / Psalm 103,3 / Matthäus 19,26 / Markus 9,23). Um einen Menschen gesund zu machen, ist GOTT nicht einmal auf die Medizin angewiesen. In der Bibel finden wir zahlreiche Beispiele, wo Personen auf übernatürliche Weise von ihren Leiden geheilt worden sind (2. Mose 4,6 f. / 2. Könige 5,14). Jesus, der Sohn GOTTES, heilte täglich tausende von Menschen durch die ihm von GOTT verliehenen Wunderkräfte; darunter viele Blinde, Taube und Gelähmte (Matthäus 8,16 f. / Matthäus 9,18-26 / Matthäus 15,30 / Matthäus 17,14–21 / Markus 10,51 f.). Auch die ersten Apostel konnten im Namen Jesu erstaunliche Heilungswunder vollbringen, die ebenfalls im Neuen Testament bezeugt sind (Apostelgeschichte 3,1–16 / Apostelgeschichte 8,7 / Apostelgeschichte 9,17 f. + 33-35 / Apostelgeschichte 19,12). Diese dienten jedoch in erster Linie als Zeichen, um GOTTES Botschaft zu beglaubigen. Auch heute noch tut GOTT sich durch Wunder unter den Menschen verherrlichen. Hierfür ließen sich unzählige Beispiele aus aller Welt nennen. Flächendeckende Heilungen wie damals kommen hingegen selten vor, was unterschiedliche Gründe hat. Die Behauptung, dass GOTT alle Menschen heilt oder dass gläubige Menschen nicht krank werden können – wie es in manchen charismatischen und pfingstlerischen Gemeinden gelehrt wird – ist jedoch falsch. Die Bibel enthält mehrere Beispiele, wo gottesfürchtige Personen erkrankt sind und nicht geheilt wurden. Die Gründe nennt die Bibel nur zum Teil (2. Könige 13,14 / Philipper 2,25-27 / 2. Timotheus 4,20). Das Neue Testament enthält konkrete Weisungen, wie ein Christ sich im Krankheitsfall verhalten soll. Im ersten Schritt fordert GOTT den Betroffenen auf, die Ältesten seiner Gemeinde zu sich rufen zu lassen, da Älteste eine besondere Vollmacht von GOTT besitzen. Diese sollen den Kranken mit Öl einreiben und für ihn beten. Auch die Gemeinde kann und darf ins Gebet eingeschlossen werden. Denn das Gebet eines gottesfürchtigen Menschen kann viel bewirken. Wenn die Krankheit die Folge von Sünde ist, muss die Person ihre Tat vor GOTT und Menschen bekennen. Ist dieser Schritt getan, kann GOTT vergeben und Heilung schenken (Jakobus 5,13-18). Auch wenn GOTT nicht verbietet, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, sollte die Gemeinde im Krankheitsfall immer die erste Anlaufstelle sein (2. Chronik 16,12). Schließlich gibt GOTT uns Seine Weisungen nicht ohne Grund. Da unser Körper GOTT gehört und nicht uns selbst, trägt jeder Mensch die Verantwortung, seinen Körper zu pflegen und ihn gesund erhalten (1. Korinther 6,19 / Epheser 5,29). Dazu gehört, sich ausgewogen zu ernähren, sich täglich ausreichend zu bewegen und gleichzeitig Dinge, die unserem Körper schaden, zu meiden. Darüber hinaus empfiehlt die Bibel die Anwendung natürlicher Medizin, die im Gegensatz zu chemischen Arzneimitteln für den Körper besser verträglich und dennoch sehr wirksam sind. Gesundheit ist ein kostbares Geschenk, für das wir uns täglich dankbar zeigen sollten. In der künftigen Welt, die alle Gläubigen erben sollen, wird es gänzlich keine Krankheiten mehr geben (Offenbarung 21,1-7 / Offenbarung 22,1-3).

Kreuz

Das Kreuz ist das zentrale Symbol des Christentums. Es steht für den stellvertretenden Opfertod Jesu Christi für die Sünden der Menschheit (Markus 16,6 / 1. Korinther 1,22 f. / 1. Korinther 2,2). Laut Altem Testament ist das Kreuz ein Symbol des Fluchs, da da nach dem Mosaischen Gesetz nur von GOTT verfluchte Personen aufgehängt werden sollten (2. Korinther 5,21 / Galater 3,13). Die Bibel lehrt, dass jeder Mensch, der sündigt, gemäß GOTTES Gesetz des Todes schuldig ist (Römer 5,12-14 / Römer 6,23). Indem Jesus, der ohne Sünde war, für uns am Kreuz starb, konnte der Fluch der Sünde gebrochen werden (1. Petrus 2,24). Insofern ist das Kreuz Jesu das Zeichen des Sieges über den Tod und damit zugleich das Symbol der Hoffnung, der Erlösung und der Versöhnung mit GOTT (1. Korinthr 1,18). Im Kreuzestod Jesu offenbart sich GOTTES Liebe gegenüber der verlorenen Menschheit (Johannes 3,16 f. / Römer 8,32). Durch das Opfer, das Jesus für uns erbracht hat, kann nun jeder, der an ihn glaubt, die Vergebung der Sünden und das Ewige Leben empfangen (Hebräer 9,12 / Hebräer 10,14). Darüber hinaus ist das Kreuz auch ein Symbol der Nachfolge. Jesus fordert seine Jünger auf, sich selbst zu verleugnen, ihr Kreuz auf sich zu nehmen und ihm nachzufolgen; d.h. unser altes, sündiges Leben aufzugeben und von nun an nach GOTTES Willen zu leben (Matthäus 7,21 / Matthäus 16,24). Außerdem sollen Christen bereit sein, für ihren Glauben Verfolgung zu ertragen, wofür GOTT ihnen großen Lohn verspricht (Matthäus 5,10-12).

Kultur

umfasst alles, was Menschen selbst erschaffen oder gestalten. Dazu zählen Werte, Normen und Traditionen einer Gesellschaft. Für GOTT sind menschliche Kulturen nebensächlich. Entscheidend ist, dass die Menschen Seine Gebote als Maßstab für ihr Leben anerkennen und danach leben. Denn einzig und allein danach beurteilt GOTT unser Leben (Prediger 12,13 f.). Gesellschaftliche Traditionen, die im Widerspruch zum Willen GOTTES stehen, missfallen GOTT. Dies betrifft vor allem religiöse Praktiken in Verbindung mit heidnischen Gottheiten, was GOTT als Gräuel empfindet und Seinen Fluch nach sich ziehen kann (2. Mose 20,1-6).

Kunst

ist das Produkt eines kreativen Prozesses. Die Gabe, schöpferisch tätig zu sein, kommt von GOTT. Er ist der Schöpfer, der alles, was existiert, erschaffen hat (1. Mose 1,1-31 / Psalm 33,6 / Psalm 121,1 f. / Jeremia 32,17 / Römer 1,20 / Hebräer 3,4). Die atemberaubende Schönheit des Universums und der Natur stellen uns GOTTES Liebe und seine unermessliche Schöpferkraft vor Augen. Schönheit ist kein Produkt von Zufall und Evolution, ebenso wenig wie ästhetisches Empfinden, das GOTT in uns Menschen hineingelegt hat. Das Alte Testament erwähnt mehrere kunstfertige Personen, die beauftragt wurden, Gegenstände für den Tempel GOTTES herzustellen. Kunst und Musik dienen dazu, GOTT, unseren Schöpfer zu ehren; nicht, um berühmt zu werden oder sich selbst zu verwirklichen (Psalm 115,1 / 1. Korinther 10,31). Das zweite der Zehn Gebote verbietet ausdrücklich die Herstellung und Anbetung von Götterbildern, wie es im Heidentum verbreitet war. Auch die leibliche Darstellung GOTTES in menschlicher Gestalt ist aus biblischer Sicht strikt abzulehnen (2. Mose 20,1-6). Auch sogenannte "abstrakte" oder "entartete" Kunst, bei der gottlose bzw. obszöne Dinge darsgestellt werden, hat sicher nicht GOTTES Wohlgefallen.

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Künstliche Intelligenz

Die Bibel erwähnt künstliche Intelligenz nicht direkt, gibt uns Menschen jedoch die Verantwortung, jegliche Technik stets weise, d.h. im Sinne GOTTES und für das Gute einzusetzen (1. Korinther 10,23 + 31). Künstliche Intelligenz kann nützlich sein und in heutigen Zeiten vieles vereinfachen; z.B. die Recherche nach Informationen. Sie birgt gleichzeitig aber auch etliche Risiken; z.B. Missbrauch, um Menschen zu schaden, Verselbstständigung von KI-Systemen und Kontrollverlust durch den Menschen mit unvorhersehbaren Folgen, aber auch die Gefahr, dass Menschen durch falsche Informationen von GOTT weggeführt werden. Statt die technische Entwicklung in dieser vergänglichen Welt immer weiter voranzutreiben, sollte sich die Menschheit auf ihre Wurzeln besinnen; nämlich GOTT. Würden alle Menschen nach GOTTES Willen leben, bräuchte es keine bedenklichen Systeme wie KI. Dementsprechend wird es sie in der kommenden Welt, von der die Bibel spricht, auch nicht mehr geben.

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Leid

ist das direkte Ergebnis der Rebellion des Menschen gegen GOTT und Seine Gebote. Der Drahtzieher dieser Rebellion ist Satan, der Teufel, (1. Mose 3,1-24 / Offenbarung 12,9). Die Bibel bezeugt, dass GOTT die Erde im Anfang als Paradies ohne Leid und Tod erschuf (1. Mose 1,31 / Prediger 3,11). Diese kamen erst durch den Sündenfall des Menschen in die Welt (1. Mose 6,5-13 / Römer 1,18-31). GOTTES Ziel ist, die Welt von Leid und Tod zu erlösen. Die Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft des Menschen, sich GOTTES gerechter Herrschaft unterzuordnen. Erst dann wird sich die Sehnsucht der Menschheit nach einer friedvollen und gerechten Welt erfüllen. Dass GOTT Leid zulässt, ist als Weckruf zur Umkehr zu verstehen (Jesaja 30,15 / Jesaja 55,6 f. / Hesekiel 33,11 / Markus 1,15). Dadurch sollen wir Menschen erkennen, dass wir GOTT brauchen und dass wir ohne Ihn verloren sind. GOTT ist voller Mitgefühl und auch im Schmerz nahe. Er leidet mit, wenn Menschen unverschuldet leiden. Gleichzeitig verspricht GOTT Seinen Kindern Schutz und Beistand in der Not (Psalm 34,20 / Nahum 1,7 / 2. Korinther 1,3 f. / 1. Petrus 5,10). Zudem kann Leid dazu dienen, unseren Glauben zu stärken, damit wir lernen, nicht auf uns selbst, sondern auf GOTT zu vertrauen, dass Er immer alles zum Besten lenkt. Dies gilt in guten ebenso wie in leidvollen Zeiten. Seit jeher werden gottesfürchtige Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt. Doch Jesus verspricht, dass ein großer Lohn auf sie wartet (Matthäus 5,10-12 / Apostelgeschichte 14,22 / 2. Korinther 11,23-33 / Philipper 1,29 / 2. Timotheus 3,12). Darüber hinaus sagt Jesus, dass seine Kraft in den Schwachen mächtig ist. Die ersten Apostel und viele andere Christen, die ständig Leid und Verfolgung ausgesetzt waren, konnten diese übernatürliche Kraft, die der Glaube an Jesus verleiht, selbst erfahren (Römer 5,3 f. / 2. Korinther 12,9 f. / Philipper 4,11-13). Auch heute noch vollbringen Christen durch den Glauben große Taten, die für normale Menschen unbegreiflich sind. Allen, die an Jesus Christus glauben, verspricht eine Zukunft in einer neuen Welt ohne Tränen und Tod, während die jetzige Welt vergehen wird. Damit schenkt GOTT der Menschheit Hoffnung und einen starken Trost (Jeremia 29,11 / Lukas 21,33 / Johannes 3,16 / Johannes 11,25 / Römer 8,18 / 2. Korinther 4,17 / 2. Thessalonicher 2,16 / 2. Petrus 3,13 / Offenbarung 21,1-7).

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Liebe

ist GOTTES wichtigstes Wesensmerkmal und zugleich das höchste Gebot der Bibel (1. Johannes 4,8 + 16). GOTT ist die Quelle der Liebe. Aus Liebe hat GOTT uns Menschen erschaffen. Aus Liebe schuf GOTT eine Fülle an Dingen, an denen wir uns erfreuen können. Aus Liebe gab GOTT uns Seine Gebote, damit wir in Frieden auf Erden leben. Aus Liebe gab GOTT uns Seinen Sohn, um uns mit sich zu versöhnen und uns Ewiges Leben zu geben. Aus Liebe hält GOTT Seinen Zorn zurück, damit wir umkehren und gerettet werden. Alle diese Tatsachen lassen keinen Zweifel daran, dass GOTT uns Menschen liebt (Jesaja 43,4 / Johannes 3,16 / Römer 5,8 / 1. Johannes 3,1 / 1. Johannes 4,9). Da GOTT uns in Seinem Ebenbild schuf, soll auch unser Denken und Handeln von selbstloser Liebe bestimmt sein (1. Mose 1,27). Doch getrennt von GOTT hat der Mensch diese natürliche Liebe weitgehend verloren. Stattdessen ist sein Herz erfüllt von Eigennutz und lauter Schlechtigkeit (Römer 1,18-32). Die Heilige Schrift beschreibt drei verschiedene Formen der Liebe. 1. das Wort eros steht für die leidenschaftliche, körperliche (sexuelle) Liebe / 2. das Wort philia beschreibt die freundschaftliche, emotionale Verbundenheit zwischen Menschen / 3. das Wort agape wiederum meint sowohl die göttliche Liebe als auch die selbstlose Nächstenliebe. Während die ersten beiden Formen in der Bibel eine nebensächliche Rolle spielen, stellt die Agape-Liebe das Hauptthema der Heiligen Schrift dar. Die Bibel fordert uns Menschen auf, GOTT, unseren Schöpfer und Vater, von ganzem Herzen zu lieben und unsere Mitmenschen so zu behandeln, wie wir es selbst von ihnen erwarten. In diesem Doppelgebot der Liebe lässt sich das ganze Gesetz GOTTES zusammenfassen (Matthäus 22,34-40 / Römer 13,10 / Galater 5,14 / 1. Timotheus 1,5). Im Gegensatz zum weltlichen Verständnis beruht wahre Liebe nicht auf Worten oder Empfindungen, sondern auf rationalen Entscheidungen und kommt im Handeln eines Menschen zum Ausdruck (Lukas 11,5-8, / 1. Johannes 3,16-18). Liebe im biblisch-christlichen Kontext beschreibt die dienende Hingabe einer Person gegenüber ihre Mitmenschen. Jesus Christus, der sein eigenes Leben für die Menschheit geopfert hat, um uns von Sünde und Tod zu erlösen, ist das Vorbild für selbstlose Liebe (Markus 10,45 / Johannes 15,12 f. / Epheser 5,25 / Philipper 2,5-11 / 1. Johannes 3,16).

 

Wahre Liebe ist uneigennützig und orientiert sich immer am Wohl der Mitmenschen. Sie denkt nicht zuerst an sich, sondern an andere. Sie tut stets das Gute und meidet alles, was dem Nächsten schadet. Wahre Liebe ist immer freundlich und zeigt Geduld, sie kennt weder Eifersucht noch Neid, sie gibt nicht an und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie nimmt nichts persönlich und ist nicht nachtragend, sie erträgt Unrecht und Leid, zeigt Mitgefühl und ist jederzeit bereit, zu vergeben (1. Korinther 1,13). Sie ist unabhängig sowohl von persönlichen Sympathien als auch vom Verhalten anderer und gilt Freunden und Feinden gleichermaßen (Matthäus 5,38-48 / Römer 12,14-21). Während Gefühle kommen und gehen, vergeht echte Liebe nicht. Auf diese Weise ist an alle gedacht. Insofern ist tätige Nächstenliebe das Erkennungsmerkmal wahrer Christen (Johannes 13,35). Wer seinen Nächsten liebt, der liebt GOTT und zeigt damit, dass er GOTT kennt. Wer nicht liebt, verleugnet seinen Glauben (1. Johanens 4,7 f.). Nächstenliebe bedeutet nicht, sündhafte Verhaltens- und Lebensweisen zu tolerieren, wie es oft missverstanden wird. Wahre Liebe ermahnt und weist zurecht, wenn es dem anderen zum Guten dient. Wer schweigt statt seinen Gegenüber zu warnen, zeigt damit, dass ihm sein Wohlergehen gleichgültig ist und riskiert, dass der andere ins Verderben geht. Dies ist das Gegenteil von Liebe (3. Mose 1,17 / Psalm 141,5 / Sprüche 27,6 / Matthäus 3,2 / Matthäus 18,15 / Kolosser 3,16 / 1. Thessalonicher 5,11).

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