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DER SINN DES LEBENS

Die seit jeher bedeutsamste Frage, die die Menschheit bewegt, ist die Frage nach dem Sinn unseres Lebens. Etliche namhafte Per-sönlichkeiten der Geschichte haben über diese Frage philosophiert. Unzählige Bücher sind im Laufe der Jahrtausende zu diesem Thema geschrieben worden.

In der Bibel, dem Wort Gottes, finden wir die Antwort auf diese elementare Frage:

Der Ursprung des Lebens

„Im Anfang schuf Gott

Himmel und Erde.“

(Die Bibel: 1. Mose Kapitel 1, Vers 1)    

 

Die Bibel bezeugt, dass es einen Gott gibt und dass dieser Gott der Schöpfer aller Dinge und der Ursprung allen Lebens ist. Damit liegt unserem Leben ein konkreter Plan zugrunde, der wiederum mit Gott in Verbindung steht. Alles, was Gott erschaffen hat – von der kleinsten Blume bis zur größten Galaxie im Weltall – ist ein Aus-druck Seiner unendlichen Weisheit und Schöpferkraft. Das Universum und die Natur in ihrer unbescheiblichen Schönheit und Vielfalt zeigen uns, wie mächtig und bewun-dernswert der Schöpfer aller Dinge ist und wie sehr Er unsere Anbetung verdient (Siehe: Wer ist Gott?).

Gott schenkte uns das Leben, damit wir Men-schen in ewiger Gemeinschaft mit Ihm leben. Diese Beziehung zwischen uns und unserem Schöpfer bildet den Sinn und die Basis unse-rer Existenz. Gott wollte, dass wir Menschen uns an unserem Dasein auf Erden ohne Müh-sal und Sorgen erfreuen; und das nicht nur für eine begrenzte Zeit, sondern für immer und ewig. Dies war von Anfang an Gottes Plan. Die ersten Menschen hießen nach bibli-scher Überlieferung Adam (zu deutsch: "Mensch") und Eva (zu deutsch: "Mutter der Lebendigen"). Aus Ihnen ging das ganze Men-schengeschlecht hervor, das heute die Erde bevölkert. Als Gott die Welt und den Men-schen schuf, so berichtet es Gottes Wort, war alles sehr gut. Das bedeutet, dass es im Anfang weder Kriege, noch Krankheiten noch den Tod gab. Diese makellose Welt, in der die ersten Menschen in Harmonie und Überfluss lebten, beschreibt die Bibel als Paradies. Und Gott wollte, dass es für immer so bleibt.

Der Mensch als Ebenbild Gottes

„Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, im Bilde Gottes schuf er ihn, männlich und weiblich schuf er sie.“

 

(Die Bibel: 1. Mose Kapitel 1, Vers 27)   

 

Gott ist Liebe. Das bedeutet, dass Gott grundsätzlich nur das Beste für alle Men-schen im Sinn hat und dass Gott Freude daran hat, uns Gutes zu tun. Gott schuf uns Menschen, um Seine Liebe an uns zu verschen-ken. Dies tut Gott auf vielerlei Weise: Gott vertraute uns Menschen die Erde und seine gesamte Schöpfung samt aller Tiere und Pflanzen an, damit wir uns gewissenhaft um sie kümmern und sie erhalten. Alles, was Gott erschaffen hat, sollte uns zur Freude und zum Genuss dienen (Siehe: Zehn Gründe, Gott zu lieben).

Gott gab uns Menschen einen Verstand, um lernen und logische Zusammenhänge erfas-sen zu können. Des weiteren schenkte Gott uns verschiedene Fähigkeiten und Eigen-schaften. Dazu gehört die Fähigkeit, Freude, Dankbarkeit und Mitgefühl zu empfinden. Außerdem gab Gott dem Menschen die Fähig-keit, sich fortzupflanzen, um Kinder in Liebe großzuziehen. Hinzu kommen weitere, da-runter auch kreative Begabungen, durch die wir Menschen schöpferisch tätig sein kön-nen. All diese Fähigkeiten und vielfältigen Talente, die uns Menschen unter allen Ge-schöpfen einzigartig machen, hat Gott in uns hineingeleht, damit wir sie zur Ehre Gottes und zum Wohle unserer Mitmenschen gebrauchen.

Die Verbindung zu Gott gibt unserem Leben einen Sinn. Durch Gott haben wir Menschen eine Identität. Alles, was wir für ein glück-liches und erfülltes Leben brauchen, finden wir bei IHM. Diese Sehnsucht nach unserem Schöpfer, nach Seiner Liebe und Gegenwart in unserem Leben hat Gott jedem Menschen ins Herz gelegt.

Da Gott uns in Seinem Bild gemacht hat, soll-te auch unser Denken und Handeln von selbstloser Liebe bestimmt sein. Damit wir einerseits Gottes Liebe erkennen und ander-erseits selbst fähig sind, zu lieben, gab Gott uns einen freien Willen, der uns von willen-losen Robotern unterscheidet. Gott möchte, dass wir Menschen seine Liebe zu uns erwi-dern, indem wir Ihm vertrauen und Seine Gebote befolgen, damit es uns gut geht. Die Verbindung zu Gott und ein Leben im Ein-klang mit Seinem Willen ist zugleich die Vor-aussetzung, dass wir sicher und in Frieden miteinander auf Erden leben können.

Ohne Gott - kein Sinn

Ist doch der Mensch gleich

wie nichts; seine Zeit fährt

dahin wie ein Schatten."

 

(Die Bibel: Psalm  144, Vers 4)  

Viele Menschen, die sich selbst als Atheisten bezeichnen, lehnen Gott ab bzw. leugnen seine Existenz völlig. Für sie ist Gott eine Erfindung von Menschen bzw. ein veraltetes Konstrukt, um das Unerklärliche zu erklä-ren. Doch indem sie Gott verneinen, vernei-nen sie gleichzeitig auch sich selbst. Denn ohne Gott bleibt die Existenz von uns Men-schen ohne Sinn und Ziel. Wenn zudem der Tod das Ende unseres Daseins ist - wie die meisten Atheisten glauben - bleibt unser Leben nichts weiter als ein Hauch im Wind. So, wie der Mensch aus dem Nichts gekommen ist, so kehrt er wieder zurück in die Bedeu-tungslosigkeit. Auch alle Mühe des Men-schen auf Erden, sein Besitz, seine Freuden und alle seine Erinnerungen sind damit nichtig und vergänglich. Auch spielt es nicht die geringste Rolle, ob und wie lange ein Mensch existiert, da alles letztlich ein Ende hat...

Weil Atheisten der Überzeugung sind, dass sie Gott nicht brauchen, bauen sie ihr Leben stattdessen auf ihren Besitz, auf moderne Technik, auf Sicherheiten, die ihnen Wirt-schaft und Staat versprechen, auf andere Menschen oder auf ihre eigene Kraft und Weisheit. Doch es zeigt sich hinreichend, dass diese Einstellung einem Kartenhaus gleicht, das jeden Augenblick in sich zusammenfal-len kann. Während sich Menschen in Zeiten von Wohlstand und wirtschaftlicher Stabi-lität sicher fühlen, erkennen sie in Zeiten von Krisen, Krankheit oder Katastrophen, wenn Umstände sich plötzlich und unerwar-tet ändern, wie eingeschränkt und abhän-gig sie sind und wie wenig Sicherheit und Verlässlichkeit irdische Systeme im Zweifels-fall bieten. Diese Tatsache bestätigt zugleich unsere Bedürftigkeit nach Gott. Denn ohne Gott als Fundament baut der Mensch sein Le-ben auf Sand. Zudem bleibt der Mensch Zeit seines kurzen Lebens auf sich allein gestellt und seine Sehnsucht nach Identität und ei-ner dauerhaften Lebensperspektive gänzlich unerfüllt....

Ohne Gott - keine Gerechtigkeit

„Wohl dem, der nicht wandelt

im Rat der Gottlosen noch tritt

auf den Weg der Sünder noch sitzt,

wo die Spötter sitzen.“

 

(Die Bibel: Psalm 1, Vers 1)  

Alle Menschen auf der Welt wünschen sich Gerechtigkeit und Frieden. Doch tausende Jahre Menschheitsgeschichte beweisen, dass dieses Ziel bis zu diesem Tag eine Utopie ge-blieben ist. Stattdessen sehen wir, wie unsere Gesellschaft immer egoistischer und rück-sichtsloser wird. Darüber hinaus zeigt sich, dass der gefallene Mensch zu jeder Art von grausamen Handlungen im Stande ist, sofern es keine höhere moralische Instanz gibt, die ihn davon abhält. Auch im Hinblick auf das Einhalten eigener ethisch-moralischer Prin-zipien versagt der Mensch immer wieder, weil er schwach, korrupt und unbeständig ist. Auch dies bestätigt die Realität....

Um das Gute vom Bösem unterscheiden zu können, gab Gott uns ein Gewissen. Es ist kein Zufall, dass die allermeisten Menschen Mord, Diebstahl oder sexuelle Untreue als etwas Negatives bewerten, unabhängig da-von, ob es sie persönlich betrifft oder an-dere. Dies beweist, dass es eine objektive Wahr-heit, also einen objektiven Maßstab für Gut und Böse gibt. Da diese Wahrheit außerhalb des Menschen liegen muss, damit sie für alle gleichermaßen gültig ist, müssen wir sie bei Gott suchen.

Der bekannte deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche behauptete hingegen, dass es kei-nen Gott und damit keine objektive, sondern lediglich eine subjektive Wahrheit gäbe. Dem-nach müsse jeder Mensch dem eigenen Dasein selbst seinen Sinn und seinen Wert geben. Wäre Nietzsches Behauptung wahr, so hätte dies fatale Konsequenzen für die Menschheit. Wenn es niemanden gibt, dem der Mensch für sein Handeln Rechenschaft schuldig ist und gleichzeitig jeder Mensch sich selbst zum Maßstab nimmt, ist faktisch alles erlaubt. Denn wenn es keinen Gott und somit keinen absoluten Maßstab für Gut und Böse gibt, bleibt alles eine Frage der persönlichen Defi-nition. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wozu man sich überhaupt bemühen sollte, ein "guter" Mensch zu sein, auf andere Rücksicht zu nehmen, die Umwelt zu schüt-zen und auf ethisch-moralische Prinzipien zu achten?

Wenn die Wahrheit in uns selbst liegt, gibt es folglich kein objektives Maß für Recht und Unrecht. Das wiederum bedeutet, dass nie-mand das Recht besitzt, einen anderen Men-schen zu richten; ganz gleich, wie falsch und verwerflich sein Verhalten aus Sicht des anderen sein mag. Damit ließe sich selbst die Würde des Menschen sowie der Wert des Le-bens in Frage stellen, wie es unter anderem Adolf Hitler und die Nationalsozialisten ge-tan haben, deren Rassen-Ideologie Millionen von Menschen das Leben kostete und die bis heute das Denken vieler prägt. Wenn es kei-nen für alle Menschen gültigen Morali-schen Standard gibt, der außerhalb von uns selbst liegt, dann sind Rassismus, Faschismus, Sklaverei und Ausbeutung sowie Mord und Folter legitim und Personen wie Hitler, Sta-lin oder Polpot nicht besser oder schlech-ter als jeder andere Mensch. Damit bleibt auch jeglicher Versuch, ohne Gott eine bes-sere bzw. gerechtere Welt zu schaffen, zum Scheitern verurteilt....

Gott erkennen

 

 

    Jesus Christus sagt:

„Das aber ist das Ewige Leben,

dass sie Dich, den allein wahren Gott, und den, den Du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“

 

 

(Die Bibel: Johannes Kap. 17, Vers 3)   

 

Gott möchte, dass wir Menschen IHN, unse-ren Schöpfer und Vater erkennen und dass wir IHM die Ehre und Anerkennung erweisen, die Ihm zusteht. Denn ohne Gott gäbe es weder uns noch diese Erde noch irgendet-was, an dem wir uns im Leben erfreuen. Doch Gott zu erkennen, bedeutet mehr, als an Sei-ne Existenz zu glauben. Es bedeutet, Gott kennenzulernen, Seinen wunderbaren Plan für unser Leben zu verstehen und in Gemein-schaft mit Ihm zu leben. Gott möchte, dass wir unseren Lebenssinn und unser Glück in IHM finden. Gott geht es weder um religiöse Rituale oder Traditionen noch um eine for-male Kichenmitgliedschaft, sondern um eine persönliche Beziehung - wie zwischen einem Kind und seinem Vater - auf der Basis von Liebe und Vertrauen. Gott ist unser Vater und er möchte, dass wir Menschen seine Kinder sind und dass wir in völliger Einheit mit Ihm und Seinem Willen leben; so, wie Jesus, der Sohn Gottes, es uns vorgelebt hat. Indem wir Gott vertrauen und uns frei-willig nach Seinen Geboten richten, die allen Menschen zum Wohle dienen, können wir unsere Liebe gegenüber Gott zum Aus-druck bringen und Seinen Segen empfangen. Auf diese Weise haben wir Gemeinschaft mit Gott und können zeigen, dass wir Gott kennen. ​​

Durch die Beziehung zu Gott finden wir Menschen unsere wahre Identität. Wer Gott erkennt, hat den Sinn seines Lebens erkannt.

 

 

„Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott undhalte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist,

es sei gut oder böse.“

 

(Die Bibel: Prediger Kapitel 12, Verse 13-14)  

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