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Abendmahl

bzw. Herrenmahl ist ein zentrales Ritual im Christentum. Es geht auf das letzte Passamahl zurück, das Jesus am Abend vor seiner Kreuzigung mit seinen Jüngern feierte. Dabei reichte Jesus den Jüngern Brot und Wein. Das Brot symbolisiert Jesu Leib, den er für die Sünden der Menschen am Kreuz opferte. Der Wein symbolisiert Jesu Blut, das zur Vergebung der Sünden vergossen wurde. Es ist zugleich das Zeichen des neuen Bundes, den GOTT mit allen Menschen schließen will, die an Jesus glauben  Jeremia 31,31–34  Matthäus 26,26-28  /  1. Korinther 11,23-25 . Im Abend- oder Herrenmahl gedenken Gläubige des Erlösungswerkes, das Jesus für sie und die Menschheit vollbracht hat. Darüber hinaus verkündigen sie damit Jesu Auferstehung und seine Wiederkunft  1. Korinther 11,26 . Da das Abendmahl Ausdruck der Gemeinschaft zwischen Christen und ihrem Herrn Jesus Christus ist, darf es ausschließlich von denen praktiziert werden, die Jesus als ihren Herrn und Retter angenommen haben. Denn Ungläubige haben keine Gemeinschaft mit Jesus. Von den ersten Christen heißt es, dass sie sich täglich in ihren Häusern versammelten, um zusammen zu essen  Apostelgeschichte 2,42-46 . Das Brechen des Brotes war Bestandteil ihrer gemeinsamen Mahlzeiten und keine gesonderte Zeremonie, wie es in heutigen Kirchen praktiziert wird. Es stellt auch keine symbolische Opferung dar, wie es im Katholizismus der Fall ist, da Jesu Opfer einmalig ist  Hebräer 9,28 / Hebräer 10,14 . Ebenso wenig dient das Brotbrechen zur Heilung körperlicher Erkrankungen, wie es vor allem in pfingstlerischen Kreisen gelehrt wird. Der Apostel Paulus mahnt dazu, das Abend- bzw. Herrenmahl in würdiger Weise einzunehmen. Das bedeutet, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft beisammen sein und sich auf Jesus und sein Werk besinnen sollen. Wer dabei nur ans Essen und Trinken denkt während er die Gemeinschaft mit Jesus und den Gläubigen außer Acht lässt, der versündigt sich an Jesu Leib und zieht sich GOTTES Gericht zu  1. Korinther 11,27-29 . In der Gemeinde von Korinth gab es etliche Kranke, Schwache und solche, die verstorben waren, weil sie das Abend- bzw. Herrenmahl durch ihr unbedachtes Verhalten entweiht hatten. Aus diesem Grund fordert Paulus die Gläubigen auf, sich selbst zu prüfen und aufeinander zu warten. Wer hungrig ist und nicht warten kann, der sollte in seiner Wohnung essen  1. Korinther 11,28-34 .

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Götzendienst - Zauberei

Aberglaube

bezeichnet den Glauben an magische Zusammenhänge sowie Glücks- und Unglückssymbole (z.B. Hufeisen, vierblättriges Kleeblatt, Schornsteinfeger, schwarze Katzen, auf Holz klopfen, die Zahl 13 etc.), die ursprünglich dazu dienen sollten, böse Geister abzuwehren. Im Gegensatz zum Glauben, bei dem es um Vertrauen in GOTT geht, der alles Geschehen auf Erden lenkt und beeinflusst, basiert Aberglaube auf Angst und Unwissenheit und dem Vertrauen in magische Gegenstände (Talismane) oder Praktiken, die in Wahrheit nichts bewirken können. Insofern ist Aberglaube eine Form von Zauberei sowie Götzendienst, da Glücksbringer einen Ersatz-Gott darstellen. Beides wird in der Bibel als Sünde verurteilt  3. Mose 19,26  3. Mose 19,31 .

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Götzendienst - Zauberei

Abtreibung

ist Sünde und eine extrem verharmlosende Beschönigung für den Mord an einem Kind  2. Mose 20,13 . Da GOTT unser Schöpfer ist, hat nur Er allein das Recht, über Leben und Tod eines Menschen zu entscheiden  Hiob 1,21 . Dabei beginnt das Leben bereits bei der Empfängnis. GOTT ist derjenige, der einen Embryo entstehen lässt und ihm Leben einhaucht  Psalm 139,13 f.  Jeremia 1,5 . Aus diesem Grund steht es weder Ärzten noch Eltern zu, das Leben des Kindes eigenmächtig zu beenden. Wer sein Kind mutwillig abtreibt bzw. abtreiben lässt, macht sich am Tod eines Menschen schuldig. Insofern kann und darf das Zerstören von Leben niemals als "Menschenrecht" begründet werden, wie es die Befürworter von Abtreibungen fordern. Der häufigste Grund, weshalb Abtreibungen vorgenommen werden, sind weder Missbrauch noch gesundheitliche Aspekte, sondern schlichtweg der Umstand, dass Eltern ihr Kind nicht haben wollen, weil es aus verschiedenen Gründen nicht in ihr Leben passt. Dabei spielen häufig auch finanzielle Faktoren eine Rolle. Heutzutage dient Sex in erster Linie dem sinnlichen Genuss; ohne dass der Schöpfungsgedanke eine Rolle spielt. Man will das gute Gefühl, aber nicht die Verantwortung, die mit der Zeugung eines Kindes einhergeht. Daher nehmen viele - besonders junge Leute - das Risiko einer ungewollten Schangerschaft in Kauf, ohne die Tragweite ihrer Entscheidungen zu bedenken. Doch vor GOTT sind Eltern vom Augenblick der Zeugung an für ihr Kind verantwortlich. Manche versuchen, Abtreibungen mit einem vermeintlichen "Selbstbestimmungsrecht der Eltern" zu begründen. Doch auch dieses Argument ist nicht zulässig, da es hier nicht um den Körper einer Person, sondern um ein eigenständiges Individuum geht, dem GOTT Leben geschenkt hat. Die Tatsache, dass sich ein Kind im Körper seiner Mutter entwickelt, gibt ihr nicht das Recht, darüber zu bestimmen, ob ihr Kind leben darf oder nicht. Für GOTT steht der Schutz ungeborenen Lebens über dem Selbstbestimmungsrecht von Eltern. Abgesehen davon gehört auch der Körper der Mutter nicht ihr selbst, sondern GOTT (1. Korinther 6,19 f.). Eltern, die Hilfe bei der Erziehung ihrer Kinder benötigen, können sich an eine christliche Gemeinde oder an eine der vielen christlichen Erziehungsberatungsstellen wenden.

siehe auch:

Ehe - Familie - Mord - Trans-Gender

Alkohol

Es gibt in der Bibel kein Verbot, Alkohol in Maßen zu konsumieren. Auch Jesus und seine Jünger tranken Wein (Johannes 2,1-12 / Lukas 22,17-20). In einigen Fällen kann Wein sogar förderlich für die Gesundheit sein (1. Timotheus 5,23). Gleichzeitig mahnt die Bibel, jederzeit nüchtern und klar bei Verstand zu sein, d.h. sich nicht an Alkohol zu berauschen, weil es Sünde ist (Epheser 5,18). Sauferei wird im Neuen Testament als Grund genannt, einen Menschen aus GOTTES Gemeinde auszuschließen (1. Korinther 5,11). Insbesondere beim Herrenmahl ist darauf zu achten, den Wein in würdiger Weise zu trinken, da er das Blut Jesu symbolisiert. Wer diese Warnung missachtet und Jesus auf diese Weise entehrt, muss mit Konsequenzen rechnen, die bis hin zu Krankheit oder dem Tod der betreffenden Person reichen können (1. Korinther 11,17-34).

Allversöhnungslehre

ist eine Irrlehre, die im frühen dritten Jahrhundert nach Christus durch den "Kirchenvater" Origenes begründet wurde. Sie beruht auf der Annahme, dass ein liebender GOTT nicht mit einer ewigen Verdammnis vereinbar wäre. Daraus schlussfolgerte Origines, dass GOTTES Retterwille sich gegen die Rebellion des Menschen durchsetzen und dass alle Ungläubigen nach dem Tod und letztlich auch Satan, der Teufel geläutert und mit GOTT versöhnt würden. Auch wenn dies eine wünschenswerte Vorstellung ist, gibt es dafür keine Grundlage in der Bibel. Vielmehr wird hier eine menschliche Theorie in GOTTES Wort hineingelesen. Zum anderen liegt der Allversöhungslehre ein falsches Verständnis von GOTTES Liebe zugrunde. Die Heilige Schrift lehrt, dass es zwei Ausgänge gibt: Zum einen Ewiges Leben oder den ewigen Tod ( Daniel 12,2 / Johannes 5,28 f. / Johannes 12,25 / Römer 2,5-10 / Römer 6,23 ). Weiterhin lehrt die Bibel, dass alle Menschen GOTTES Gebote übertreten haben und deshalb den ewigen Tod verdienen ( Römer 3,23 ). Doch weil GOTT uns liebt, bietet Er allen Menschen an, sich mit Ihm zu versöhnen. Die Voraussetzung ist, dass wir von unseren Sünden umkehren, an Jesus glauben und seine Gebote befolgen, da nur der Glaube an Jesus vom ewigen Tod erlösen kann (​ Johannes 3,16  Apotelgeschichte 4,12 ). Wer GOTTES Ruf folgt, empfängt das Ewige Leben und wird von seiner Schuld freigesprochen. Wer sich weigert, umzukehren, dessen Schuld bleibt bestehen ( Johannes 3,18 + 36  Johannes 12,48 ). Somit hängt das ewige Schicksal eines Menschen von seiner persönlichen Entscheidung ab. Da jeder Mensch einen eigenen Willen besitzt, kann er GOTT widerstehen. An keiner Stelle lehrt GOTTES Wort, dass Ungläubige nach ihrem Tod eine zweite Chance erhalten. Vielmehr warnt die Heilige Schrift, dass ein Leben ohne GOTT ins Verderben führt (​ 2. Thessalonicher 1,8-10  Hebräer 9,27  1. Petrus 4,17 f. ). Aus diesem Grund ruft GOTT jeden Menschen hier und jetzt zur Umkehr auf ( Jesaja 55,6 f.  Markus 1,15  Apostelgeschichte 2,37 f.  2. Korinther 5,20  Hebräer 3,15 ). GOTT ist gnädig und barmherzig und Er möchte, dass alle Menschen gerettet werden ( Hesekiel 33,11  1. Timotheus 2,3 f. ). Doch GOTTES Liebe ist weder unbegrenzt noch bedingungslos. Wer seine Chance zu Lebzeiten nutzt, kann gerettet werden. Doch wer es ablehnt, sich mit GOTT versöhnen zu lassen, schließt sich selbst vom Ewigen Leben aus. Für eine solche Person gibt es keine Hoffnung (​ Römer 2,12  1. Korinther 1,18 / 2. Korinther 2,15 f.  / ​ 2. Korinther 4,3 f. ). Dies steht in keiner Weise im Widerspruch zu GOTTES Liebe, da schließlich jeder Mensch die Chance hat, gerettet zu werden.

 

Jesus erklärt, dass der Weg zum Leben schmal ist und dass nur wenige am Ziel ankommen ( Matthäus 7,13 f.  Lukas 13,23 f. ). Darüber hinaus macht Jesus deutlich, dass nur derjenige Zugang zu GOTTES Reich erhält, der GOTTES Willen tut ( Matthäus 7,21-23  ​/  Hebräer 10,26-31). Das Neue Testament nennt explizit Gruppen von Menschen, die GOTTES Reich nicht erben werden ( 1. Korinther 6,9 f.  Epheser 5,5 ). Dazu gehören unter anderem Ehebrecher, Unzüchtige und Götzendiener sowie Habsüchtige und Trunkenbolde. All diese ausdrücklichen Warnungen ergäben keinen Sinn, wenn am Ende alle Menschen gerettet würden. Ebenso deutlich lehrt die Bibel, dass der Teufel und seine Engel, die die Menschen zum Bösen verführen, samt allen Gottlosen im Feuersee landen und dort ihr Ende finden werden ( Matthäus 3,11 f.  Matthäus 13,40-43  Matthäus 25,41 + 46  / Johannes 15,5 f.  Hebräer 6,4-8  Judas 1,5-7  Offenbarung 20,11-15  Offenbarung 21,8 ) Offenbarung 22,14 f.). Die Allversöhnungslehre ist nicht nur unbiblisch, sondern stellt zugleich eine große Gefahr für Gläubige wie Nichtggläubige dar. Für Gläubige, weil sie sich darauf verlassen, dass keiner ihrer ungläubigen Mitmenschen verloren gehen wird. Für Nichtgläubige, weil ihnen suggeriert wird, dass es keine Verdammnis für sie gibt, unabhängig davon, ob sie sich in ihrem Leben für oder gegen GOTT entscheiden. Dies stellt eine gravierende Verfälschung der biblischen Heilsbotschaft dar. Aus diesem Grund ist die Allversöhnungslehre grundsätzlich abzulehnen.

Almosen

die selbstlose Fürsorge gegenüber Armen und Bedürftigen ist ein Ausdruck von Gerechtigkeit und Nächstenliebe (Sprüche 19,17). Es geht um aufrichtige Hilfe aus Mitleid und Barmherzigkeit; nicht aus Eigennutz. GOTT ist gütig und hat Freude am Geben. Darum belohnt GOTT Freigiebigkeit von Menschen (Lukas 6,38). Zudem liegt im Geben wahrer Segen (Apostelgeschichte 20,35). Jesus warnt davor, die eigene Großzügigkeit zur Schau zu stellen, da man ansonsten keinen Lohn von GOTT empfangen wird. Vielmehr soll der Geber sich dabei so unauffällig wie möglich verhalten (Matthäus 6,1-4). Jede christliche Gemeinde ist grundsätzlich verpflichtet, für bedürftige Mitglieder innerhalb der Gemeinschaft zu sorgen. Wenn Gläubige etwas geben, so sollen sie es freiwillig und mit fröhlichem Herzen tun und nicht aus Zwang. Im Gegenzug verspricht GOTT, dass Er unseren Mangel zu jeder Zeit ausfüllen kann (2. Korinther 9,6-9). Wenn ein bedürftiger Mensch um Hilfe bittet, soll man sie ihm nicht verweigern (Matthäus 5,42). Jedoch ist es angeraten, zu prüfen, in welcher Weise der betreffenden Person am besten geholfen ist. Dies muss nicht immer finanziell sein. Bei Verdacht auf Betrug ist man grundsätzlich nicht zum Geben verpflichtet.

Alter

Durch die Sünde der ersten Menschen kam der Tod in die Welt. Seit dem altern die Menschen mit zunehmender Zeit (1. Mose 3,17-19). In der Bibel werden alte Menschen geehrt (Sprüche 16,31). GOTTES Gesetz schreibt sogar ausdrücklich vor, dass man vor älteren Menschen aufstehen soll (3. Mose 19,32). Insofern kann ein hohes Alter als Segen betrachtet werden. Die Menschen vor der Sintflut, ebenso wie die ersten Generationen danach, erreichten ein bei Weitem höheres Alter als ihre späteren Nachfahren (1. Mose 5,1-32). Der älteste Mensch, der jemals auf Erden gelebt hat, ist Metuschelach. Laut den Angaben der Bibel erreichte er ein Alter von 969 Jahren, bevor er starb (1. Mose 5,25). Je mehr sich die Menschheit von GOTT entfernte, umso mehr ist sie über die Jahrtausende hinweg degeneriert; auch wenn heutzutage die Lebenserwartung durch künstliche Maßnahmen geringfügig erhöht werden kann. Letztlich jedoch spielt das Alter eines Menschen keine Rolle, solange sein Leben vergänglich bleibt. Durch den Glauben an Jesus möchte GOTT uns Ewiges Leben in Seinem kommenden Reich schenken. Dort werden die Menschen nicht mehr altern oder krank werden, sondern ewig jung und gesund bleiben (Lukas 20,34-36 / Offenbarung 21,4 / Offenbarung 22,1-5).

Altes Testament

Das alte Testament ist der erste Teil der Bibel, der hauptsächlich auf den 24 Büchern der hebräischen Bibel basiert und aus einer Sammlung alter religiöser jüdischer Schriften in hebräischer und teilweise in aramäischer Sprache besteht. Es wird im Wesentlichen unterteilt in das 1. Gesetz, 2. die Psalmen und Sprüche und 3. die prophetischen Bücher. Das Wort Testament bedeutet Bund. Es geht um den Bund zwischen GOTT und Seinem Volk Israel sowie um das Kommen des von GOTT verheißenen Retters für Israel und die ganze Menschheit. Dazu enthält das Alte Testament hunderte Prophezeiungen, die durch Jesus Christus im Neuen Testament erfüllt wurden.

Angst

ist ein emotionaler Zustand, der durch die Trennung von GOTT sowie mangelndem Gottvertrauen entsteht und durch Glauben überwunden werden kann. Die Bibel sagt, dass Menschenfurcht zu Fall bringt (Sprüche 29,25). Gleichzeitig ermutigt uns GOTTES Wort an zahlreichen Stellen, sich nicht zu fürchten, sondern unser ganzes Vertrauen auf GOTT und Seine Führung zu setzen (Psalm 23,4 / Psalm 27,1 + 13 f. / Psalm 56,4 / Psalm 118,6 / Psalm 91,1-16 / Jesaja 41,10 + 13). Beten dient dabei als wichtiger Schlüssel, um Ängste zu überwinden und unseren Blick auf GOTT zu lenken (Psalm 34,5 + 7 + 18 / Psalm 50,15). Wer mit GOTT verbunden ist, braucht sich weder vor Menschen noch vor irgendetwas anderem zu fürchten, sondern kann zu jeder Zeit mit GOTTES Hilfe rechnen (Psalm 56,5 / Psalm 118,6 f. / Jesaja 51,12) und sich darauf verlassen, dass GOTT immer alles zum Besten seiner Kinder geschehen lässt. Diese Gewissheit schenkt uns Zuversicht und Gelassenheit sowie tiefen inneren Frieden. Die einzige berechtigte Angst müssen nur diejenigen haben, die GOTT ablehnen und in der Verdammnis enden (Matthäus 10,28). Wer an Jesus glaubt, braucht auch keine Angst vor dem Tod zu haben, da er weiß, dass er Ewiges Leben hat und dass ihn nichts und niemand von GOTT trennen kann (Römer 8,15 + 31-39).

Antichrist

bedeutet sowohl gegen Christus als auch an Stelle von Christus. Im Neuen Testament wird diese Bezeichnung im weiteren Sinn für Menschen verwendet, die leugnen, dass Jesus von Nazareth der rechtmäßige von GOTT eingesetzte Herrscher ist  1. Johannes 2,18 + 22  1. Johannes 4,3  2. Johannes 1,7 . Im engeren Sinn bezieht sich das Wort Antichrist auf einen endzeitlichen Herrscher, dessen Herrschaft sich über die gesamte Erde erstreckt. Er wird als Frevler, Widersacher und Sohn des Verderbens bezeichnet  2. Thessalonicher 2,3 . Im Buch der Offenbarung wird er durch das Tier aus dem Meer (= ein biblisches Bild für Herrscher und Königreiche) repräsentiert  Offenbarung 13,1 . Dieser Herrscher steht unter direktem EInfluss des Teufels und übt für eine begrenzte Zeit die totale Kontrolle über die gesamte Menschheit aus  Offenbarung 13,7 . Darüber hinaus gibt er sich selbst als GOTT aus und fordert die Anbetung der Menschen  2. Thessalonicher 2,4  . Er verführt alle Leute durch Zeichen und Wunder  2. Thessalonicher 2,9  und bringt sie dazu, sein Malzeichen anzunehmen, ohne das niemand kaufen oder verkaufen kann  Offenbarung 13,16 f. . Dieses Malzeichen symbolisiert völlige Unterwerfung unter die Kontrolle des Antichristen. Alle Menschen, mit Ausnahme der wahren Gläubigen, werden ihn anbeten; während jeder, der ihm widersteht, verfolgt und bekämpft wird  Offenbarung 13,8 . Die Bibel warnt, dass es für alle, die das Malzeichen des Antichristen annehmen, keine Rettung gibt. Am Ende seiner kurzen Schreckensherrschaft wird Jesus Christus wiederkommen. Er wird den Antichristen entmachten und ihn samt allen Ungläubigen vernichten  Offenbarung 19,17-21 .

Arbeit

soll in erster Linie zur Ernährung bzw. zum Broterwerb dienen. Arbeit ist nicht dazu gedacht, Karriere zu machen oder sich selbst zu verwirklichen. Bereits im Paradies beauftragte GOTT den Menschen, den Garten Eden zu bebauen und zu bewahren (1. Mose 2,15). Erst nach dem Sündenfall, als Adam und Eva von GOTT aus dem Paradies vertrieben wurden, begann die Arbeit für die Menschen zur Mühsal zu werden (1. Mose 3,19). Die Heilige Schrift fordert Gläubige ausdrücklich dazu auf, fleißig zu sein, um anderen als Vorbild zu dienen und niemandem unnötig zur Last zu fallen (Apostlgeschichte 20,33-35 / Römer 12,11 / 1. Thessalonicher 4,10 f.). Dies bezieht sich nicht nur auf Lohnarbeit, die vorrangig Sache der Männer ist (1. Mose 3,17-19). Auch der Hausarbeit von Frauen - insbesondere der Erziehungstätigkeit von Müttern - wird in der Bibel ein hoher Stellenwert eingeräumt (Sprüche 12,4 / Sprüche 31,10-31 / 1. Timotheus 2,15). Während die Bibel Tüchtigkeit lobt, werden Faulheit und Trägheit getadelt (Sprüche 6,6-11 / Sprüche 10,4 / Sprüche 12,24 / Sprüche 13,4 / Sprüche 18,9). Im alten Bund sollten die Israeliten sowie alle Menschen, die sich in Israel befanden, am siebten Wochentag, dem Sabbat, nicht arbeiten (2. Mose 20,8-11). Auch heutzutage ist es sinnvoll, an einem Tag in der Woche zu ruhen. Zudem macht die Bibel deutlich, dass unser Leben sowie jeglicher Erfolg im Leben weder von Arbeit bzw. eigener Mühe noch von Geld oder anderen materiellen Dingen abhängt, sondern allein von GOTT und Seinem Segen (Psalm 90,17 / Psalm 127,1 f. / Prediger 5,18 / Matthäus 6,25-34 / 1. Petrus 5,7). Christen sollen Arbeit als einen Dienst für GOTT verstehen (Kolosser 3,23 f.) und ihre Aufgaben zu jeder Zeit treu und gewissenhaft erfüllen (2. Timotheus 2,15 / Titus 2,9 f. / 1. Petrus 4,11). Dabei zählt auch eine Tätigkeit innerhalb der Gemeinde (z.B. als Ältester, Lehrer oder Diakon) als Arbeit, die angemessen entlohnt werden soll (1. Korinther 9,1-14 / Galater 6,6). Ein Christ, der seine Arbeit unverschuldet verliert oder aus gesundheitlichen Gründen keiner Arbeit nachgehen kann, soll durch die Gemeinde versorgt werden (Apostelgeschichte 4,34 f.). Wer hingegen faul ist und sich weigert, arbeiten zu gehen, obwohl er dazu in der Lage wäre, dem steht keine Hilfe zu. Stattdessen ist der Umgang mit einer solchen Person zu meiden (2. Thessalonicher 3,10).

Armut

In der Bibel wird zwischen materieller und geistlicher Armut unterschieden. Während materielle Armut die Folge einer ungleichen Verteilung von Geld und Gütern ist, kommt geistliche Armut durch das Getrenntsein eines Menschen von GOTT. Beides hat unmittelbare Auswirkungen auf unser Leben. Ohne die lebensspendende Beziehung zu GOTT geht ein Mensch geistlich ein. Die Folgen sind u.a. Angst, Unfriede, Depressionen und Bosheit jeder Art. Das alttestamentliche Gesetz verpflichtete die Gemeinschaft, Armen zu helfen und sie zu schützen (5. Mose 15,11 / Sprüche 19,17 / Jesaja 58,7). Es verbot Bauern, ihre Felder restlos abzuernten, damit sich Witwen, Waisen und Fremde an der Nachlese sättigen konnten (3. Mose 23,22). Jedes siebte Jahr (im sogenannten Sabbatjahr) durfte zudem das Feld nicht bestellt werden, damit der Boden sich erholen und Bedürftige den spontanen Ertrag ernten konnten (3. Mose 25,1-24). Zudem war jeder Israelit dazu verpflichtet, aller drei Jahre den zehnten Teil seines landwirtschaftlichen Ertrags für Priester und Arme zu spenden (3. Mose 27,30 / Maleachi 3,8-10). Wer arme und bedürftige Menschen ausbeutet, zieht GOTTES Zorn auf sich (Sprüche 22,22 f.). GOTT verspricht, dass Er den Armen, die zu Ihm schreien, hilft (Hiob 34,26-28 / Psalm 9,13 / Psalm 69,34 / Psalm 103,6) und dass Er einen Gläubigen niemals verhungern oder im Stich lässt (Psalm 34,11 / Sprüche 10,3 / 2. Korinther 9,8 f. / Hebräer 13,5 f.). Allen, die Ihm vertrauen, gibt GOTT zur rechten Zeit alles, was sie zum Leben brauchen (Matthäus 6,11-34). Zugleich ist GOTT der Einzige, der die innere Sehnsucht jedes Menschen nach Liebe, Freude, Frieden und Geborgenheit und damit allen geistlichen Mangel ausfüllen kann. Jesus nennt diejenigen glücklich, die ihre Bedürftigkeit nach GOTT erkennen und sich Ihm zuwenden (Matthäus 5,3). Denn in der Gemeinschaft mit GOTT liegt wahrer Reichtum, der nicht vergeht (Sprüche 10,22 / Jeremia 17,14).

Auferstehung

Im Zentrum des christlichen Glaubens steht die Gute Nachricht, dass GOTT Jesus Christus von den Toten auferweckt hat. Dieses Ereignis wird in den vier Evangelien des Neuen Testaments ausführlich geschildert (Matthäus 28,1-15 / Markus 16,1-14 / Lukas 24,1-49 / Johannes 20,1-31). Es handelt sich dabei um glaubhafte Berichte von Augenzeugen (Apostelgeschichte 2,32 / Apostelgeschichte 3,15 / Apostelgeschichte 10,40). Mit der Auferweckung Jesu verknüpft ist die allgemeine Hoffnungsbotschaft von der Auferstehung der Toten (Johannes 11,25 f. / 1. Korinther 15,1-58 / 1. Petrus 1,3). In der Bibel ist von zwei Auferstehungen die Rede: 1. die Auferstehung der Gerechten zum Ewigen Leben (Offenbarung 20,6) sowie 2. die Auferstehung der ungerechten bzw. gottlosen Menschen zum Gericht und ihrer endgültigen Verdammnis (Daniel 12,2 / Johannes 5,28 f.). Bis jetzt ist Jesus der einzige Mensch, der zum unsterblichen Leben auferstanden ist (Johannes 3,13 / 1. Korinther 15,22 f.), während alle anderen verstorbenen Menschen in ihren Gräbern ruhen. Die Heilige Schrift berichtet von mehreren Auferweckungen; sowohl im Alten (1. Könige 17,17–24 / 2. Könige 4,18–37) als auch im Neuen Testament (Markus 5,22–43 / Lukas 7,11–17 / Johannes 11,1–45 / Apostelgeschichte 9,36–42 / Apostelgeschichte 20,7-12). Die meisten geschahen durch Jesus und seine Apostel und stellen symbolische Handlungen dar, die auf die Auferstehung der Toten am Ende dieser Weltzeit hinweisen sollen. Die Bibel lehrt, dass, so wie der Tod durch einen Menschen (Adam) in die Welt kam, auch die Auferstehung von den Toten durch einen Menschen (Jesus) kommt (1. Korinther 15,21). Die erste Auferstehung geht mit der Wiederkunft Jesu und dem ersten großen Zorngericht über die Gottlosen einher. Jesus selbst ist derjenige, der die Entschlafenen zum neuen Leben erwecken wird. Die Vollmacht dazu kommt von GOTT. Die zweite Auferstehung geschieht erst tausend Jahre später (Offenbarung 20,7-10). Die Zahl "1000" kann sowohl wörtlich als auch symbolisch im Sinne eines sehr langen Zeitraums verstanden werden. Die Heilige Schrift lehrt klar und unmissverständlich, dass Jesus leibhaftig auferstanden ist und dass auch alle anderen Toten leiblich auferstehen werden (Matthäus 28,6 / Johannes 20,24-27 / Offenbarung 1,9-20). Insofern ist die Auferstehung keinesfalls eine bloße Metapher, wie es heutige Bibelkitiker behaupten. Der Apostel Paulus erklärt, dass die Gläubigen in einem neuen, geistlichen Körper auferstehen werden, gleich dem Auferstehungsleib von Jesus, der im Gegensatz zu unseren irdischen Leibern unvergänglich und unverweslich ist (1. Korinther 15,35-49 / Philipper 3,20 f.). Jesus sagt, dass die auferstandenen Menschen den Engeln (himmlischen Geistwesen) gleich sein werden (Matthäus 22,30).

Astrologie

ist eine Form von Wahrsagerei, die dem heidnischen Aberglauben entspringt. Sie wird von GOTT als Gräuel bezeichnet und in der Heiligen Schrift ausdrücklich untersagt (3. Mose 19,26 / 5. Mose 18,9–13 / 2. Könige 21,1-6). Die verschiedenen Himmelskörper, zu denen Sonne, Mond, Sterne und Planeten zählen, sind Teil der Schöpfung und sollen GOTTES Größe und Herrlichkeit zeigen (Psalm 8,1-5). Zum anderen dienen sie auch zur Bestimmung von Raum und Zeit (1. Mose 1,14-18). Sie haben jedoch keinerlei Einfluss auf das Schicksal eines Menschen. Die Verehrung von Himmelskörpern ist Götzendienst und zieht GOTTES Zorn nach sich. Unser ganzes Leben - sowohl Gesundheit, Glück, Erfolg und alles andere - hängen einzig und allein von GOTT ab (Psalm 6,9). Darum sollen wir unser Vertrauen auf GOTT setzen und unsere Hilfe bei Ihm suchen (3. Mose 19,31 / 3. Mose 20,27 / 5. Mose 18,10-12 / Psalm 121,1-8 / Jesaja 8,19).

siehe auch:

Halloween - Zauberei

Atheismus

(griechischen: átheos = ohne GOTT) bezeichnet die Ablehnung des Glaubens an GOTT. Im Gegensatz dazu halten Agnostiker die Existenz GOTTES und höherer Wesen für möglich. Atheismus und Glaube sind zwei unvereinbare Gegensätze. ​Die Bibel bezeichnet Menschen, die die Existenz GOTTES leugnen, als töricht (Psalm 14,1 / Psalm 53,2). Denn schließlich offenbart GOTT sich uns Menschen auf vielerlei Weise. Die Bibel macht deutlich, dass GOTT in Seinen Werken (d.h. in der Schöpfung) durch Nachdenken erkennbar ist, sodass kein Mensch eine Entschuldigung für seinen Unglauben hat (Römer 1,20). Darüber hinaus offenbart sich GOTT in der Bibel. Jeder, der mit aufrichtigem Herzen nach GOTT fragt, wird Ihn ganz sicher finden (Jeremia 29,13 f.) und jeder, der nach Seinem Willen handelt, wird Gewissheit finden, dass die Bibel wahrhaftig GOTTES Wort ist (Johannes 7,17). Insofern hat jeder Mensch die Möglichkeit, GOTT kennenzulernen und sich von Seiner Existenz zu überzeugen (Jesaja 55,6 f.). Wer jedoch bewusst bis zum Tod an seinem Unglauben festhält, den wird GOTT richten und in alle Ewigkeit verdammen (Offenbarung 21,8 / Offenbarung 22,15).

siehe auch:

Evolution - GOTT

Autofahren

ist keine Sünde an sich. Jedoch sollten Fahrzeuge, die umweltbelastende Emissionen verursachen, nur für die nötigsten Zwecke genutzt werden. Besser ist es, zu Fuß zu gehen, mit dem Fahrrad zu fahren oder andere umweltschonende Transportmittel zu nutzen.

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