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Die Wiederkunft Christi

 

„Siehe, er kommt in den Wolken,

und es werden ihn sehen alle Augen und

alle, die ihn durchbohrt haben, und es

werden wehklagen um seinetwillen

alle Stämme der Erde. Ja, Amen.“

 

(Die Bibel: Offenbarung Kapitel 1, Vers 7)    

 

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Das mit Abstand gewaltigste Ereignis, das der Menschheit bevorsteht, ist die Wiederkunft des Herrn Jesus. Zu diesem Ereignis lassen sich in der Bibel etliche Aussagen und Hinweise finden. Die Wiederkunft Jesu ist verknüpft mit der Auferstehung der Gerechten, das heißt all derer, die an den einzig wahren Gott geglaubt und seine Gebote bis zuletzt befolgt haben. Damit einher geht das große Weltge-richt über alle Menschen, die es Zeit ihres Lebens abgelehnt haben, sich von ihren Sün-den zu bekehren und mit ihrem Schöpfer ver-söhnen zu lassen, um gerettet zu werden.

Die Wiederkunft des Herrn Jesus markiert den Übergang vom jetzigen zum kommenden Zeital-ter und vom vergänglichen zum unvergäng-lichen Leben. Sie ist der Gipfel der von Krieg und Tod gezeichneten Menschheitsgeschichte und zugleich der Neubeginn im künftigen Para-dies unter der Herrschaft Gottes.

    Jesus Christus sagt:

 

„Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird es sein beim Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und wurden verhei-ratet bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und sie alle dahin raffte –, so wird es auch beim Kommen des Menschensohns sein.“

 

(Die Bibel: Matthäus Kapitel 24, Verse 36-39)   

Es wurden im Laufe der Geschichte immer wie-der Versuche unternommen, den Tag der Wie-derkunft Jesu zu errechnen. Doch bisher ent-puppten sich alle Berechnungen als falsch. Tatsächlich gibt es keine Möglichkeit, den genauen Zeitpunkt herauszufinden, da weder die Bibel noch Jesus selbst darüber Auskunft geben. Den Tag und die Stunde hat Gott, der Vater, souverän bestimmt.

Die Bibel gibt uns jedoch Hinweise, anhand derer wir erkennen können, dass die Wieder-kunft des Herrn bevorsteht: Dazu gehören unter anderem Ereignisse wie Kriege, Seuchen, Hungersnöte und sonstige Katastrophen, die sich – ähnlich wie die Wehen einer Schwan-geren – mit zunehmender Zeit in immer kür-zeren Abständen und mit immer stärkerer Intensität ereignen werden. Während solche Ereignisse in vergangenen Zeiten lokal be-grenzt waren, werden sie am Ende die ganze Welt umfassen. Zugleich wird auch die Verfol-gung von Christen weltweit zunehmen. Diese sogenannte “große Trübsal“, die der Wieder-kunft Jesu unmittelbar vorausgeht, wird zeit-lich auf wenige Jahre begrenzt sein. Darauf folgt das neue Zeitalter, in dem alle Erlösten für immer und ewig in Frieden und Wohlstand leben werden.

Darüber hinaus spricht die Bibel im Zusammen-hang mit den Ereignissen der letzten Tage von einer Person, die als der "Antichrist" bezeichnet wird. Dieser wird über die ganze Welt herr-schen und seine Macht dazu gebrauchen, um die Wahrheit und alle, die zu Gott halten, mit aller Gewalt zu bekämpfen. Dazu wird der Antichrist viele verführen, sodass der überwie-gende Teil der Menschheit ihm freiwillig fol-gen und ihn anbeten wird. Auch viele Kirchen werden sich seiner gottesfeindlichen Agenda anschließen und so vom wahren Gott und Seinen Geboten abfallen. Bereits jetzt sieht man, wie der sittlich-moralische Verfall in der Ge-sellschaft, insbesondere in westlichen Indus-triestaaten, immer weiter voranschreitet. Die-ser Zustand wird sich bis zum Ende noch weiter verschärfen. Doch trotz seiner großen Macht wird auch der Antichrist nur für eine kurze Zeit herrschen bis Jesus ihn bei seinem Kommen besiegen und vernichten wird.

     Jesus Christus sagt:

 

„Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus!, oder: Da!, so sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Chris-tusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie,

wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.“

(Die Bibel: Matthäus Kapitel 24, Verse 23-28)    
 

Jesus warnte seine Jünger vor Personen, die sich als Heilsbringer ausgeben und dadurch viele Menschen auf Abwege führen werden. Tatsächlich gab es bis zum heutigen Tag immer wieder Menschen, die sich als Retter der Menschheit oder sogar als Jesus selbst ausga-ben. Dabei gelang es ihnen, nicht wenige An-hänger für sich zu gewinnen und sie dazu zu bringen, bereitwillig ihren falschen und ver-derblichen Lehren zu folgen. Dazu gehören unter anderem Personen wie der Dalai Lama (siehe Buddhismus), Haile Selassie (siehe Rasta-fari Bewegung) und etliche andere. Während manche sich absichtlich verstellen, um Men-schen zu täuschen, gibt es auch solche, die davon überzeugt zu sein scheinen, derjenige zu sein, für den sie sich halten. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Jesus wies da-rauf hin, dass diese sogenannten Christusse sogar große Zeichen und Wunder tun wür-den, um die Menschen zu beeindrucken. Doch trotz aller Versuche von Menschen, den wah-ren Sohn Gottes zu kopieren, gibt es zwei ent-schedende Aspekte, die niemand fälschen bzw. vortäuschen kann:

1.

Jesus lebt für immer, weil Gott ihn zum unsterblichen Leben auferweckt hat.

Ein normaler Mensch hingegen ist weder imstande, seinen natürlichen Tod zu verhindern, noch kann jemand seine

eigene Auferstehung von den Toten

glaubhaft inszenieren.

 

2.

Jesus wird vom Himmel mit Macht und Herrlichkeit und einer unzählbaren Schar

an Engeln wiederkommen. Dieses einzigartige Ereignis, das kein Mensch nachahmen kann, wird niemandem auf der Welt entgehen.

 

Damit gibt uns die Bibel den sicheren Hinweis, woran wir den wahren Jesus erkennen wer-den. Dies soll uns davor bewahren, uns durch selbsternannte Erlöserfiguren leichtgläubig verführen zu lassen.

 

„Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre

ist und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann zur Buße finde.

Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die da-rauf sind, werden nicht mehr zu finden sein.“

(Die Bibel: 2. Petrus Kapitel 3, Verse 8-10)   

Einer der Gründe, weshalb viele Menschen an der Verheißung der Wiederkunft Jesu zweifeln, ist der lange Zeitraum von über 2000 Jahren, seit dem die biblische Prophetie mittlerweile zu-rückliegt. Es ist wahr, dass Menschen eines jeden Zeitalters der Geschichte erwarteten, dass Jesus zu ihren Lebzeiten wiederkommen würde. Diese Hoffnung war und ist auch berechtigt, da die Wiederkunft Jesu zweifellos feststeht. Zugleich weist jedoch die Bibel darauf hin, dass wir Men-schen ein grundsätzlich anderes Zeitempfin-den besitzen als Gott. Während unser Leben auf Erden von Zeit bestimmt ist, existiert Gott un-abhängig von der Zeit. Was für uns daher so lang und endlos erscheint, ist für Gott nichts weiter als ein Augenblick.

Hinzu kommt, dass die Lebenszeit jedes Men-schen begrenzt ist. Solange wir leben, haben wir die Gelegenheit, uns für Jesus zu entschei-den, um gerettet zu werden. Wenn wir sterben, dann ist unser ewiges Schicksal ein für alle mal entschieden; unabhängig von der Frage, wann Jesus wiederkommt. Ein weiterer Grund, der die lange Zeit bis zur Erfüllung der Ver-heißung erklärt, ist, dass Gott Geduld mit uns hat, weil Er möchte, dass so viele Menschen wie möglich gerettet werden. Diese Tatsache zeigt uns, wie sehr Gott uns liebt und wie groß seine Gnade ist.

 

 

    Jesus Christus sagt:

„Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.“

(Die Bibel: Matthäus Kapitel 24, Vers 44)   

Jesus ruft alle Menschen auf, bereit zu sein. Un-sere Aufgabe besteht also nicht darin, über das Datum der Wiederkunft zu spekulieren, son-dern uns darum zu bemühen, ein gottgefälliges Leben auf Erden zu führen und unsere Aufmerk-samkeit darauf zu richten, Menschen für Jesus und das ewige Leben zu gewinnen. Dazu gehört auch, sich von seinen Sünden und allem, was Gott missfällt, zu trennen und seine Lebenszeit im Sinne Gottes zu nutzen. In diese Zusammen-hang ist jeder Mensch aufgefordert, sich selbst ernstlich zu prüfen, ob er oder sie mit Gott im Reinen ist. Wer mit Jesus verbunden ist und im Einklang mit Gottes Willen lebt, darf sich auf den Tag der Wiederkunft vorbereitet wissen und kann der Begegnung mit seinem Herrn mit Zuversicht und Freude entgegenblicken. Dieje-nigen, die vor seiner Wiederkunft bereits ver-storben sind, wird Jesus von den Toten aufer-wecken und sie zusammen mit denen, die bei seinem Erscheinen noch am Leben sind, zu sich holen.

„Es spricht, der solches bezeugt:

Ja, ich komme bald. Amen,

Ja, komm, Herr Jesus!“

(Die Bibel: Offenbarung Kapitel 22, Vers 20)     

    

  

  

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