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 Irrtümer über Gott   Seite 2

7. "GOTT steckt in allem (Menschen, Tiere, Pflanzen etc.)"

Die Wahrheit ist:

Dass GOTT in allem steckt, was existiert, ist eine durch und durch heidnische Vorstellung, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat. Diese philosophische Weltanschauung wird als "Pantheismus" bezeichnet (griechisch: pan = alles + theos = Gott). Der Begriff stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert; obwohl die Wurzeln des Pantheismus viel weiter zurückreichen. Pantheisten glauben, dass das Universum bzw. die Natur identisch sind. Bereits im griechischen Hellenismus existierte die Idee einer "göttlichen Weltseele" bzw. "göttlichen Vernunft" (griechisch: logos), die alles durchdringt. Auch wenn der Pantheismus selbst keine Religion ist, existieren weltweit verschiedene Religionen, die pantheistisch geprägt sind. Dazu gehören der "Buddhismus", der "Hinduismus", der "Taoismus" und der "Neo-Paganismus". Während gemäß dem Pantheismus alles göttlich ist, macht die Bibel zwischen GOTT, dem Schöpfer aller Dinge und Seiner Schöpfung eine klare Trennung ( 4. Mose 23,19  Hosea 11,9 ). Im Gegensatz zum Pantheismus ist GOTT transzendent; d.h. Er existiert unabhängig von allem, was geschaffen ist. Insofern ist GOTT auch der Einzige, der unendlich, göttlich und im absoluten Sinn heilig ist, auch wenn GOTT seinen Geschöpfen Unsterblichkeit verleihen kann ( 5. Mose 32,40  Hiob 36,26  Psalm 90,2  Psalm 102,26 f.  Jesaja 40,28  Habakkuk 1,12  1. Timotheus 6,16 Offenbarung 1,8 ). Während GOTT im Pantheismus als treibende, unpersönliche Kraft bzw. Essenz verstanden wird, offenbart sich GOTT in der Bibel als lebendiges und persönliches Gegenüber, das denken, sprechen und fühlen kann sowie als Vater, der uns Menschen liebt, der für uns sorgt und der Gemeinschaft mit uns sucht ( Psalm 34,19  Jeremia 31,3  Matthäus 6,25-34  Johannes 3,16  / Römer 8,38 f.  Jakobus 4,8  1. Petrus 5,7  1. Johannes 3,1 ). Insofern ist der Pantheismus durch und durch heidnisch und somit in keiner Weise mit dem christlichen Glauben vereinbar.

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8. "GOTT tut nichts gegen das Leid in der Welt"

 

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Die Wahrheit ist:

Leid - dazu zählen Krieg, Gewalt, Ungerechtigkeit, Armut oder Krankheit - ist das direkte Ergebnis der Rebellion des Menschen gegen GOTT und Seine Gebote. Der Drahtzieher dieser Rebellion ist Satan, der Teufel ( 1. Mose 3,1-24  Offenbarung 12,9 ). Die Bibel bezeugt, dass GOTT die Erde im Anfang als Paradies ohne Leid und Tod erschuf ( 1. Mose 1,31  Prediger 3,11 ). Alles Böse und Schlechte, das die Menschheit bis heute plagt, kam erst durch den Sündenfall des Menschen in die Welt ( 1. Mose 6,5-13  Römer 1,18-31 ). Der Mord Kains an seinem Bruder Abel ist die erste biblisch dokumentierte Gewalttat ( 1. Mose 4,1-16 ). Seit dem bestimmen Krieg und Gewalt den Verlauf der Menschheitsgeschichte. Die Ursachen sind zumeist Hass, Neid und Missgunst sowie die Gier nach Geld, Macht, Kontrolle und Ressourcen. Trotz etlicher Friedensbemühungen nimmt das Blutvergießen auf Erden kein Ende. GOTTES Ziel ist, die Welt von Leid und Tod zu erlösen. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir GOTTES Gebote annehmen und uns Seiner Herrschaft unterordnen ( Prediger 12,13 f. ). Erst dann wird sich die Sehnsucht der Menschheit nach einer friedvollen und gerechten Welt erfüllen. Weil GOTT gerecht ist und sich um das Wohl aller Menschen sorgt, greift Er immer wieder ein, um diejenigen, die Böses tun und Unfrieden stiften, zu strafen. Auf der anderen Seite belohnt GOTT diejenigen, die rechtschaffen leben und nach Frieden streben ( Psalm 5,13  Psalm 34,12-15  Sprüche 10,6  Matthäus 5,9 Apostelgeschichte 10,35  Römer 2,6-11 ). Würde GOTT nichts unternehmen und stattdessen die Menschheit sich selbst überlassen, so wäre der Zustand dieser Welt weitaus schlimmer als es aktuell der Fall ist. Dass GOTT Leid zulässt, sollen wir Menschen als Weckruf zur Umkehr verstehen ( Jesaja 30,15  Jesaja 55,6 f.  Hesekiel 33,11  Markus 1,15 ). GOTT möchte, dass wir erkennen, dass wir Ihn brauchen und dass wir ohne Ihn verloren sind. GOTT ist voller Mitgefühl und auch im Schmerz nahe. Er leidet mit, wenn Menschen unverschuldet leiden. Gleichzeitig verspricht GOTT Seinen Kindern Schutz und Beistand in der Not ( Psalm 34,20  Nahum 1,7  2. Korinther 1,3 f.  1. Petrus 5,10 ). Zudem kann Leid dazu dienen, unseren Glauben zu stärken, damit wir lernen, nicht auf uns selbst, sondern auf GOTT zu vertrauen, dass Er immer alles zum Besten lenkt. Dies gilt in guten ebenso wie in leidvollen Zeiten. Seit jeher werden gottesfürchtige Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt. Doch Jesus verspricht, dass ein großer Lohn auf sie wartet ( Matthäus 5,10-12  Apostelgeschichte 14,22  2. Korinther 11,23-33  Philipper 1,29  2. Timotheus 3,12 ). Darüber hinaus sagt Jesus, dass seine Kraft in den Schwachen mächtig ist. Die ersten Apostel und viele andere Christen, die ständig Leid und Verfolgung ausgesetzt waren, konnten diese übernatürliche Kraft, die der Glaube an Jesus verleiht, selbst erfahren ( Römer 5,3 f.  2. Korinther 12,9 f.  Philipper 4,11-13 ). Auch heute noch vollbringen Christen durch den Glauben große Taten, die für normale Menschen unbegreiflich sind. Während die jetzige Welt samt allem Bösen vergehen wird, verspricht GOTT allen, die gottesfürchtig leben, eine Zukunft in einer neuen Welt ohne Tränen und Tod. Damit schenkt GOTT der Menschheit Hoffnung und einen starken Trost ( Jeremia 29,11  Lukas 21,33  Johannes 3,16  Johannes 11,25  Römer 8,18  2.  Korinther 4,17  2. Thessalonicher 2,16  2. Petrus 3,13  Offenbarung 21,1-7 ).

 

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9. "GOTT ist ein böser und strafender GOTT"

Die Wahrheit ist:

GOTT ist gnädig und barmherzig, geduldig und voller Güte ( 2. Mose 34,6  Psalm 103,8 f.  Psalm 145,8 ). Mehr noch: GOTT ist die Liebe selbst ( 1. Johannes 4,16 ). Dennoch haben viele Menschen ein verkehrtes Bild von GOTT. Dies hängt zum einen mit negativen persönlichen Erfahrungen zusammen; wie etwa einer Krankheit, einem Unfall, Missbrauch, dem Verlust eines nahestehenden Menschen oder schlicht und einfach Pech im Leben. Zum anderen kann ein falsches Gottesbild auch auf missverstandene Bibelaussagen zurückgeführt werden; wie etwa solche, in denen von Krieg und Zerstörung sowie von GOTT befohlenen Tötungen, Völkermorden und Plünderungen die Rede ist. Dies ist einer der Gründe, weshalb Menschen fälschlicherweise denken, dass GOTT böse bzw. grausam wäre. In Wahrheit hat GOTT durch und durch friedvolle Absichten ( Jeremia 29,11 ). GOTT liebt uns Menschen und Er möchte, dass es allen gut geht und wir sicher auf der Erde leben ( 5. Mose 5,29  5. Mose 6,3 ). Zu diesem Zweck gibt GOTT uns Seine Gebote, die für alle Menschen gleichermaßen gelten ( Prediger 12,13 f. ). Wenn wir Dinge tun, die GOTT missfallen, dann straft GOTT dies früher oder später. Denn GOTT ist gerecht und duldet Unrecht nicht ( Psalm 140,12  Jesaja 1,24  Jesaja 63,4  Jeremia 15,15  Jeremia 20,12  Lukas 21,22-24  Offenbarung 6,10  Offenbarung 18,1-23 ). Dabei handelt GOTT niemals willkürlich, sondern Er bestraft das Böse, um Gerechtigkeit wiederherzustellen ( 5. Mose 32,35  Psalm 94,1  Jesaja 35,4  Jesaja 59,17  Jeremia 51,6  Hebräer 10,30 ). Grundsätzlich hat GOTT jedoch keinen Gefallen daran, jemanden zu bestrafen. Deshalb zeigt GOTT viel Geduld mit uns Menschen, indem Er Seinen Zorn zurückhält und uns stattdessen zur Umkehr von unseren falschen Wegen ruft ( Hesekiel 33,11  Apostelgeschichte 17,30 ). Wenn wir Seinem Ruf folgen, kann GOTT uns vergeben und uns Ewiges Leben schenken. Weigern wir uns, zu GOTT umzukehren, so bleiben wir weiterhin unter Seinem Zorn ( Johannes 3,36 ). Das Ziel unseres Lebens besteht darin, GOTT, unseren Vater im Himmel zu erkennen und uns mit Ihm zu versöhnen ( Johannes 17,3  2. Korinther 5,20 f. ). Ist dieses Ziel erreicht, kann GOTT unser Leben zum Guten verändern. Auch unangenehme Lebensumstände wie Leid oder eine Krankheit können uns Menschen zu GOTT führen. Leben wir ohne GOTT, ist alles, was wir tun, vergeblich. Manchmal fühlen sich Menschen von GOTT gestraft, wenn etwas nicht nach ihren Wünschen und Vorstellungen läuft. In Wahrheit führt GOTT unser Leben so, wie es für uns am besten ist. Denn GOTT kennt uns besser als wir selbst und weiß genau, was jeder von uns braucht. Auch wenn wir manches nicht verstehen, dürfen wir GOTT fest vertrauen und uns voll und ganz auf Seine Führung verlassen. GOTT erzieht uns, damit wir lernen, so zu leben, wie Er es sich von uns wünscht ( 1. Korinther 11,31 f.  Hebräer 12,6-10 ). Während GOTT Vertrauen und Gehorsam belohnt, lässt Er uns auch Konsequenzen spüren, wenn wir hochmütig sind und Seinen Willen missachten. Auf diese Weise lenkt GOTT unser Leben in die richtigen Bahnen und hilft uns, sündige Verhaltensweisen, die uns selbst und anderen schaden, zu überwinden. Auch wenn wir GOTTES Erziehung nicht immer als angenehm empfinden, so bringt sie im Ergebnis Frieden und viele gute Früchte in unserem Leben hervor ( Hebräer 12,11 ). Die Bibel mahnt, uns GOTTES Erziehung nicht zu widersetzen, sondern uns vertrauensvoll Seinem Willen unterzuordnen. Dann hat GOTT Freude an uns und kann uns segnen ( Hiob 5,17  Sprüche 3,11 f. ). So lernen wir GOTT und Seinen wunderbaren Plan für unser Leben immer besser zu verstehen. Dies stärkt unseren Glauben und lässt unsere Liebe zu unserem himmlischen Vater immer mehr wachsen. GOTTES Ziel ist, dass wir in völliger Einheit mit unserem himmlischen Vater leben; so, wie Jesus, der Sohn GOTTES, es vorgelebt hat ( Johannes 10,30  Johannes 17,21 ).

Der Hauptgrund, weshalb GOTT im Alten Testament die Ausrottung von Menschen und Völkern befahl, ist Götzendienst; d.h. die Anbetung von geschaffenen Wesen oder Dingen anstelle GOTTES, was einen direkten Verstoß gegen das erste und zweite Gebot der Bibel darstellt. Im Altertum stand Götzendienst in Verbindung mit dem Niederwerfen vor selbstgemachten Götterbildern oder Statuen. Darüber hinaus war Götzendienst nicht selten mit okkulten Praktiken wie Zauberei oder Wahrsagerei sowie abscheulichen Ritualen verknüpft, z.B. dem Verbrennen von Kindern ( Jeremia 19,3-5 ). Der Apostel Paulus erklärt, dass sich hinter den heidnischen Götzenopferkulten niemand anderes als Satan, der Teufel und seine Dämonen (= gefallene Engel) verbergen, die die Menschen verführen, um von ihnen angebetet zu werden ( 1. Korinther 10,14-22 ). Die Heilige Schrift warnt eindringlich vor jeder Art von Götzendienst (  2. Mose 20,3  3. Mose 19,4  3. Mose 26, 1  1. Korinther 10,7 + 14  1. Johannes 5,21 ). GOTT sagt, dass Er Seine Ehre keinem anderen gibt ( Jesaja 42,8 ). Schließlich ist Er der Schöpfer des Universums und derjenige, dem wir unser Leben und alles Gute, das wir im Leben genießen, verdanken. Aus diesem Grund verdient nur Er allein unsere Anbetung und niemand sonst. Wer andere "Götter" verehrt, verachtet den wahren GOTT und beraubt Ihn Seiner Ehre. Aus diesem Grund ist Götzendienst in der Heiligen Schrift mit schwerwiegenden Strafen und Flüchen belegt, die bis in die vierte Generation reichen können ( 2. Mose 20,4-6 ). Weil die Heidenvölker den heiligen Namen GOTTES durch ihren Götzendienst entweiht hatten, befahl GOTT Israel, Seinem auserwählten Volk, diese zu bekämpfen, deren Land einzunehmen und den Bann an ihnen zu vollstrecken; d.h. Menschen und Vieh zu töten. Auf diese Weise wollte GOTT jede Spur der heidnischen Anbetung beseitigen. Außerdem sollten die Israeliten davor geschützt werden, sich zur Anbetung falscher "Götter" verleiten zu lassen und damit ebenfalls GOTTES Zorn auf sich zu ziehen. Auch wenn dies manche als grausam empfinden, soll es uns Menschen verdeutlichen, wie sehr GOTT die Anbetung falscher "Götter" verabscheut. Im Neuen Testament wird das Verständnis des Begriffs erweitert, indem auch Habsucht bzw. Gier als Götzendienst betrachtet wird ( Epheser 5,5  Kolosser 3,5 ). Letztlich kann alles, was in unserem Leben den Platz GOTTES einnimmt, zu einem Götzen werden; z.B. Geld, Macht, materielle Güter, Menschen etc. ( Matthäus 6,24  Philipper 3,19 ). Auch Ungehorsam gegenüber GOTT wird als Götzendienst gewertet, da man den eigenen Willen über GOTT stellt ( 1. Samuel 15,22 f. ). GOTT möchte, dass wir Ihn mit ungeteiltem Herzen lieben und Ihm allein dienen. Nur dann können wir Seinen Segen empfangen. Die Bibel warnt, dass jeder, der Götzendienst treibt, aus GOTTES Reich ausgeschlossen und in alle Ewigkeit verdammt werden wird ( 1. Korinther 6,9 f.  Offenbarung 21,8  Offenbarung 22,15 ). Aus diesem Grund sind alle Menschen aufgerufen, sich von falschen "Göttern" zum lebendigen GOTT zu bekehren. Denn vor Ihm wird jeder Mensch einmal stehen ( Amos 4,12  Apostelgeschichte 14,13-17  Apostelgeschichte 17,30 f.  1. Thessalonicher 1,9  Offenbarung 20,11-15 )

 

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10. "GOTT ist egal, wie ich lebe"

Die Wahrheit ist:

GOTT schuf uns Menschen, damit wir Ihm dienen und so leben, wie es Seinem Willen entspricht ( Jesaja 43,7  Epheser 2,10 ). Wenn wir GOTTES Gebote übertreten, verfehlen wir dieses Ziel. Das bezeichnet GOTT als Sünde. Sünde und Ungehorsam bedeuten Auflehnung gegen GOTT. Dies ist die Grundursache für alles Leid in der Welt. Sünde trennt uns Menschen von GOTT und zieht gemäß GOTTES Gesetz den Tod nach sich ( Jesaja 59,2  Römer 6,23 ). GOTT gibt uns Seine Gebote, damit wir danach leben ( Prediger 12,13 f. ). Dazu gehört, nichts und niemand anderes außer GOTT anzubeten, GOTT nicht bildhaft darzustellen, GOTTES Namen nicht zu entehren oder zu missbrauchen, nicht zu töten, nicht zu stehlen, dem eigenen Partner ein Leben lang treu zu bleiben, keine falschen Zeugenaussagen zu machen, Vater und Mutter zu ehren und jeden Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte ( Jesaja 59,2 ). GOTT ist die Quelle der Wahrheit und aller Weisheit ( Sprüche 2,6 ). Alle Gebote und Ordnungen, die GOTT uns gibt, sind vollkommen, gerecht und gut und dienen allen Menschen zum Wohle und zum Frieden ( Psalm 19,8-12  Römer 7,12 ). GOTT erwartet, dass wir uns an Seine Gebote halten, damit es uns gut geht. Denn als unser Schöpfer hat Er allein das Recht, zu entscheiden, wie wir Menschen leben sollen. Die Bibel macht deutlich, dass alle Menschen gegen GOTTES Gebote verstoßen haben und deshalb unter dem Fluch des Todes stehen ( Römer 3,23  Römer 5,12-14 ). Darum sandte GOTT uns Seinen sündlosen Sohn, um die Menschheit aus der Sündenknechtschaft zu einem neuen Leben zu befreien, das unserer göttlichen Bestimmung entspricht ( Johannes 8,31-36  Römer 6,6 f. ). Indem Jesus sein eigenes Leben opferte, hat er die Schuld der Menschheit gesühnt und den Tod besiegt. Nun empfängt jeder, der an Jesus glaubt, die Vergebung für seine Sünden und das Ewige Leben im kommenden Reich GOTTES ( Johannes 3,16  Jakobus 2,5  1. Johannes 5,11 ). Mit der Bekehrung eines Menschen beginnt ein vollkommen neues Leben in Gemeinschaft mit GOTT ( 2. Korinther 5,17  Galater 6,15  Epheser 4,22-24  Kolosser 3,9 ). Wer GOTT liebt, wird stets darum bemüht sein, Ihm zu gefallen. Wenn wir GOTT gehorchen und Seine Gebote befolgen, empfangen wir Seinen Segen und können in Frieden mit unserem himmlischen Vater leben ( Matthäus 7,21  Römer 12,1 f.  1. Johannes 3,22 ). Doch wer sich weigert, GOTTES Rettung anzunehmen und sein Leben zu ändern, geht ins Verderben ( Johannes 3,17 f. + 36 ).

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11. "GOTT hat mich so gemacht, wie ich bin"

Die Wahrheit ist:

Die Bibel lehrt, dass GOTT den Menschen in Seinem Ebenbild geschaffen hat ( 1. Mose 1,27 ). Das bedeutet, dass der Mensch GOTTES Liebe und Reinheit in seinem Denken und Handeln wiederspiegeln soll. Doch Sünde hat den Charakter des Menschen verdorben und ihm zu einem Sklaven seiner Begierden gemacht ( Johannes 8,34 ). Dadurch verlor der Mensch seine Unschuld und Reinheit, die er einst hatte, sodass er nicht mehr dem Ebenbild seines Schöpfers entspricht ( Römer 3,23 ). Im Laufe der Zeit entfernte sich der Mensch immer weiter von GOTT, bis er schließlich jeglichen Bezug zu seinem Schöpfer verloren hat. Da die meisten Menschen GOTT nicht kennen, entsprechen ihre Gedanken und Wege oft nicht den Absichten ihres Schöpfers. Auch das Gewissen des Menschen ist im Laufe der Zeit immer mehr abgestumpft, sodass wir Dinge als normal empfinden, die in GOTTES Augen Sünde sind ( Römer 1,18-32 ). Darum gab GOTT uns die Bibel als Leitfaden für unser Leben. Die Bibel ist GOTTES Wort, durch das GOTT uns zeigt, wer Er ist und wie Sein Plan für unser Leben aussieht. Sie hilft uns, GOTTES Willen zu verstehen und zu unterscheiden, was gut und böse bzw. richtig und falsch ist. Gleichzeitig macht GOTTES Wort deutlich, dass wir alle GOTTES Gerechtigkeit verfehlen und dass es nur einen Menschen gibt, der GOTTES heiligem Maßstab gerecht wird. Dieser Mensch ist Jesus Christus. Ihn hat GOTT uns als Vorbild gegeben, damit wir seinem Beispiel folgen und so werden wie er. Das Neue Testament bezeichnet Jesus als das Ebenbild GOTTES, weil er verkörpert, was der Mensch nach GOTTES Schöpfungsplan sein sollte ( Kolosser 1,15 ). Jesus lebte in völliger Einheit mit GOTT ( Johannes 10,30 ). Durch Jesus wurde GOTTES Reich, in dem Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit regieren, für alle Menschen sichtbar. Wer an Jesus glaubt, dem schenkt GOTT Seinen Heiligen Geist ( Epheser 1,13 ). GOTTES Geist bewirkt eine völlige Verwandlung unseres Herzens. Er hilft uns, die alten sündhaften Gewohnheiten zu überwinden und befähigt uns zu einem neuen Leben, das GOTTES Heiligkeit und dem Vorbild Jesu entspricht ( Römer 6,11  2. Korinther 7,1  1. Petrus 1,14-16 ).

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12. "GOTT kann man nicht beweisen"

Die Wahrheit ist:

Es ist sehr wohl möglich, GOTTES Existenz zu beweisen; sowohl direkt als auch indirekt. Entscheidend ist dabei, was wir als Beweis gelten lassen oder nicht. 1. Die Tatsache, dass GOTT unsichtbar ist, beweist nicht, dass es GOTT nicht gibt. 2. Die Bibel sagt, dass GOTT an Seinen Werken erkennbar ist ( Römer 1,20 ). Ein Blick auf die unermessliche Größe, die umwerfende Schönheit, die perfekte Ordnung und die ungeheure Komplexität des Universums und der Natur stellen uns GOTTES Größe und Herrlichkeit vor Augen. Wenn wir unvoreingenommen darüber nachdenken, können wir nur zu dem Schluss gelangen, dass dies das Werk eines genialen und allmächtigen Schöpfers sein kann. 3. Da GOTT lebendig ist, hat jeder Mensch die Möglichkeit, GOTT persönlich kennenzulernen und sich von Seiner Existenz zu überzeugen. GOTT fordert alle Menschen dazu auf, Ihn zu suchen. Wer mit aufrichtigem Herzen nach GOTT fragt, dem wird GOTT sich offenbaren, sodass sich alle Zweifel und Vorurteile in Luft auflösen. Glaube ist keine Einbildung oder Theorie, sondern eine feste und unerschütterliche Gewissheit, dass GOTT existiert, dass GOTT gut ist und dass GOTT alles, was Er uns in der Bibel zusagt, erfüllen wird, auch wenn wir manches noch nicht sehen ( 2. Korinther 5,7  Hebräer 11,1  1. Petrus 1,8 f. ). Glaube hat weder etwas mit "Positivem Denken" noch mit einem besonderen spirituellen Zustand einer Person zu tun. Glaube ist weder ein Gefühl noch eine Fähigkeit, die nur bestimmte Menschen besitzen. Glaube ist die Entscheidung, GOTT zu vertrauen und Ihm zu dienen. Insofern ist jeder Mensch imstande, zu glauben. Das Wort Glaube beschreibt eine persönliche Beziehung zu GOTT. Das hebräische Wort emuna und das griechische Wort pistis drücken Zuverlässigkeit, Beständigkeit und Treue aus. Der Glaube an GOTT ist mehr als nur eine innere Überzeugung; er ist eine erfahrbare Wirklichkeit. Obwohl GOTT unsichtbar ist, können wir Seine ständige Gegenwart um uns herum wahrnehmen; in dem, wie GOTT unser Leben führt, wie Er Menschen segnet und belohnt, wie Er Umstände beeinflusst und scheinbar unlösbare Probleme löst, wie Er Gebete erhört und Wunder geschehen lässt, wie Er hilft und für unser Wohlergehen sorgt und vieles mehr ( Matthäus 8,5-13  Matthäus 17,20  Matthäus 21,22  Markus 9,23  Markus 10,51 f. ). Alles, was es braucht, um GOTT zu erkennen, ist ein offenes und demütiges Herz. Wer mit GOTT verbunden ist, kann GOTTES Liebe und Güte jeden Tag aufs Neue erleben. Auf diese Weise können wir GOTT so nah sein, als würden wir Ihn sehen. Diese persönliche Erfahrung macht Glauben lebendig und ist der beste Beweis, dass es GOTT wirklich gibt.

 

 

 

 

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