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 Irrtümer über Gott   Seite 1

 

1. "GOTT ist ein alter Mann mit weißem Bart"

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2. "GOTT wohnt im Himmel weit weg

3. "GOTT ist im Alten Testament anders als im Neuen Testament"

4. "GOTT besteht aus drei Personen (Vater, Sohn und Heiliger Geist)"

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5. "GOTTES Liebe ist unendlich"

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6. "Alle Religionen verehren denselben GOTT"

7. "GOTT steckt in allem (Menschen, Tiere, Pflanzen etc.)"

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8. "GOTT tut nichts gegen das Leid in der Welt"

9. "GOTT ist ein böser und strafender GOTT"

10. "GOTT ist egal, wie ich lebe"

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11. "GOTT hat mich so gemacht, wie ich bin"

12. "GOTT kann man nicht beweisen"​​

 

 

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1. "GOTT ist ein alter Mann mit weißem Bart"

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Die Wahrheit ist:

Im prophetischen Buch Daniel (Altes Testament) wird GOTT als uralter Mann mit weißen Haaren beschrieben ( Daniel 7,9-13 ). Dies ist der Grund, weshalb GOTT auf den Gemälden verschiedener Künstler in dieser Weise gezeigt wird. In Wahrheit jedoch ist GOTT kein Mensch, sondern Geist ( 4. Mose 23,19  Hosea 11,9  Johannes 4,24 ). Insofern besitzt GOTT keine sichtbare Gestalt wie wir ( Römer 1,20  Kolosser 1,15  1. Timotheus 1,17  Hebräer 11,27 ). Zudem hat GOTT weder Anfang noch Ende. Im Gegensatz zum geschaffenen Universum war GOTT schon immer da und wird es für immer sein ( Psalm 90,2  Jesaja 40,28  1. Timotheus 1,17  1. Timotheus 6,16  Offenbarung 1,8 ). Da nichts und niemand mit GOTT vergleichbar ist, verbietet GOTT ausdrücklich, Ihn in irgendeiner Weise bildhaft darzustellen ( 2. Mose 20,4  5. Mose 5,8 ). Dennoch zeigt GOTT sich in der Bibel zeitweise in Gestalt von Engeln oder Menschen, als Licht oder in Form einer Wolke, um sich Menschen zu offenbaren und mit Ihnen in Interaktion zu treten. Dabei kann GOTT grundsätzlich jede beliebige Gestalt annehmen, die Er will. Darüber hinaus offenbart sich GOTT uns als Vater im Himmel ( Matthäus 6,9  Johannes 20,17 ). Das bedeutet nicht, dass GOTT ein Mann ist, sondern bringt GOTTES väterliche Liebe zu uns Menschenkindern zum Ausdruck ( Jesaja 43,4  Jeremia 31,3  Johannes 16,27  Hebräer 12,6 ). Indem wir an Jesus glauben und seine Gebote befolgen, werden wir zu Kindern GOTTES und Erben des Ewigen Lebens ( Johannes 1,12  Römer 8,17  1. Johannes 3,1 ).

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2. "GOTT wohnt im Himmel weit weg"

Die Wahrheit ist:

Die Bibel unterscheidet zwischen drei Himmeln: 1. Den sichtbaren Himmel / 2. das Weltall / 3. einen für Menschen nicht wahrnehmbaren Ort, wo GOTT thront und mit Seinen himmlischen Engeln regiert. Niemand weiß genau, wo sich dieser dritte Himmel befindet. Tatsache jedoch ist, dass GOTT selbst größer ist als der Himmel und alles, was es gibt ( 2. Chronik 6,18  Amos 9,6  Matthäus 11,25  Johannes 10,29 ). GOTT ist allgegenwärtig. Er umgibt uns von allen Seiten und kann überall gleichzeitig sein. Es gibt nichts, was auf Erden geschieht, das GOTT jemals entgeht. Insofern ist GOTT uns viel näher als wir denken. Denn GOTT ist keinem Menschen fern ( Psalm 139,5-11  Jeremia 23,24  Epheser 4,6 ). Durch Seinen Geist - den Heiligen Geist -, den jeder empfängt, der an Jesus Christus glaubt, kann GOTT sogar in uns Menschen wohnen ( Johannes 14,17  Römer 8,11  1. Korinther 3,16 ). Aus diesem Grund werden Gläubige in der Bibel als Tempel des Heiligen Geistes bezeichnet ( 1. Korinther 6,19 ). Auf diese Weise kann GOTT nicht nur von außen, sondern auch von innen heraus wirken, indem Er unsere Herzen verändert und uns in neue Menschen verwandelt, die Seinem Ebenbild entsprechen ( Römer 5,5  Hebräer 8,10 ).

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3. "GOTT ist im Alten Testament anders als im Neuen Testament"

Die Wahrheit ist:

GOTT ändert sich nicht und bleibt immer derselbe; damals wie heute und auch in Zukunft ( 4. Mose 23,19  Maleachi 3,6  Jakobus 1,17 ). Diese Tatsache betrifft alle Eigenschaften und Wesenszüge GOTTES. Dazu gehört, dass GOTT gnädig und barmherzig ist und Sünden vergibt ( 2. Mose 34,6  /  Psalm 103,8 Sprüche 28,13 Hesekiel 33,11  Joel 2,13  Lukas 6,36  /  1. Johannes 1,8 f. ), dass GOTT treu und verlässlich ist und zu Seinem Wort steht ( 5. Mose 7,9  Psalm 100,5  Psalm 143,1  /  1. Korinther 1,9  Hebräer 10,23 ), und dass GOTT gütig und freundlich ist und uns Menschen gern mit Seinem Segen beschenkt ( Psalm 103,8  Nahum 1,7  1. Timotheus 6,17  Jakobus 1,17 ). Dazu gehört aber auch, dass GOTT heilig und gerecht ist, dass Er Sünde verurteilt und das Böse bestraft ( 5. Mose 5,11  1. Samuel 2,2  Lukas 13,1-5  1. Korinther 3,16  1. Korinther 5,13  1. Korinther 6,19  1. Petrus 1,15 f.  2. Petrus 2,9  1. Petrus 4,17 ). Das Alte und das Neue Testament sind voller Beispiele, in denen GOTT Seine Liebe und Seine große Barmherzigkeit gegenüber den Menschenkindern zeigt. Gleichermaßen enthalten sowohl das Alte als auch das Neue Testament Beispiele, in denen GOTT als Richter auftritt, der die Gottlosen richtet und für Gerechtigkeit sorgt. Während Menschen und Umstände sich ändern, bleibt GOTT sich selbst immer treu. Auch GOTTES Botschaft an alle Menschen lautet damals wie heute: Kehrt um und lasst euch mit GOTT versöhnen! Denn jeder, der umkehrt, wird gerettet werden. Doch wer nicht umkehrt, den wird GOTT richten und verdammen ( Markus 16,16  Johannes 3,36  2. Korinther 5,20 ).

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4. "GOTT besteht aus drei Personen (Vater, Sohn und Heiliger Geist)"

Die Wahrheit ist:

Die Lehre, dass GOTT eine sogenannte Trinität (= Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit) sei, ist nicht biblisch; weder der Begriff noch das Konzept dahinter. Auch wenn die Dreieinigkeit in den meisten traditionellen Kirchen als heilsentscheidende Grundlehre des Christentums verkündet wird, beruht sie in Wahrheit auf falschen Interpretationen einzelner Aussagen der Bibel. Da der Glaube aus dem Wort GOTTES kommt, muss jede Lehre in der Heiligen Schrift klar und unmissverständlich formuliert sein ( Römer 10,17 ). Insofern lassen sich zu allen grundlegenden Lehren der Bibel haufenweise eindeutige Zitate finden. Dazu gehört das Bekenntnis, dass Jesus der Christus ist (Matthäus 16,16 / Matthäus 26,63), dass Jesus gekreuzigt wurde ( Matthäus 20,18 f.  1. Korinther 2,2 ), dass Jesus von den Toten auferweckt wurde ( Markus 16,6  Apostelgeschichte 10,40 ), dass Jesus wiederkommen wird ( Matthäus 24,24  Offenbarung 1,8 ), dass es ein Gericht geben wird ( Johannes 20,29  Apostelgeschichte 17,38 ), dass alle Gläubigen einander lieben sollen usw. ( Matthäus 22,37-39  Galater 5,14 ). Hinsichtlich der Dreieinigkeitslehre hingegen findet sich weder im Alten noch im Neuen Testament eine einzige wörtliche Aussage, aus der hervorgeht, dass GOTT in drei Personen existiert. An manchen Stellen werden GOTT, Jesus und der Heilige Geist zusammen genannt, jedoch heißt es nirgendwo, dass alle drei ein GOTT sind. Ebenso wenig wird GOTT in dreifacher Weise angebetet. Stattdessen gibt es im Neuen Testament über 500 Bibelstellen, die eindeutig bezeugen, dass GOTT der Vater ist ( Johannes 17,3  Johannes 20,17  Römer 1,7  1. Korinther 8,4-6  2. Korinther 1,3  Galater 4,5-7  u.v.m.). Auch die Predigten der ersten Apostel enthalten keinerlei Hinweise auf eine Dreieinigkeit ( Apostelgeschichte 2,22-36  Apostelgeschichte 10,34-43  Apostelgeschichte 17,24-31 ). Die Heilige Schrift lehrt, dass GOTT als eine einzige "Person" existiert (nicht zwei oder drei), nämlich als der Vater im Himmel, während Jesus, der Sohn GOTTES, vollkommener Mensch ist (nicht GOTT und Mensch zugleich). Aus diesem Grund werden GOTT und Jesus im gesamten Neuen Testament voneinander unterschieden ( Römer 5,15  1. Korinther 15,21  1. Timotheus 2,5 ). Der Begriff "Dreieinigkeit" wird erstmals im späten zweiten Jahrhundert nach Christus durch den Theologen Tertullian (um 160–220 nach Christus) erwähnt, der den lateinischen Begriff trinitas (= Dreiheit) prägte. Das Konzept dahinter ist jedoch weitaus älter. Bereits in vorchistlicher Zeit wurden in verschiedenen heidnischen Religionen sogenannte "Göttertriaden" verehrt. Dabei wurde die 3 als Zahl der Vollkommenheit angesehen. Unklar ist, ob die drei "Götter" als göttliche Einheit betrachtet wurden oder nicht. In jedem Fall steht fest, dass die hellenistischen Gottesvorstellungen, ebenso wie die philosophischen Ideen Platons und anderer antiker Personen, maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung der Dreieinigkeitslehre gehabt haben. Die Lehre von der Dreieinigkeit wird von den aller meisten Gläubigen ungeprüft übernommen und kaum hinterfragt. Wer jedoch die Bibel unvoreingenommen liest, wird keine Dreieinigkeit darin finden.

 

Eine biblische Analyse zur Dreieinigkeitslehre findest du hier.

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5. "GOTTES Liebe ist unendlich"

Die Wahrheit ist:

GOTT ist Liebe ( 1. Johannes 4,16 ). Das bedeutet, dass GOTT grundsätzlich gute und wohlwollende Absichten hat. GOTT erschuf uns Menschen, um uns Seine Liebe zu schenken. GOTT zeigt uns Seine Liebe in vielerlei Weise: indem Er die Welt machte und uns das Leben gab, indem Er verschiedene Speisen schuf, damt wir sie genießen, indem Er uns hilft und beschützt und uns mit allem versorgt, was wir brauchen, indem Er unser Leben führt und lenkt, so wie es für uns am Besten ist, indem Er uns täglich kleine und große Freuden bereitet und vor allem, indem Er Seinen Sohn für uns gab, um uns von Sünde und Tod zu erlösen ( Psalm 16,11  Jeremia 29,11  Jeremia 32,41  Hosea 6,6  Hesekiel 36,11   Johannes 3,16  Apostelgeschichte 16,17  Hebräer 12,10  Jakobus 1,17  1. Johannes 4,8 + 16 ). Dies zeigt, wie unermesslich groß GOTTES Vaterliebe zu uns ist. Wenn wir unsere Sünden bereuen und Jesus Christus als unseren Herrn und Retter annehmen, vergibt GOTT uns unsere Schuld und schenkt uns Seinen Frieden. Denn GOTT ist überaus gnädig und barmherzig. Indem wir uns an GOTTES Gebote halten, haben wir Gemeinschaft mit GOTT und empfangen Seinen Segen ( Epheser 5,8  1. Johannes 1,7 ). Dies ist das Ziel des Glaubens und der Sinn und Zweck unseres Lebens. GOTT geht es um Beziehung. Eine echte Beziehung geht immer von beiden Seiten aus. GOTT möchte, dass wir Seine Liebe erwidern, indem wir tun, was Ihm gefällt ( Johannes 8,29  1. Johannes 3,22 ). Wenn wir gegen Seine Gebote verstoßen, bestraft uns GOTT nicht immer sofort, sondern lässt uns Zeit, aus unseren Fehlern zu lernen. Wenn wir uns aufrichtig darum bemühen, schenkt GOTT uns eine neue Chance. Denn GOTTES Gnade ist jeden Tag neu ( 2. Mose 34,6  Psalm 63,4  Psalm 86,15  Psalm 103,8  Psalm 143,8  Psalm 145,17  Sprüche 28,13  Klagelieder 3,22 f.  Hesekiel 33,11 Joel 2,13  Lukas 6,36  Epheser 2,8  1. Timotheus 2,4  2. Petrus 3,9  1. Johannes 1,8 f. ). Auf diese Weise kann GOTT uns zum Guten verändern und unser Herz von allem Schlechten reinigen. Widersetzen wir uns bewusst, so muss GOTT Strenge anwenden und uns zurechtweisen ( Lukas 12,47 f.  1. Korinther 11,32 ). Wenn wir uns demütigen, kann GOTT vergeben und uns wieder gnädig sein ( Hebräer 12,5 ). Auf diese Weise bleibt die Beziehung zwischen uns und unserem himmlischen Vater erhalten. Wenn wir stattdessen hochmütig sind und unser Herz dauerhaft verhärten, so laufen wir Gefahr, GOTTES Gnade zu verlieren und ins Verderben zu gehen ( Hebräer 3,12 f. ). Diese Tatsache zeigt, dass GOTTES Liebe Grenzen hat. Wenn wir GOTTES Liebe annehmen, ohne etwas zurück zu geben, dann zeigen wir damit, dass es uns nicht um Beziehung mit GOTT geht, sondern um ein Ausnutzen Seiner Güte. Jeder, der sich zu Jesus bekennt, ist aufgerufen, sich aufrichtig um gute Werke zu bemühen ( Matthäus 25,14-30  Epheser 2,10  Titus 3,8  Jakobus 2,14-26 ) und gleichzeitig allen sündigen Versuchungen, die unserer Beziehung zu GOTT schaden, zu widerstehen ( Jakobus 4,7-9 ).

 

 

 

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6. "Alle Religionen verehren denselben GOTT"

Die Wahrheit ist:

Alle großen Religionen der Welt, zu denen das Christentum, der Islam sowie der Buddhismus und der Hinduismus zählen, unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht fundamental. Dies betrifft sowohl das Gottesbild als auch sämtliche Lehren:

Buddhismus:

Buddhisten verehren eine Person namens "Buddha", hinter der sich der indische Religionsstifter Siddhartha Gautama verbirgt (563 bis 483 vor Christus), und der angeblich aus eigener Kraft den vollkommen Geisteszustand erreicht hat, den alle Buddhisten anstreben. Buddhisten glauben nicht an die Existenz eines allmächtigen Schöpfergottes, sondern daran, dass alles aus Energie besteht. Darüber hinaus glauben Buddhisten an die Existenz unsterblicher Seelen, während eine solche Vorstellung der Bibel fremd ist ( Hesekiel 18,4 + 20 ). Buddhisten glauben, dass die Seele jedes Individuums – egal, ob Mensch oder Tier – in einem fortwährenden Kreislauf von Neuem in diese Welt geboren wird und sich weiterentwickelt. Je nachdem, ob jemand Gutes oder Böses in seinem Leben getan hat, kann seine Seele in diesem Lernprozess auf- oder absteigen. Das Ziel besteht darin, den ewigen Kreislauf der Wiedergeburt zu überwinden und den vollkommenen geistlichen Zustand - das "Nirwana" - zu erreichen, in dem es keine Begierden und keine bösen Neigungen mehr gibt. Die Bibel hingegen lehrt, dass jedem Menschen ein einziges Leben von GOTT gegeben ist und dass sich in diesem Leben sein ewiges Schicksal entscheidet: Während alle gottesfürchtigen Menschen das Ewiges Leben empfangen, werden alle gottlosen Menschen in der ewigen Verdammnis enden ( Matthäus 25,34 + 41  / Markus 16,16  Johannes 3,36  Johannes 5,28 f. ). Im Gegensatz zu den Vorstellungen des Buddhismus beschreibt das Ewige Leben keinen Zustand des Untätigseins, sondern ein unvergängliches Leben in einer paradiesischen Welt ohne Leid und Tod in ewiger Glückseligkeit und Gemeinschaft mit GOTT ( Offenbarung 21,1-7  Offenbarung 22,1-5 ).

 

Hinduismus:

Hindus gründen ihren Glauben auf die sogenannten "Veden". Diese vermitteln zwar Lehren über GOTT und das Leben, doch im Unterschied zum Judentum und Christentum enthalten sie keine Aussagen von GOTT selbst. Im Hinduismus werden unzählige "Götter" und "Göttinnen" verehrt. Hindus glauben, dass jede einzelne "Gottheit" die ganze Weltseele (= "Brahman") in sich trägt, welche das ganze Universum durchdringt. Deshalb werden auch Tiere, Pflanzen, Flüsse oder Steine als göttlich betrachtet. Die Kuh gilt als heiliges Geschöpf, das nicht getötet werden darf, da in ihr verschiedene "Gottheiten" innewohnen sollen. Jede der Millionen "Gottheiten" besitzt Eigenschaften Brahmans und wird mit einem eigenen Fest geehrt. In der Bibel offenbart sich der wahre GOTT als der Eine und Einzige ( 5. Mose 6,4  Jesaja 43,10 f.  Jesaja 45,18  Jesaja 46,9  Johannes 17,3  /  1. Korinther 8,4-6 ). Aus diesem Grund verbietet die Bibel ausdrücklich, Menschen, Tiere oder Sachen anzubeten ( 2. Mose 32,1-35  Jesaja 2,8  Römer 1,21-25 ). Jeder "Gottheit" werden verschiedene Gaben als Opfer dargebracht. Früher sollen sogar Kinder geopfert worden sein; obwohl GOTT dies verabscheut ( Jeremia 7,31 ). Neben moralischen Lebensregeln existieren unzählige rituelle Vorschriften wie Waschungen, Opferrituale und diverse Atemübungen (= "Meditation"), die es im Neuen Testament nicht gibt. Auch das Anbeten von Götterbildern und deren Verehrung mit Räucherkerzen steht im Widerspruch zu GOTTES Geboten ( 2. Mose 20,4-6 ). Im Hinduismus werden verstorbene Verwandte, Gurus sowie Bollywoodstars als Heilige verehrt; was die Heilige Schrift strengstens untersagt. Als Mittler zwischen Menschen und "Göttern" dienen auserwählte Priester, die zur höchsten Kaste der Hindu-Gesellschaft zählen. Dazu gehören Tempelpriester, Pilgerpriester und Lehrer sowie Astrologen, Heiler und Totenpriester. Die Bibel verurteilt jegliche Form von Zauberei, Wahrsagerei und Totenbeschwörung, da sie in Verbindung mit bösen Geistern stehen ( 2. Mose 22,18  3. Mose 19,31  5. Mose 18,9-14 Maleachi 3,5  Offenbarung 21,8  Apostelgeschichte 19,19 ). Manche hinduistische Priester leben als Mönche, wobei sie sich jahrelang nicht von der Stelle bewegen und kaum Nahrung aufnehmen. Diese Art von asketischen Übungen bezeichnet die Bibel als nutzlos ( 1. Timotheus 4,8 ). Auch das hinduistische Konzept des "Karma" kommt in der Heiligen Schrift nicht vor. "Karma" beschreibt eine Gesetzmäßigkeit, wonach ein spiritueller Zusammenhang von Ursache und Wirkung besteht. Nach der Karma-Lehre hat jede physische und geistige Handlung eine Folge, die in diesem oder erst im nächsten Leben eintreten kann. In Wahrheit ist GOTT derjenige, der Menschen belohnt oder bestraft ( 2. Mose 20,4-6  2. Mose 34,7  4. Mose 14,18  5. Mose 7,10  2. Samuel 22,21  Psalm 7,9  Sprüche 22,4  Römer 2,6  Galater 6,7 f.  Hebräer 11,6 ). Weil GOTT gnädig und geduldig ist, straft Er nicht sofort jedes Vergehen. Stattdessen gibt GOTT uns Menschen die Chance, von falschen Wegen umzukehren ( 2. Mose 34,6  Psalm 103,8 ). Wenn wir unsere schlechten Taten bereuen, ist GOTT bereit, uns zu vergeben und nicht mehr an unsere Sünden zu denken ( Sprüche 28,13  1. Johannes 1,9 ). Das Karma-Prinzip hingegen kennt weder Gnade noch Vergebung. Ähnlich wie im Buddhismus glauben auch Hindus an "(Re-)Inkarnationen" bzw. "Seelenwanderungen", die nicht in der Bibel zu finden sind.

Islam:

Muslime glauben ebenfalls an die Existenz eines einzigen Schöpfergottes (arabisch: "Allah"), mit dem sie ähnliche Eigenschaften und Wesensmerkmale verknüpfen wie Christen es tun. Auch Muslime glauben, dass Tora (Altes Testament) und Evangelium (Neues Testament) von GOTT stammen. Doch aufgrund der Annahme, dass beide Schriften im Laufe der Zeit durch Menschen verfälscht worden sind, glauben Muslime, dass der Koran das wahre und ursprüngliche Wort Allahs sei, das für alle Menschen gültig, während Mohammed als der letzte Prophet Allahs gilt. Der Koran erwähnt eine Person namens Isa (= Jesus), der im Unterschied zum Jesus der Bibel als gewöhnlicher Prophet angesehen wird. Muslime leugnen sowohl den Kreuzestod als auch die Auferstehung Jesu. Beides wird im Alten Testament vorhergesagt und im Neuen Testament von Augenzeugen glaubwürdig bestätigt. Laut Koran kann nur Allah Sünden vergeben und die Menschen richten. Die Bibel verkündet, dass Jesus der von GOTT verordnete Richter aller Lebenden und Toten ist und dass GOTT ihm die Vollmacht verliehen hat, Sünden zu vergeben ( Markus 2,1-12  /   Apostelgeschichte 10,42 ). Im Islam gibt es die sogenannten "fünf Säulen". Diese beinhalten die wichtigsten Gebote und Rituale, die für Muslime gültig sind. Dazu gehören: 1. Das Glaubensbekenntnis / 2. Das Gebet / 3. Das Fasten / 4. Die soziale Pflichtabgabe / 5. Die Pilgerfahrt nach Mekka. Das wichtigste Gebot der Bibel ist das Gebot der Nächstenliebe ( Matthäus 22,34-40  Matthäus 26,27-29 ). Im Gegensatz zum Koran enthält die Bibel keine Vorschriften zum Beten, Fasten oder Pilgern. Laut Koran ist der Genuss von Alkohol grundsätzlich untersagt. In der Bibel findet sich ein solches Verbot nicht ( Johannes 2,1-12  1. Timotheus 5,23 ). Laut Koran sind Scheidung und Wiederheirat grundsätzlich erlaubt. Das Neue Testament erlaubt Scheidung und Wiederheirat ausschließlich bei sexueller Untreue ( Matthäus 5,27-32  Römer 7,1-3  1. Korinther 7,10 f. + 39 ). Laut Koran ist die Anwendung von Gewalt gegenüber Ehefrauen als Mittel der Zucht legitim. Die Bibel schließt jegliche Gewalt gegenüber dem Ehepartner aus ( Epheser 5,25-28  1. Petrus 3,7 ). Während laut Koran auf muslimische Männer im Paradies sogenannte "Huris" (= Gefährtinnen mit schönen, großen Augen) warten, erklärt die Bibel, dass die Menschen in der Auferstehung nicht mehr heiraten, sondern wie die Engel sein werden ( Lukas 20,34-36 ). Während laut Bibel die Gottlosen nach Ihrer Verureilung den zweiten (ewigen) Tod sterben ( Offenbarung 20,11-15 ), müssen sie gemäß Koran bis in alle Ewigkeit furchtbare Qualen leiden. Während orthodoxe Muslime sich stolz und kämpferisch zeigen, sind echte Christen demütig und friedliebend ( Matthäus 5,9  Matthäus 11,28-30  Philipper 2,1-5  Kolosser 3,12  Hebräer 12,14 ). Das selbsterklärte Ziel des Islams ist die völlige Unterwerfung der Menschheit unter die Herrschaft Allahs; wenn nötig, mit Gewalt. Einen "friedfertigen Islam" gibt es nicht. Die Absicht des Christentums ist, Menschen durch Wahrheit und Liebe für GOTT und das Ewige Leben zu gewinnen. Im Neuen Testament offenbart sich GOTT als Vater; während die Gläubigen Kinder GOTTES genannt werden ( Johannes 1,12 f.  Römer 8,14  1. Johannes 3,1 ). Durch ihre enge, vertrauensvolle Gemeinschaft mit GOTT erfahren Christen Liebe, Geborgenheit und wahre Vergebung ( Psalm 32,1  Römer 5,1 f. ). Allah hingegen ist ein ferner und unnahbarer GOTT und der muslimische Glaube nichts weiter als ein formelles Befolgen religiöser Vorschriften und Traditionen ohne persönliche Beziehung zum Schöpfer. Während Christen durch den Glauben an Jesus Heilsgewissheit haben, bleibt das ewige Schicksal eines Muslimen bis zuletzt ungewiss ( Johannes 5,24  Johannes 11,25  1. Johannes 5,11-13 ).

Christentum:

Christen glauben, dass es einen einzigen GOTT gibt, der das gesamte Universum einschließlich uns Menschen erschaffen hat und der sich uns als Vater im Himmel offenbart ( Matthäus 6,9  Johannes 20,17 ). Sie glauben, dass GOTT gut und vollkommen ist, dass GOTT uns Menschen liebt und dass jeder Mensch eine tiefe Vertrauensbeziehung zu Ihm haben kann. Christen glauben, dass die Bibel - sowohl Altes als auch Neues Testament - das von GOTT inspirierte Wort ist, das uns den Weg zu GOTT und zum wahren Leben zeigt ( Johannes 17,17  2. Timotheus 3,16 ). Sie glauben, dass Jesus der von GOTT prophezeite und gesandte Retter und Richter aller Menschen ist, den GOTT von den Toten auferweckt hat und der allen, die an ihn glauben, Ewiges Leben schenkt ( Johannes 3,16  Johannes 5,24 ). Im Gegensatz zu allen anderen Religionen glauben Christen, dass die Erlösung eines Menschen aus Gnade geschieht und nicht aus guten Werken ( Apostelgeschichte 15,11  Epheser 2,8 ). Denn alle Menschen (außer Jesus) haben gesündigt und sind gemäß GOTTES Gesetz des Todes schuldig ( Römer 3,23  Römer 6,23 ). Insofern ist kein sündiger Mensch imstande, sich selbst zu erlösen. Doch weil Jesus am Kreuz für die Sünden aller Menschen starb, konnte die Schuld der gesamten Menschheit gesühnt werden ( Jesaja 53,4-6  Johannes 1,29  1. Johannes 2,1 ). Nun wird jeder, der an diesen Jesus glaubt, ohne eigenen Verdienst von GOTT gerecht gesprochen und gerettet ( Römer 3,24  Apostelgeschichte 16,30 f. ).​ Insofern ist Jesus Christus der einzige Weg zu GOTT und zum Heil ( Johannes 14,6  Apostelgeschichte 4,11 ). Wer GOTTES Rettung annimmt, ist verpflichtet, so zu leben, wie das Neue Testament es uns lehrt ( 1. Johannes 2,3-6 ). Wer Jesus ablehnt, der bleibt schuldig vor GOTT und wird in alle Ewigkeit verdammt werden ( Markus 16,16  Johannes 3,36  Offenbarung 21,7 ). Insofern sind Islam, Buddhismus, Hinduismus und alle sonstigen Religionen der Welt mit dem Christentum unvereinbar.

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