Gott und Leid

„Und Gott sah an, was er

gemacht hatte, und siehe,

es war sehr gut.“

(Die Bibel: 1. Mose Kapitel 1, Vers 31)    

Für viele Menschen ist die Tatsache, dass es so viel Leid und Ungerechtigkeit in der Welt gibt, nicht mit einem gütigen und gerechten Gott vereinbar. Vor allem schmerzvolle per-sönliche Erlebnisse wie etwa eine schwere Krankheit oder der Verlust eines naheste-henden Menschen lassen die Betroffenen oft an Gottes Liebe und Gutmütigkeit zweifeln. Manche klagen Gott für die Missstände auf dieser Erde an, ohne dabei ihre eigene Rolle und Verantwortung zu hinterfragen.

Die Bibel bezeugt, dass diese Welt - als Gott sie geschaffen hat - sehr gut war. Nachdem Gott nach biblischer Überlieferung in sechs Tagen sein Werk vollendet hatte, erfreute er sich an dem, was er gemacht hat. In dieser makellosen Welt, die die Bibel als Paradies beschreibt, lebten die ersten Menschen in Frieden und völliger Harmonie mit ihrem Schöpfer und seiner Schöpfung, und erfreu-ten sich dabei an dem unbeschwerten Leben, das sie im Anfang hatten.

Wenn wir hingegen unsere heutige Welt be-trachten, die von Krankheit, Tod und Gewalt gekennzeichnet ist, stellen wir fest, dass sie alles andere als paradiesisch ist. Nun stellt sich die Frage: Wenn im Anfang, als Gott die Welt schuf, alles sehr gut war, wie kann dann all das Leid, das wir tagtäglich sehen, vor dem Hintergrund einer ursprünglich vollkommenen Schöpfung erklärt werden?Gottes Wort gibt uns die Antwort darauf.   

„Denn bei dir ist die Quelle des Lebens

und in deinem Licht sehen

wir das Licht.“

(Die Bibel: Psalm 36, Vers 9)    

Die Verbindung zu Gott, unserem Schöpfer, war von Anfang an das Licht der Menschen, welches unserem Leben Sinn und Orientie-rung gibt. Durch Gott hat unser Leben eine Bedeutung. Durch IHN haben wir Menschen eine Identität. Zugleich ist die Beziehung zu unserem Schöpfer die Grundlage für ein er-fülltes Leben auf Erden.

Wenn nun im Anfang alles sehr gut war, woher kam dann das Böse? Nun, ähnlich, wie wenn man einem Raum Licht entzieht, Dun-kelheit übrig bleibt, oder wenn man einem Raum Wärme entzieht, Kälte übrig bleibt, so bleibt auch, wenn man Gott aus dem Leben entfernt, nichts als Finsternis und Leere übrig. Folglich ist das Böse nichts, das Gott geschaffen hat, sondern lediglich die Abwe-senheit des Guten: Das Getrenntsein von Gott.

Wie eine abgeschnittene Blume ohne Wurzel, die sie mit lebensnotwendigem Wasser aus der Erde versorgt, nach kurzer Zeit vertrocknet, so geht auch der Mensch ohne die geistliche und Leben spendende Beziehung mit Gott über kurz oder lang seelisch und physisch ein. Mit anderen Worten: Da, wo die Verbin-dung zwischen Schöpfer und Geschöpf fehlt, sind weder Frieden, noch Freude, noch Leben dauerhaft möglich. Denn ohne die Bezie-hung zu Gott bleibt die Existenz des Men-schen bedeutungslos (siehe: "Wer ist Gott?").

Die meisten Menschen auf dieser Welt spüren diesen Mangel, auch wenn ihnen der Grund dafür oft nicht bewusst ist. Dieser Mangel wirkt sich sichtbar auf alle Lebensbereiche des Menschen aus. Die Folgen sind Angst, Sucht, Einsamkeit, Depression sowie Unfriede, Egoismus und Bosheit jeder Art. Viele suchen nach Mitteln und Wegen, um die Leere in ihrem Inneren auszugleichen (wie etwa durch Arbeit, Hobbys, Vergnügen oder berau-schende Suibstanzen) und auf diese Weise ih-rem vergänglichen Leben irgendwie einen Sinn zu geben. Doch es gibt nichts und nie-manden auf der Welt, der diesen Mangel dauerhaft ausfüllen kann, außer Gott. Auch zwischenmenschliche Beziehungen können die natürliche Bindung eines Menschen zu seinem Schöpfer in keiner Weise ersetzen. Und so leben die aller meisten Menschen im Finstern, ohne Sinn und ohne Hoffnung, weil ihnen das Licht des Lebens fehlt....

„Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen 

und sprach:  Von allen Bäumen im Garten

darfst du essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des  Bösen sollst

 du nicht essen; denn an dem Tage, da du

davon isst, musst du gewisslich sterben.“

(Die Bibel: 1. Mose Kapitel 2, Verse 16-17)    

Nachdem Gott den Menschen erschaffen hatte, gab er ihm zunächst nur ein einziges Gebot. Anhand dieses kleinen und unschein-bar klingenden Gebotes sollte sich zeigen, ob der Mensch seinem Schöpfer vertraut und ob er dessen Ordnungen, die Gott als Grund-lage für das Leben der Menschen auf Erden festgelegt hat und die allesamt gerecht und gut sind, anerkennt. Dabei wusste Gott, dass ein Dasein ohne ihn und seine Gebote bereits nach kurzer Zeit in Leid und Chaos enden würde, was der Verlauf der Menschheits-geschichte bis heute bestätigt....

Trotz Gottes ausdrücklicher Warnung, dass die Missachtung seines Wortes den Tod be-deutet,  übertraten die Menschen Gottes Ge-bot. Dies wiederum hatte schwerwiegende Folgen für den Menschen und das Leben auf dieser Erde. Gottes Wort schildert uns, wie es zum Treuebruch des Menschen kam.

„Hat Gott wirklich gesagt....?“

 

(Die Bibel: 1. Mose Kapitel 3, Vers 1)    

Die Bibel erwähnt in diesem Zusammenhang ein Wesen mit der Bezeichnung “Satan“ (hebräisch = »Feind«), der auch Teufel (alt-griechisch: "Diabolos" = »Durcheinander-bringer«) genannt und welcher als der Urheber der Sünde beschrieben wird.

Auch wenn viele Menschen den Teufel für eine Fantasiegestalt halten, handelt es sich bei Satan um ein völlig reales Wesen.  Doch anders als Menschen den Teufel heutzutage bildhaft darstellen, wird Satan in der Bibel als gefallener Engel beschrieben, der einst Gott diente. Er war von besonders schöner Gestalt und hatte eine der höchsten Stellun-gen unter allen Engeln, welche Gott dazu erschuf, damit sie ihm und uns Menschen dienen.

 

Doch Satans Herz überhob sich. Seine Herr-lichkeit und Schönheit machten ihn stolz und brachten ihn dazu, sich selbst zu bewundern und seine eigene Ehre zu suchen, statt die seines Schöpfers. Dies führte soweit, dass Satan danach zu streben begann, Gott gleich zu sein und an dessen Stelle zu herr-schen. Da ihm dies nicht gelang, erklärte er sich zum Feind Gottes. Satans Stolz und seine ungebändigte Gier nach Ehre und Macht trieben ihn dazu, sämtliche Engel zum Auf-stand gegen Gott zu verführen und sie so auf seine Seite zu ziehen, indem er behauptete, dass Gottes Herrschaft ungerecht sei.

Auf diese Weise gelang es Satan, viele Engel zu täuschen, sodass etwa ein drittel von ihnen sich Satans Rebellion anschlossen. So ent-stand ein Kampf im Himmel - in der unsicht-baren Welt - welcher sich später auf der Erde fortsetzte. Nachdem Satan den Frieden zwi-schen Gott und den Engeln zerstört hatte, wurde auch der Mensch zur Zielscheibe Satans....

​​Obwohl Satans Anklagen gegenüber Gott von Anfang an unbegründet waren und Gott ihn aufgrund seiner Auflehnung au-genblicklich hätte vernichten können, ent-schied Gott sich dazu, Satan innerhalb einer bestimmten Frist gewähren zu lassen, damit für alle ersichtlich wird, dass Satans Vor-würfe gegenüber seinem Schöpfer nicht wahr und Satans Absichten in Wahrheit böse und eigennützig sind.

Auch den ersten Menschen, die Gott nach den Engeln erschaffen hatte, wurde Satans Täuschung zum Verhängnis. Statt Gott zu vertrauen und auf seine Warnung zu hören, ließen sie sich durch eine Lüge zum Unge-horsam gegenüber ihrem Schöpfer verleiten. ​Durch ihre Untreue gegenüber Gott und die Übertretung seines Gebotes erkannten die Menschen das Böse, das ihnen zuvor noch fremd war. Die persönliche Erfahrung, schul-dig zu sein, führte zu einer Scheidung des Menschen von seinem Schöpfer. Zugleich ver-lor der Mensch dadurch sein Anrecht auf das Ewige Leben, für das er ursprünglich gemacht war. Und so wurde die Erde, die Gott einst als Paradies für den Menschen geschaf-fen hatte, zum neuen Kampflatz für Satans Aufruhr.

In diesem bis zum heutigen Tag andauernden Krieg geht es um die Frage, wem wir glauben und auf wessen Seite wir stehen: Vertrauen wir Gott, unserem Schöpfer, der für alle nur das Beste möchte und dessen Gebote uns Frie-den, Sicherheit und wahre Freiheit sichern? Oder hören wir auf Satan, dessen Absichten von Stolz und Eigennutz gekennzeichnet sind und die nichts als Tod und Ungerech-tigkeit auf der Erde hervorgebracht haben?

„Da sprach die Schlange (Satan) zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben. Sondern 

Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst,

werden euch die Augen geöffnet und 

ihr werdet sein wie Gott (...).“

(Die Bibel: 1. Mose Kapitel 3, Verse 4-5)    

Satans Ziel besteht vorrangig darin, Men-schen mit Gott zu entzweien und sie dazu zu bringen, ihm zu dienen. Gleichzeitig ist Satan bestrebt, die Wahrheit und alle, die Gott die Treue halten, zu bekämpfen und zu vernich-ten und darüber hinaus Gottes reinen und vollkommenen Plan für seine Schöpfung zu zerstören. Um sein Ziel zu ereichen, ist Satan jedes Mittel recht.

Um seine Pläne in die Tat umzusetzen, bedient sich Satan allen voran des Stolzes der Men-schen, indem er sie dazu bringt, sich selbst sowie eigene Meinungen und Wertvorstel-lungen wichtiger zu nehmen als Gott und dessen Worte. Darüber hinaus nutzt Satan al-le erdenklichen Hilfsmittel (wie Geld, Ver-gnügen und Unterhaltung, sexuelle Reize, Wirtschaft und Politik sowie die Wissen-schaft u.v.m.), um die Menschen davon abzu-halten, Gott zu suchen und die Wahrheit zu erkennen, stattdessen aber Dinge zu tun, die Gott missfallen und durch die sie sich vor Gott schuldig machen.

Zugleich sät Satan Zweifel und Misstrauen bei den Menschen gegenüber ihrem Schöpfer, indem er Gottes gute Pläne und Absichten in frage stellt. Dazu benutzt Satan geschickt Lügen und Täuschungen, um Menschen in die Irre zu führen und gleichzeitig seine wahren Ziele zu verdecken. Nicht umsonst bezeich-net ihn die Bibel deshalb als den "Vater der Lüge". Dabei lässt Satan die Menschen glau-ben, dass das Böse, das er bezweckt, gut und das Gute, das Gott möchte, in Wahrheit un-gerecht und böse sei und dass es besser wäre, wenn jeder selbst über sein Leben bestimmen kann.

Auch wenn Satan vorgibt, als wären seine Ab-sichten im Sinne und zum Nutzen aller, sind Menschen für ihn in Wahrheit nur ein Mittel zum Zweck, um seine Ziele zu erreichen. Auch politische oder religiöse Unterdrückung und Verfolgung gebraucht Satan, um seine selbstsüchtigen Absichten durchzusetzen (Siehe: "Gott und Kirche").

​​Indem Menschen Gott und seine Gebote und Ordnungen missachten, erkennen sie auto-matisch Satan als Herrscher über sich an. Denn genau das ist, was Satan bezweckt. Darum bezeichnet ihn die Bibel als den gegenwärtigen "Gott" dieser Welt. Bis heute folgt der überwiegende Teil der Menschheit dem Beispiel Satans, indem sie danach strebt, von ihrem Schöpfer unabhängig zu sein, im Glauben, dass der Mensch Gott nicht nötig hätte. Diese verwerfliche Einstellung versu-chen viele Menschen heutzutage durch Be-zeichnungen wie “Humanismus“ oder “Selbst-bestimmung“ zu rechtfertigen.

Doch in Wahrheit machen sie sich dadurch zu einem willigen Werkzeug Satans und sei-ner Unheil bringenden Agenda. Zugleich verfehlen sie dadurch das Ziel ihres Lebens und riskieren schließlich, für immer verlo-ren zu gehen. Denn die Konsequenz der Sün-de, das bedeutet eines Lebens im Widerspruch zu Gott und seinen Geboten, ist der Tod....

 

 

„Denn obwohl sie Gott erkannten, haben sie

ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht

gedankt, sondern sind in ihren Gedanken ins Nichtige verfallen und in ihrem unver-

ständigen Herzen wurde es finster.“

(Die Bibel: Römer Kapitel 1, Verse 18-32)    

 

Die Wurzel alles Bösen, dessen Folgen in unserer Welt auf vielfältige Weise sichtbar werden (z.B. Streit, Feindschaft, Mord und Vergeltung, Diebstahl, sexuelle Untreue usw.), sind Stolz und das Begehren, wie Gott zu sein und damit selbst im Mittelpunkt des Lebens zu stehen; so, wie es von Anfang an Satans Absicht ist.

​​Je weiter sich der Mensch von Gott abwand-te, umso mehr verlor er den Sinn und Zweck seines Daseins aus den Augen. Anstatt seine Mitmenschen zu lieben und Gottes Schöp-fung zu bewahren - wie es unserer Bestim-mung entspricht - begann der Mensch, mehr und mehr um sich selbst zu kreisen, mit zunehmendem Blick nur für sich allein. Gleichzeitig trat die Gier nach Macht und Ansehen in den Vordergrund. Anstatt Gott, unserem Schöpfer, Ehre und Dank darzu-bringen, streben die Menschen seither da-nach, sich selbst einen Namen zu machen, um von anderen Menschen verehrt zu werden bzw. um Ruhm und Anerkennung zu erhalten.

Die abtrünnigen Menschen erhoben sich ei-ner über den anderen, sodass schließlich die Starken über die Schwachen herrschten. So wurde diese paradiesische Welt, wie Gott sie einst gemacht hatte, mehr und mehr durch Hass und Gewalt erfüllt. Seitdem bestimmen Hochmut und Neid sowie Habsucht und Ego-ismus das Denken und Handeln der meisten Menschen.

Auch sämtliche Güter und Rohstoffe der Erde, die Gott ursprünglich allen Menschen zugänglich gemacht hatte, beanspruchten forthin wenige für sich allein. Während nun einige Menschen im Überfluss leben konnten, nahm die Zahl derer, die von Armut und ma-terieller Not betroffen waren, stetig zu. Bis heute sind Geld bzw. Besitz das Mittel, um über andere Menschen zu herrschen und das Geschehen in der Welt zum eigenen Vorteil zu beeinflussen.

Da die meisten Menschen nicht gewillt waren, auf Gott zu hören und zu ihrem Schöpfer umzukehren, überließ Gott sie ihrem eigenen Willen und den verderblichen Begierden ihres Herzens. Das Ergebnis sind Krieg, Armut, Unge-rechtigkeit, Krankheit, Terror, moralischer Verfall sowie ein nahezu völlig zerstörter Planet....

Dazu begann der Mensch, sich falsche Göt-ter nach eigenen Vorstellungen zu machen und sich darüber hinaus allerlei Mythen und Fabeln zu erdenken, woran ein großer Teil der Menschheit bis heute noch glaubt.

„Und Gott sprach: Siehe da, ich habe euch alle

Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde,

und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen,

zu eurer Speise gegeben. Aber allen Tieren auf Erden

und allen Vögeln unter dem Himmel und allen Kriechtieren, die auf der Erde leben, habe ich

alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben.

Und es geschah so.“

 

(Die Bibel: 1. Mose Kapitel 1, Verse 29-30)   

Infolge der Übertretung seines Gebotes durch den Menschen sprach Gott einen Fluch über die Erde aus, damit der Mensch seine Abhängigkeit von Gott erkennt und den Bezug zu seinem Schöpfer nicht end-gültig verliert. Außerdem sollte dies dem Menschen verdeutlichen, dass ein Leben im Paradies, wie es der Mensch bis zu dem Zeit-punkt hatte, als er sich von Gott abwandte, nur in Verbindung mit seinem Schöpfer mö-glich ist.

Gleichzeitig gab Gott den Menschen sein Versprechen, dass ER eines Tages die gesamte Schöpfung von der Vergänglichkeit befrei-en und den paradiesischen Zustand der Er-de, wo alle Menschen in Harmonie und Überfluss leben können,  wiederherstellen wird (Siehe: "Der Weg zur Erlösung?").

auch für alle Pflanzen und Tiere hatte der Sündenfall des Menschen erhebliche Konse-quenzen. Während im Anfang Mensch und Tier noch in Harmonie miteinander lebten und es keinem an Nahrung mangelte, trat durch den Fluch, den die Sünde des Men-schen nach sich zog, eine dramatische Ver-änderung der Gegebenheiten und damit auch des Nahrungsangebotes auf unserem Planeten ein. Somit waren viele Tiere und Pflanzen gezwungen, sich an die veränder-ten Umstände auf der Erde anzupassen. Man-che Tiere, von denen Gott ursprünglich alle als Pflanzenfresser geschaffen hatte, began-nen nun, andere Tiere zu jagen bzw. zu töten und deren Fleisch zu fressen, um auf diese Weise selbst überleben zu können. So wurde der Kampf ums Überleben zum Zeichen einer gefallenen Schöpfung als weitere Folge des Abfalls des Menschen von Gott....

Viele Menschen, die Gott ablehnen, zeigen oftmals zugleich eine geringe Wertschät-zung gegenüber der Natur als Teil seiner Schöpfung. Dies wird insbesondere im rück-sichtslosen Umgang vieler mit unserer ein-zigartigen und für alle Menschen lebens-notwendigen Umwelt sichtbar. Dadurch zerstört der Mensch nicht nur seine eigene Existenzgrundlage, sondern missachtet da-mit zugleich seine Verantwortung, die Gott ihm zum Schutz und Erhalt der Natur über-tragen hat.

Die Gier des Menschen nach Konsum und Profit führte in den vergangenen 200 Jahren seit Beginn der Industrialisierung zu einer zunehmenden Zerstörung unseres Planeten, welche ein Massenaussterben zigtausender Tier- und Pflanzenarten, die einst diese Erde durch ihre Vielfalt bereicherten, innerhalb kürzester Zeit zur Folge hatte (Siehe: "Kreation vs. Evolution").

Damit einhergehend ist eine schonungslose Ausbeutung von Mensch und Tier, was unter anderem in der Intensivtierhaltung zum Vorschein kommt. Globalisierung und Mas-senproduktion haben diese Entwicklung um ein Vielfaches beschleunigt.

Doch wie in allem rächt sich auch hier das selbstsüchtige Handeln des Menschen in Form von weltweit zunehmenden Natur-katastrophen und Seuchen, welche Jahr für Jahr dutzende Menschenopfer fordern....

 

    Jesus Christus sagt:

„Wer die Sünde tut,

   der ist ein Sklave der Sünde.“

(Die Bibel: Johannes Kap. 8, Vers 34)   

Infolge der Trennung von seinem Schöpfer wurde der Mensch zunehmend zum Sklaven seiner eigenen Triebe. Zugleich stumpfte er in seinem gewissen und seinem Empfinden für das, was gut und böse bzw. natürlich und widernatürlich ist, mehr und mehr ab. Bis auf den heutigen Tag steht die Menschheit unter dem Einfluss Satans, gefangen unter der Knechtschaft der Sünde – deren Konsequenz der Tod ist. Sünde zerstörte den Menschen über Generationen moralisch und gesund-heitlich und beraubte ihn mehr und mehr seiner Würde als Geschöpf, das im Ebenbild Gottes erschaffen ist.

Getrieben von seinen zerstörerischen Lei-denschaften und Lüsten begehrt der Mensch immerzu nach mehr; doch seine Seele findet keine Ruhe und sein Verlangen wird nie gestillt. Die unersättliche Selbstsucht des Menschen brachte schließlich all das unbe-scheibliche Elend über diese Erde, das die Menschheit bis heute beklagt....

​Der Mensch hat sich zum Maß aller Dinge erhoben und ist dabei tief gefallen. Ohne das rettende Eingreifen Gottes hätte die Menschheit sich selbst in ihrem Größenwahn höchstwahrscheinlich schon längst ausge-löscht. Auch der sogenannte technische "Fortschritt", der die Menschheit begeistert und dessen sich viele Menschen heutzutage rühmen, kann das, was der Mensch seit dem Tag seiner Abkehr von Gott verloren hat, nicht im geringsten aufwiegen.

Der Abfall des Menschen von seinem Schöp-fer ist somit die wahre Ursache von Krank-heit und Leid. Nicht Gott ist Schuld an der Not dieser Welt, sondern die Uneinsich-tigkeit des Menschen, der Gott und dessen Gebote missachtet und damit dem Weg Satans folgt. Auch leidvolle Erfahrungen, die mit Tod und Schmerz verbunden sind, sind letzt-endlich die Auswirkung der Sünde in einer Welt, die von Gott nichts wissen will und in der die Liebe immer mehr erkaltet. Und so be-schreitet die verblendete Menschheit in ihrem Trotz unbeirrt den Weg in ihr Verderben....

                                                           . . . . 

    Gott, der HERR, spricht:

„Ich habe keinen Gefallen am Tod

des Gottlosen, sondern daran,

dass der Gottlose umkehre

von seinem Weg und lebe.“

(Die Bibel: Hesekiel Kapitel 33, Vers 11)  

Gott möchte von Anfang an nur das Beste für uns Menschen. Deshalb bedauert Gott aus tiefstem Herzen all das Leid, das Menschen, die seinen Willen ignorieren, einander an-tun. Doch weil Gott uns Menschen liebt und nicht will, dass wir endlos unter der selbst-verursachten Not auf dieser Erde leiden müssen, hat er für uns einen Ausweg geschaf-fen, durch den wir aus dem Elend dieser gefallenen Welt und dem Schicksal des Todes erlöst werden können. Denn Gott hatte be-reits vor Erschaffung der Welt an einen Plan, wie er die Menschheit aus der Macht Satans befreien und den ursprünglichen Frie-den zwischen uns und unserem Schöpfer, und seiner Schöpfung wiederherstellen wird.

Dreh- und Angelpunkt dieses Heilsplans ist jesus Christus, den Gott zum Retter aller Menschen bestimmt hat  (siehe: "Der Weg zur Erlösung?"). 

 

  

„Und ihr wisst, daß er erschienen ist,

um unsere Sünden wegzunehmen,

und es ist keine Sünde in ihm.“

(Die Bibel: 1. Johannes Kapitel 3, Vers 5)   

Auch Jesus, der Sohn Gottes, wurde auf jede erdenkliche Art und Weise durch Satan versucht. Doch durch seine Liebe zu Gott, seinem Vater, und seinen festen und uner-schütterlichen Glauben widerstand Jesus erfolgreich dem Teufel und seinen Anstren-gungen, ihn mit Gott zu entzweien, bis zu-letzt. Dadurch hat Jesus den Teufel besiegt und dessen Herrschaftsansprüche ein für al-le Mal zunichte gemacht. Gleichzeitig hat Jesus den Untergang Satans besiegelt und bestätigt, dass Gott der wahre und recht-mäßige Herrscher über seine Schöpfung ist.

Weil Jesus Gottes Willen erfüllt und damit den Teufel überwunden hat, hat Gott ihn von den Toten auferweckt und ihm alle Macht und Gewalt über die gesamte Schöpfung Got-tes im Himmel und auf Erden gegeben.

Doch Jesu Sieg bedeutet weit mehr. Denn zum einen hat Jesus gezeigt, dass jeder Mensch mit Gottes Hilfe den Teufel und damit die Sünde überwinden kann. Zum anderen verspricht Jesus jedem, der bereit ist, ihm nachzufolgen und nach Gottes Willen zu leben, ihn bei seiner Rückkehr zu neuem Leben aufzuer-wecken und ihm damit eine unvergängliche Existenz in seinem kommenden Reich auf Er-den zu schenken.

Schließlich wird Jesus als der von Gott einge-setzte Richter über alle, die nicht bereit waren, sich zu Gott zu bekehren und ihr Leben zu ändern, ein gerechtes Urteil zu sprechen. Dann, nachdem Satan und alle diejenigen, die sich nicht mit Gott versöhnen lassen woll-ten, beseitigt sind, wird Gott diesen zerstör-ten Planeten in ein neues Paradies verwan-deln, in dem alle Menschen, die sich für Gott entschieden haben, für immer in Frieden und Sicherheit leben können. Damit schenkt Gott uns eine Hoffnung auf eine Zukunft ohne Leid und ohne Schmerz, an der jeder, der will, teil-haben kann. Der Weg zu diesem Leben ist Jesus Christus (siehe: "Wer ist Jesus Christus?").
 

„Der HERR ist gütig und eine Feste

zur Zeit der Not und kennt die,

die auf ihn trauen.“

(Die Bibel: Nahum Kapitel 1, Vers 7)  

​​Auch wenn uns Leid und Trübsal in dieser gefallenen Welt nicht gänzlich erspart blei-ben, kann jeder, der Gott vertraut,  seinen Schutz und seinen Beistand erfahren. Und auch wenn Menschen - zum Teil unverschul-det - sterben, schenkt Gott uns Trost und Zuversicht durch die Hoffnung auf die Auferstehung von den Toten und das Ewige Leben in der künftigen Welt, in der für alle Zeit Friede und Gerechtigkeit sein werden.

Die feste Gewissheit, in jedem Augenblick in Gott geborgen zu sein und die Freude auf das Leben in der kommenden Weltzeit gibt  wiede-rum Kraft, um das vorrübergehende Leid und Unrecht, das uns in dieser Welt begegnet, zu ertragen. Denn Gott schenkt uns die feste Zusage, dass am Ende das Gute siegen und dass Gott das Böse und alle Not, die damit ver-bunden ist, für immer beseitigen wird.

 

Auch Satan und seine Engel, die gegenwärtig noch das Geschehen in dieser Welt zum Schaden der Menschen beeinflussen, werden ihr endgültiges, von Gott bestimmtes Ende finden. Dann wird alles so sein, wie Gott es sich  von Anfang an erdacht hat.

Da Satan genau weiß, dass seine Zeit abläuft und dass das Gerichtsurteil über ihn bereits feststeht, versucht er nun mit aller Macht in der ihm verbleibenden Zeit, so viele Menschen wie möglich mit sich in den Abgrund zu reißen. Auf der anderen Seite bereitet Gott ständig Wege vor, damit wir Menschen die Wahrheit erkennen und gerettet werden. Inmitten dieses Kampfes ist jeder Mensch aufgefordert, sich zu entscheiden, wem er folgen will: Jesus, dem Sohn Gottes, der uns Ewiges Leben schenkt? oder Satan und seiner Agenda, die ins ewige Verderben führt?

Durch seine persönliche Entscheidung besie-gelt jeder Mensch sein eigenes Schicksal.

Auch wenn es für manche Menschen den Anschein hat, dass Gott nichts gegen das Unrecht in dieser Welt unternehmen würde, ist Gott in Wirklichkeit fortlaufend dabei, uns Menschen mit großer Geduld zur Um-kehr zu rufen und seinen Plan zu unserer Rettung auszuführen und zu vollenden (siehe: "Gottes Heilsweg mit den Menschen").

Manches Leid auf Erden lässt Gott zu, damit wir Menschen Ihn suchen und verstehen, wohin Stolz und Egoismus als Konsequenz unseres Lebens ohne Gott und die Ignoranz seiner Gebote und Ordnungen führen. Auf der anderen Seite wird so das gesamte Aus-maß des Bösen sichtbar werden, das Satan und alle, die seinem Weg gefolgt sind, über diese Welt gebracht haben. Hieran soll jeder erkennen, dass Gott gut und gerecht, und Satan ein Lügner ist, dessen Rebellion nichts als Leid und Chaos über Gottes Schöpfung gebracht hat. Dann werden auch Satans Lügen, mit denen er viele getäuscht und zum Bösen verführt hat, allen bekannt werden.

    Gott, der HERR, spricht:

„Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist. Der Gott-lose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und

zu unserem Gott, denn er ist

reich an Vergebung.“

(Die Bibel: Jesaja Kapitel 55, Verse 6-7)  

Gott wartet sehnsuchtsvoll darauf, dass wir Menschen uns wieder unserem Schöpfer zuwenden und einsehen, dass alles, was wir für ein glückliches und erfülltes Leben brau-chen, von IHM kommt und dass nur durch Gott unsere Existenz eine Zukunft hat. Dies gilt auch in diesen Tagen angesichts der gegenwärtigen weltweiten Notstände sowie in Bezug auf alles, was noch in Zukunft bis zum Ablauf dieser Weltzeit auf der Erde geschehen wird. Letztendlich soll uns alles, was uns in dieser Welt widerfährt - sowohl das Gute (ob Wohlstand, Erfolg, Gesundheit oder persönliches Glück) als auch das Schlechte (wie Leid oder Krankheit) - zu Gott leiten und uns damit vor dem end-gültigen Verderben, zu dem ein Leben ohne Gott unweigerlich führt, bewahren.

 

Anstatt Gott also für das Leid in der Welt anzuklagen, müssen wir verstehen, dass un-sere Rebellion gegen Gott, unseren Schöpfer, der wahre Grund für Not und Elend in unse-rer Welt und dass Gott in Wirklichkeit der Ausweg aus allen unseren Sorgen und Nöten ist. Darüber hinaus müssen wir begreifen, dass jeder von uns Verantwortung für sein eige-nes Handeln sowie für seine Mitmenschen und seine Umwelt trägt und dass eine Verän-derung zum Guten in jedem Einzelnen von uns beginnt (Siehe: "Leben in Freiheit und Frieden").

Nur dann, wenn jeder bereit ist, sich nach Gottes Willen zu richten, können alle Men-schen in Frieden auf Erden leben; und nur dann werden Krieg, Armut und alle Unge-rechtigkeit dieser Welt für immer ein ende nehmen. Daher besteht die einzige Hoffnung für die Menschheit in der Versöhnung mit Gott. Dazu ist es nötig, dass wir Menschen von ganzem Herzen zu Gott umkehren und seine Hilfe und Rettung annehmen.

Die alles entscheidende Frage lautet, ob wir bereit sind, auf Gott zu hören und unser Leben zu ändern?

Die Wahl liegt bei uns

    Gott, der HERR, spricht:

„Kehrt um, so werdet ihr leben.“

(Die Bibel: Hesekiel Kapitel 18, Vers 32)  

    

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