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Christen und Islam

 1. Die Schrift

 2. Das Gottesverständnis

 3. Propheten

 4. Erlösung

 5. Gebote

 6. gewalt

 7. Rache und Vergeltung

 8. Alkohol

 9. Ehe und Ehelosigkeit

10. Heirat und Scheidung

11. Umgang mit ehefrauen

12. Ehrlichkeit

13. Paradies und Gericht

14. Heilsgewissheit

15. Israel

   

      Warum Jesus wichtiger ist als Mohammed

   

      Fazit

 

 

 

 

  1. Die Schrift...

Islam:

Muslime glauben, ähnlich wie Christen, an einen Gott. Doch im Gegensatz zu Christen gründen sie ihren Glauben und ihre Überzeu-gungen auf den Koran. Darin heißt es, dass der Koran einem Propheten namens Moham-med direkt von Allah in arabischer Sprache durch einen Engel übermittelt worden sein soll. Der einzige Zeuge dieses Phänomens ist Mohammed selbst.

Der Koran enthält Geschichten, die auch im alten Testament der Bibel zu finden sind. Je-doch sind diese im Koran zum Teil anders überliefert und aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang entnommen. Auch der prophe-tischen Bedeutung der Erzählungen, die sehr eng mit der Person des Messias - des verheiße-nen Retters der Menschheit - verknüpft ist, wird im Koran keine Beachtung geschenkt.

Christentum:

Christen betrachten die Bibel als Gottes Wort. Auf sie gründen Christen ihren Glau-ben. Obwohl die Bibel von vielen unter-schiedlichen Personen über mehrere Jahr-tausende niedergeschrieben wurde, stimmen alle Zeugnisse der Heiligen Schrift miteinan-der überein. Auch die große Zahl an Pro-phetien, von denen ein immenser Teil sich mit absoluter Genauigkeit erfüllt hat, bezeugt, dass die Bibel wahrhaftig Gottes Wort ist (siehe: Glaubwürdigkeit der Bibel).

Der inhaltliche Gegenstand sämtlicher Bü-cher des alten Testaments ist Gottes Liebe zu den Menschen und das Kommen des Messias, durch den Gott der verlorenen Menschheit Rettung bringt. Das neue Testament bezeugt umfassend die Erfüllung der alttestament-lichen Verheißungen in der Person jesu Christi. Während es in der Heiligen Schrift über 100 Vorhersagen über den Messias gibt, die allesamt durch Jesus erfüllt wurden, existiert nicht eine einzige, die auf Moham-med zutrifft. Nirgends lässt sich im alten Testament noch in irgendeiner anderen Schrift ein Hinweis finden, dass nach dem Messias ein weiterer heilsgeschichtlich be-deutsamer Prophet kommen sollte. Vielmehr macht die Bibel deutlich, dass Jesus der ent-scheidende aller Propheten und gleich-zeitig der einzige Weg zu Gott ist (siehe: Wer ist Jesus Christus?).

Auch der stellvertretende Tod und die Auferstehung des Messias sind in der Hei-ligen Schrift vorhergesagt, am deutlichsten im Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 53. Auf die Aussage im Koran, dass Jesus nicht ster-ben, sondern von Gott heimlich entrückt werden würde, gibt es hingegen nirgendwo auch nur den geringsten Hinweis (siehe: Beweise für die Auferstehung).

  2. Das Gottesverständnis...

Islam:

Das Wort "Allah" bedeutet "Gott". Allah ist - entgegen der Annahme vieler - kein Name. Im Koran werden Gott ähnliche Persönlich-keitsmerkmale wie in der Bibel zugeschrieben. So wird Allah an vielen Stellen im Koran als "allwissend und all-barmherzig" bezeichnet, und ebenso als der, der über alles erhaben ist. Insgesamt werden Allah 99 Attribute zu-gewiesen, die allesamt dem alten Testament entnommen sind. Im Gegensatz zum Gott der Bibel bleibt Allah jedoch für Muslime ein fer-ner und unnahbarer Gott und der Glaube lediglich ein formelles Befolgen religiöser Vorschriften und Traditionen ohne per-sönliche Beziehung zum Schöpfer.

Christentum:

In der Bibel stellt Gott sich unter dem Na-men "Jah-Weh" bzw. "Ja-Hu-Wah" (der, der ist, wie er ist) vor, auch wenn dieser Name vor-rangig im alten Testament verwendet wur-de. Gott offenbart sich in der Bibel als allmächtig und allwissend, heilig und ge-recht sowie gnädig und barmherzig. Jesus, der Sohn Gottes, stellt uns Gott als Vater vor, der uns Menschen ganz nah sein möch-te und der sich eine enge, vertrauensvolle Beziehung mit uns als seinen Kindern wünscht. Durch diese Beziehung zu Gott erfahren Christen Liebe, Geborgenheit und wahre Vergebung. Dies wiederum bewirkt Frieden und Freiheit in ihrem leben und schenkt ihnen Zuversicht und Gelassenheit mit Blick auf die Zuknft (siehe: Leben in Freiheit und Frieden).

  3. Propheten...

Islam:

Der Koran erwähnt eine Person namens "Isa", welche an den Jesus der Bibel angelehnt ist, sich jedoch von diesem in wesentlichen Dingen unterscheidet. Muslime leugnen, dass Jesus Gottes Sohn ist und folgen stattdessen vorrangig den Lehren Mohammeds, der als letzter Prophet und als "Siegel der Offen-barung Allahs" gilt, während Isa als ge-wöhnlicher Prophet angesehen wird, wie al-le anderen, die im Koran erwähnt werden.

Hinzu kommt, dass viele der Gebote, die für Muslime gelten, mit den Geboten Jesu, die uns das Neue Testament überliefert, unvereinbar sind. Obgleich Muslime in Mohammed den idealen Menschen und zugleich ihr Vorbild sehen, zeichnen viele seiner Taten ein an-deres Bild von ihm. So soll Mohammed bei-spielsweise im Alter von 52 Jahren ein neun-jähriges Kind namens Aischa geheiratet ha-ben. Zudem hielt Mohammed über ein Dut-zend Frauen, die er zum Teil von seinen Raubzügen gegen andere Stämme als Kriegs-beute mitgebracht hatte. Nachdem er ihre Familien hatte ermorden lassen, nahm er sie als Ehefrauen oder Sklavinnen in seinen Ha-rem auf.

Mohammed setzte seine Vorherrschaft in den arabischen Regionen mittels zahlrei-cher militärischer Feldzüge durch. Darüber hinaus Ließ Mohammed Menschen, die vom Glauben Abgefallen waren, kreuzweise Hand und Fuß abschlagen oder er ließ sie ver-dursten. Auch seine Kritiker ließ Mohammed ermorden, wobei er ihren Mördern große Belohnung im Jenseits versprach. Diese und andere Taten bezeugen, dass Mohammed kei-nesfalls sündlos war.

--> Sure 3,59 / Sure 33,40

Christentum:

Im Mittelpunkt des neuen Testaments und des Evangeliums, der frohen Botschaft Got-tes, steht Jesus, der zugleich die zentrale Rolle in Gottes Plan zur Rettung der Menschheit einnimmt.

Die Bibel bezeugt, dass Jesus der "Christus" (= der Gesalbte), der Sohn Gottes ist. Das be-deutet, dass Jesus über allen anderen Pro-pheten steht und dass es keinen gibt, der bedeutsamer ist als Er. Christen bekennen Jesus als ihren Herrn; sie folgen seinem Vor-bild und lassen ihr Leben von seinen Geboten bestimmen. Für sie ist Jesus derjenige, der uns Menschen die endgültige Offenbarung über Gott und seinen Willen gebracht hat. Jesus selbst erklärte mehrfach, dass nur der Glau-be an ihn und das Evangelium retten, das heißt Ewiges Leben schenken und vor Gottes Gericht und der ewigen Verdammnis bewah-ren können. Auch die Apostel bezeugen ein-heitlich, dass Jesus der in der Heiligen Schrift prophezeite Retter ist.

Hinzu kommt, dass die in der Bibel aufge-zeichnete Abstammungslinie, wonach die Herkunft des Messias nachvollzogen wer-den kann, mit Jesus endet. Mohammed hinge-gen geht nicht aus dem messianischen Stammbaum hervor. Jesus ist Nachkomme Isaaks, der im alten Testament als der von Gott verheißene Erbe seines Vaters Abrahams gilt und aus des-sen Nachkommenschaft der Messias hervorgehen sollte. Ismael, der andere Sohn Abrahams, von dem Mohammed abstammen soll und aus dem das Volk der Araber entstand, wurde nach biblischer Überlieferung zusammen mit seiner Mutter Hagar vertrieben, da er nicht am Erbe, das Gott Abraham und seinen Nachkommen zu-gesagt hatte, teilhaben sollte.

Im Gegensatz zu Mohammed finden wir in Jesus das wahre Glaubensvorbild für jeden Menschen. Jesus führte keine Krie-ge und bekämpfe bzw. plünderte seine Feinde nicht. Auch verfolgte Jesus niemanden, der nicht bereit war, ihm nachzufolgen. Ebenso wenig gebot Jesus seinen Jüngern, Menschen auf-grund ihres Unglaubens zu töten oder ih-nen zu schaden. Jesus ertrug Leid und Un-recht in Liebe und übte niemals selbst Rache oder Vergeltung an seinen Widersachern. Sowohl Juden als auch Heiden, sowohl seine Freunde als auch seine Feinde bezeugen, dass Jesus in jeder Hinsicht gerecht und unschul-dig war.

--> Lukas 1,26-38 / Lukas 23,4 / Lukas 23,15 / Lukas 23,41 /

Lukas 23,47 /  Johannes 14,6 / Apostelgeschichte 4,12 /

1. Korinther 15,21 / 1. Petrus 2,23 / 1. Johannes 2,23 + 5,12

  4. Erlösung...

Islam:

Muslime leugnen sowohl den Kreuzestod Jesu als auch dessen Auferstehung von den Toten, die jedoch zusammen das Fundament des christlichen Glaubens sowie der Hoff-nungsbotschaft des Evangeliums bilden. Muslime glauben, dass sie durch gute Werke ins Paradies kommen können. Außerdem kann laut Koran nur Allah Sünden vergeben und die Menschen richten, während Jesus in der Bibel ausdrücklich bezeugt, dass er von Gott die Vollmacht erhalten hat, um Sünden zu vergeben und das Gott Ihn dazu be-stimmt hat, die Lebenden und die Toten am Ende dieser Weltzeit zu richten. Die Tatsache, dass Jesus von den Toten auferstanden ist und nun zur Rechten Gottes sitzt, bestätigt, dass ER der Auserwählte ist, durch den Gott die Menschheit richten wird.

--> Sure 4,157-158 / Sure 5,9 / Sure 11,114 / Sure 14,23 /

Sure 25,70 / Sure 42,26 / Sure 98,7-8

Christentum:

Die Heilige Schrift sagt, dass der Tod die Konsequenz der Sünde ist. Da Adam und Eva - die ersten Menschen, die Gott erschaffen hat - sündigten, wurden sie sterblich. Alle Menschen, die nach Adam lebten, starben auch, weil sie ebenfalls sündig waren und deshalb auch unter das Todesurteil fallen. Somit konnte nur eine Person, die selbst sündlos ist, die Sünden der Menschheit süh-nen und sie auf diese Weise vom Tod erlösen. Das alte Testament sagte voraus, dass der Messias für die Sünden der Menschen sterben und dass Gott ihn kurz darauf von den Toten auferwecken würde. Diese Prophe-zeiung hat sich in Jesus erfüllt. Da Jesus ohne Sünde war, konnte nur er das Werk der Er-lösung vollbringen. Deshalb erhielt Jesus von Gott das Vorrecht, von den Toten auf-zuerstehen. Das neue Testament bezeugt glaubhaft die Auferstehung Jesu. Mohammed hingegen war nicht sündlos, da er sonst ebenfalls von den Toten auferstnden wäre. Doch Mohammeds Leib wurde begraben und ist verwest, im Gegensatz zu Jesus.

Die Bibel bezeugt unmissverständlich, dass ein Mensch nur durch den Glauben an Jesus von Gott gerecht gesprochen wird. Somit ist es keinem Menschen möglich, durch gute Werke allein gerettet zu werden. Das Ewige Leben ist ein Geschenk Gottes, das sich nie-mand verdienen kann. Ein gottgefälliges Le-ben ist jedoch die Konsequenz, die aus dem Glauben an Jesus und der Gewissheit, geret-tet zu sein, resultiert.

--> Markus 2,1-12 / Römer 3,23-24 / Römer 5,12 /

1. Korinther 15,3-4 / Epheser 2,8-9 / Philipper 2,9-11 /

Hebräer 9,27

  5. Gebote...

Islam:

Im Islam gibt es die sogenannten fünf Säulen. Diese beinhalten die wichtigsten Gebote und Rituale, die für Muslime gültig sind. Dazu gehören:

 

1. Das Glaubensbekenntnis

"Ich bezeuge, es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Gesandter".

 

2. Das Gebet

Fünfmal sollte ein Moslem am Tag beten.

 

3. Das Fasten

Etwa 30 Tage soll ein Muslim während

des Monats Ramadan fasten.

 

4. Die soziale Pflichtabgabe

Muslime, die nicht selbst hoch verschuldet sind oder unter dem Existenzminimum leben, sollen in der Regel 2,5 Prozent ihres "ruhen-den Netto-Kapitalvermögens" spenden.

 

5. Die Pilgerfahrt nach Mekka

Einmal im Leben sollten Muslime eine Pil-gerfahrt nach Mekka unternehmen, wenn  sie dazu körperlich und finanziell in der Lage sind. Dort umrunden sie gemeinsam sieben Mal die Kaaba, die ein wichtiges Heiligtum des Islam ist..

Christentum:

Die beiden wichtigsten Gebote, die für Chris-ten gelten, lauten:

 

"Du sollst den HERRN, deinen Gott,

lieben von ganzem Herzen, mit ganzer

Seele und mit all deiner Kraft."

 

Das bedeutet, dass Gott als unser Schöp-fer im Zentrum unseres Lebens stehen möchte und dass sein Wille maßgeblich für unser Handeln sein soll.

 

"Du sollst deinen Nächsten lieben

wie dich selbst."

 

Dies bedeutet, dass jeder Mensch seine Mit-menschen so behandeln soll, wie er selbst von anderen behandelt werden möchte.

Anders als im Islam und im Katholizismus praktizieren Christen keine religiösen Ritu-ale (wie rituelles Beten bzw. Fasten oder Pilgern). Vielmehr betrachten sie ihr ganzes Leben als Dienst für Gott und ihre Mitmen-schen. Christen beten nicht zu bestimmten Zeiten, sondern zu jeder Zeit und unabhän-gig von dem Ort, an dem sie sich befinden. Alles, was ein Christ sagt oder tut, soll von Wahrheit und Liebe bestimmt sein. Hilfsbereit-schaft und Freigiebigkeit sind für Christen selbstverständlich. Auf diese Weise wird der Glaube für andere Menschen sichtbar und spürbar. Dabei ist christliche Nächstenliebe nicht auf Freunde bzw. Gläubige beschränkt.

--> Matthäus 22,34-40 / Johannes 15,13 / 2. Korinther 9,6

  6. Gewalt...

Islam:

Im Koran ruft Allah seine Anhänger an meh-reren Stellen zum “Dschihad“ (= Heiliger Krieg) auf. Dieser richtet sich vordergrün-dig gegen die sogenannten “Ungläubigen“. In den Augen Mohammeds gelten Juden und Christen als Ungläubige, die es zu bekämpfen gilt. Nicht umsonst zählen Juden und Chris-ten zu der von Muslimen am meisten verhass-ten und verfolgten Personengruppen welt-weit. Auch wenn der Koran Mord und Selbstmord prinzipiell verbietet, sollen dieje-nigen, die im Namen Allahs ungläubige Men-schen töten und dabei selbst sterben, mit einem Platz im Paradies belohnt werden. Auch Muslime, die die Bibel als Wahrheit und Gottes Wort erkennen, und sich dazu ent-schließen, Jesus nachzufolgen, müssen mit Verfolgung rechnen. Dazu droht ih-nen oftmals der Ausschluss aus ihren Fa-milien. In nicht wenigen Fällen wurden Menschen, die sich vom Islam zum christlichen Glauben bekehrt haben, von Angehörigen oder ande-ren Muslimen ermordet.

--> Sure 2,216 / Sure 4,47 / Sure 4,76 / Sure 5,33 /

Sure 8,13-17 / Sure 9,5 / Sure 22,78

Christentum:

Jesus lehrte die Menschen, niemanden zu has-sen, sondern alle Mitmenschen und sogar die eigenen Feinde zu lieben, für sie zu beten und ihnen zu vergeben, wenn sie ihre Verge-hen bereuen. Immer wieder bekehren sich Muslime zu Jesus, allein, weil sie christliche Nächstenliebe erleben, die sie unter ihres-gleichen so nie erfahren würden. Zudem ge-bot Jesus ausdrücklich, das Evangelium, was "Frohe Botschaft" bedeutet, auf friedsamem Weg zu verbreiten. Jesus preist diejenigen glücklich, die Frieden stiften und ebenso jene, die als Christen aufgrund ihres Glau-bens Ungerechtigkeit und Verfolgung er-dulden. Zugleich gibt Jesus allen, die um seines Namens willen verfolgt werden, die Zusage, dass Gott ihre Treue und Standhaf-tigkeit belohnen wird.

Die Verfolgung bzw. Tötung von Ungläu-bigen, wie es unter der Herrschaft des Papsttums im Mittelalter "im Namen Gottes" geschah, steht im völligen Gegensatz zu den Geboten Jesu. Der Auftrag von Christen be-steht nicht darin, Ungläubige zu bekämpfen oder ihren eigenen Glauben gegenüber an-deren gewaltsam zu verteidigen, sondern darin, andere Menschen auf die Wahrheit hinzuweisen, um sie für Jesus und damit für das Ewige Leben in seinem kommenden König-reich zu gewinnen. Erst am Ende dieser Welt-zeit wird Gott durch Jesus Christus das Ur-teil über die Ungläubigen und gottlosen Menschen sprechen.

--> Matthäus 5,38-43 / Matthäus 26,52 / Markus 9,8-10 /

Lukas 6,27-30 / Lukas 23,34 / Apostelgeschichte 7,55-60 /

Römer 12,20-21

  ​7. Rache und Vergeltung...

Islam:

Der Koran bzw. die sogenannte Scharia (= das islamische Gesetz) gebietet ausdrücklich das Recht auf Rache bzw. Blutrache. Sie kann bei Tötung eines Menschen und bei nichttöd-licher Verwundung angewandt werden. Im Koran wird die genaue Wiedervergeltung nach dem Prinzip “Auge um Auge - Zahn um Zahn“, als göttliche Anordnung vorausge-setzt. Dieses Gebot ist an die Tora angelehnt, dem Gesetz, das Mose dem Volk Israel von Gott übermittelt hat. Es sollte die Bürger Israels schützen und sie zugleich davor abschrecken, ihren Mitbürgern zu schaden. In sämtlichen totalitären Diktaturen unter muslimischer Herrschaft ist diese Praxis bis heute geltendes Recht. Diese alttestament-liche Regelung wurde jedoch durch Jesus durch das Gebot der Liebe ersetzt, welches für Christen maßgebend ist und das jede Art von persönlicher Vergeltung ausschließt.

--> Sure 2, 178-179

Christentum:

Jesus gebot ausdrücklich, auf Rache und Ver-geltung in jeglicher Form zu verzichten. Stattdessen sollen Gläubige sich in ihren Bedrängnissen Gott anvertrauen, der für das Recht derer, die ihn lieben und ihm treu sind, eintritt. Zugleich fordert Jesus uns Menschen auf, Unrecht, das Menschen uns antun, widerstandslos hinzunehmen. Gleichzeitig sind Christen dazu aufgerufen, auf Unrecht hinzuweisen und sich auf fried-samem Wege für das Recht anderer einzuset-zen. Anstatt sich zu wehren, ermutigt Jesus alle Gläubigen, durch Liebe und gute Taten die Spirale der Gewalt zu durchbrechen und dadurch zugleich dem Täter zu ermögli-chen, sein Verhalten zu bereuen. Viele Men-schen sind auf diese Weise von ihren bösen Taten überführt worden. Nicht wenige von ihnen bekehrten sich daraufhin zu Gott.

 

--> Römer 12,17-21

...8. Alkohol...

 

Islam:

Der Koran verbietet Muslimen grundsätz-lich den Konsum von Alkohol und Drogen.

 

--> Sure 5,90

Christentum:

Ein explizites Verbot, Alkohol zu trinken, existiert in der Bibel nicht. Jedoch mahnt die Bibel Christen, mit Genussmitteln verant-wortungsvoll umugehen und darüber hi-naus, zu jeder Zeit nüchtern und klar bei Verstand zu sein. Die Einnahme alkoholi-scher Getränke ist insofern gestattet, als dass sie die Selbstkontrolle eines Menschen nicht beeinträchtigt oder zur Sucht führt.

--> 1. Korinther 6,12 / Epheser 5,18

  9. Ehe und Ehelosikeit..

Islam:

Die Ehe gilt für Muslime als Pflicht. Ein ehe-loses bzw. asketisches Dasein wird vom Islam gerügt. Ob man verheiratet ist oder nicht, hat im Islam auch Auswirkungen auf die Würde und die gesellschaftliche Anerken-nung eines Muslimen. Während muslimische Männer nicht-muslimische Frauen heiraten dürfen, ist es muslimischen Frauen nicht ge-stattet, mit nicht-muslimischen Männern ei-ne Ehe einzugehen.

Christentum:

Die Bibel verurteilt in keiner Weise, wenn Menschen unverheiratet bleiben. Im Gegen-teil: Sie würdigt sogar Menschen, die bereit sind, freiwillig auf eine Ehe zu verzichten, um Gott zu dienen. Denn die Ehe birgt das Risiko, dass man nur noch für die eigene Familie lebt und andere Verpflichtungen (wie Gemeinde oder Mission) vernachlässigt. Es gibt in der Bibel weder ein Gebot noch ein Verbot zu heiraten. Jesus selbst war nicht verheiratet. Der Apostel Paulus empfiehlt lediglich allen, die sich dazu berufen füh-len, ehelos zu bleiben. Doch Gott überlässt diese Entscheidung grundsätzlich jedem Menschen persönlich. Das von der Katho-lischen Kirche vorgeschriebene Zöllibat für Priester und Mönche steht daher im Wider-spruch zur Bibel und den Geboten Gottes.

  10. Heirat und Scheidung...

Islam:

Im Koran ist es Männern erlaubt, mehr als eine Frau zu besitzen. Insgesamt dürfen Mus-lime mit bis zu vier Frauen verheiratet sein, obwohl Mohammed selbst mehr als vier Frauen gleichzeitig besaß. Umgekehrt darf jede muslimische Frau nur einen Mann haben. Scheidung ist unter bestimmen Umständen erlaubt und im Koran geregelt. Dementspre-chend ist auch die Wiederheirat gestattet.

Christentum:

Obwohl Gott im alten Testament den Men-schen für eine begrenzte Zeit erlaubte, sich mehrere Frauen zu nehmen, gebot Jesus, dass jeder Mann nur eine Frau heiraten dürfe und dass die Ehe zwischen Mann und Frau grundsätzlich bis zum Lebensende eines Part-ners besteht. Denn so entspricht es dem Wil-len Gottes von Anfang an. Lediglich in dem Fall, dass der Ehepartner sexuell untreu ge-worden ist, gesteht die Bibel dem betroge-nen Partner das Recht zu, erneut zu hei-raten. Wer sich aus anderen Gründen von seinem Ehepartner scheidet und eine neue Ehe eingeht, begeht Ehebruch und damit eine schwerwiegende Sünde.

  11. Umgang mit Ehefrauen...

Islam:

Der Koran erlaubt Männern in bestimm-ten Fällen, Gewalt gegenüber Frauen anzuwen-den, z.B. wenn diese sich dem Mann gegenüber “ungehorsam“ verhalten.

-> ​Sure 4,34

Christentum:

Männer, die sich zu Jesus bekennen, sind ver-pflichtet, ihre Frauen zu lieben und sie ehr-bar zu behandeln. Der Mann hat eine besondere Verantwortung und Fürsorge-pflicht gegenüber seiner Frau. Dies schließt jegliche Anwendung von Zwang oder Ge-walt aus. Eine Vernachlässigung dieser Pflicht beeinträchtigt sein Verhältnis zu Gott und bleibt nicht ohne Konsequenzen.

--> Epheser 5,25-33 / 1. Petrus 3,7

  12. Ehrlichkeit...

Islam:

In bestimmten Fällen erlaubt Allah seinen Dienern, zu lügen bzw. den eigenen Glauben zu verheimlichen, oder zu verleugnen, und in diesem Zusammenhang Dinge zu tun, die laut Koran verboten sind, beispielsweise, um das eigene Leben zu retten. Allah selbst wird als der “Größte aller Betrüger“ bezeichnet; ein Titel, der in der Bibel dem teufel zu-schrieben wird.

--> Sure 3,28 / Takiya

Christentum:

Das Neue Testament ermahnt Gläubige, immer die Wahrheit zu sagen und zu jeder Zeit freimütig ihren Glauben an Jesus zu beken-nen, auch wenn dies zu ihrem eigenen Nach-teil ist. Darüber hinaus ruft Jesus seine Nach-folger auf, ihm treu zu bleiben, auch dann, wenn es sie das eigene Leben kostet. Denn jeder, der an Jesus glaubt, hat die Zusage, dass Jesus ihn bei seiner Wiederkunft zum unver-gänglichen Leben auferwecken wird.

--> Matthäus 10,32-33 / Epheser 4,25

  13. Paradies und Gericht...

Islam:

Das Paradies (Dschanna) im Koran gleicht einem Lustgarten, in dem Männer ihre sinn-lichen Begierden an den ihnen versproche-nen 72 Jungfrauen befriedigen können. Die “Hölle“ (Dschahannam) gilt im Koran als Ort, in dem die verlorenen Menschen gefoltert und gequält werden. Sie ist ein feuriger Ab-grund, der sich direkt unter einer schmalen Brücke befindet, die in den Himmel führt. Alle Seelen der Toten müssen über diese Brü-Brücke gehen, wobei die Verdammten ins Feu-er fallen, sofern sie nicht durch die Gnade Allahs erlöst werden. Dort werden sie dann bei vollem Bewusstsein wortwörtlich mit Feuer gepeinigt werden. Anschließend er-halten sie eine neue Haut und die Tortur beginnt von Neuem. Auf diese Weise müssen sie für immer und ewig unvorstellbare Schmer-zen erleiden.

--> Sure 4,10 / Sure 4,56 / Sure 5,10 / Sure 7,179 /

Sure 19,71-72 / Sure 32,13/ Sure 44,54 / Sure 52,20 /

Sure 54,48 / Sure 56,22 / Sure 70,15 / Sure 78,33 / Sure 104,4

Gericht:

Die Bibel beschreibt das Paradies als ei-nen Ort der völligen Glückseligkeit, die aus der Gemeinschaft des Menschen mit Gott kommt. Jesus erklärt, dass die Menschen im künf-tigen Zeitalter nicht mehr heiraten oder verheiratet werden. Daraus kann man schließen, dass es mit der Auferstehung nur noch ein Geschlecht geben wird. Da die Menschen nicht mehr sterben werden, gibt es auch keine Notwendigkeit mehr, Nach-kommen zu zeugen. Die Lehre von einem brennenden Ort, an dem Menschen bei leben-digem Leibe in alle Ewigkeit gequält werden, kennt die Bibel nicht. Vielmehr lehrt die Heilige Schrift, dass das Ende der gottlosen Menschen die ewige und unumkehrbare Ver-nichtung ist, während alle, die an Jesus glauben und ein gottesfürchtiges Leben führen, zum unsterblichen Leben auferweckt werden. “Feuer“ steht in der Bibel symbolisch für Gottes Gericht und die vollständige Auslöschung der Existenz. Die Lehre einer ewig brennenden Hölle entstand durch den Einfluss der sogenannten nachapostoli-schen “Kirchenväter“ und findet bis heute weitere Verbreitung unter Christen.

--> Matthäus 22,23-33 / Offenbarung 1,7 / Offenbarung 22,1-5

  14. Heilsgewissheit...

Islam:

Im Gegensatz zu Christen haben Muslime - außer, wenn sie im Dschihad sterben - keine Heilsgewissheit, da sich das ewige Schicksal eines Menschen erst nach dessen Tod ent-scheidet. Nach der Lehre des Korans werden die Taten der Muslime auf einer Waage ge-wogen. Danach entscheidet Allah, ob ein Mensch ins Paradies kommt oder in der “Höl-le“ endlose Qualen leiden muss. Selbst Mo-hammed konnte nichts über sein Schicksal bzw. das anderer Menschen sagen.

 

Sure 23,102-103 / Sure 21,47 Sure 46,9 /

Al-Buchari 5,266 und 4,16

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Christentum:

Jesus hingegen gibt allen, die ihm nachfol-gen, das Versprechen, dass sie Ewiges Leben besitzen. Das bedeutet, dass sie nicht mehr zu fürchten brauchen, im Gericht verurteilt zu werden; vorausgesetzt, dass sie sich um ein gottesfürchtiges Leben bemühen, das ihren Glauben durch ihr Handeln bezeugt. Durch seinen Heiligen Geist hilft Gott Christen, so zu leben, wie es ihm wohlgefällig ist. Da Jesus sein Leben als Opfer für die Sünden aller Menschen gegeben hat, gibt Gott uns in seinem Wort die Zusage, dass jede Sünde, die ein Mensch bekennt und bereut, ihm von Gott nicht mehr als Schuld angerechnet und seinem Gewissen nicht angelastet wird.

 

Auch wenn bereits gläubige Menschen eine Sünde begehen, ist Gott bereit, ihnen zu ver-geben, wenn sie ihre Taten aufrichtig bereu-en und daraus lernen. Auf diese Weise kön-nen Christen Frieden mit Gott haben. Sie müssen nicht länger in Angst und Ungewiss-heit mit Blick auf Gottes Gericht leben, son-dern dürfen mit Zuversicht und Freude die Erfüllung von Gottes Verheißung erwarten, das heißt die Auferstehung zum Ewigen Le-ben. Insofern wusste Jesus, dass der reumü-tige Verbrecher, der zusammen mit ihm ge-kreuzigt wurde, mit ihm im Paradies sein wird.

--> Johannes 3,36 / Johannes 5,24 / Johannes 10,27-30 /

Johannes 11,25-26 / Römer 5,1 / Kolosser 2,14 /

1. Johannes 1,9 / 1. Johannes 3,36

   15. Israel...

Die historische Region Palästina liegt an der südöstlichen Küste des Mittelmeeres und bezeichnet ein Gebiet, auf dem sich heute der Staat Israel, der Gazastreifen, das West-jordanland, Teile Syriens, des Libanon und Jordaniens (das Ostjordanland) befinden. Sowohl Juden als auch Muslime betrachten Palästina als “Heiliges Land“; dementspre-chend erheben beide Anspruch darauf. Mit dem Beginn der Kreuzzüge am Ende des 11. Jahrhunderts n. Chr. wurden in Palästina vier Kreuzfahrerstaaten errichtet. 1187 wur-den die Kreuzfahrer durch die Sunniten be-siegt, Palästina besetzt und Jerusalem ero-bert. Seit 1291 beherrschten die Mamluken das Land, bis sie von den osmanischen Türken im Jahre 1516 besiegt wurden. Bis 1917 fand eine Eingliederung Palästinas in das Osmanische Reich statt. Seit der offiziellen Teilung des ehemaligen britischen Mandatsgebietes Pa-lästina durch die Vereinten Nationen im Jahr 1947 ist die Geschichte des Landes von blutigen Kämpfen zwischen Israelis und den arabischen Völkern gekennzeichnet.

Ursprünglich wurde Palästina vom Volk der Kanaaniter bewohnt. Doch weil diese das Land durch ihren abscheulichen Götzen-dienst entheiligten, versprach Gott, nach-dem er die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten befreit hatte, es seinem auserwähl-ten Volk zu geben, wo es für immer wohnen sollte. Israels Untreue gegenüber ihrem Gott führte dazu, dass Jerusalem im Laufe der Ge-schichte von Feinden eingenommen und zer-stört wurde und dass die Juden wegen ihrer Sünden ins Exil ziehen mussten. Doch jedes Mal versprach Gott ihnen, sie nach einer bestimmten Zeit wieder zu sammeln und in ihr Land zurückzuführen. Gott blieb Israel treu und erfüllte seine Zusagen.

Schließlich sandte Gott Jesus, der selbst Jude war, zu seinem Volk, der ihnen das ewige Heil bringen sollte. Doch weil die allermeis-ten Juden ihren Messias und damit die Bot-schaft zu ihrer Rettung trotz mehrfacher Warnung ablehnten, ließ Gott es zu, dass Jerusalem im Jahre 70 n. Chr. erneut zerstört wurde. Infolge dessen wurden die Juden in alle Welt zerstreut.

Der Apostel Paulus erklärt ausdrücklich, dass Gott Israel nicht verstoßen hat, son-dern nach wie vor als sein Volk ansieht. Es heißt lediglich, dass Gott sich vorrüberge-hend von den Juden abgewandt hat, um sein Heil den Heidenvölkern zugänglich zu ma-chen, damit auch sie – wie die Juden – Anteil am Ewigen Leben bekommen. Bevor Jesus, nachdem er von den Toten auferstanden war, zu Gott in den Himmel aufstieg, versam-melte er sich mit seinen Jüngern auf dem Öl-berg in Jerusalem. Am Ende dieser Weltzeit, so sagt es die Bibel voraus, wird Jesus wieder-kommen. Seine Ankunft wird über demselben Ölberg sein. Dies zeigt, dass Israel bzw. Jeru-salem bis zuletzt eine entscheidende Rolle in Gottes Heilsplan spielt. Mittlerweile gibt es immer mehr Juden, die Jesus als ihren Messias annehmen. Diese bezeichnen sich im Allge-meinen als Messianische Juden.

Die Tatsache, dass es heute einen israelischen Staat gibt, der sich trotz seiner geringen Größe gegen eine Vielzahl islamischer Wi-dersacher behauptet, ist mit Sicherheit Got-tes Fügung geschuldet. Der Hass von Musli-men auf die in Israel lebenden Juden und die Beanspruchung ihres Territoriums für sich ist biblisch betrachtet durch nichts zu rechtfertigen. Dies gilt umso mehr für jede Form von  Gewalt gegen Juden.

Warum Jesus wichtiger ist als Mohammed

Jesus erfüllte mehr als 100 Prophezeiungen; Mohammed keine einzige.

Jesus hatte die Macht, Unzählige beispiellose Wunder zu vollbringen; Mohammed nicht.

Jesus ist der einzige Mensch, der auf einzigartige Weise von einer Jungfrau

geboren wurde; Mohammed nicht.

Laut Bibel und Koran ist Mohammed tot

und Jesus lebt.

Im Koran wird der Name Jesu häufiger

erwähnt als der Name Mohammeds.

Laut Bibel und Koran ist Jesus bei Gott

im Himmel; Mohammed nicht.

Sogar die Verwandten Jesu werden im Koran erwähnt, Mohammeds Verwandte nicht.

Der Tod und die Auferstehung Jesu wurden im alten testament vorhergesagt und im Neuen Testament sowie in verschiedenen außer-biblischen Quellen glaubwürdig bezeugt.

Es gibt hingegen keine Beweise für die Behauptung des Korans, dass Jesus lebendig

zu Gott entrückt wurde.

Jesus war ohne Sünde; Mohammed nicht.

Gott hat Jesus zum Richter über alle Menschen ernannt; Nicht Mohammed. Auch Mohammeds ewiges Schicksal hängt von Jesus ab.

Fazit:

Grundsätzlich ist der Glaube von Christen und Muslimen unvereinbar. Auch wenn es einige Ähnlichkeiten zwischen dem Koran und der Bibel gibt, überwiegen die Unter-schiede in entscheidenden Fragen – sowohl in theologische und heilsspezifischen als auch lebenspraktischen Fragen. Eine Anpas-sung des Islam an andere Religionen oder den christlichen Glauben kann ausge-schlossen werden. Die einzig akzeptable Op-tion für Muslime besteht darin, dass Chris-ten Christus als ihren Herrn verleugnen und sich dem religiösen System des Islam unterwerfen, wovor die Bibel jeden Gläu-bigen ausdrücklich warnt, da dies einem Abfall vom Glauben an Gott gleichkommt. Somit steht jeder Mensch vor der Entschei-dung, wessen Lehre er glaubt und wem er folgen will: Mohammed oder Jesus, dem Sohn Gottes.

Wer Gott aufrichtig fragt,

wird die Wahrheit erkennen.

 

 

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