30 trinitarische Irrtümer Seite 2
8. "Jesus ist GOTT, weil er "nicht von dieser Welt" ist"
Das Wort Welt (altgr.: kosmos) hat in der Bibel verschiedene Bedeutungen. Es kann sich auf die physisch-materielle Welt (die Erde) sowie auf die von GOTT abgefallene, sündige Gesellschaft und damit alles, was im Widerspruch zu GOTTES Willen steht, beziehen. Wenn Jesus sagt, dass er nicht von dieser Welt sei, bezieht er sich auf die innere Geisteshaltung einer Person; nicht auf einen außerirdischen Ort. Ein weltlicher Mensch denkt und handelt überwiegend fleischlich, während geistliche Menschen sich so verhalten, wie es dem Wesen und Willen ihres Schöpfers entspricht. Jesus hatte ein reines Herz und handelte immer geistlich bzw. göttlich (Matthäus 16,23). GOTTES Reich und die Welt sind zwei gegensätzliche Bereiche, die miteinander unvereinbar sind. Dass Jesus nicht von dieser Welt ist, drückt aus, dass er zu GOTT gehört, womit Jesus sich gleichzeitig von der sündigen Welt abgrenzt. Auch in Bezug auf seine Jünger sagt Jesus, dass sie nicht von dieser Welt sind (Johannes 15,19 / Johannes 17,14). Nachdem Jesus sie durch sein Wort gereinigt hatte, gehörten auch sie nicht länger zur Welt, sondern - genau wie Jesus - zu GOTT (Johannes 15,3 / Epheser 5,26). GOTT sandte Jesus nicht vom Himmel auf die Erde, sondern in die Welt - d.h. zu den Menschen, die GOTT nicht kannten (Johannes 3,16 f. / Johanns 12,46 / Johannes 18,37). Ebenso sendet auch Jesus seine Jünger in die Welt, um ihnen die frohe Botschaft zu verkünden, damit sie sich aus der Welt - d.h. aus dem Einflussbereich Satans - zu GOTT bekehren (Johannes 17,18 / Johannes 20,21 / Apostelgeschichte 26,17 f.).
siehe Kommentar zu...
Johannes 8,23:
ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt
Johannes 16,28:
Ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater
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9. "Jesus ist GOTT, weil er sich selbst "gut" nennt"
In Markus 10,18 sagt Jesus, dass niemand gut (altgr.: kalos) ist außer GOTT. In Johannes 10,11 nennt Jesus sich selbst der gute Hirte (altgr.: kalos poimēn). Diese Tatsache macht Jesus nicht zu GOTT. Jesus erklärt, dass nur GOTT im absoluten Sinn gut ist, da Er die Quelle der Liebe und alles Guten ist. Dennoch werden auch Menschen als gut (kalos) bezeichnet (Matthäus 12,35). Dass Jesus der gute Hirte ist, drückt aus, dass er stets das Wohl seiner Schafe im Sinn hat. Damit grenzt Jesus sich gleichzeitig von den Pharisäern ab, die nur ihren eigenen Vorteil suchten und denen das Wohl der Menschen in Wahrheit gleichgültig war.
siehe Kommentar zu...
Johannes 10,11-15:
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10. "Jesus ist GOTT, weil er dieselben Titel trägt wie GOTT"
Es gibt in der Bibel mehrere Bezeichnungen, die sowohl für GOTT als auch für Jesus verwendet werden. Da GOTT durch Jesus rettet (Judas 1,25) und richtet (Römer 2,16), werden beide sowohl Retter (Hosea 13,4 / 2. Petrus 3,18) als auch Richter (Hebräer 12,23 / 2. Timotheus 4,1 / Apostelgeschichte 17,31) genannt. GOTT ist Licht. Jesus ist das Licht der Welt. Seine Jünger bezeichnet Jesus ebenfalls so (Matthäus 5,14 / Johannes 8,12 / 1. Johannes 1,5). Auch die Bezeichnung Hirte wird sowohl für GOTT (Psalm 23,1) als auch für menschliche Hirten wie Jesus (Hesekiel 34,23 f. / Johannes 10,11) und Gemeindeälteste (Apostelgeschichte 20,28) verwendet. Der Titel König der Könige und Herr aller Herren wird ebenso für GOTT, den Vater (1. Timotheus 6,15), für Jesus (Offenbarung 17,4 / Offenbarung 19,16) und andere Menschen wie Nebukadnezar, den König von Babylon (Hesekiel 26,7 / Daniel 2,37) und den medopersischen König Artaxerxes (Esra 7,12) gebraucht. Im Falle Nebukadnezars war es sogar GOTT selbst, der ihm diesen Titel verliehen hatte.
An einigen Stellen in der Bibel wird GOTT der Heilige (1. Samuel 2,2 / Jesaja 30,15) sowie der Wahrhaftige (Römer 3,4 / 1. Johannes 5,20) genannt. Auch die Gläubigen sollen heilig (1. Petrus 1,15 f.) und wahrhaftig sein (Epheser 4,15), obgleich nur GOTT im absoluten Sinn heilig ist. Heilig zu leben, heißt, GOTTES Gebote zu befolgen und Sünde zu meiden. Wahrhaftig zu sein, bedeutet, die Wahrheit zu sagen und gleichzeitig Lügen und Heuchelei zu widerstehen (Psalm 15,2 f.). Jesus erwies sich als beides: heilig und untadelig sowie wahrhaftig und ohne Falsch (1. Petrus 2,22). Im Gegensatz zu vielen Schriftgelehrten lehrte Jesus die Menschen GOTTES Wort und Seinen Willen immer der Wahrheit gemäß. Dabei bevorzugte Jesus niemanden (Markus 12,14). Das macht Jesus zum idealen Richter vor GOTT. Insofern ist dies der passende Ehrentitel für den Sohn GOTTES.
Der Titel Erster und Letzter, den wiederum sowohl GOTT als auch Jesus tragen, drückt er die Einzigartigkeit einer Person im Hinblick auf einen Sachverhalt aus. In fünf von sieben Versen findet sich eine Ergänzung im Satz, die die Bedeutung des Titels näher beschreibt bzw. konkretisiert, in welcher Hinsicht GOTT und Jesus Erster und Letzter bzw. einzigartig sind. Während dieser Titel sich im Falle von GOTT auf Seine Einzigartigkeit als GOTT und Schöpfer sowie Seine Allmacht bezieht (Jesaja 44,6 / Jesaja 48,12 / Offenbarung 1,8 / Offenbarung 21,6 f.), bezieht er sich bei Jesus auf dessen Auferstehung (Offenbarung 2,8). Er sagt aus, dass Jesus der einzige Mensch ist, der tot war und (von GOTT) zum unsterblichen Leben auferweckt wurde und dass nur er allein die Vollmacht (von GOTT) erhalten hat, um die übrigen Toten aufzuerwecken.
All diese Titel sind bei GOTT im absoluten, bei Jesus hingegen im untergeordneten Sinn zu verstehen. GOTT, der Vater ist die höchste Instanz. Das heißt, dass es niemanden gibt, der über GOTT steht oder größere Macht besitzt als Er. GOTT, der Höchste machte Seinen menschlichen Sohn Jesus zu Seinem höchsten Repräsentanten (1. Korinther 15,27 f. / Philipper 2,9-11) und verlieh ihm alle Macht (Matthäus 28,18 / Johannes 3,35). Jesus steht über allen Menschen und seit seiner Auferstehung sogar über den Engeln GOTTES (Hebräer 2,7). Dass GOTT und Jesus die gleichen Titel tragen, bedeutet daher nicht, dass Jesus GOTT ist.
siehe Kommentar zu...
Lukas 1,46 f.:
mein Geist freut sich GOTTES, meines Heilands
Johannes 10,11-15:
Titus 2,13:
unseres großen GOTTES und Heilands, Jesus Christus
2. Petrus 1,1:
unseres GOTTES und Heilands Jesus Christus
Offenbarung 1,17 f.:
Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige
Offenbarung 3,7:
Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat
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11. "Jesus ist GOTT, weil er als "Geist" bezeichnet wird"
In Johannes 4,24 erklärt Jesus, dass GOTT Geist (altgr.: pneuma) ist. Das Wort pneuma wird auch für den Heiligen Geist verwendet. Im Gegensatz zu uns Menschen, die wir aus Fleisch und Blut bestehen, ist GOTT unsichtbar und immateriell (Römer 1,20). Auch Engel werden als Geister (pneuma) beschrieben (Hebräer 1,14). An mehreren Stellen lesen wir im Neuen Testament, dass auch Gläubige Geist (pneuma) sind (Johannes 3,6 / 1. Korinther 6,17). Dies verdeutlicht, dass nicht jedes geistliche Wesen GOTT ist. Auch Jesus wird mehrfach als der Geist (pneuma) bezeichnet (1. Korinther 15,47 / Offenbarung 2,7 + 17 + 29 / Offenbarung 3,6 + 13 + 22). Jesus nennt sogar seine eigenen Worte Geist (pneuma). In 1. Korinther 15,45 erklärt Paulus, dass Jesus, der letzte Adam, zu einem lebendig machenden Geist wurde (altgr.: egeneto); so, wie der erste Mensch Adam zu einer lebendigen Seele wurde (egeneto). Der Kontext macht deutlich, dass sich diese Aussage auf Jesu Auferstehung bezieht. Dies widerspricht der Annahme, dass Jesus vor seiner Geburt bereits Geist war. Aus 1. Korinther 15,46 f. geht hervor, dass Paulus das Wort Geist auf den neuen, verherrlichten Leib Jesu bezieht. Auch die Gläubigen werden einmal mit einem geistlichen Leib der Herrlichkeit auferstehen werden (1. Korinther 15,45), gleich den Engeln (Matthäus 22,30) und gleich dem Sohn GOTTES (Philipper 3,20 f.). 2. Korinther 3,17 f. besagt nicht, dass Jesus und der Heilige Geist identisch wären, da beide überall voneinander unterschieden werden. Zudem würde dies dem trinitarischen Glaubensbekenntnis widersprechen, wonach Jesus und der Heilige Geist verschiedene göttliche Personen sind.
siehe Kommentar zu...
1. Mose 1,2:
und der Geist GOTTES schwebte über dem Wasser
Hiob 33,4:
Der Geist GOTTES hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben
Jesaja 48,16:
Und nun sendet mich GOTT, der HERR und Sein Geist
2. Korinther 3,17 f.:
Offenbarung 2,7:
Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt
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12. "Jesus ist GOTT, weil er der "Erstgeborene" ist"
Dass Jesus Erstgeborener (altgr.: prōtotokos) genannt wird, hat nichts mit Jesu Natur noch mit seiner angeblichen Präexistenz zu tun. In der gesamten Bibel wird diese Bezeichnung für Menschen verwendet. Neben Jesus werden auch Israel (1. Mose 4,22), der König David (Psalm 89,28) sowie alle Gläubigen (Jakobus 1,18 / Hebräer 12,23 / Offenbarung 14,4) Erstgeborene genannt. Der Erstgeborene einer Familie besaß das Vorrecht, vor allen anderen Kindern zu erben. Er hatte eine höhere Stellung als seine Geschwister und Vorrang vor ihnen. Der erstgeborene Sohn eines Königs galt als dessen Thronfolger. GOTT hat Jesus zum höchsten König auf Erden gemacht. Es ist Jesu Stellung als oberster menschlicher Herrscher sowie sowie Jesu Vorreiterrolle (Römer 8,29), die ihn von seinen Brüdern unterscheidet; nicht seine Natur.
Dass Jesus der Erstgeborene aller Schöpfung ist, drückt klar aus, dass Jesus selbst Teil der Schöpfung ist. Zudem impliziert das Wort prōtotokos einen Anfang. Dies widerspricht der Idee, dass Jesus existierte, bevor er vom Vater gezeugt wurde. Das Wort “vor“ (aller Schöpfung), wie es in manchen Übersetzungen steht, kommt im Grundtext nicht vor. Wäre Jesus GOTT, so wäre es nicht nötig, zu betonen, dass er vor aller Schöpfung existierte, da GOTT ohne Anfang ist. Jesus hat in zweierlei Hinsicht Vorrang vor allen anderen Gläubigen: Zum einen hat GOTT nur ihn zum Herrn und Richter über Seine gesamte Schöpfung gemacht (Apostelgeschichte 2,36). Zum anderen ist Jesus der erste Mensch, den GOTT vom Tod zum unsterblichen Leben auferweckt hat. Weil Jesus GOTTES Willen erfüllt hat, erhielt er das Vorrecht, als Erster vor allen Heiligen vom Tod aufzuerstehen. Alle anderen sollten ihm bei seiner Wiederkunft folgen. Wäre Jesus GOTT und damit Schöpfer, wäre es nicht nötig, zu schreiben, dass er der Anfang von allem ist.
siehe Kommentar zu...
Kolosser 1,15-20:
der Erstgeborene aller Schöpfung
Hebräer 1,1-12:
Und abermals, wenn er den Erstgeborenen einführt in die Welt
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13. "Jesus ist GOTT, weil er in den Gläubigen "wohnt""
Es gibt mehrere Bibelstellen, die davon sprechen, dass GOTT in Christus war (Johannes 14,10 / 2. Korinther 5,19). An anderer Stelle heißt es, dass Christus in den Gläubigen wohnt (Galater 2,20 / Kolosser 1,27). Das gegenseitige Innewohnen (eine semitische Ausdrucksweise) zwischen GOTT und Jesus bzw. zwischen Jesus und den Gläubigen drückt eine geistliche Einheit aus, bei der es um Treue und Gehorsam geht. In Christus zu sein, bedeutet, GOTTES Gebote zu halten und so zu leben, wie Jesus gelebt hat. Weil Jesus die Gebote des Vaters befolgte, war er im Vater und der Vater in ihm, d.h. sie waren miteinander verbunden (Johannes 15,9 f.). Wenn wir Jesu Gebote befolgen, dann bleiben auch wir in ihm und er in uns, d.h. wir bleiben miteinander verbunden (Johannes 15,7 / 1. Johannes 2,3-6). Auf diese Weise können wir eine innige Beziehung zu GOTT und Jesus eingehen; so, als würden wir zusammen im selben Haus wohnen und ein gemeinsames Leben führen (Johannes 14,23). In Christus zu sein, heißt nicht, dass wir GOTT bzw. Christus sind. Dass GOTT in Christus war und Christus in uns ist, heißt ebenso wenig, dass Jesus GOTT ist; zumal Jesus bereits vor seiner Verherrlichung davon sprach, dass seine Jünger in ihm und er in seinen Jüngern bleiben sollte (Johannes 15,1-8). Demnach kann dies nicht wörtlich zu verstehen sein. Es heißt, dass in Adam alle sterben (1. Korinther 15,22). Niemand würde deshalb behaupten, dass Adam kein Mensch ist. Paulus erklärt, dass Christus durch den Glauben in unseren Herzen wohnt (Epheser 3,17). In Christus zu sein, bedeutet, sich voll und ganz mit Jesus zu identifizieren bzw. sich eins mit ihm zu machen, so, als würde Jesus selbst durch uns handeln; genauso wie Jesus sich eins mit dem Vater gemacht hat, so, als würde der Vater selbst durch Christus handeln (2. Korinther 5,19 f.).
GOTT wohnte und wirkte durch Seinen Heiligen Geist in Christus. Da Jesus und der Vater eines Sinnes sind, wohnt und wirkt nun auch Christus im übertragenen Sinn durch den Heiligen Geist in den Gläubigen. Es bedeutet nicht, dass Jesus als Person buchstäblich in uns wohnt. Jesus ist das Vorbild, dem alle Christen gleich werden sollen. Doch es ist der Heilige Geist des Vaters, den Jesus an Pfngsten über seine Jünger ausgegossen hat, der diese innere Verwandlung wirkt; nicht Jesus. Im Gegensatz zu Jesus kann der Heilige Geist in beliebig vielen Personen wohnen (4. Mose 11,17 / 1. Korinther 6,19). Zudem werden Jesus und der Heilige Geist nirgendwo gleichgesetzt, sondern klar voneinander unterschieden. Der Heilige Geist verkörpert die persönliche Gegenwart Christi im Leben eines jeden Gläubigen (Johannes 14,18-21 / Galater 2,20 / Kolosser 1,27). Er übernimmt die Aufgabe, die Jesus zuvor hatte, solange er bei seinen Jüngern war. Diese besteht darin, die Gläubigen zu lehren, zu leiten, sie zu erinnern und Jesus zu verherrlichen (Johannes 14,26 / Johannes 15,26 / Johannes 16,13). Das Ziel des Glaubens ist die völlige geistliche Einheit zwischen GOTT, Jesus und allen Christen (Johannes 17,11 + 21 + 26).
siehe Kommentar zu...
Johannes 14,23:
wir werden kommen und Wohnung bei ihm nehmen
Johannes 16,13-15:
2. Korinther 3,17 f.:
2. Korinther 5,19:
weil GOTT in Christus war und die Welt mit sich versöhnte
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14. "Jesus ist GOTT, weil die "Fülle GOTTES" in ihm wohnt"
Dass die Fülle der Gottheit (altgr.: plērōma) in Jesus wohnte, hat nichts mit Jesu Natur zu tun, sondern meint, dass Jesus durch den Heiligen Geist des Vaters die volle Gotteserkenntnis besaß. Jesus kannte GOTT wie kein anderer Mensch (Johannes 6,46). Bereits in den Propheten und anderen alttestamentlichen Personen wirkte GOTT durch Seinen Geist, jedoch in einem begrenzten Maß. GOTTES Geist verleiht Menschen Weisheit, prophetische Gaben sowie die Fähigkeit, übernatürliche Wunder zu tun. Doch seine primäre Aufgabe besteht darin, uns in alle Wahrheit zu leiten. Das bedeutet, dass der Heilige Geist uns hilft, GOTT zu erkennen, d.h. GOTTES Willen zu verstehen und danach zu handeln. Wäre Jesus GOTT, so wäre die Aussage, dass GOTT die Fülle GOTTES in Jesus wohnen ließ, unsinnig, da GOTT logischerweise eine göttliche Natur besitzt.
Das Wort Gottesfülle (plērōma) bezieht sich auf die Persönlichkeit GOTTES, welche Liebe ist; nicht auf Seine Eigenschaften als GOTT (Allmacht, Allwissenheit, Schöpferkraft usw.). Zu lieben, bedeutet, GOTT zu erkennen. GOTT zu erkennen, bedeutet wiederum, Ewiges Leben zu haben (Johannes 17,3). Paulus schreibt, dass alle Gläubigen zur Gottesfülle (plērōma) erfüllt werden sollen (Epheser 3,19). Dies verdeutlicht, dass Gottesfülle und Göttlichkeit nicht dasselbe bedeuten. Petrus schreibt, dass Gläubige Teilhaber der göttlichen Natur (altgr: physis) sind (2. Petrus 1,4). Das heißt nicht, dass Christen GOTT gleich seien, sondern bezieht sich eindeutig auf den göttlichen Charakter bzw. den heiligen Lebenswandel, wie er einem Kind GOTTES entspricht.
siehe Kommentar zu...
Kolosser 1,15-20:
Denn es hat GOTT gefallen, alle Fülle in ihm wohnen zu lassen
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15. "Jesus wird in der Bibel "GOTT" genannt"
Der Begriff GOTT (altgr.: theos) wird im Neuen Testament über 500 Mal und ausschließlich für GOTT, den Vater verwendet. Textstellen, in denen Jesus als GOTT dargestellt wird, liegt entweder eine falsche Übersetzung (Jesaja 9,5 / Johannes 1,18 / Apostelgeschichte 20,28 / Römer 9,5 / 1. Timotheus 3,16 / Titus 2,13 / 2. Petrus 1,1) oder ein verkehrtes Textverständnis (Johannes 20,28 / Philipper 2,6 / 1. Johannes 5,20) zugrunde. Je nach Übersetzung werden die oben genannten Bibelstellen unterschiedlich wiedergegeben. In den allermeisten Fällen handelt es sich um tendenziöse Deutungen einzelner Aussagen aufgrund der eigenen vorgeprägten trinitarschen Lehrmeinung. Eine unvoreingenommene Lesart, die Betrachtung des jeweiligen Kontextes, eine sorgfältige Wortanalyse und der Vergleich verschiedener Übersetzungen können helfen, zum richtigen (nicht-trinitarischen) Bibelverständnis zu gelangen, das der ursprünglichen apostolischen Überlieferung entspricht.
siehe Kommentar zu...
Jesaja 7,14:
und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel (= GOTT mit uns)
Lukas 1,46 f.:
mein Geist freut sich GOTTES, meines Heilands
Lukas 7,16:
Lukas 8,38 f.:
Johannes 1,1-18:
Im Anfang war das Wort (...) und das Wort war GOTT
Johannes 1,22 f.:
Johannes 5,18:
weil er GOTT seinen Vater nannte und sich damit GOTT gleichstellte
Johannes 12,37-41:
als er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete
Johannes 14,1:
Glaubt an GOTT und glaubt an mich
Johannes 14,6-10:
Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen
Johannes 20,28:
Apostelgeschichte 16,30-34:
Apostelgeschichte 20,28:
zu weiden die Gemeinde GOTTES, die er durch sein eigenes Blut erworben hat
Römer 9,3-5:
Christus, der da GOTT ist über allem, sei gelobt in Ewigkeit
1. Korinther 2,16:
Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? Wir aber haben Christi Sinn
2. Korinther 5,19:
weil GOTT in Christus war und die Welt mit sich versöhnte
Philipper 2,5-11:
Er, der in Gestalt GOTTES war, achtete es nicht als einen Raub, GOTT gleich zu sein
Kolosser 1,15-20:
Er ist das Ebenbild des unsichtbaren GOTTES
Kolosser 2,1 f.:
zu erkennen das Geheimnis GOTTES, das Christus ist
1. Timotheus 3,16:
Titus 2,13:
unseres großen GOTTES und Heilands, Jesus Christus
Hebräer 1,1-12:
2. Petrus 1,1 f.:
unseres GOTTES und Heilands Jesus Christus
1. Johannes 5,20:
Dieser ist der wahrhaftige GOTT und das ewige Leben
Offenbarung 1,8:
Offenbarung 21,3:
und Er selbst, GOTT mit ihnen, wird ihr GOTT sein
Offenbarung 22,6: