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30 trinitarische Irrtümer Seite 1

 

1. "Jesus ist GOTT, weil er "Sohn GOTTES" genannt wird"

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2. "Jesus ist GOTT, weil er von GOTT "gezeugt" wurde"

3. "Jesus ist GOTT, weil er "Herr" genannt wird"

4. "Jesus ist GOTT, weil er Sünden vergab"

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5. "Jesus ist GOTT, weil er Wunder getan hat"

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6. "Jesus ist GOTT, weil er auferstanden ist"

7. "Jesus ist GOTT, weil er "eins" mit dem Vater ist"

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8. "Jesus ist GOTT, weil er "nicht von dieser Welt" ist"

9. "Jesus ist GOTT, weil er sich selbst "gut" nennt"

10. "Jesus ist GOTT, weil er dieselben Titel trägt wie GOTT"

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11. "Jesus ist GOTT, weil er als "Geist" bezeichnet wird"

12. "Jesus ist GOTT, weil er der "Erstgeborene" ist"

13. "Jesus ist GOTT, weil er in den Gläubigen "wohnt"

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14. "Jesus ist GOTT, weil die "Fülle GOTTES" in ihm wohnt"

15. "Jesus wird in der Bibel "GOTT" genannt"

16. "Das Wort "Logos" in beschreibt eine göttliche Person"

17. "Jesus hat präexistiert"

18. "Jesus ist (Mit-)Schöpfer der Erde"

 

19. "Jesus kommt buchstäblich "vom Himmel"

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20. "Jesus wurde angebetet"

21. "Jesus ist allmächtig und allwissend"

22. "Jesus ist der "Ich bin" in 2. Mose 3,14 f."

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23. "Jesus ist "die Weisheit" in Sprüche 8"

24. "Jesus ist der "Engel des HERRN" und der "Erzengel Michael""

25. "Jesu Name beweist seine Gottheit"

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26. ""elohim" & "echad" deuten auf GOTTES Pluralität"

27. "GOTT ist für unsere Sünden gestorben"

28. "Jesus musste GOTT sein, um uns zu erlösen"

29. "Der Heilige Geist ist die dritte Person der Gottheit"

30. "Der Glaube an Jesu Gottheit ist heilsnotwendig"

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1. "Jesus ist GOTT, weil er "Sohn GOTTES" genannt wird"

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Die Begriffe Vater und Sohn drücken ein geistliches Beziehungsverhältnis zwischen GOTT und Seinen Geschöpfen aus. GOTT ist der Vater, von dem alles kommt. Wir Menschen stammen von GOTT ab und sollen Seine Kinder sein. Diese Beziehung beruht auf Liebe, Vertrauen und Gehorsam gegenüber GOTT. Bereits im Alten Testament wurde GOTT Vater genannt (Psalm 89,27 / 1. Chronik 17,13 / Jesaja 63,16 / Jesaja 64,7 / Jeremia 3,19 / Jeremia 31,9 / Maleachi 2,10). Selbst die Juden, die mit Jesus stritten, bezeichneten GOTT als ihren Vater (Johannes 8,41). GOTT Vater zu nennen, wie es Jesus und alle Gläubigen tun, bedeutet nicht, sich GOTT gleichzustellen. In der hebräischen und aramäischen Sprache wird die Bezeichnung Sohn für Personen verwendet, die von GOTT geliebt sind und die Ihm nahe stehen. Jesus war dem Vater so nahe wie kein Mensch vor ihm. Adam war der erste menschliche Sohn GOTTES (Lukas 3,38). Israel ist ebenfalls GOTTES Sohn (2. Mose 4,22 f. / Hosea 11,1). Genau wie Jesus werden auch die Gläubigen Söhne GOTTES bzw. Söhne des Höchsten genannt (Lukas 1,32 / Lukas 6,35 / Hebräer 1,5 / Offenbarung 21,7). Auch Engel werden in der Bibel als Söhne GOTTES bezeichnet (1. Mose 6,4 / Hiob 1,6). 

Dass Jesus GOTTES einzigartiger Sohn (altgr.: monogenēs huios) ist, bedeutet nicht, dass er dieselbe Natur besitzt wie sein Vater; wie es im trinitarischen Glaubensbekenntnis heißt. Sohn GOTTES zu sein, drückt keine metaphysische Abstammung aus. Die Vorstellung, dass Götter Nachkommen zeugen, welche dieselbe göttliche Natur haben wie sie selbst, war im griechisch-römischen Heidentum weit verbreitet und wurde später durch die sogenannten “Kirchenväter“ auf den christlichen Glauben übertragen. Dass Jesus GOTT ist, weil er aus GOTT gezeugt / geboren wurde, ist eine rein philosophische Annahme, die von Trinitariern in die Bibel hineingelesen wird. Insofern ist auch die Bezeichnung "GOTT, der Sohn" nicht nur unbiblisch, sondern sie verdreht die biblische Bedeutung von Sohn und erhebt damit ein Geschöpf zu GOTT. Es existieren lediglich vier Stellen im Neuen Testament, in denen monogenēs in Verbindung mit Jesus genannt wird; und das ausschließlich von Johannes. Keiner der anderen Apostel gebraucht diese Bezeichnung in seinen Briefen. Hebräer 2,11 erklärt, dass sowohl Jesus als auch die Gläubigen von GOTT kommen. Daher sind sie Brüder und haben ein und denselben Vater (Johannes 20,17). Weil Jesus direkt von GOTT gezeugt wurde, ist er von seiner leiblichen Geburt an GOTTES Sohn (Lukas 1,35). Alle anderen Menschen werden durch ihre Bekehrung und die damit einhergehende geistliche Wiedergeburt zu Kindern GOTTES. Monogenēs kann sich auch auf Jesu Erwählung als Messias beziehen. In Hebräer 11,17-19 wird diese Bezeichnung in Bezug auf Isaak, dem Sohn Abrahams, verwendet, obwohl Abraham neben Isaak auch noch andere Söhne hatte (1. Mose 16,11 / 1. Mose 25,1). Hier geht es eindeutig um Isaaks Erwählung und nicht um dessen Natur. Würde monogenēs Jesu Gottheit kennzeichnen und ihn damit von allen anderen Kindern GOTTES abheben, so wäre zur eindeutigen Unterscheidung eine fortwährende Verwendung dieses Wortes im gesamten Neuen Testament zu erwarten.

weitere Belegstellen:

1. Mos 6,2 + 4 / 5. Mos 14,1 / 2. Sam 7,14 / Hb 1,see:+ 2,1 + 38,7 / Ps 2,7 / Jes 9,5 / 1. Chr 28,6 / Mt 5,9 + 45 / Lk 1,26-37 / Lk 3,38 / Joh 8,29 / Röm 1,3-4 / Heb 4,15

 

Der Begriff GOTT ist ein Herrschaftstitel und Sohn GOTTES dementsprechend ein Ehrentitel für (menschliche) Könige / Herrscher, die von GOTT gesalbt sind und im Namen GOTTES herrschen (Johannes 10,31-38). So wurde und wird er auch von Juden verstanden. Ein Sohn GOTTES ist jemand, der im Namen GOTTES herrscht und richtet. Damit ist Sohn auch ein Synonym für Christus, was der Gesalbte GOTTES bedeutet. Jesus ist der von GOTT eingesetzte König der Juden. Aus diesem Grund werden die Begriffe Sohn und Christus häufig zusammen verwendet (Matthäus 16,15 f. / Matthäus 26,63 / Lukas 22,67-70 / Johannes 20,31). Salomo wurde von GOTT als Sohn erwählt (1. Chronik 28,6). Dies drückt keine leibliche Abstammung aus, sondern einen Status, den ein Mensch vor GOTT hat bzw. von GOTT verliehen bekommt.

weitere Belegstellen:

Ps 89,28 / 1. Chr 28,1-7 / Lk 4,18 / Joh 1,49 / Joh 18,37 / Apg 3,19 / Apg 9,20-22 / Heb 9,24

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Sohn GOTTES zu sein, bedeutet, eine heilige / göttliche Gesinnung zu haben, so, wie Jesus sie hat. Es bedeutet, zu denken und handeln wie GOTT (Matthäus 5,9 / Matthäus 5,44 f. / Johannes 8,44 / Johannes 10,31-39 / Johannes 14,31 / 1. Johannes 3,9-11). Im Gegensatz dazu meint die Bezeichnung Sohn des Teufels bzw. Sohn des Bösen einen gottlosen Menschen; während Sohn eines Esels für eine störrische / uneinsichtige Person und Sohn des Verderbens für eine totgeweihte Person steht. Sohn des Menschen, wie Jesus sich selbst nennt, bedeutet wiederum schlicht und einfach Mensch (Psalm 8,5 / Hosea 2,1). Wenn wir an Jesus glauben und seinem Beispiel folgen, werden auch wir zu Söhnen / Töchtern GOTTES (Offenbarung 21,7). Um ein Kind GOTTES werden zu können, muss ein Mensch zunächst von Neuem geboren werden (Johannes 3,5-7). Gleichzeitig muss der alte Mensch sterben (Römer 6,3-13). Aus GOTT geboren bzw. von GOTT gezeugt zu sein, heißt nicht, dass jemand GOTT ist bzw. aus derselben göttlichen Substanz besteht wie der Vater. Es bedeutet, dieselbe Gesinnung / Einstellung zu haben wie GOTT sie hat. Dies kann sich sowohl auf Menschen als auch auf Engel beziehen. Wer GOTTES Gebote befolgt, stammt von GOTT (Römer 8,14 / 2. Petrus 1,4 / 1. Johannes 3,9) und ist eins (= eines Sinnes) bzw. ein Geist (= eines Geistes) mit Ihm (Johannes 10,33 / Johannes 17,22 / Römer 8,9 / 1. Korinther 6,17). Wer sich hingegen fleischlich verhält, stammt nicht von GOTT, sondern vom Teufel (Johannes 8,44 / 1. Johannes 3,8 + 10). Als bildhafte Analogie dazu dient das Ein-Fleisch-Werden von Mann und Frau (Epheser 5,31 f.). Während Mann und Frau eine leibliche Einheit sind, bilden Christus und seine Gemeinde eine geistliche Einheit.

 

weitere Belegstellen:

Lk 6,35 / Lk 20,36 / Joh 20,17 / Röm 8,15 + 19 + 29 / Röm 9,4 / Röm 6,16 / Gal 4,5-7 / Eph 1,5 / Phi 2,15 / Heb 2,10-18 / Heb 5,8 / 1. Joh 3,1

 

Weiterhin bedeutet die Bezeichnung Sohn, Erbe zu sein (Psalm 2,7-9 / Galater 4,7 / Hebräer 1,2). GOTT gab Adam und seinen Nachkommen die Erde zum ewigen Besitz. Doch da Adam gegen GOTT sündigte, verlor er das ihm von GOTT zugedachte Erbe. Weil Jesus der erste und einzige Mensch ist, der GOTT in allem treu war und dessen Gebote ohne Ausnahme befolgte, ist er der rechtmäßige Erbe von GOTTES Reich. Und weil Jesus durch seinen Tod am Kreuz Sühnung für die übrige Menschheit erwirkt hat, werden alle, die an ihn glauben, zu Kindern GOTTES und damit ebenfalls zu Erben bzw. Miterben (Römer 8,17).

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weitere Belegstellen:

Dan 7,18 + 27 / Mt 5,5 / Mt 25,34 / Mk 12,1-9 / Lk 22,29 / Gal 3,19-29 / Gal 4,1-7 / Kol 1,13 f. / Heb 9,15 / 1. Pet 1,3 / Off 21,7

siehe Kommentar zu...

Jesaja 9,5 f.:

ein Sohn ist uns gegeben

Johannes 1,1-18:

der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist

Johannes 5,18:

weil er GOTT seinen Vater nannte und sich damit GOTT gleichstellte

Johannes 5,22 f.:

damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren

 

1. Johannes 2,22 f.:

 

Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht

1. Johannes 5,20:

Dieser ist der wahrhaftige GOTT und das ewige Leben

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2. "Jesus ist GOTT, weil er von GOTT "gezeugt" wurde"

Die Formulierung aus GOTT geboren und von GOTT gezeugt bezieht sich auf die zweite / neue Schöpfung, die von Jesus, dem Erstgeborenen der neuen Schöpfung repräsentiert wird. Im Gegensatz dazu steht die erste / gefallene Schöpfung, die von Adam, dem ersten Menschen, repräsentiert wird. Das Wort zeugen (altgr.: gennaó) bedeutet im physischen Sinn jemandem Leben geben und drückt den Anfang / Existenzbeginn einer Person aus (Matthäus 1,1-17). Im geistlichen Sinn kann es auch jemanden erwecken / einsetzen sowie jemanden bekehren / zum Glauben führen bedeuten. Es wird in gleicher Weise sowohl für Jesus als auch für Gläubige und andere Menschen verwendet (Johannes 1,13 / Johannes 3,3-9 / 1. Korinther 4,15 / Jakobus 1,18 / 1. Petrus 1,3 + 23 / 1. Johannes 3,9 / 1. Johannes 4,7 / 1. Johannes 5,4). GOTT bildete Adam aus dem Staub der Erde und gab ihm die Fähigkeit, sich fortzupflanzen. Nach dem Sündenfall vermehrten sich die Menschen und gaben die sündige Natur an ihre Nachkommen weiter. Solange die Menschen sündigten, herrschte der Tod über sie. Somit war es nur durch eine sündlose Person möglich, den Tod zu überwinden. Aus diesem Grund konnte Jesus nicht fleischlich gezeugt werden wie jeder andere Mensch. Stattdessen wurde Jesus von GOTT durch die Kraft Seines Heiligen Geistes und ohne den Einfluss eines Mannes im Mutterleib einer Jungfrau gezeugt (Lukas 1,35).

 

GOTT zeugte Jesus nicht als GOTT, wie es das trinitarische Glaubensbekenntnis besagt, sondern als Menschen. Wenn ein Kind gezeugt wird, dann entsteht Leben. Insofern hat das Wort zeugen die gleiche Bedeutung wie erschaffen (altgr.: gennaó). GOTT zeugte Jesus als neuen Menschen / neue Schöpfung ohne jede Beziehung zur alten Schöpfung. GOTTES Geist war quasi "der heilige Same", der Maria befruchtete, sodass neues menschliches Leben entstehen konnte, das vom Fleisch unbefleckt ist; genauso, wie Adam es vor dem Sündenfall war. Aus diesem Grund war Jesus im Gegensatz zu allen fleischlich gezeugten Menschen von Beginn seines Lebens an ohne Sünde. Diese Tatsache macht Jesus zum einzigartigen Sohn (altgr.: monogenēs huios) sowie zum wahren Ebenbild GOTTES (Kolosser 1,15). Jesu Geburt markiert das Ende der alten und den Beginn der neuen Schöpfung (in Christus). Darum werden auch die Gläubigen als Erstgeborene bzw. Erstlinge der Schöpfung bezeichnet (Jakobuss 1,18 / Hebräer 12,23). Die Behauptung, dass Jesus existierte, bevor er gezeugt wurde, ist ein Widerspruch in sich. Das unbiblische Dogma, dass GOTT Mensch wurde, entspricht einer "Inkarnation" (= Verwandlung). Eine Inkarnation ist jedoch etwas anderes als eine Zeugung. Zum anderen gebraucht die Bibel das Wort gennaó im Zusammenhang mit Jesus auch im Sinne von einsetzen bzw. berufen. GOTT hat Jesus als König und Richter über alle Menschen eingesetzt. Wie bei Jesus, so heißt es auch von Salomo, dass GOTT sein Vater und er sein Sohn geworden ist (1. Chronik 28,6 / Hebräer 1,5). Hier geht es nicht um die Abstammung, sondern um die Berufung einer Person; in diesem Fall als Herrscher und Richter an GOTTES statt.

weitere Belegstellen:

1. Mos 6,2 + 4 / 5. Mos 14,1 / 2. Sam 7,14 / Hb 1,+ 2,1 + 38,7 / Ps 2,7 / Jes 9,5 / 1. Chr 28,6 / Mt 5,9 + 45 / Lk 1,26-37 / Lk 3,38 / Joh 8,29 / Röm 1,3-4 / Heb 4,15

 

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3. "Jesus ist GOTT, weil er "Herr" genannt wird"

HERR (hebr.: adonai) steht für den Namen GOTTES: Jahweh. Dagegen wird der Titel Herr (hebr.: adon / altgr.: kyrios) sowohl für GOTT, als auch für irdische Herrscher, Könige, Machthaber, Landbesitzer, Hausherren, Sklavenbesitzer, Väter, Ehemänner gebraucht. Adonai wird jedoch nirgendwo in Bezug auf Jesus verwendet. Der HERR (adonai) machte Jesus zum Herrn (adon) über alle Schöpfung sowie zum Haupt über die Gemeinde GOTTES (Apostelgeschichte 2,36 / Römer 14,9 / Epheser 1,22). Jesus Christus kam im Namen des HERRN / Jahwehs. Jesus ist sowohl der Herr (altgr.: ho kyrios) als auch unser Herr (altgr.: hemon kyrios). Dies unterstreicht, dass es sich bei dem Wort kyrios um einen königlichen Herrschaftstitel handelt. Es findet sich jedoch an keiner Stelle die Formulierung unser HERR / unser Jahweh (adonai). Stattdessen heißt es immer HERR (Jahweh), unser GOTT (altgr.: hemon theos). Jesus hingegen wird an keiner Stelle unser GOTT genannt. Herr (kyrios) und GOTT (theos) haben somit nicht dieselbe Bedeutung. Diese ist vom jeweiligen Kontext abhängig. Wenn zudem kyrios gleichbedeutend wäre mit Jahweh, so ergäbe die Formulierung Herr Jesus (Apostelgeschichte 16,31) keinen Sinn.

weitere Belegstellen:

Ps 110,1 / Mk 11,9 / Mk 13,25 / Mt 10,24 / Mt 20,8 / Mt 21,30 / Mt 23,39 / Mt 27,63 / Apg 4,23-31 / Apg 5,30 f. / Apg 25,26 / 1. Pet 3,6

siehe Kommentar zu...

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1. Mose 18,1-3:

Siehe, da standen drei Männer vor ihm

 

1. Mose 19,24 f.:

Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom HERRN

Matthäus 22,41-45:

Der HERR sprach zu meinem Herrn

Johannes 1,22 f.:

Ebnet den Weg des HERRN

 

Johannes 20,28:

mein Herr und mein GOTT

Römer 10,13:

wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden

1. Korinther 2,16:

Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? Wir aber haben Christi Sinn

Judas 1,4:

Unseren alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus

Offenbarung 17,14:

denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige

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4. "Jesus ist GOTT, weil er Sünden vergab"

Die Pharisäer und Schriftgelehrten zur Zeit Jesu glaubten, dass nur GOTT allein Sünden vergeben dürfe und dass alles andere einer Gotteslästerung gleichkäme. Als Jesus einem Menschen die Vergebung seiner Sünden zusprach, erklärte er, dass GOTT ihm die Vollmacht dazu gegeben hat (Matthäus 9,6 / Markus 2,10 / Lukas 5,24). Diese besondere Vollmacht sollte Jesu Stellung als Messias und seine Rolle als GOTTES Stellvertreter und Richter verdeutlichen. Gleichzeitig betonte Jesus, dass er zu keinem Zeitpunkt eigenmächtig richten oder Entscheidungen treffen würde, sondern stets nur in Übereinstimmung mit dem Willen GOTTES, seines Vaters (Johannes 5,30). Später gab Jesus diese Vollmacht an seine Jünger weiter (Johannes 20,23). In allem, was Jesus tat, verwies er auf GOTT, den Vater. Wäre Jesus GOTT, könnte er alles aus eigener Vollmacht tun. Es ist grundsätzlich GOTTES freie und souveräne Entscheidung, das Recht, Sünden zu vergeben, auf jede beliebige Personen zu übertragen. Als GOTTES Repräsentant hat Jesus von GOTT das Recht erhalten, Sünden zu vergeben. Der Umstand, dass Jesus Sünden vergeben kann, beweist jedoch in keiner Weise, dass er GOTT ist.

 

siehe Kommentar zu...

Markus 2,3-11:

Wer kann Sünden vergeben als GOTT allein?

Apostelgeschichte 7,59 f.:

Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!

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5. "Jesus ist GOTT, weil er Wunder getan hat"

Alle Wunder, die Jesus tat, tat er in der Kraft des Heiligen Geistes, mit dem GOTT ihn gesalbt hatte (Matthäus 12,28 / Lukas 5,17 / Johannes 11,41 f. / Johannes 14,10 / Apostelgeschichte 10,38). Diese dienten als Zeichen, um zu bestätigen, dass Jesus der in der Heiligen Schrift angekündigte Retter ist (nicht GOTT). Diese Macht kam nicht von Jesus selbst; wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Alles Wissen und alle Fähigkeiten, die Jesus besitzt, sind ihm vom Vater gegeben. Schon vor Jesus wirkten verschiedene Propheten wie Mose, Elia, Elisa u.a. übernatürliche Wunder wie Krankenheilungen, Speisewunder, Totenauferweckungen u.a. in der Kraft GOTTES; genauso wie die Apostel nach ihm. Die göttliche Gabe, Wunder zu tun, ist daher kein Beweis, dass eine Person GOTT ist. Dass die Apostel Zeichen und Wunder "im Namen von Jesus" wirkten, beweist ebenso wenig Jesu Gottheit. Vielmehr sollen auch sie darauf hinweisen, dass Jesus der Messias (= der von GOTT eingesetzte König und Richter) ist, damit die Menschen ihm nachfolgen und keinem anderen.

weitere Belegstellen:

2. Mos 7-11 / 2. Mos 15,22-18,27 / 1. Kön 18,21-45 / 2. Kön 4,1-38 / 2. Kön 6,1-7 / Lk 11,20 / Lk 17,6 / Joh 5,19-21 / Joh 11,42 / Joh 14,10-12 / Apg 2,22 / Apg 3,6 / Apg 5,15 / Apg 6,8 / Apg 9,36-42 / Apg 13,10 / Apg 19,11 f. / 1. Kor 12,10 + 28 f. / 2. Kor 12,12

siehe Kommentar zu...

Lukas 8,38 f.:

er verkündigte, was Jesus für ihn getan hatte

Lukas 9,42 f.:

Und sie entsetzten sich alle über GOTTES große Macht

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6. "Jesus ist GOTT, weil er auferstanden ist"

Die Auferstehung Jesu sollte bestätigen, dass er der von GOTT verheißene Erlöser ist und dass in ihm allein das Heil der Menschheit liegt. In der Zeit zwischen seiner Kreuzigung und Auferweckung war Jesus tot; d.h. ohne Bewusstsein. Doch weil Jesus ohne Sünde war, hatte der Tod keine Macht über ihn. Deshalb erhielt Jesus von GOTT das Vorrecht, als Erster von den Toten aufzuerstehen, sodass sein Körper nicht die Verwesung sah. Doch es war GOTT, der Vater, der Jesus von den Toten auferweckt hat; nicht er sich selbst. Jesus ist auferstanden, weil er von GOTT, dem Vater auferweckt wurde. Nach seiner Auferstehung erhielt Jesus von GOTT die Macht bzw. das Vorrecht, die übrigen Toten bei seiner Wiederkunft aufzuerwecken.

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siehe:

Apg 2,32 / Apg 3,14 + 26 / Apg 10,40 / Röm 8,11 / Röm 10,9 / 1. Kor 6,14 / 1. Kor 15,3-5 / Kol 2,12 / 1. Thes 1,10

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7. "Jesus ist GOTT, weil er "eins" mit dem Vater ist"

Dass Jesus eins (altgr.: heis) mit dem Vater ist, drückt eine geistliche Einheit aus. In 1. Korinther 3,8 verwendet Paulus dasselbe Wort, indem er schreibt, dass er und Apollos eins (heis) sind. Hier geht es nicht um dieselbe Wesenheit, sondern darum, dass beide für dasselbe Ziel arbeiten. Genauso verfolgten auch Jesus und GOTT, der Vater immer dieselben Absichten. Jesus war eins (heis) mit dem Willen GOTTES. Das bedeutet, dass Jesus dem Vater in allem gehorsam war und tat, was der Vater vom ihm verlangte (Johannes 5,30 / Johannes 8,29). Genauso, wie Jesus und der Vater eins (heis) sind, so sollen auch die Gläubigen eins (heis) sein (Johannes 11,52 / Johannes 17,11 + 21 f.). Jesus betete, dass alle seine Jünger eines Sinnes seien und dasselbe Ziel verfolgen mögen, so, wie er und GOTT. Das gemeinsame Ziel, dass GOTT und Jesus in Johannes 10,30 verbindet, besteht darin, die Schafe zu beschützen, damit niemand sie zu Fall bringt.

 

siehe Kommentar zu...

 

 

Johannes 5,22 f.:

 

damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren

 

Johannes 10,29 f.:

 

Ich und der Vater sind eins

Johannes 14,1:

 

Glaubt an GOTT und glaubt an mich

 

Johannes 14,6-10:

 

Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen

Johannes 17,10:

 

Und alles, was mein ist, ist Dein und was Dein ist, ist mein

 

1. Johannes 5,6-8:

 

Denn drei sind, die das bezeugen: der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei sind eins

 

 

 

 

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